So, ich war heute beim Arzt. Wie ich es schon erwartet hatte, kann ich mir nen neuen Arzt suchen.
Er tippt, wie ich, auf PCOS. Seiner Meinung nach die einzige "Behandlungsmöglichkeit": Pille nehmen.

Auf meine Einwände, dass es mir ansonsten sehr viel besser geht als unter der Pille, konnte ich mir nur anhören, dass ich ja auch eine mit natürlichen Östrogenen nehmen könnte. (Und was ist wenn ich gerne Eisprünge hätte?)
Noch nicht geschallt, noch keinen Hormonstatus gemacht ("das macht ja jetzt im Zyklus gar keinen Sinn, und was wollen Sie denn da rausfinden?"

).
Dann fing er an, mir von bösen Antidiabetika zu erzählen. Ich meinte nur: Ja, Sie meinen Metformin, das ist ja genau das, was ich abgeklärt haben will, ob ich das nehmen sollte (wofür man ja den einen oder anderen Test machen sollte.

) Das ist aber in seinen Augen ganz schlimmes Teufelszeug (die Pille natürlich nicht!) und es ist dringend davon abzuraten. Er hätte eine Patientin, die das jetzt seit 6 Monaten nimmt, ihr ist nur schlecht und es passiert nichts und die Frau überlegt jetzt, ihren KiWu ad acta zu legen (da dachte ich nur noch: gehts noch?)
Immerhin konnte er mich erstmal wegen der Tumorgeschichte beruhigen, da waren die Ärzte in den Siebzigern einfach schneller mit Operieren dran als heute und die US-Diagnostik noch nicht so pralle (hatte ich mir ja auch schon gedacht).
Und er sieht ein, dass ich wohl bei einem Endokrinologen besser aufgehoben wäre als bei ihm ("es könnte ja auch die Schilddrüse sein, Frau Binky!

).
Nun, das glaube ich auch. Der darf nächste Woche noch einen Ultraschall machen, und dann such ich mir wen anders.
Sorry für den langen Egopost, aber es musste grad einfach mal raus.
