Hallo Jana.,
ich hab auch erst ein paar Monate die Gynefix, bei der Einlage kürzte der FA (Dr. Olbertz, München) den ursprünglich ganz langen Faden (so wie in der sterilen Verpackung vorliegend) etwas. Er sagte mir weiterhin, er würde den Faden nicht weiter kürzen, da es sich wie mit einem Dreitagebart verhalte: schneide man ihn kürzer, kratze er nur noch mehr.
Mit dieser Info im Gepäck verlies ich die Praxis und nach den ersten GVs stellten wir fest, dass der Faden meinen

unheimlich piekst. So stark, dass sich nach jedem GV in mir ein ungutes Gefühl breit machte - einerseits liegt mit der Gynefix eine Methode vor, bei der man grundsätzlich gedankenfreien Sex haben kann, aber wenn doch wieder ein Faktor im Spiel ist, der einen stört, ist dies unangenehm und für beide belastend.
Daraufhin habe ich in einem erneuten Termin den Faden kürzen lassen. Seitdem ist es besser, aber immer noch nicht perfekt, da das Fadenende je nach Zyklusphase und Gebärmutterhals-Lage zu spüren ist - und zwar so richtig pieksig, da er jetzt direkt auf "geradem Wege" sticht. Daher werde ich den Faden erneut noch einmal kürzen lassen, damit wir uns wohlfühlen.
Vor dem Kürzen war er in Phasen, in denen er länger war, gefühlt 1cm spürbar; in Phasen, in denen er sich eher versteckt hat, sagen wir 2-3 mm. Momentan spüre ich ihn in den Phasen, in denen ich ihn vorher ca. 1 cm gespürt habe, nur noch 1mm etwa und in der anderen Phase gar nicht mehr (hier ist er ganz verschwunden).
Dass der Faden angeblich weich werden oder sich um den Muttermund kringeln soll, ist mir ein Rätsel. Weicher wurde bisher bei mir nichts und zum Kringeln war er anfangs zu kurz, aber zu lange um zu pieksen
Für mich war in den ersten Gynefix-Wochen das tägliche Tasten nach dem Faden (also die Möglichkeit, den Faden spüren zu können) der Parameter schlechthin für "ok-sie-ist-noch-da". Allerdings ist mir inzwischen wichtiger, dass wir "gedankenfreien" Sex haben können und uns beide wohlfühlen.
Also mir hat das Kürzen lassen etwas gebracht!