Mondscheinkind hat geschrieben:
Ich persönlich warte auf eine Verhütung (von NFP abgesehen),an der BEIDE Partner beteiligt sind. Aber diese hormonellen Geschichten für den Mann befürworte ich eben nicht.
Wenn man hormonelle bzw. irgendwie invasive Methoden nicht befürwortet, dann bleiben zwangsläufig nur Barrieremethoden (von Abstinenz mal abgesehen) und die gibt's bekanntermaßen auch für den Mann. Auf was wartest du da also? Eine Methode, wo die Frau Teil 1 des Verhütungsmittels einsetzt/einnimmt und der Mann Teil 2 und das dann irgendwie zusammengeplugt wird?
"Partnerschaftliche Verhütung" kann m.M. immer nur darin bestehen, dass man sich gemeinsam mit dem Thema auseinandersetzt, eine Entscheidung trifft, und derjenige, der den aktiven Part hat, vom anderen unterstützt wird. Sei es dadurch, dass man fragt "Hast du deine Pille heute schon genommen?" oder dem Bereitlegen von Gummis.
Wenn man das nicht hinbekommt, liegt's nicht an der Methode, sondern an der Kommunikation, sei's nun aus Gedankenlosigkeit oder bösem Willen.
Was die Hormongabe an Männer betrifft: Nach allem, was ich bisher dazu gelesen habe, hat das anscheinend für die Herren im Schnitt unzumutbare Auswirkungen und ich wüsste nicht, warum man ihnen aufdrücken sollte, was man für sich selbst nicht will.
Nebenbei bemerkt kann ich mir vorstellen, dass es bei Männern ungemein viel schwieriger ist, halbwegs annehmbare Zustände zu erreichen, da sie ja (laienhaft gedacht) in sowas wie einen Krankheitszustand versetzt werden müssen. Sie sind ja nunmal normalerweise dauernd fruchtbar.