AnnChristinK hat geschrieben:
Was das Brustkrebsrisiko betrifft, hast du dazu Infos??? Normalerweise, geht das Risiko zurÜCK weil bei es bei Pilleneinnahme zu weniger Zyklen kommt, die Anzahl ist über Jahre entscheidend für ein Risiko!
Komisch meine Mutter nimmt es schon 5 Jahre und hat nie Probleme und jetzt mal rein logisch, wieso sollte die Forschung einen Schritt zurückgehen?
[…]
und zu den Infos, ich war bei einer Vorstellung des Gestagens und da gab es Statistiken! und die besagen, dass das Risiko nicht erhöht wird, weder Brustkrebs - noch Thromboserisiko
Keine Ahnung, was das für ein Vortrag war, bei dem du da warst, oder was in den Packungsbeilagen von den Pillen drinsteht, die du eingenommen hast, aber in der Packungsbeilage von meiner alten Pille (Generikum zur Belara) steht folgendes:
Packungsbeilage zu Belara-Generikum hat geschrieben:
- Krebs
Einige Studien weisen darauf hin, dass es einen Risikofaktor für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs darstellt, wenn Frauen, deren Gebärmutterhals mit einem bestimmten sexuell übertragbaren Virus infiziert ist (humanes Papillomavirus), hormonelle Kontrazeptiva lange Zeit anwenden. Es besteht allerdings Uneinigkeit darüber, in welchem Ausmaß dieses Ergebnis durch andere Faktoren (z.B. Unterschiede in der Anzahl an Sexualpartnern oder in der Anwendung von mechanischen Verhütungsmethoden) beeinflusst wird.
Studien berichteten ein leicht erhöhtes Risiko für Brustkrebs bei Frauen, die momentan KOK [Anmerkung von mir: kombinierte orale Kontrazeptiva] anwenden. Das erhöhte Risiko geht innerhalb von 10 Jahren nach Beendigung der Anwendung von KOK allmählich auf das altersbezogene Hintergrundrisiko zurück. Da Brustkrebs bei Frauen unter 40 Jahren selten ist, ist die Anzahl zusätzlicher Brustkrebsdiagnosen bei Frauen, die momentan KOK einnehmen oder früher eingenommen haben, im Vergleich zum Gesamtrisiko für Brustkrebs gering.
Selten können nach Einnahme von oralen Kontrazeptiva gutartige und noch seltener bösartige Lebertumoren auftreten. Diese können lebensgefährliche innere Blutungen verursachen. Bei Auftreten starker Schmerzen im Oberbauch, die nicht von selbst zurückgehen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Dass die Anzahl an Zyklen oder die Anzahl an Menstruationen, die eine Frau erlebt, das Brustkrebsrisiko beeinflussen, ist totaler Mumpitz. Wurde hier im Forum auch bereits diskutiert, da ging es um so eine Nachricht, dass man Nonnen die Pille verabreichen wollen würde, um ihr Brustkrebsrisiko zu senken
Ich habe übrigens auch mit 21 mit NFP angefangen, bin ebenfalls Studentin und verhüte nun bereits seit 12 Zyklen sicher mit NFP.
