Wenn Beschwerden "nur" in der Pause da sind kann man sich tatsächlich überlegen ob durchnehmen infrage kommt.
Ich weiß hier gehen die Meinungen auseinander, aber ich bin allerdings der Meinung, dass die Blutung unter der Pille unnötig ist. Die Umstellung ist eine unnötige Belastung, der sich viele Frauen nur aussetzen weil sie denken man bräuchte diese künstliche Blutung um den Körper zu reinigen oder eben um einen regelmäßigen 28 Tage Zyklus zu haben.
Die Zurückhaltung ist hier meistens gegeben, weil Frauen auf einer regelmäßigen Blutung bestehen (oft ohne die Hintergründe zu kennen) oder die Ärzte sich nicht herantrauen an den Langzeitzyklus, da es kaum Langzeitstudien dazu gibt und man nicht völlig sicher sein kann, ob nicht doch das ein oder andere Risiko über die Jahre doch erhöht werden könnte.
In dem geschilderten Fall ist es allerdings mehr als unverantwortlich das so zu belassen.
1. Regelmäßige Kopfschmerzen über mehrere Tage sollten weiter abgeklärt werden
2. Einnahme von Schmerzmitteln über mehr als 2 Tage wegen Kopfschmerzen ist ein Grund sich über eine Prophylaxe Gedanken zu machen
3. Aspirin während der Menstruation ist kritisch zu sehen, da es unnötig die Blutungsmenge erhöhen kann. Das ist eine unnötige Belastung für den Körper.
Mich ärgert das immer, dass beim Thema Pille so viel Ideologie dahinter steht. Sowohl bei den Gegnern (da nehme ich mich leider nicht aus) als auch bei den Befürwortern.
Warum soll man einem gesunden Körper ein Medikament antun, dass er nicht verträgt? Es gibt doch andere Methoden eine Schwangerschaft zu verhindern. Warum muss man so krampfhaft versuchen mit hormonellen Methoden zurechtzukommen?
Es gibt ausreichend sichere Alternativen, sogar wenn man von der STM nichts hält. Aber das wird den Frauen und Mädchen ja so oft ausgeredet.
Ich rege mich darüber immer so auf.
