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Würdet Ihr Eurer Tochter NFP empfehlen?
Ja, so früh wie möglich. 71%  71%  [ 149 ]
Ja, aber erst nach den "wilden Jahren" (erst ab 20). 19%  19%  [ 39 ]
Nein, sie muss selbst entscheiden, was richtig ist. 10%  10%  [ 22 ]
Abstimmungen insgesamt : 210
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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 12:31 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 4. Juli 2011 20:25
Beiträge: 110
NFP seit: Juli 2011
Zum Threadthema: definitiv ja. Ob sie das dann möchte, steht auf einem anderen Blatt.
Wenn ich so zurückdenke, gab es nur Pille und Kondom als Alternative. Über was anderes haben mein Feund, meine Eltern oder ich gar nicht nachgedacht und auch nichts wirklich gewußt. Und wenn ich an das ganze Geld und die Nerven denke, die ich mir ohne Pille gespart hätte, werd ich ganz wehmütig. Meine Meinung ist, wer sich reif genug für Sex fühlt und reif genug, täglich eisern dran zu denken für die nächsten Jahre täglich zur gleichen Uhrzeit eine Pille zu nehmen, der wird es auch hinbekommen, morgens zu messen oder sich zu merken, ob es heute geflutscht hat oder nicht. *undweg*
Man muss ja nicht gleich freigeben und kann erst mal üben, denn Kondome sind für mich immer noch erste Wahl. *kopfWand*

_________________
Bild Make it rhyme. Make it bland. Make it sell.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 13:29 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 20. August 2011 08:21
Beiträge: 570
NFP seit: Frühjahr 2011
Demetria hat geschrieben:
Ihre Freundinnen nehmen (leider) alle schon länger die Pille.
Die Mädels sind früh dra *ko*




Krass :shock: *ko*

Hm, Dia wäre mir für so ein junges Mädel auch irgendwie zu unsicher. Allenfalls in der unfruchtbaren Zeit als doppelter Boden, falls sie sich auch dann mit Kondom allein nicht sicher genug fühlt. Aber vorm Eisprung ... keinesfalls. Ich traue dem Dia heute noch nicht *undweg* . Und sie sieht halt, wenn das Kondom mal reißen sollte, nicht, ob das Dia die Spermien alle aufhält oder nicht *hä* .
Dann lieber schauen, ob ihr ein Gyn die Gynefix legen würde (kann man ja auch immer mit Kondom kombinieren). Oder halt vorm ES enthaltsam bleiben bis zur Auswertung (einige Tage davor wirkt die Pille danach ja noch sicher, und danach kann auch nix mehr passieren) oder nur CI. Oder anderweitig ... sie muss ja nicht völlig enthaltsam leben ;-) .
Bei mir gibts im Moment in der hochfruchtbaren Zeit auch allenfalls CI mit Kondom. Oder wir verzichten ganz auf GV, weil ich gerade mitten im Examen (und noch ein 2. und Promotion folgen) stecke und ne SS ne Katastrophe wäre. Und überhaupt hatte ich schon immer Panik ohne Ende vor ner SS :roll: :-( . Und ich will nach Möglichkeit auch eine Panne in der gefährlichen Zeit und damit verbunden die Pille danach umgehen, weil ich nach der letzten vor ein paar Jahren Monsterzyklen ohne ES hatte und in meinem Körper das totale Chaos geherrscht hat. Brauch ich nicht nochmal *kotz* !
Ich fühle mich mit dem Kompromiss sehr gut. Wir müssen nicht völlig enthaltsam bleiben, aber ich riskiere auch keine SS *sonne* .
Vielleicht wär das ja wirklich auch für sie eine sehr gute Lösung?! *sonne* Ich finde, dass es sich damit sehr gut leben lässt. Und gerade wenn sie sich nicht täglich sehen, sind die Tage vorm ES ja schnell vorbei ;-) .
Je nach Grad ihrer Angst kann man das ja gut variieren. Wenn sie nur Angst hat, dass die Pille danach nicht wirkt, dann sollte sie halt (da die PD nur 24-48 h vorm ES genommen sicher wirkt) 3-4 Tage vorm ES auf Sex verzichten (oder nur CI mit Kondom). Wenn sie richtig Angst hat/die PD auch gar nicht nehmen will, dann sind es halt ein paar Tage mehr, halt so viele Tage, wie Spermien max. überleben können, vorm ES (vielleicht noch 1-2 Tage zusätzlich als Sicherheit einplanen). Aber auch das sollte gut gehen. Heisst ja wie gesagt nicht, dass die 1-2 Wochen lang ein paar Meter Abstand voneinander halten müssen :mrgreen: .
Ich denke, wenn sie die Verhütung nicht sofort braucht, sondern Zeit hat, mit NFP und Kondomanwendung vertraut zu werden, und Du ihr beim Auswerten hilfst, könnte es durchaus klappen! Probiert das doch eine Weile, wenn sie möchte.

Wenn nicht, könnt Ihr immer noch über die Gynefix o.Ä. oder halt auch Pille nachdenken. Wenn Hormone, würd ich nach Möglichkeit nicht den NuvaRing nehmen (da gibt es nach Studien mehr Zwischenfälle als unter der Pille), auch keine 3-Monats-Spritze etc.
Und darauf bestehen, dass sie eine "ungefährliche" Pille bekommt, also keine Yasmin und Co. Am besten ein Gestagen der 2. Generation (Levonorgestrel); die haben noch von allen Pillen das niedrigste Thrombose-Risiko.
Wenn sie Nebenwirkungen bekommt und die von selbst absetzen will, könnte man es ja vielleicht wieder mit NFP+Kondom probieren?
Aber ich drück Euch die Daumen, dass NFP+Kondom klappen! *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:12 
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neu hier

Registriert: 10. Oktober 2011 11:09
Beiträge: 48
Wohnort: Großraum Stuttgart
Meiner imaginären Tochter würde ich NFP empfehlen allerdings nur zur Zusatzbeobachtung . Als alleinige Verhütung wäre es mir bei einer Jugendlichen zu riskant (ich gehe von meinem Verhalten aus). Ich bekam mit 14 die Pille und benötigte sie auch zur Verhütung. Meine Mum hat immer kontrolliert ob ich sie morgens auch genommen hatte ansonsten musste ich sie nach der Schule nach nehmen.

Aber meinen Söhnen werde ich den Zyklus und die Vorgänge im weiblichen Körper auch erklären und meine Kurven bei Interesse besprechen damit sie wissen was in ihrer Freundin vorgeht und evtl. dann auch ohne Hormone mit ihr Glücklich sein können. Mein Großer (8) fragte schon:" Warum liegt da immer ein Thermometer am Bett und was machst du damit?" Er weis dass es einen Zyklus mit Blutung und Eisprung gibt und dass die Temperatur mir hilft diesen zu verstehen. Wenn er mal weiter Fragt dann wird er weitere Infos bekommen. So ging das auch mit der Aufklärung, er hat gefragt ich habe geantwortet und noch redet er mit mir darüber. Wenn es erstmal soweit ist wird er sich wahrscheinlich nicht mehr so offen mit mir austauschen.

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Samirja mit Gynefix und der Bild Onlinekurve zur Beobachtung


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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:16 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3465
Hm, Levonogestrel soll vll ein niedrigeres Thromboserisiko haben, aber unter Mirena (Levonogestrelum als Wirkstoff) gab es viele Fälle von spontanem Brustkrebs.

Ich finds auch heftig, dass 14/15 jährige schon völlig selbstverständlich die Pille schlucken, wo sie soviele Risiken,Nebenwirkungen und Langzeitschäden hat. Die Studien zum Thema verminderte Knochendichte wegen Pille gibt es ja schon länger und je jünger man ist wenn man sie nimmt,desto schlimmer ist es später.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:30 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 25. Oktober 2011 19:37
Beiträge: 104
NFP seit: 09/2011
so ein schwieriges Thema *hä*

Aaaaaaalso meiner imaginären Tochter würde ich erst einmal die Handhabung von Kondomen und zwar den richtigen (Probepackung mysize würde ich ihr mitgeben wenn sie einen Freund hat), beibringen. Ich werde das mit ihr üben und viel rumkichern und zwar so lange und oft, dass es ihr überhaupt nicht mehr peinlich ist sondern selbstverständlich!
Das hat meine Mutter auch mit mir gemacht und ich konnte das richtig gut und hab auch meine Freunde immer "angezogen" gerade Jungs haben ja teilweise echt keinen Plan *ko* und ich hatte tätsächlich nie eine Kondompanne und wurde auch nie schwanger oder brauchte die PD.
Ich bin jetzt 31. Die erste Kondompanne hatte ich im 2. NFP Zyklus, war aber zum Glück nicht gefährlich

Ich finde nämlich sexuell übertragbare Krankheiten viel schlimmer als eine Schwangerschaft. Meine Mutter hat immer gesagt, dass wenn ich schwanger werde sie für mich da ist und wir regeln das schon iwie, egal wie die Entscheidung (pro / contra Baby) wäre, aber hauptsache ich stecke mich nicht mit HIV oder anderen Krankheiten an.

Ihrer Meinung nach wurde die HIV Prävention in den Schulen damals (Mitte der 90`er Jahre) total vernachlässigt.

Mit 15 habe ich dann die Pille verschrieben bekommen wegen Akne (sexuellen Kontakt hatte ich damals noch nicht, meine Blutung war regelmässig, keine weiteren Probleme - also die totale Fehlentscheidung aber off topic)

Meiner Tochter würde ich wenn sie es wünscht und ich es für nötig erachte eine Pille verschreiben lassen, sie aber dadurch nicht von der "Kondompflicht" entbinden, falls ich genug Einfluss auf sie habe.

NFP werde ich ihr näherbringen sobald sie sich für Frauensachen interessiert. Ob sie ihre Regel hat oder nicht finde ich egal. Ich fand alles was mit Körper zu tun hat total spannend und wenn ich mit ihr über Sexualität / Fortpflanzung etz sprechen werde ist es bestimmt cool wenn sie Kurven von Mama dazu sehen kann und nicht nur fiktive Beispiele aus Büchern.

Meine Mutter kommt aus dem medizinischen Bereich (Forschung) deshalb wurde bei uns zuhause ganz locker über Sexualitität und Verhütung, Körperfunktionen allgemein gesprochen und so werde ich das auch handhaben.

NFP alleine zur Verhütung halte ich für Teenager nicht sinnvoll, da ich bevor es zu einer richtig festen, stabilen Beziehung kommt (bei der beide Partner negativ getestet sind) auf eine Kondompflicht "bestehen" würde - so wie ich es bei mir selber auch handhabe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:35 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 20. August 2011 08:21
Beiträge: 570
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Mondscheinkind hat geschrieben:
Hm, Levonogestrel soll vll ein niedrigeres Thromboserisiko haben, aber unter Mirena (Levonogestrelum als Wirkstoff) gab es viele Fälle von spontanem Brustkrebs.



Das wusste ich nicht :shock: ! Also nochmal mehr Brustkrebs-Fälle als ohnehin schon unter der Pille? :shock:
Aber ich hatte ja schonmal geschrieben, dass ich nach längerer Recherche das Gefühl hatte, dass auch relativ viele Thrombosen, Embolien usw. unter Levonorgestrel auftreten. Auch Krebsfälle waren darunter (ich glaube, hauptsächlich Brust und Leber). Natürlich lange nicht so viele wie bei den Pillen mit Drospirenon und Co. ... aber dafür, dass die 2. Generation das niedrigste Risiko haben soll, waren es für meinen Geschmack schon sehr viele solcher Fälle! :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:54 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3465
Kann man auf www.bfarm.de lesen,wenn man Mirena in die Suche eingibt(2. Artikel vom April 2007) :
Zitat:
Anlass des Stufenplanverfahrens war eine auffällige Anzahl von Spontanberichten über Brustkrebserkrankungen, Uterusperforationen und ektope diagnostizierte Schwangerschaften bei Frauen, denen Mirena® eingelegt wurde



Zitat:
Ich finde nämlich sexuell übertragbare Krankheiten viel schlimmer als eine Schwangerschaft. Meine Mutter hat immer gesagt, dass wenn ich schwanger werde sie für mich da ist und wir regeln das schon iwie, egal wie die Entscheidung (pro / contra Baby) wäre, aber hauptsache ich stecke mich nicht mit HIV oder anderen Krankheiten an.

Ich habe vor paar Tagen erst auf Yahoo gelesen

Zitat:
Wegen den weitreichenden Folgeschäden besitzt die Chlamydien-Infektion im Uro-Genitaltrakt aber die größte Relevanz. Noch vor Tripper und Syphilis ist die Infektion mit Chlamydien einer der häufigsten Geschlechtskrankheiten überhaupt: Je nach Altersgruppe sind bis zu zehn Prozent der Bevölkerung mit Chlamydia trachomatis infiziert.

Quelle :http://de.nachrichten.yahoo.com/blogs/in-form/chlamydien-eine-wenig-bekannte-geschlechtskrankheit-110843459.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:59 
Ich habe letztens wieder über diese Frage nachgedacht. Meine Tcohter ist jetzt 12 geworden und es werden voraussichtlich weniger als 5 Jahre vergehen, bis sie ihre Mens und Sex hat.
Als ich mal das Thema Verhütung ansprach meinte sie:"Wieso? Da benutzt man doch ein Kondom!" War ja shcon mal nicht schlecht! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 19:53 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 671
NFP seit: Dezember 2011
*daumenhoch* ; vor allem, wenn´s so aus dem Bauch heraus ganz selbstverständlich kommt!
edit: Das mit Levonorgestrel wusste ich auch noch nicht :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 12:42 
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Ich habe für "Ja, so früh wie möglich." abgestimmt, weil ich finde, dass ein Mädel, egal wie alt es ist, sich mit ihrem Körper und den Funktionen auskennen sollte.
Es muss ja nicht zur alleinigen Verhütung benutzt werden-hierzu sind Kondome da.
Die Pille würde ich nicht verbieten, aber ein Mädel das weiß wie der Zyklus läuft und wie sehr man mit Hormonen in diesen eingreift würde (hoffe ich) selbstständig darauf verzichten.
Eine Zykluskontrolle in so jungen Jahren muss das Kind alleine entscheiden,weil es schon ein Aufwand ist, im Gegensatz zu ein paar Mal Sex und Kondombenutztung hierbei.
Das Buch für junge Mädchen würde ich auf jeden Fall mit ihr durchgehen

Ich finde das Tuscany das echt richtig macht. (Hut ab-echt top!)
So früh wie möglich über alles mögliche Aufklären und hierzu gehören meiner Meinung nach nicht nur die Geschichten mit den Blümchen und den Bienchen, sondern auch das selbstständige Üben mit dem Umgang von Kondomen und Tampons.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 10. März 2012 08:33 
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Supernovae hat geschrieben:
So früh wie möglich über alles mögliche Aufklären und hierzu gehören meiner Meinung nach nicht nur die Geschichten mit den Blümchen und den Bienchen, sondern auch das selbstständige Üben mit dem Umgang von Kondomen und Tampons.


Das würde ich auch so befürworten, aber was wenn (und da oute ich mich mal) Mama selbst noch üben muss mit den Gummis denn ich konnte die nie leiden und war früher eher unvorsichtig was alles außer Verhütung anging.

Und das mit Tampons sehe ich auch inzwischen mit einem Schmunzeln als mir eine Bekannte sagte dass ihre 5 jährige Tochter fragte ob sie auch mal so eine Watte bei der Mama (o.Ton) reinstopfen darf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 10. März 2012 08:54 
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Kurven-Rätslerin

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samirja hat geschrieben:
Das würde ich auch so befürworten, aber was wenn (und da oute ich mich mal) Mama selbst noch üben muss mit den Gummis denn ich konnte die nie leiden und war früher eher unvorsichtig was alles außer Verhütung anging.

Für mich ganz klar, ich würde echt üben und nicht hoffen, dass das Kind es schon selbst hin bekommt. (UNd ich finde in deinem Fall ganz besonders wichtig- dem Kind nicht zeigen, dass du Gummis nicht magst...)

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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 10. März 2012 13:12 
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Kurven-Entwirrerin

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Nina-Annelie hat geschrieben:
Meine Mutter kommt aus dem medizinischen Bereich (Forschung) deshalb wurde bei uns zuhause ganz locker über Sexualitität und Verhütung, Körperfunktionen allgemein gesprochen und so werde ich das auch handhaben.

Das find ich total toll *daumenhoch*
In meinem Elternhaus wurden Sexualität und Verhütung leider totgeschwiegen. Daher hatte ich lange davon keinen Plan, außer soviel wie man halt von guten Freundinnen so mitbekommt. Den Aufklärungsunterricht über die Sexualität konnte man auch knicken und Verhütung mit KOndom oder Pille wurde nur mal kurz unter peinlichem Schweigen angerissen. Erst später traute ich mich in einen Buchladen und hab mir da das ein oder andere Buch drüber gekauft.
Wenn ich Kinder habe, werde ich auch versuchen mit ihnen über solche Themen ganz locker drüber zu reden.
Zitat:
NFP alleine zur Verhütung halte ich für Teenager nicht sinnvoll, da ich bevor es zu einer richtig festen, stabilen Beziehung kommt (bei der beide Partner negativ getestet sind) auf eine Kondompflicht "bestehen" würde - so wie ich es bei mir selber auch handhabe.

Sehe ich genauso *zustimm* ...leider war ich bei mir damals bzgl Kondomgebrauch auch aufgrund mangelnder Kenntnisse über STD nicht so vorsichtig.

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Juelle: seit Anfang April 2010 pillenfrei Bild
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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 16. März 2012 04:03 
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Beiträge: 190
Wohnort: Großraum Stuttgart
NFP seit: Oktober 2011
hoppla. jetzt hab ich das falsche angeklickt :P, wollte eigentlich für die erste Option stimmen ...

Ich würde versuchen ihr NFP auf jeden Fall zur Beobachtung des Zyklus nahezubringen. Ob sie es dann anwendet und auch zur Verhütung nutzt sollte, nach umfassender Informierung über die verschiedenen Verhütungsmethoden, ihre eigene Entscheidung sein.

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„Ob Du denkst, Du kannst es, oder Du kannst es nicht – in beiden Fällen hast Du Recht“ (Henry Ford)
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 Betreff des Beitrags: Re: Würdet Ihr Eurer Tochter NFP nahelegen?
BeitragVerfasst: 29. März 2012 15:16 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 21:59
Beiträge: 217
NFP seit: 2011, mittlerweile nur noch zum Beobachten
Ich habe die 3. Antwortmöglichkeit gewählt, einfach weil ich nicht wirklich weiß, was ich ihr "empfehlen" sollte. Außerdem finde ich, es kommt auf den Zeitpunkt im Leben und auf das Alter an.
Grundsätzlich finde ich NFP natürlich die beste Möglichkeit, für mich und zur Zeit! Und zur Zyklusbeobachtung würde ich es ihr ab einem bestimmten Zeitpunkt gerne nahelegen. Aber sogar ich denke manchmal an die Unkompliziertheit einer Verhütung mit Spirale.

Und einer 14jährigen (@Demetrias Schwester) uneingeschränkt NFP empfehlen zu wollen, ich weiß nicht ob das klappt...wenn ich überlege, wie verpeilt die Kids in diesem Alter so sein können...und dann sollen die zuverlässig Störfaktoren beobachten und einschätzen, Auswertungsfragen überlegen UND dann evtl. noch dem Freund erklären, "Du, es geht die nächsten Tage nicht oder wenn, dann nur mit Kondom. Übrigens, hast Du schon ausgemessen, damit Du/wir die richtige Größe benutzen?" etc. Da muss man schon sehr viel Selbstbewusstsein besitzen in dem Alter, eine gewisse Frustrationstoleranz mitbringen (warten auf die Auswertung, nicht auswertbare Zyklen, Durchverhüten...) und kein Problem haben, über seine körperlichen Zustände zu reden.

(Was mich zur Frage der nötigen Reife bringt. Wurde hier ja auch schon angesprochen. Dafür könnte die Möglichkeit der Nutzung von NFP evtl. so eine Art Indikator sein. So in dem Sinne "wenn ich nicht Verantwortung für meine Fruchtbarkeit übernehmen kann und meinen Partner da mit einbinden kann, dann bin auch noch nicht reif für Sex". Aber wird das Jugendliche tatsächlich davon abhalten, es auszuprobieren?)

Die grundsätzliche Frage ist aber: Würde sie überhaupt mit mir darüber reden? Ist das nicht für die meisten ein Bereich, der zu intim ist, um ihn mit der eigenen Mutter zu besprechen und sollte das nicht auch so sein, dass dieser Bereich mich als Mutter nichts angeht? (ich rede jetzt nicht über Verhütungsfragen allgemein, sondern wenn´s wirklich um sie und ihren Partner ginge.)
Also wenn, dann könnte ich NFP höchsten so allgemein empfehlen oder ihr mal das Buch geben, so mit dem Hinweis, sich das bei Interesse mal durchzulesen, weil das auch einfach eine gute Methode ist, seinen Körper gut kennenzulernen, und sich daraus eben auch eine gute Verhütungsmethode ergibt.
Mit anderen Worten, ich würde versuchen dafür zu sorgen, dass sie gut informiert ist, und dafür, dass sie weiß, wo sie sich weiter informieren kann (abgesehen von FA). Und ihr natürlich vermitteln, dass ich für ihre Fragen zur Verfügung stehe! :mrgreen:

Aber entscheiden muss sie selbst, das sehe ich auch so.

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