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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 08:33 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 21:59
Beiträge: 217
NFP seit: 2011, mittlerweile nur noch zum Beobachten
Ja, ich finde es auch nett, dass hier noch mal ein extra Raum ist für Ü40erinnen.

Es gibt ja auch z. B. noch den Thread hier: viewtopic.php?f=34&t=3591, oder den hier: viewtopic.php?f=34&t=8748.

Ich finde, der aktuelle Thread hier ist ja eher speziell, mit der Fragestellung nach Zyklusbeschwerden. Ich lese meistens in alle drei rein. Ich denke, wir werden uns treffen! *winke*

Edit: Ich bin 43 und kann noch in jedem Zyklus Temperaturanstiege verzeichnen. Meine Periode ist deutlich schwächer als früher, das ist für mich das Zeichen, dass ich mich dem Ende meiner fruchtbaren Jahre nähere, aber ansonsten habe ich noch keine WJ-Symptome festgestellt. Außer vielleicht manchmal Probleme mit dem Schlafen, stimmt, das könnte vielleicht mit dem Wechsel irgendwie zusammenhängen. Das höre ich zumindest oft von älteren Freundinnen.

LG, cielle

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 13:46 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. Juli 2010 13:09
Beiträge: 80
Wohnort: Bayern
Hallo Michaela,

das ist prima, dass Du nach so langer Hormoneinnahme keine starken Symptome hast durch den Entzug.

Die Menstasse habe ich auch mal ausprobiert, die ist mir zu groß, also auch die kleinere.
Aber ich versuche auch von den Tampons zu Baumwollwatte zu wechseln sobald es geht, weil es für die Flora besser ist.

Ich habe fast noch nie Hormone genommen (nur mal ein Jahr mit 18 die Pille) und kann mich noch gut an die Libidobremse erinnern, außerdem war mir permanent schlecht, habe ich gar nicht vertragen.

Liebe Grüße
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 24. April 2012 13:50 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. Juli 2010 13:09
Beiträge: 80
Wohnort: Bayern
Hallo Cielle,

bei mir sind auch erst seit einem Jahr Zyklen ohne Eisprung dabei, bisher aber erst zwei, ist ein komisches Gefühl, wenn es so sichtbar Richtung Wechsel geht (denn ohne nfp wüßte ich davon ja gar nichts).

Was ich auch merke ist, dass ich nicht mehr so belastbar bin, mehr Ruhepausen brauche, mir nicht zuviel vornehmen darf, weil es mich überfordert.

Lieben Gruß
Christiane


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 25. April 2012 22:58 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 21:59
Beiträge: 217
NFP seit: 2011, mittlerweile nur noch zum Beobachten
Du, das mit den Ruhepausen merke ich schon länger :mrgreen: . Glücklicherweise habe ich mir aber nach und nach immer mehr "erlaubt", mir solche auch zu nehmen, ohne mich dafür zu rechtfertigen oder mich ärgern zu lassen! Musste ich auch erst mal lernen. Ich bin mal gespannt, wann das so losgeht mit messbaren Wechsel-Anzeichen bei mir. Im Moment fühle ich mich so fruchtbar wie noch nie in meinem Leben, das liegt aber sicher daran, dass ich auch noch nie in meinem Leben vor NFP mich auf diese Art beobachtet habe!
Manchmal krieg ich fast Schwangerschaftspanik... *rotwerd*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 26. April 2012 13:10 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. April 2012 22:11
Beiträge: 63
NFP seit: 1979
Hallo zusammen,

hier ist noch jemand Ü 40 -> fast schon 50 ;-)

Bei mir wurde vor 5 Jahren das PMS, was sonst 2-3 Tage dauerte, plötzlich 10 Tage lang. Uiuiuiuiiiiiiiiiiii - was habe ich da zu Hause auf den Tisch gekloppt. Meine Jungs gingen nur noch in Deckung.
Dazu Brustspannungen wie kurz vorm Milcheinschuss und Dauerverstopfung.
Ich nahm dann einige Zeit Progesteroncreme und alles normalisierte sich.

Inzwischen habe ich (leider) kaum noch PMS. Wer macht jetzt meinen Haushalt und meine Buchführung???? *draufhau*

Freu mich, dass hier noch mehr Frauen sind, die aus der Kinderwunschzeit raus sind :-)

LGC

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Remember, Ginger Rogers did everything Fred Astaire did. But she did it backwards and in high heels. (Faith Wittlesey)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 26. April 2012 14:28 
Christine_ hat geschrieben:
Hallo zusammen,

hier ist noch jemand Ü 40 -> fast schon 50 ;-)

Bei mir wurde vor 5 Jahren das PMS, was sonst 2-3 Tage dauerte, plötzlich 10 Tage lang. Uiuiuiuiiiiiiiiiiii - was habe ich da zu Hause auf den Tisch gekloppt. Meine Jungs gingen nur noch in Deckung.
Dazu Brustspannungen wie kurz vorm Milcheinschuss und Dauerverstopfung.
Ich nahm dann einige Zeit Progesteroncreme und alles normalisierte sich.

Inzwischen habe ich (leider) kaum noch PMS. Wer macht jetzt meinen Haushalt und meine Buchführung???? *draufhau*

Freu mich, dass hier noch mehr Frauen sind, die aus der Kinderwunschzeit raus sind :-)

LGC


Hallo Christine_ *winke* *Freu*

Hach wie schön, dich hier zu finden! *freunde* Langsam komme ich mir mit meinen knapp 45 Jahren nicht mehr so in der Minderheit vor.... Es finden sich ja doch mittlerweile ein paar Frauen in unserer "Preisklasse"! Bild Schön, schön... *durchdreh*

Jaaaaaaaaaaaa..... PMS ist echt gut für Hausputz, Frühjahrsputz und Entrümpelungen jeglicher Art! *zustimm* Das FLUPPT alles nur so und "frau" ist irgendwie gar nicht zu bremsen! *lachen* Auch wenn *mann* immer fürchtet mit zur Tür rausgekehrt zu werden! :mrgreen:

Liebe Grüße und viel Spaß hier im Forum! Hoffentlich liest man sich noch öfter! *sonne*


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 26. April 2012 17:22 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. April 2012 22:11
Beiträge: 63
NFP seit: 1979
Jaaaaaaaaaaa - das ist schön :-)
Ich habe mein PMS immer geliebt.
Endlich Buchführung machen ohne Würgereiz und den Kühlschrank ausräumen, auswaschen und dabei fröhlich pfeifen....

Außerdem habe ich bei PMS immer sehr viel klarer gesehen als an anderen Zyklustagen.

Bekommt man als Frau so eine gewisse "Altersweisheit" (= Gleichmütigkeit), weil frau dann irgendwann kein PMS mehr hat??? *grübel*
Fragen über Fragen....

Ich freu mich, dass ich hier bin :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 26. April 2012 18:27 
Christine_ hat geschrieben:
Außerdem habe ich bei PMS immer sehr viel klarer gesehen als an anderen Zyklustagen.

Bekommt man als Frau so eine gewisse "Altersweisheit" (= Gleichmütigkeit), weil frau dann irgendwann kein PMS mehr hat??? *grübel*
Fragen über Fragen....

Ich freu mich, dass ich hier bin :)


Das stimmt total! Bei PMS bin ich auch irgendwie wie "angeknipst" *sonne* Total auf Zack und alles flutscht wie von selbst. Während ich an deren Zyklustagen schon mal Bauklötze staune! *hä*

Das mit der Altersweisheit = Gleichmütigkeit ist ein interessanter Gedanke! *lachen* Da kam ich ja noch gar nicht drauf! *lach* Vielleicht ist das dann so eine Art "Selbstschutz". Damit wir an den "anderen" Tagen nicht ganz so hilflos wirken! *lachen*

Freu mich schon über noch weitere interessante Fragen nachzudenken! *durchdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 26. April 2012 21:38 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. April 2012 22:11
Beiträge: 63
NFP seit: 1979
Ich kann mir ein Leben ohne Zyklus noch gar nicht vorstellen.
Bisher war es immer so, dass ich an jedem Tag meines Lebens wusste, wo ich gerade "war" - und wann was kommt.
Dass ich z.B. bis zum 20. Zyklustag keine Buchhaltung mache, weil mich das in dieser Zeit nur unglaublich ankotzt.
Ab dem 22. Zyklustag hingegen war Buchhaltung schon fast etwas, was mir gut von der Hand ging.

Oder Sex.
Ich habe mich immer auf diese verrückten lustvollen Tage rund um den Eisprung gefreut. Und mein Herzbube (wir leben seit 10 Jahren Fernbeziehung) hat immer darüber geschmunzelt, dass er schon bei der Begrüßung "riechen" (oder eher "wittern") konnte, wann ich fruchtbare Tage hatte.

An den ersten Menstagen waren alle Arbeitsanfälle wie weggeblasen und ich habe stundenlang Bücher gelesen (klar - wenn Arbeit und Kinder das zulassen) und gemütlich auf der Couch rumgegammelt, ohne von irgendwas getrieben zu sein.

Ein schöner, immer wiederkehrender Zyklus.

Was kommt danach?

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 27. April 2012 09:42 
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NFP-Kaiserin

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Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
OT
Christine_ hat geschrieben:
Oder Sex.
Ich habe mich immer auf diese verrückten lustvollen Tage rund um den Eisprung gefreut. Und mein Herzbube (wir leben seit 10 Jahren Fernbeziehung) hat immer darüber geschmunzelt, dass er schon bei der Begrüßung "riechen" (oder eher "wittern") konnte, wann ich fruchtbare Tage hatte.

Lustig, mein *mann* (ebenfalls WE-Beziehung) sieht schon an der Tür, ob ES ist. Und er sagt, dass ich dann ganz anders drauf wäre und jeden zweiten Satz sexistisch darstellen würde. *rofl*
springtime hat geschrieben:
Es finden sich ja doch mittlerweile ein paar Frauen in unserer "Preisklasse"!

Davon gibt es hier aber inzwischen eine Menge! *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 27. April 2012 13:49 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. April 2012 22:11
Beiträge: 63
NFP seit: 1979
hach neee - wie schön :-)
Noch eine Ü40 und eine, die weiß, wie es ist eine Fernbeziehung zu führen.
Wie lange macht ihr das schon?

Bei uns war es anfangs eine Kopf-Entscheidung.
Wir wollten seine/meine Kinder nicht damit belasten, den autonomen Kontakt zum anderen Elternteil zu verlieren. Und da wir 110 km von einander entfernt wohnen, hätten wir mindestens zwei oder aber alle vier Kinder entwurzeln müssen.
Außerdem wäre die Altersmischung brisant gewesen. Vor 10 Jahren 2m 4w 11m 15m
Da sind wir lieber gefahren und haben die Kids in ihrem gewohnten Umfeld gelassen. War zwar oft viel Organisiererei, aber es ging vor Jahr zu Jahr besser.

Inzwischen sind meine Kinder aus dem Haus - seine Kinder sind 10 Jahre jünger als meine.
Ich genieße mein wochentägliches Singleleben und möchte jetzt nicht unbedingt beruflich alles hinschmeißen (bin selbstständig) und wieder mit Teenagern zusammen wohnen.
Also fahren wir weiter und genießen es sehr, dass auch nach 10 Jahren noch viel Esprit und Power in unserer Beziehung ist.

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Remember, Ginger Rogers did everything Fred Astaire did. But she did it backwards and in high heels. (Faith Wittlesey)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 27. April 2012 18:18 
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neu hier

Registriert: 29. März 2011 22:54
Beiträge: 39
Hallo Ihr anderen Ü40erinnen!

Das finde ich ja interessant, dass manche von euch das PMS so produktiv erlebten!
Mir geht es während des PMS eher gegenteilig! Ich fühle mich dann total burnout-mäßig und bin froh, wenn ich das Nötigste gerade noch so gebacken bekomme. Vollkommen ausgebrannt, erschlagen, antriebslos!
Aber trotzdem habe ich diese innere Unruhe, bzw. diese Unzufriedenheit, alles nervt mich, und entsprechend - und das ist jetzt NEU! für mich - bin ich auch aggressiver als je zuvor in meinem Leben! Ich galt immer als absolut ausgeglichen und "lieb" und jetzt erkenne ich mich manchmal selbst nicht wieder, wie ich, wenn mir die Hutschnur platzt, es auch mal rauslasse!
Neulich habe ich erstmalig in meinem Leben, eine Verkäuferin in dem Supermarkt, wo ich häufiger einkaufe, die mir wirklich ohne Grund schon häufiger extrem unfreundlich und pampig kam *Nudelholz* , dermaßen angebrüllt, dass sie gefälligst nicht immer so unfreundlich sein soll, denn ich habe nichts falsch gemacht! *motz*
Danach habe ich gedacht: Wow, so habe ich mich ja noch nie erlebt! :mrgreen:
Und eigentlich stelle ich fest, dass ich diese neue, gelegentliche Aggressivität bei mir ganz gut finde! Ich fühle mich dadurch irgendwie unabhängiger. Früher habe ich eher still geweint, wenn mich jemand gemein behandelt hat, jetzt spüre ich gar nicht mehr diese Traurigkeit darüber, sondern eher eine Wut, die ich auch rauslasse manchmal! Hoffentlich noch öfter, wenn es angebracht ist! :twisted:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 27. April 2012 18:30 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
@Christine
Ähnliche Konstellation wie bei Euch: wir machen das seit 7 1/2 Jahren, lustigerweise ebenfalls 100km (ich Osnabrück, er Nähe Lippstadt). Aber wir sind beide gewollt völlig kinderlos.
Zusammenziehen ist für uns vor der Rente keine Option, uns gefällt es sehr gut, in der Woche in der eigenen Wohnung Ruhe zu haben. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 27. April 2012 19:00 
freesie hat geschrieben:
Hallo Ihr anderen Ü40erinnen!

Das finde ich ja interessant, dass manche von euch das PMS so produktiv erlebten!
Mir geht es während des PMS eher gegenteilig! Ich fühle mich dann total burnout-mäßig und bin froh, wenn ich das Nötigste gerade noch so gebacken bekomme. Vollkommen ausgebrannt, erschlagen, antriebslos!
Aber trotzdem habe ich diese innere Unruhe, bzw. diese Unzufriedenheit, alles nervt mich, und entsprechend - und das ist jetzt NEU! für mich - bin ich auch aggressiver als je zuvor in meinem Leben! Ich galt immer als absolut ausgeglichen und "lieb" und jetzt erkenne ich mich manchmal selbst nicht wieder, wie ich, wenn mir die Hutschnur platzt, es auch mal rauslasse!
Neulich habe ich erstmalig in meinem Leben, eine Verkäuferin in dem Supermarkt, wo ich häufiger einkaufe, die mir wirklich ohne Grund schon häufiger extrem unfreundlich und pampig kam *Nudelholz* , dermaßen angebrüllt, dass sie gefälligst nicht immer so unfreundlich sein soll, denn ich habe nichts falsch gemacht! *motz*
Danach habe ich gedacht: Wow, so habe ich mich ja noch nie erlebt! :mrgreen:
Und eigentlich stelle ich fest, dass ich diese neue, gelegentliche Aggressivität bei mir ganz gut finde! Ich fühle mich dadurch irgendwie unabhängiger. Früher habe ich eher still geweint, wenn mich jemand gemein behandelt hat, jetzt spüre ich gar nicht mehr diese Traurigkeit darüber, sondern eher eine Wut, die ich auch rauslasse manchmal! Hoffentlich noch öfter, wenn es angebracht ist! :twisted:


*zustimm* Also das stimmt TOTAL!!!! Ich habe das aber noch nicht mit den einsetzenden Wechseljahren in Verbindung gebracht, oder hab mal geschaut ob diese Phasen eventuell mit PMS "kollidieren"! *steinschmeiss* Ich war früher auch eher so ein Schaf. Was ich nicht wirklich abwertend meine! Ich habe aber immer lieb geschaut, mich auch ärgern lassen ohne mal maulig werden... ruhig und friedlich war ich halt. Und die Geduld in Person. Aber JETZT!!!! *atomrofl* da kann ich ja mitunter regelrecht EXPLODIEREN, und es ist nicht wirklich was gravierendes passiert! Da reicht schon eine winzige Kleinigkeit, um mich völlig aus der Bahn zu werfen! Ich schmeiße Dinge (vorwiegend solche die nicht kaputt gehen können wie z.B. Tuppersachen! *lachen* ) und knalle Türen und Schubladen... einfach gruselig! *erschrecken* Und wenn ich dann solche Phasen habe, finde ich mich total unausstehlich und kann mich selbst nicht leiden! *kopfWand* Als würd grad ein zweites ICH von mir Besitz ergreifen! DAS mag ich ja dann so eher gar nicht...

Aber auf der anderen Seite sag ich auch schon eher mal meine Meinung und wehre mich auch, wenn mir einer blöd kommt! *Nudelholz* Das wäre mir früher im Traum nicht eingefallen! Also nicht immer das "Schaf" zu sein mag ich schon eher... Früher hab ich mich über mich selber geärgert, wenn ich nie den Mund aufgemacht habe. DAS ist heute zum Glück manchmal anders! Und wenn DAS mit den einsetzenden Wechseljahren zu tun hat, wäre das in meinen Augen ein positiver Nebeneffekt!!! *lachen*


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusbeschwerden - stärker mit zunehmenden Alter?
BeitragVerfasst: 27. April 2012 21:07 
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neu hier

Registriert: 29. März 2011 22:54
Beiträge: 39
springtime hat geschrieben:
Ich habe das aber noch nicht mit den einsetzenden Wechseljahren in Verbindung gebracht


Na ja, ich kenne dieses aggressive Explodieren irgendwie meistens bei Männern. Deshalb denke ich jetzt, wenn ich so bin, immer: Wow, ich bin wie ein Mann. Das ist ein total männliches Verhalten.
Mir haben früher männliche Freunde oder Partner auch manchmal gesagt, wenn ich ihnen mein Leid mit einer bestimmten Person geklagt habe, die mich ärgert *ärgern* : Dann hau doch mal richtig auf den Tisch! Schreie die (oder den) doch mal richtig an! *motz* Damals konnte ich mir das gar nicht vorstellen, zu tun. Jetzt geht es auf einmal.
Ich denke schon, dass es etwas damit zu tun hat, dass die weiblichen Hormone weniger werden und die männlichen verhältnismäßig mehr. Richtig ein bisschen wie eine Wesensänderung. Aber, wie gesagt, eigentlich nicht schlecht.
(Mein Aussehen ist übrigens immer noch ganz weiblich, also noch keine Barthaare! Aber das kommt ja alles später auch noch auf einen zu! *angst* Die Fettverteilung beginnt sich schon seit einiger Zeit von der weiblichen (Birne) in die männliche (Apfel) zu verändern. :-( )


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