Meghann hat geschrieben:
Frau_G. hat geschrieben:
Ein großes Problem ist sicherlich auch, dass bei dem "leicht dosiert" (was in der Doku auch mehrfach betont wird) unterschlagen wird, dass Hormone scheinbar dem Prinzipt "Die Dosis macht das Gift" nicht folgen - sodass es da sogar zu paradoxen Effekten kommen könnte. Zudem kann man sich auch fragen, wie leicht "ganz leicht" ist, wenn es dennoch dafür sorgt, dass der komplette Menstruationszyklus lahmgelegt wird.
Das ist auch die Frage, die ich mir immer stelle. Wieso wird immer betont, dass die Pille/der Nuvaring nur so leicht dosiert ist, wenn er doch mein gesamtes Hormonsystem lahmlegt? Ich bin auch nicht bereit zu glauben, dass die Nebenwirkungen weniger werden durch leichtere Dosierungen.
Ich habe noch von keiner einzigen Studie gelesen, die herausgefunden hat, dass die leichte Dosierung im Gegensatz zu den Pillen der ersten und zweiten Generation tatsächlich weniger Nebenwirkungen hat!
So ganz stimmt das nicht, zumindest, was die Östrogendosis betrifft; da ist ja schon bekannt, dass eine Pille mit nur 0,02 mg Ethinylestradiol ein geringeres Thromboserisiko hat als die mit 0,03 mg oder mehr (in Abhängigkeit immer natürlich auch mit dem Gestagen).
Bei allem anderen stimm ich euch zu, ein Hormonhammer ist es immer, und unabhängig vom Thromboserisiko tun sich die Pillen untereinander wohl nicht viel, ob nun niedrigst- oder normaldosiert.
