Ein paar Testberichte gibt es mittlerweile:
Ich finde es schade, dass es nur eine Größe gibt beim Femmycycle - und die ist sehr groß. Zum Vergleich: ich benutze sonst eine große Lunette mit abgeschnittenem Stiel. Wenn ich ihn nicht abgeschnitten hätte, wäre der auch unangenehm am Scheideneingang. Der Femmycycle hat aber eine total glatte Oberfläche, also denke ich, dass der Griff da schon bleiben sollte und der reibt ein wenig an meinem Scheideneingang. Der Femmycycle ist sehr weich vom Material her. Ich habe ihn trotzdem immer problemlos zum Aufploppen gebracht. an seine Kapazitätsgrenzen bin ich nie gestoßen. Ich nehme an, er ist so groß konzipiert, damit genug Blut drin sein kann und nicht wieder zurück in die Scheide läuft weil diese Krempe, die er hat, das verhindert. Manche mögen es wohl nicht, wenn Blut in der Scheide herumläuft, für die ist der Femmycycle bestimmt ein Fortschritt. Oder auch für Leute, die sonst nachts Auslauf-Probleme haben. Oder die große Angst haben, beim Rausnehmen zu tröpfeln. (Hatte ich alles noch nie.)
Aber die femmycycle funktioniert ganz wunderbar! Ploppt auch nicht wirklich auf, soll sie aber laut Anleitung ja auch gar nicht... Mit der fühl ich mich heut schon mal ganz sicher...
Ich habe jetzt auch FemmyCycle und Lunette 2 verglichen:
- die Lunette ist deutlich härter
- die Höhe von beiden Cups (inkl. Stiel/Ring) ist ähnlich - wem die Lunette zu lang ist, wird die FemmyCycle nicht passen
- die FemmyCycle ist ziemlich bauchig. Da sie so weich ist, weiß ich nicht, ob das für manche Frauen problematisch ist
- der Ring von FemmyCycle ist so groß, dass das Entfernen absolut simpel ist. Beim Herausziehen hatte ich keine Unterdruck-Probleme - evtl. saugt sie sich gar nicht fest?
- die FemmyCycle muss/kann? nicht aufploppen, aber bei mir war sie trotzdem absolut dicht
- das Volumen der FemmyCycle ist sehr groß. Wenn ich sie bis zum eingeklappten Rand fülle, komme ich auf ca. 37 ml. Wenn ich sie randvoll mache (sodass sie beim Herausholen sicher Probleme hätte), sind es knapp 50 ml.
Wenn man die FemmyCycle umdreht, bleiben nur 10 ml Flüssigkeit darin, die vom Rand aufgehalten werden - es gibt also keine komplette Sogwirkung durch Unterdruck. Wenn man den Cup normal und waagerecht aus sich herausholt, sollte sie aber auch gut gefüllt nicht auslaufen.
In der Anwendung schneidet die FemmyCycle bei mir also super ab.
Die Reinigung finde ich dagegen ziemlich schwierig. Die Öffnung ist so klein, dass ich gerade mit einem Finger hineinkomme, um den Schmodder vom Rand zu lösen. Anschließend habe ich sie ausgespült, und oberflächlich sieht sie sauber aus. Aber ich hätte sie eigentlich gerne gründlich mit einer Zahnbürste ausgeschrubbt, wie ich das sonst auch mache. Hier würde mich interessieren, welche Reinigungsmöglichkeiten es sonst gibt.
