Estreya hat geschrieben:
Ich mache NFP und der Partner kann sich dann aussuchen, ob er dem vertraut oder ob er Kondome zusätzlich benutzen möchte.
Wenn das immer so einfach klappt, ist es ja auch gut.

Ich kann zum Beispiel Kondome nicht leiden und müsste wohl doch eine Runde diskutieren, wenn ein Partner darauf bestehen würde, die immer zu benutzen.
Estreya hat geschrieben:
Daher ist es mir nicht so wichtig, dass der Partner alles über NFP weiß - nur, dass der PI sehr gut ist etc.
Das war mir auch sehr wichtig, dazu habe ich meinem Freund das Sicherheitskapitel aus NFP heute vorgelegt.
WuMi hat geschrieben:
geht es da nur ums Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn"?
Also darum geht es mir ganz bestimmt nicht.

Ich würde mich aber z.B. unwohl fühlen, wenn jemand meinen Freund fragt, wie wir verhüten, und er kann nur sagen "sie macht da irgendsoein Temperaturzeugs, glaube ich, oder war es was mit fruchtbare Tage abzählen? Auf jeden Fall ist sie manchmal fruchtbar und manchmal nicht", ohne dem dann sicher folgenden Aufschrei etwas entgegensetzen zu können, weil er keine Ahnung hat, worum es bei der Methode überhaupt geht.
WuMi hat geschrieben:
Ich selbst renn auch nicht mit S+ am Finger durch die Wohnung und halts im unter die Nase.
Das mache ich auch nicht, aber ich präsentiere ihm ja auch keine abgeschnittene Fingernägel oder sonstigen Körperkram. Trotzdem weiß er grundsätzlich, dass ich mir die Fingernägel schneide und dass meine Zervix Sekret absondert, das je nach Zyklusstand unterschiedlich aussieht, auch ohne Präsentation oder eigene Untersuchung. "Frauensache"
(das Wort mag ich gar nicht, das impliziert ja auch, dass es "Männersachen" gibt, die "nichts für mich sind"...ich finde ja, Menschen sind Individuen, und Zervixschleim unter der Nase ist was für manche Menschen, für andere aber nicht - für mich wär's ürigens auch eher nichts) ist das für mich allerdings nicht (was machst Du dann bei einem männlichen Frauenarzt? Könntest Du mit dem auch nicht darüber reden?)