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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2012 20:47 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Frau_G. hat geschrieben:
she hat geschrieben:
Eine Freundin von mir hat auch in längerer Pillenphase ihre Locken verloren.
Verhütungsperlen: ist das nicht im Grunde die Kalendermethode? Soundsoviele angenommen freie Tage nach der Periode und vor der angenommenen nächsten Periode...


Das bezieht Schleim schon ein, also keine reine Kalendermethode. Scheint aber in Entwicklungsländern recht guten Erfolg zu haben. *zustimm*



Ich glaube du wirfst das mit der two day method durcheinander. Das ist eine vereinfachte Form der reinen Schleimbeobachtung.

Die Ketten entsprechen etwa der Kalendermethode.

_________________
Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2012 20:49 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Aber stehen die Farben der Kugeln nicht auch für feucht und trocken? Oder hat das reine Symbolkraft? *kopfkratz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2012 07:01 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 9. März 2010 17:54
Beiträge: 1055
NFP seit: September 2007
Die Kugeln stehen, soweit ich mich recht erinner, für fruchtbar und unfruchtbar. Es ist schon eine Variante der Kalendermethode, ja, aber sie hat wohl recht gut funktioniert (in N&S wurde auch erwähnt, dass die Verhütungsicherheit für die Industrieländer zu schlecht wäre, aber in den Entwickungsländern eine deutliche Verbesserung dargestellt hat).

_________________
Seit 02/18 glücklich zu dritt mit dem Krallenäffchen im Arm


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2012 10:10 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Ah ok. Konnte mich noch an so ein Bild erinnern mit Sonne und Regen. Dann war das eventuell diese andere Methode, die Alana beschrieben hat. *daumenhoch*


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2012 11:46 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 15. Februar 2010 17:23
Beiträge: 413
Wohnort: Nordkind
NFP seit: 2010
Mondscheinkind hat geschrieben:
@Ewok: Bei manchen Mädchen wäre ich mir nichtmal sicher ob die Warnung eines Arztes etwas bringen würde...oder ob die dann nicht einfach mit der Einstellung (sogar bei einem Faktor-Leiden) hingehen würden "ach,mir passiert doch eh nix"



wahrscheinlich hast du recht...wobei ich mich damals bestimmt hätte beeinflussen lassen können, hätte ein arzt mal wenigstens mit einem wort potenzielle nebenwirkungen aufgezählt. und vor allem eben, wie realistisch diese gefahr doch tatsächlich ist.
häufig sind ja auch die mütter noch mit dabei, und die wären ja doch eher empfänglich für die gefahren durch medikamente.

ach das ganze thema ist einfach umbefriedigend *draufhauen*

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2012 14:25 
Ich glaube, die Frauen können selbst ihre durchschnittliche Zykluslänge aussuchen und erhalten dann eben unterschiedliche Ketten mit mehr oder weniger freien Tagen am Zyklusanfang.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2012 18:44 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3465
@Ewok : glaubst du die Mütter sind da echt offener ?? Ich glaub eher,die denken "egal was für Nebenwirkungen,hauptsache keine Teenieschwangere"


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2012 10:56 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 15. Februar 2010 17:23
Beiträge: 413
Wohnort: Nordkind
NFP seit: 2010
entweder so, oder sie wissen es auch einfach nicht besser. ich bin mir sicher, auch die meisten mütter/väter sind nicht ausreichend
über risiken und nebenwirkungen, und vor allem alternativen aufgeklärt.

meine mutter war wohl eine mischung aus beidem. die angst überwiegte dann, dass ihre 15 jährige tochter schwanger werden könnte. mir wurde von anderer seite erzählt, die pille wäre die lösung für alles. tja, und wenn dann die erste gyn nicht mal mehr ausreichend bedenken äußert...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2012 11:55 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 12. September 2007 13:15
Beiträge: 866
Wohnort: im schönen Bayern
NFP seit: 11/07
Mondscheinkind hat geschrieben:
@Ewok : glaubst du die Mütter sind da echt offener ?? Ich glaub eher,die denken "egal was für Nebenwirkungen,hauptsache keine Teenieschwangere"


*zustimm* also bei meiner Mutter war das eher ein " meine Pille damals war eine Hormonbombe, die heutigen sind doch sooo leicht dosiert" :roll:

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♪ ...denn alle wirklich großen Schätze erobert man nicht unbeschwert. Sie liegen ganz da hinten, hinterm Horizont. Da, wo der Mut aufhört.♪ (Sarah Lesch)
Wiesel(01/85) in offener Ehe, mit großem Sommerbub (*16.06.2013) und dem kleinen Frühlingsjungen (*14.04.2017) sterilisiert seit 05/2020, ohne GM seit 11/23


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2012 13:42 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Ein großes Problem ist sicherlich auch, dass bei dem "leicht dosiert" (was in der Doku auch mehrfach betont wird) unterschlagen wird, dass Hormone scheinbar dem Prinzipt "Die Dosis macht das Gift" nicht folgen - sodass es da sogar zu paradoxen Effekten kommen könnte. Zudem kann man sich auch fragen, wie leicht "ganz leicht" ist, wenn es dennoch dafür sorgt, dass der komplette Menstruationszyklus lahmgelegt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2012 14:28 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Frau_G. hat geschrieben:
Ein großes Problem ist sicherlich auch, dass bei dem "leicht dosiert" (was in der Doku auch mehrfach betont wird) unterschlagen wird, dass Hormone scheinbar dem Prinzipt "Die Dosis macht das Gift" nicht folgen - sodass es da sogar zu paradoxen Effekten kommen könnte. Zudem kann man sich auch fragen, wie leicht "ganz leicht" ist, wenn es dennoch dafür sorgt, dass der komplette Menstruationszyklus lahmgelegt wird.

Das ist auch die Frage, die ich mir immer stelle. Wieso wird immer betont, dass die Pille/der Nuvaring nur so leicht dosiert ist, wenn er doch mein gesamtes Hormonsystem lahmlegt? Ich bin auch nicht bereit zu glauben, dass die Nebenwirkungen weniger werden durch leichtere Dosierungen.
Ich habe noch von keiner einzigen Studie gelesen, die herausgefunden hat, dass die leichte Dosierung im Gegensatz zu den Pillen der ersten und zweiten Generation tatsächlich weniger Nebenwirkungen hat!

Edit: Frau_G., hast du zu den paradoxen Effekten Literatur?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2012 16:10 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Hab das in der einen Doku gesehen - das war sogar die "Unser täglich Gift". Da wurden auch empirische Quellen angeführt. Aus dem Stegreif hab ich leider grade keine Literatur und bin im "begrifflos Literatur recherchieren" auch eher mäßig. Aber ich kann mal schauen. *sonne*

edit: Meghann bekommt PN, weil ich die gefundene Quelle nicht guten Gewissens als glaubwürdig einstufen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2012 17:37 
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Hochlagenjunkie

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Meghann hat geschrieben:
Frau_G. hat geschrieben:
Ein großes Problem ist sicherlich auch, dass bei dem "leicht dosiert" (was in der Doku auch mehrfach betont wird) unterschlagen wird, dass Hormone scheinbar dem Prinzipt "Die Dosis macht das Gift" nicht folgen - sodass es da sogar zu paradoxen Effekten kommen könnte. Zudem kann man sich auch fragen, wie leicht "ganz leicht" ist, wenn es dennoch dafür sorgt, dass der komplette Menstruationszyklus lahmgelegt wird.

Das ist auch die Frage, die ich mir immer stelle. Wieso wird immer betont, dass die Pille/der Nuvaring nur so leicht dosiert ist, wenn er doch mein gesamtes Hormonsystem lahmlegt? Ich bin auch nicht bereit zu glauben, dass die Nebenwirkungen weniger werden durch leichtere Dosierungen.
Ich habe noch von keiner einzigen Studie gelesen, die herausgefunden hat, dass die leichte Dosierung im Gegensatz zu den Pillen der ersten und zweiten Generation tatsächlich weniger Nebenwirkungen hat!


So ganz stimmt das nicht, zumindest, was die Östrogendosis betrifft; da ist ja schon bekannt, dass eine Pille mit nur 0,02 mg Ethinylestradiol ein geringeres Thromboserisiko hat als die mit 0,03 mg oder mehr (in Abhängigkeit immer natürlich auch mit dem Gestagen).
Bei allem anderen stimm ich euch zu, ein Hormonhammer ist es immer, und unabhängig vom Thromboserisiko tun sich die Pillen untereinander wohl nicht viel, ob nun niedrigst- oder normaldosiert.
*sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2012 19:01 
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Fingerwundschreiberin

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NFP seit: 19.08.2010
So, ich hab nochmal einen etwas seriöser wirkenden Link organisiert aus der Zeit online. Es ist halt umstritten. Ich halt mich vor allem an die Daten aus der Uni, dass Geschlechtshormongaben über die Nase (genauer das Siebbein) bei Frauen zu Unterschieden in Aufmerksamkeits- und Behaltensleistungen führen. Das Geschlechtshormone eben nicht nur auf die Geschlechtsorgane wirken, sondern auch zentralnervös andere Aufgaben erfüllen. Generell ist das Hormonsystem ein recht empfindliches Gleichgewicht, überall gibt es Wechselwirkungen. DAS macht mir persönlich Sorge. Bin einfach relativ pharmakritisch. Es gibt einfach Dinge, die man empirisch nur schwer überprüfen kann. Wo auch große Unterschieden zwischen Probanden sind, wo einzelne Aspekte nicht überprüft werden können. Sowas muss jede *weiblich* für sich entscheiden, kritisch wird es nur, wenn Informationen klar vorenthalten werden, Patient_innen noch mitten in der Hirnentwicklung stehen (und so komplexe Entscheidungen eventuell noch gar nicht treffen können) und wenn eben Hormonpräparate auch ins Grundwasser usw. geraten und man entsprechend keine Entscheidungsmöglichkeit mehr hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Pille und ich neue Doku auf Arte
BeitragVerfasst: 25. Oktober 2012 13:48 
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Kurven-Rätslerin

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also mein letzter stand war, dass die neueren pillen im gegenzug zu den pillen der älteren generationen noch ein erhöhteres risiko für thrombosen/embolien mit sich bringen. v.a. bei frauen mit unentdecktem gerinnungsstörungen

es handelt sich dabei um bestimmte pillen, siehe auch diese seite:

http://www.risiko-pille.de/index.php/za ... akten.html

weiter unten wird auf 4 studien verwiesen, die ich allerdings noch nicht gelesen habe....
ich halte zwar nix von groß aufgezogenden propagandaseiten, aber diese seite hat mich doch etwas gefesselt.
vor allem die einzelfallberichte



edit: sehe gerade, dass der link hier im forum auch schon einmal erwähnt wurde : viewtopic.php?f=15&t=49687

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