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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 00:03 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Sorry, aber dass die Pille weniger sicher als NFP ist, ist nicht wahr. Es gibt auch nicht viele TroPis. Sowas ärgert mich genauso sehr zu hören wie Unwahrheiten/Halbwahrheiten über NFP.

Bei einem PI von ungefähr 0,1 kann man von unsicher nicht sprechen. Natürlich geht es hier um die perfekte Anwendung, aber die ist nicht schwer, wenn man Disziplin hat. Erbrechen und Durchfall machen meistens überhaupt nichts - es sei denn, man erbricht mehrere Tage am Stück und dann möchte sowieso keiner Sex. Dann genügen 7 weitere Pillen und man ist wieder geschützt, bei NFP gibt es auch fruchtbare Zeit und solche schweren Grippen kommen im Menschenleben hoffentlich nicht oft vor! Erbrechen und Durchfall machen auch nur innerhalb von 4 Stunden nach der Einnahme etwas aus und selbst dann kann man so viele Pillen nachwerfen, bis eine drin bleibt (innerhalb der 12 Stunden Toleranzzeit). Ich persönlich war in meiner Pillenzeit immer geschützt, weil schon viel zusammenkommen muss, damit der Schutz wegfällt, wenn man nur ordentlich informiert ist. Wechselwirkungen gibt es nur mit einigen (nicht allen!) Antibiotika und auch nur, wenn man die Pille nicht sowieso im Langzeitzyklus durchnimmt, denn in dem Fall wären z. B. 7 Antibiotikatage kein Problem, da man im Langzeitzyklus 7 Pillen weglassen kann, ohne den Schutz zu verlieren. Johanniskraut sollte man auch nicht nehmen, aber das steht in der Packungsbeilage. Sollte Antibiotika genau in der ersten Pillenwoche nach der Pause eingenommen werden und oder/mehr als 7 Tage und noch dazu eins, das auch wechselwirkt, hat man eben ein paar Tage an, denen man verhüten muss (7 Pillen nach der letzten Tablette), aber auch das kommt hoffentlich nicht oft vor.

Die meisten TroPis entstehen eben bei Frauen, die das oben nicht ganz durchblicken - und bei dem Querschnitt durch die Gesellschaft wundert mich das gar nicht, dass so viele Fehler gemacht werden. NFP ist eben immernoch eine Eliteverhütung für Frauen, die sich wirklich intensiv damit beschäftigen (damit meine ich nicht Akademikerinnen, es ist bekannt, dass NFP in jeder Berufsgruppe und mit jedem Bildungsstand erlernt werden kann).


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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 00:13 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 20. August 2011 08:21
Beiträge: 570
NFP seit: Frühjahr 2011
Estreya, ich habe nie behauptet, dass die Pille generell weniger sicher sei als NFP *hä* . Ich habe lediglich gesagt, dass auch die eben nicht 100%ig sicher ist.
Ich persönlich fühle mich mit NFP sicherer. Aber ist rein subjektiv. Dass das auch objektiv so ist, habe ich nie geschrieben!
Dass Durchfall, Erbrechen etc nur während der ersten vier Stunden nach der Einnahme gefährlich sind, sollte klar sein und Ähnliches, muss man wohl nicht tiefschürfend erwähnen, das zähle ich zum Allgemeinwissen einer Frau.
Darum ging es Frühlingsfalter ja auch gar nicht.
Man kann ihr hier nur Tips geben, sagen, dass es bspw. gegen die Regelschmerzen (die ja auch mit Hauptbeweggrund zu sein scheinen) gute Mittel gibt.
Aber je öfter ich ihre Zeilen lese, desto mehr scheint sie schon zur Pille entschlossen zu sein. Und wenn sie die wieder nehmen will, ist das wohl das Beste. NFP, obwohl sie nicht mehr davon überzeugt ist, bringt ja nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 00:33 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Du hast zu homöopathischen Mitteln geraten und Schüssler Salzen, jedoch muss man sagen, dass die Wirkung solcher Mittel nicht nachweisbar ist. Es ist reiner persönlicher Glauben und medizinisch/wissenschaftlich nicht beweisbar. Jeden Monat Schmerzmittel zu nehmen ist sicher auch nicht für jede Frau das gelbe vom Ei. Eine Medizinerin hat einmal geschrieben, monatliche Schmerzmitteleinnahme sei schädlicher, jedoch weiß ich nicht, ob das stimmt, vielleicht weiß das hier Jemand.


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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 01:20 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 16. November 2012 02:56
Beiträge: 700
NFP seit: April 2012
Steffi83 hat geschrieben:
apendix hat geschrieben:
Kann das nicht länger dauern, bis sich Haut und so auf den natürlichen Hormonhaushalt eingestellt haben?

Du meinst nach dem Absetzen? Hat bei mir etwa 1 Jahr gedauert. Der Zyklus hat noch viel länger gebraucht.

Ja, das meinte ich.
Also vielleicht sähe die Pro-Contra-Liste in einigen Monaten deutlich anders aus.

_________________
noch nie Hormone, NFP seit April 2012, auf Papier


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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 08:57 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 20. August 2011 08:21
Beiträge: 570
NFP seit: Frühjahr 2011
Estreya hat geschrieben:
Du hast zu homöopathischen Mitteln geraten und Schüssler Salzen, jedoch muss man sagen, dass die Wirkung solcher Mittel nicht nachweisbar ist. Es ist reiner persönlicher Glauben und medizinisch/wissenschaftlich nicht beweisbar. Jeden Monat Schmerzmittel zu nehmen ist sicher auch nicht für jede Frau das gelbe vom Ei. Eine Medizinerin hat einmal geschrieben, monatliche Schmerzmitteleinnahme sei schädlicher, jedoch weiß ich nicht, ob das stimmt, vielleicht weiß das hier Jemand.



Schüßler-Salze sind doch mit richtigen Schmerzmittel-Hämmern wie Aspirin überhaupt nicht vergleichbar! Schüßler-Salze kann man sogar Babies geben und in Selbstmedikation anwenden! Ich arbeite seit ca. 15 Jahren damit und wage zu behaupten, dass ich mich damit auskenne.
Jeden Monat Buscopan oÄ wäre schädlich, da stimme ich Dir zu. Hömoöpathie aber nicht, weil es schlicht und ergreifend was völlig anderes ist.
Dass Du von Homöopathie absolut nichts hältst, ist ja bekannt. Das ist Deine Sache.
Ich weiß, dass es hilft, und kenne viele, denen es ebenso geht.
Früher habe ich jeden Monat Mittel gegen die Mensschmerzen genommen. Heute Homöopathie. Und es hilft! Ich bitte Dich, wenn ich so starke Krämpfe habe, dass ich mich kaum bewegen kann, und die kurz nach der Einnahme weg sind, dann ist das doch nicht bloß Glaube!!
Frühlingsfalter könnte es zumindest mal ausprobieren und, wenn es ihr nicht gut genug hilft oder sie nicht mehr will, immer noch zur Pille wechseln.
Ich wollte eine Lösung aufzeigen, weil sie ja grds sagt, dass es ihr ohne Pille doch deutlich besser ging. Also dachte ich, dass solche Vorschläge willkommen seien.

Dass Dein Umgangston, Estreya, hier manchmal stark zu wünschen übrig lässt, habe ich in anderen Diskussionen schon als Mitleserin erlebt.
Du wirfst anderen vor, nicht richtig informiert zu sein - dabei trifft das auch auf Dich selbst zu, siehe nur starke Schmerzmittel - Schüßler-Salze/Schädlichkeit!
Auch ist es bekannt, dass Du wie gesagt nichts von Homöopathie hältst. Das ist wie Deine Meinung, die ich als toleranter Mensch akzeptiere. Aber aufgrund genannter, bekannter Tatsachen ist klar, wohin unsere Diskussion führen wird: ins Nichts. Wir werden nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Für frucht- und sinnlose Diskussionen habe ich weder Zeit noch Energie übrig, denn beides investiere ich lieber anderweitig, in die wirklich wichtigen Dinge. Deshalb verabschiede ich mich an dieser Stelle aus der Diskussion hier.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 10:15 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Ich habe mit keiner Silbe behauptet, dass Schüssler Salze genauso gut oder schädlich sind wie homöopathische Mittel. Homöopathische Mittel haben aber wie gesagt keine nachweisbare Wirkung, das ist einfach nur sachlich gemeint. Wenn Schmerzen von den Mitteln weggingen, kann das sehr wohl Glaube sein - der Placeboeffekt ist sehr wirksam bei vielen Menschen. Im Grunde hast du so herum gesehen schon wieder recht: wenn der Glaube stark genug ist, können davon vielleicht sogar Schmerzen verschwinden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 11:51 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 16. Oktober 2009 18:01
Beiträge: 136
nur kurz zum Thema "Homöopathie" mein Senf:
ich war mit meinen Allergien schulmedizinisch austherapiert (verschiedenste Tabletten, Cortison, mit Inhaliergerät im extra Beutel draußen rumgelaufen, täglich 2h unter der Dusche sitzen, Ekzem das mit nichts wegging, Kreislaufprobleme dass ich kaum noch alltagstauglich war)

Hab dann mit einer Frau gesprochen, die mit Homöopathie hantiert. Habe das auch für großen Hokuspokus gehalten und es eigentlich nur probiert, damit ich sagen kann "jaaa, DAS hab ich auch versucht" und was soll ich sagen: am 4. Tag ging es mir so schlecht, dass ich dachte, ich brauche ein Taxi vom Bett zum Klo, ab dann wurde es von Tag zu Tag besser und mittlerweile bin ich seit über 10 Jahre beschwerdefrei.

Wenn mir jemand jetzt mit "war ja nur Placeboeffekt" kommt - bitte sehr.
Er hat mehr bewirkt und ohne Nebenwirkungen (bis auf die ersten drei Tage) und billiger als alles andere davor.
Für mich ist der berühmte Placeboeffekt nicht mehr "nur" sondern eine ganz erstaunliche Sache.

Versuchen kann man's: wenn's nicht hilft, dann schad's auch ned und teuer ist es auch nicht.

lg
*sonne*

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NFP seit 2. November ´09

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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 12:14 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 7. November 2012 11:03
Beiträge: 86
Wohnort: Maastricht
NFP seit: NFP seit November 2012
Nur weil die hochgelobten randomisierten Kontrollstudien noch kein Design gefunden haben um die Wirksamkeit von homoeopatischen Mitteln nachzuweisen muss das nicht heissen, dass sie nicht wirken - die Wissenschaft versteht bis heute nicht warum die Hummel fliegen kann, rein physikalisch unmoeglich ;-)
(Hab ich hier im Forum auch bei jemandem in der Signatur gesehen, find ich prima :D )

Meine Katzen werden immer homoeopatisch behandelt und ihnen hilft es, bei Kindern hilft es, bei Sauglingen, und auch bei Menschen die nicht daran glauben hat es schon geholfen kann ich als Heilpraktiker Tochter berichten. Meine Mutter hat oft Jugendliche und Maenner die von den Frauen geschickt werden weil die Allgemeinmediziner nicht weiterwussten (hier geht es um Einzelfaelle, ich will damit nat. nicht sagen, dass Aerzte generell nicht weiterwissen :!: ;-) )
Und selbst diesen Skeptikern hat es dann tatsaechlich geholfen mit ihrer Neurodermitis, Dismenorrhoe, und anderen chronischen Leiden;
Vor ein paar hundert Jahren konnte man noch nicht beweiszen dass die Welt rund ist, heute wissen wir es. Vielleicht haben die Wissenschaftler in der Grundlagenforschung einfach noch nicht die richtigen Methoden und Geraetschaften entwickelt um es nachzuweisen und in 50 oder 100 Jahren ist es soweit. ;-)
Solang es Menschen hilft ist es doch super ;-)
Habe auch ein Jahr in der Wissenschaft gearbeitet, aber der Dogmatismus ist fuer jemand der glaubt, dass wir noch lang nicht alles herausgefunden haben sehr ernuechternd...

Zur eigentlichen Frage; Schmerzmittel greifen die Magenschleimhaute an un dueber lange Zeit angewwendet kann das zu Reizungen und Entzuendungen fuehren, bei Anfaelligkeit auch zu Geschwueren. Also sollte man sie nur nehmen wenn dringend notwendig. Zudem werden sie in der Leber abgebaut und ueber die Niere ausgeschieden, es ist das ganze System am ende betroffen.
Ich hab bei Menstruationsschmerzen immer bestimmte Globuli bekommen von meiner Mutter die haben gut geholfen, sogar bei Uebelkeit und Brechreiz *daumenhoch*
Falls Interesse besteht frage ich sie mal nach dem Namen und Hersteller. Darf ich das dann eigtl oeffentlich schreiben oder ist das schon wieder Schleichwerbung? :lol:
Und auch Schuessler Salze find ich sehr gut, die Heisse 7 ist Magnesium und entkrampft, das hat mir beim letzten Mal geholfen als ich die Globuli nicht da hatte, einfach 10 in heissem Wasser aufloesen und trinken, geht auch in Tee. Als Laktoseintolerante den Milchzucker sich absetzen lassen und nicht mittrinken. :)

Ach toll dein Beitrag Stoppelhopser, gerade als ich am Schreiben war *daumenhoch*
Freue mich, dass es dir besser geht!
Bei homoeopoatischer Behandlung kommen meist erst alle Beschwerden zurueck und heilen dann sozusagen aus. Cortison unterdrueckt ja leider nur, wie viele Dinge in der Allgemeinmedizin.

edit: entschuldigt die Tippfehler, sitze an einer franzoesischen Tastatur - schrecklich wenn man die deutsche eigtl auswendig weiss :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 12:33 
Estreya hat geschrieben:
Bei einem PI von ungefähr 0,1 kann man von unsicher nicht sprechen.

Ich kenne viele wissenschaftliche Studien zur Pille, aber keine die einen PI von 0,1 ergibt. Kannst du mir deine Quelle verraten?
Danke!


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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 12:39 
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NFP-Guru

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Marie36 hat geschrieben:
Estreya hat geschrieben:
Bei einem PI von ungefähr 0,1 kann man von unsicher nicht sprechen.

Ich kenne viele wissenschaftliche Studien zur Pille, aber keine die einen PI von 0,1 ergibt. Kannst du mir deine Quelle verraten?
Danke!


Zudem bedenke man den Anwender-PI der Pille, der deutlich (!) höher liegt (Vergessen, Wechselwirkungen mit Medikamenten, Durchfall, etc.).

_________________
Liebe Grüße von Lena Sophia (Jg. 88), die sich in Zyklus Bild befindet mit PCOS Mama seit 2016, Hundemama seit 2023.
Nach 2,5 Jahren letzte Pille am 10. Oktober 2012 ~ "Wer will, findet Möglichkeiten, wer nicht will, findet Gründe." ~ mit Forumspatinnen vom Vanillekipferl-Mädchen 10/16 Allamera und Eumelchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 14:14 
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Hochlagenjunkie

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Estreya hat geschrieben:
Ich habe mit keiner Silbe behauptet, dass Schüssler Salze genauso gut oder schädlich sind wie homöopathische Mittel. Homöopathische Mittel haben aber wie gesagt keine nachweisbare Wirkung, das ist einfach nur sachlich gemeint. Wenn Schmerzen von den Mitteln weggingen, kann das sehr wohl Glaube sein - der Placeboeffekt ist sehr wirksam bei vielen Menschen. Im Grunde hast du so herum gesehen schon wieder recht: wenn der Glaube stark genug ist, können davon vielleicht sogar Schmerzen verschwinden.




Um den Unterschied Schüßler-Salze -- restliche Homöopathie ging es doch gar nicht!
Estreya, lies doch Dein obiges Zitat. Du sagst, dass monatliche Schmerzmitteleinnahme schädlich ist. Das stimmt. Damit stellst Du aber homöopathische Mittel, die man gegen Mensschmerzen nimmt, mit Hämmern wie Aspirin (bei denen belegt ist, dass man sie nicht regelmäßig nehmen/eine bestimmte Menge pro Monat/Jahr überschreiten sollte, da sie dann großen Schaden anrichten) gleich.
Und das stimmt gerade nicht! Das krampflösende Schüßler-Salz gegen Schmerzen bei Migräne oder Menstruation kann man wirklich bei jedem Anfall bedenkenlos nehmen, ganz ohne dass es wie Aspirin und Co ab einer bestimmten Menge pro Monat, Jahr oder was auch immer gefährlich wird!
Es sind eben keine solchen Medikamente wie die üblichen Schmerzmittel. Der Körper wird lediglich unterstützt, ein Heilreiz ausgelöst.
Wir reden aneinander vorbei.
Und mit Deinem letzten Satz wirst Du wie schon in anderen Diskussionen frech und ziehst Leute ins Lächerliche.
Wenn Du selbst keine Erfahrungen damit hast oder nichts davon hältst, ist das Dein Ding. Aber wahre doch bitte Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, die Deine Meinung halt nicht teilen. Man muss sich hier nicht angehen und verarschen.
Wie gesagt, eine Diskussion mit Dir zu diesem Thema macht einfach keinen Sinn, wir sollten es dabei belassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 15:54 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. August 2012 20:02
Beiträge: 88
NFP seit: 14. August 2012
Hallo zusammen,
mein Thread hat ja einige Diskussionen hervorgerufen. Das war gar nicht meine Absicht.

Ich weiß, dass es letztendlich mein Entscheidung ist, aber ich bin einfach sehr sehr verunsichert und weiß nicht, was das "richtige" ist.

Gestern war ich davon überzeugt zur Pille zurückzukehren. Darum habe ich sie gestern Abend auch genommen.
Heute geht's mir allerdings ziemlich blöd.
Ich bin nach 2 Stunden bei der Arbeit auch nach Hause gegangen, weil es nicht mehr ging. Ich fühle mich ganz schlapp und lustlos, habe Bauchweh, mir ist schlecht und ich bin ziemlich weinerlich. Erst dachte ich es könnte ein Magen-Darm-Infekt sein, aber das glaub ich nicht. Habe nun auch Appetit gehabt und was gegessen.

1. Könnte das an der Pille gestern liegen?
2. Ist es irgendwie problematisch, wenn ich gestern die Pille genommen habe, sie heute nicht mehr zu nehmen? (ich weiß es noch nicht....möchte nur wissen, ob das gesundheitlich unproblematisch wäre)

Wenn es möglich ist, dass ich nun nur 1 Pille genommen habe (also heute nicht mehr), müsste ich dann mit NFP wieder ganz von vorne beginnen? Oder wäre das dann trotzdem nun mein 6.Zyklus und ich könnte nach 12 Zyklen die Minus-8-Regel anwenden?

Bestimmt würde sich das nach einer Zeit auch wieder "einrenken", aber ich bin gerade einfach verunsichert und habe Bedenken, was das richtige ist.

Ich bitte um baldige und konstruktive Antworten, die mir bei meiner Entscheidung helfen. Dass es letztendlich meine entscheidung ist, ist mir bewusst. Zum Glück :)

Liebe Grüße.

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Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupéry )
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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 16:03 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. August 2012 20:02
Beiträge: 88
NFP seit: 14. August 2012
Vorallem auf die Frage:

"Ist es irgendwie problematisch, wenn ich gestern die Pille genommen habe, sie heute nicht mehr zu nehmen? (ich weiß es noch nicht....möchte nur wissen, ob das gesundheitlich unproblematisch wäre)"

bräuchte ich bald eine Antwort. Wenn mir hier jemand "verlässlich" weiterhelfen kann, wäre das schön, ansonsten werde ich nämlich meine Frauenärztin anrufen.

Bin gerade wirklich etwas verzweifelt.

DANKE!

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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 16:06 
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Moderatorin

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Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Bitte führt die Diskussion über das für und wider der Homöopathie in den geeigneten Threads weiter.

Da dieser Thread hier im falschen Unterforum ist, verschiebe ich ihn ins Verhütungsunterforum.


Dina für das Moderatorinnenteam

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Saruman believes it is only great power that can hold evil in check, but that is not what I have found. I found it is the small everyday deeds of ordinary folk that keep the darkness at bay. Small acts of kindness and love - Gandalf (aus The Lord of the Rings von J. R.R. Tolkien)


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 Betreff des Beitrags: Re: Freiwillig zurück zur Pille
BeitragVerfasst: 10. Januar 2013 16:20 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 7. November 2012 11:03
Beiträge: 86
Wohnort: Maastricht
NFP seit: NFP seit November 2012
Hallo Frühlingsfalter,

ich kann nachvollziehen, dass du dir Sicherheit wünschst und wenn du nicht allzugroße Probleme mit der Pille hattest deine Hemmungen sie wieder zu nehmen geringer sind.
Ich persönlich würde sie nicht mehr nehmen, nie.
Ich habe (auch aus familienbedingten Gründen - also Eltern, Geschwister - nicht KiWu) diese Überzeugung. Meine Mutter hat nach einigen Jahren Pille 8 Jahre gebraucht um schwanger zu werden. Ist nat. nicht erwiesen, dass es damals an der Pille lag, aber es scheint wohl vielen Frauen so zu gehen.
Die Pille greift sehr stark in den Hormonhaushalt ein, täuscht dem Körper SS vor, es wird kein Progesteron (das "Wohlfühlhormon") produziert was über die Monate und Jahre zu einem Stimmungsabfall führen kann.
Die Pille ist ein Risikofaktor für Frauen um "Frauen"-Krebsarten zu entwickeln (Brustkrebs, Gebährmutter(hals)- oder Eierstockkrebs). Das Thromboserisiko steigt, besonders bei Raucherinnen ist das Risiko noch mehr erhöht, dass plötzlich ein Schlaganfall geschieht - auch bei jungen Frauen. Meiner besten Freundin wurde von einem Frauenarzt stark davon abgeraten die Pille zu nehmen weil sie raucht und ihr eben dies passieren kann.
Dann gibt es die typischeren Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Wasserinlagerungen, Ödeme, Gewichtszunahme (Östrogen fordert FEtteinlagerung und in Fettzellen wird zusätzliches Östrogen produziert [Quelle: Dr Platt - Die Hormonrevolution].
Es werden immer mehr Hormonrückstände im Wasser gefunden durch die vielen Frauen die die Pille nehmen oder Hormontherapie erhalten. Hormone sind zwar immer im Urin, aber die künstlichen sind in großer Menge (mehr als von der Natur vorgesehen) und in einer anderen bio-chemischen Zusammensetzung als die natürlichen. Zum einen wird vermutet dass die immer frühere Reife von jungen Mädchen dadurch (mit)bedingt wird und auch die zunehmende Unfruchtbarkeit westeuropäischer Männer könnte evtl damit zusammen hängen. (http://www.news.de/gesellschaft/8551165 ... mpotent/1/)

Meine Mitbewohnerin hat ihrem Partner zuliebe angefangen die Pille zu nehmen und dann gings es ihr erstmal etwa 2 Wochen lang mies (Unterleibsschmerzen, Unwohlsein, fühlte sich kränklich, Kreislauf). Ich musst mich sehr zusammen nehmen ihm nicht die Meinung zu geigen als er die Schultern zuckte und -zwar empathisch- meinte, dass es eben leider so wäre, vorbei ginge, ich weiss den Wortlaut nicht mehr genau.

Das alles heisst nicht, das du alles davon bekommen wirst, aber du hast erhöhte Risiken für diese Dinge wenn du dauerhaft die Pille nimmst - überleg es dir lieber. PI der Pille liegt nach meinen Recherchen (als ich mich für NFP entschied) bei 0,4 (Minipille etc darunter) und NFP ebenfalls 0,4. Du hast ja das Forum hier und schon etwas Erfahrung, und ich bin sicher wenn du zusätzlich zu deiner Auswertung noch ein paar Zyklen von jemanden hier drüber schauen lässt und dich traust (mit etwas mehr Sicherheitspuffer) freizugeben wirst du damit bald sehr vertraut umgehen! *freunde*

Deine Frage ob du ganz neu anfangen musst mit NFP kann ich dir nicht beantworten - ich würde schätzen einen neuen Zyklus abwarten? Ich würde zumindest vermuten, dass das dann wieder wie pp zu bewerten ist (bei Pille danach wird glaube ich auch wie pp bewertet?)- aber frag lieber nochmal nach.

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