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BeitragVerfasst: 23. Oktober 2006 18:13 
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alte Häsin

Registriert: 11. Juni 2005 16:04
Beiträge: 1270
Wohnort: weiiit hinterm Mond, wo es keine Charts gibt...
Doch, das schon, ist ja dann alleinige Schuld des kindergeilen Weibes, das mit Absicht Smarties in die Pillenstreifen gedrückt hat um ihn zu verarschen...

_________________
Feris chaotische Seite
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 Betreff des Beitrags: Pille (hormonelle Verhütung) für den Mann
BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 11:55 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Ich habs hier herein gepostet,weils für mich persönlich weder in "Allgemeine Fragen" (da sollts ja um NFP gehen),noch in "Verhütung"(da gehts ja eher um Barrieremethoden in Kombi mit NFP),noch in "Sonstiges"(da gehts ja um andere Dinge,die mit uns Frauen zu tun haben)gepasst hat. Also,es geht um Folgendes,durch eine Userin eines anderen Forums wurde mir der Mund wässrig gemacht bezüglich eines Buches,das wohl nächstes Jahr herauskommen soll. Darin geht es um Studien und Erfahrungsberichte (das knappe was sie erwähnte,sind es keine guten Erfahrungen)über die Pille für den Mann. Da ich im Sterilisationsforum zum Gründer ernannt wurde,wollte ich darüber mit den anderen diskutieren und habe ein wenig herumgesucht,das Buch leider nicht gefunden,aber diese Sache :
Zitat:
Empfängnisschutz ist noch immer Frauensache. Nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fühlen sich 61 Prozent der Frauen, aber nur 17 Prozent der Männer dafür verantwortlich

http://www2.onleben.t-online.de/dyn/c/77/36/05/7736052.html

Ich hatte euch doch mal gebeten eure Erfahrungen dazu zu nennen und die vielen weitaus positiver aus als diese Studie. Diese Studie deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen und ich find das schrecklich.
Was mich aber auch bedenklich stimmt,hinsichtlich der Pille für den Mann ist,dass ich vermute,dass die Ansteckungsrate für sexuell übertragbare Krankheiten in die Höhe schnellen wird. Denn für viele bedeutet Verhütung primär die von Kindern,nicht die von Krankheiten. Darum befürchte ich,dass wenn man(n) außer Sterilisation und Kondomen eine andere Verhütung hat, auf Krankheiten noch weniger acht gegeben wird,als sowieso schon.(Ihr erinnert euch vll noch an die Meldung,dass nach einer Studie mit mehreren tausend jungen Mädchen 10% von ihnen Chlamydien hatten und dass dieses Jahr die Neuinfiziertenrate bei Aids wiedermal gestiegen ist).


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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 12:00 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 25. September 2005 16:39
Beiträge: 9213
NFP seit: Oktober 2005
Und worauf willst du jetzt hinaus?! *hä*

Vor allem im Hinblick darauf, dass du sagst, dass du mit uns schon mal über das Thema diskutiert hast, das Ergebnis aber in deinen Augen nicht zufriedenstellend war... *kopfkratz*

Außerdem frage ich mich wie es ein Buch über Erfahrungen mit der Pille für den Mann geben kann, wenn diese noch gar nicht auf dem Markt ist! *nixweiss*

Liebe Grüße vom gräschen

_________________
"Leute, vielleicht schafft ihr es ja, diesen Sprung vor mir zu schaffen - bevor ihr dann Krebs kriegt oder so - dass ihr da schon wisst, warum ihr hier seid und was ihr alles tun könnt, wie viele Möglichkeiten wir haben: Wir haben verdammt viele Möglichkeiten nur haben wir alle so schlechte Laune. Das verstehe ich nicht." Christoph Schlingensief, Oktober 2009


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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 12:07 
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NFP-Gräfin

Registriert: 27. April 2006 12:50
Beiträge: 4764
Wohnort: Gallifrey
NFP seit: April 2006
Hallo Mondscheinkind, ich verstehe leider Deine Frage nicht.
Du widersprichst Dir etwas. Einerseits ist es schlimm, dass Verhütung Frauensache ist, andererseits befürchtest Du, dass sexuell übertragbare Krankheiten vermehrt aufkommen. Hmmm?
Ist doch dank der Pille für die Frau e schon so.

Liebe Grüße, Katrin

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42
Ein geimpftes Geburtshauskind, (Ex-)langzeitgestillt und fremdbetreut. Inzwischen 10 und Jungpaläontologin


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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 14:28 
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NFP-Gräfin

Registriert: 28. Oktober 2006 13:05
Beiträge: 3245
Hallo,

der Journalist, der dieses Buch schrieb hat seine Story schon mal für Zeit WISSEN (wenn ich mich jetzt nicht irre) zusammengefasst.

Es ist unglaublich wie schlecht er damit zurechtkam, wobei man nicht weiß, in welcher Gruppe er war (niedrige Dosierung, hohe D., Placebogruppe) und musste zum Schluss Antidepressiva schlucken...
Sein Fazit war ja auch, dass er nie wieder :roll: so schauen würde, wenn eine Frau über PMS klagt oder launisch ist. Insofern ein echter Fortschritt diese Studie. :mr.green:

Zu deiner Frage, sofern ich sie verstehe:
Ich denke nicht, dass sich ein Mann, der freiwillig für viel Geld ein Implanon einsetzen lässt (mit weiblichen Hormonen...), hierzu noch Testosteronspritzen empfängt sich dann KEINE Gedanken über Geschlechtskrankheiten macht.

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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 16:40 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 11. August 2006 13:32
Beiträge: 1004
huhu
*klugscheissermodus an*
es ist nicht absehbar, wann die pille für den mann auf den markt kommt.
und:
es ist unwahrscheinlich, dass hormonelle verhütung für den mann überhaupt als pille auf den markt käme,
das präparat würde eher in form von spritzen oder implantaten auf den markt kommen.
es wurden zu diesem thema viele studien durchgeführt, doch in keiner wurde bisher azoospermie=fehlen von spermien im ejakulat erreicht (vor allem bei "weissen" männern, bei asiaten waren die ergebnisse besser).

es gibt derzeit kein hormonelles verhütungsmittel für den mann, das in seiner entwicklung so weit wäre, dass darüber grosse klinische studien durchgeführt werden könnten.

*klugscheissermodus aus*
PS:
es ist bekannt, dass die pille bei frauen grosse nebenwirkungen verursacht. warum bittesehr sollten männer nicht denselben luxus geniessen?

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LG - kit mit Baby *2008 und Baby Nr. 2 *2009


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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 16:44 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 11. August 2006 13:32
Beiträge: 1004
Mirabelle hat geschrieben:
Ich denke nicht, dass sich ein Mann, der freiwillig für viel Geld ein Implanon einsetzen lässt (mit weiblichen Hormonen...), hierzu noch Testosteronspritzen


die grundidee ist:
gabe von testosteron (in form von implantaten oder spritzen, denn als tablette oder pflaster waren die ergebnisse zu schlecht) mit beigabe von gestagen (also dem hormon, das in vielen pillen für die frau enthalten ist)

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LG - kit mit Baby *2008 und Baby Nr. 2 *2009


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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 17:01 
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NFP-Guru

Registriert: 17. August 2005 17:06
Beiträge: 2715
Zitat:
Darum befürchte ich,dass wenn man(n) außer Sterilisation und Kondomen eine andere Verhütung hat, auf Krankheiten noch weniger acht gegeben wird,als sowieso schon.


Eigentlich ist es egal, wer wie verhütet, das Problem stellt sich doch erst wenn beide Bettgefähreten bereit sind auf Krankheitsschutz zu verzichten. Auch wenn die Aufklärung in der Schule besser sein könnte dann muss man eigentlich schon hinterm Mond leben um gar nicht mitzubekommen das es da Krankheiten gibt. Und wer sich dann nicht wenigstens kurz mal informiert dem ist dann auch nicht mehr zu helfen....


Zumal Schwangerschaftsverhütung ja böse gesagt bei nem ONS für nen Mann eh nicht so wichtig ist, oft genugn kennt man nicht mal den Nachnamen und falls doch weiß man trotzdem nicht ob er echt ist. Da ist die Wiedersehensgefahr nicht so groß.


Gruss
Schaf

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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 17:05 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 11. August 2006 13:32
Beiträge: 1004
SChaf hat geschrieben:
Zitat:
Darum befürchte ich,dass wenn man(n) außer Sterilisation und Kondomen eine andere Verhütung hat, auf Krankheiten noch weniger acht gegeben wird,als sowieso schon.


Eigentlich ist es egal, wer wie verhütet, das Problem stellt sich doch erst wenn beide Bettgefähreten bereit sind auf Krankheitsschutz zu verzichten.


*rechtgeb*

eigentlich sollte die frau wissen, dass die pille sie nur vor schwangerschaft schützt, jedoch nicht vor geschlechtskrankheiten.

dasselbe sollte dem mann klar sein, falls er eines tages hormonell verhüten kann.

ich sehe da wirklich kein problem...

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LG - kit mit Baby *2008 und Baby Nr. 2 *2009


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BeitragVerfasst: 18. Dezember 2006 17:22 
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NFP-Gräfin

Registriert: 28. Oktober 2006 13:05
Beiträge: 3245
kit hat geschrieben:
Mirabelle hat geschrieben:
Ich denke nicht, dass sich ein Mann, der freiwillig für viel Geld ein Implanon einsetzen lässt (mit weiblichen Hormonen...), hierzu noch Testosteronspritzen


die grundidee ist:
gabe von testosteron (in form von implantaten oder spritzen, denn als tablette oder pflaster waren die ergebnisse zu schlecht) mit beigabe von gestagen (also dem hormon, das in vielen pillen für die frau enthalten ist)


ich meinte eher, dass der typ mann der viel geld für ein implanon ausgibt, zusätzlich spritzen bekommt wohl nicht der typ mann ist, der sich DANN nicht um geschlechtskrankheiten schert.
ich dachte auch, dass die testosterongabe dafür da ist, weil das progesteron die testosteronproduktion hemmt un der mann dadurch verweiblicht. daher war in dieser studie alle 10 wochen eine spritze nötig. der prof. meinte dazu: es ist ein wenig wie autofahren mit einem fuß auf dem gas und einem auf der bremse. (aus: Zeit WISSEN, 2/2005)
wie gesagt so jemand, der das alles über sich ergehen lässt (und das geld dafür hat) ist wohl eher seltener der, der sich dann denkt. geil..rumvögeln, scheiß auf geschlechtskrankheiten....

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BeitragVerfasst: 19. Dezember 2006 11:40 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Aufgrund des finanziellen und zeitlichen Aufwandes - abgesehen davon, welcher Mann lässt sich gern freiwillig Spritzen verpassen (da war sie doch, die Verallgemeinerung ;-)) - wäre das meiner Meinung nach am ehesten eine Verhütungsmethode für Paare, in denen er die Verantwortung übernehmen möchte.

Rein hypothetisch gedacht und Krankheiten mal ganz außen vor gelassen: Welche Frau würde sich bei einem ONS darauf verlassen, wenn der Typ sagt, er nimmt die Pille für den Mann? Also ich nicht...

Viele Grüße
Lola

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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BeitragVerfasst: 19. Dezember 2006 13:09 
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Inventar

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Beiträge: 2297
Genau das , Lola, kann ich auch bei manchen Männern nicht verstehen.
Ich meine, klar, die Frau läuft hinterher schwanger herum, aber möchte man als Mann mit der Ungewissheit leben (falls man nie selbst verhütet), dass vielleicht mehrere Kinder auf der Straße von einem selbst stammen???

Naja, wie auch immer. Ich weiß jedenfalls, was die Pille bei mir so angerichtet hat (oder sagen wir besser "Hormone"). Deshalb würde ich meinem *mann* sowas ganz schnell ausreden.
Wenn er sich an der Verhütung beteiligen will, soll er mir morgens das Thermi reichen und ab und zu einen Blick auf die Kurve werfen. Das ist mir genug und tut keinem weh (solange er sich im morgendlichen Dämmerlicht nicht das Thermi ins Auge sticht ;-) - :shock: oh ein Reim! *applaus* - *wiederzurückzurhausarbeitschleich* :mrgreen: ).


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BeitragVerfasst: 22. Dezember 2006 14:52 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Sorry,dass ich erst jetzt antworte :)

@gräschen:Die Umfrage war nicht unbefriedigend für mich,mich hat es eher gewundert,dass dadurch ein Ergebnis herauskam,mit dem ich nicht gerechnet hätte. Ich war dann quasi froh über dieses andere Ergebnis,darum ja enttäuscht von der Studie.

@all: Was ich mit diesem Thread bezwecken wollte war,natürlich stört es mich persönlich,dass (wie die Studie ja auch zeigt)immer davon ausgegangen wird,dass Frau verhütet und kalr verstehe ich auch,dass frau bei einem ONS lieber selber verhütet (oder am besten Gummis,von wegen Krankheiten)...Ich persönlich warte auf eine Verhütung (von NFP abgesehen),an der BEIDE Partner beteiligt sind. Aber diese hormonellen Geschichten für den Mann befürworte ich eben nicht. Und dazu (zu hormoneller Verhütung beim Mann und der Studie),wollte ich eure Meinung wissen.


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BeitragVerfasst: 22. Dezember 2006 15:05 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 4764
Wohnort: Gallifrey
NFP seit: April 2006
Ich muss aber auch ehrlich sagen: Ich finde Verhütung MUSS in erster Linie Frauensache sein, denn die Frau ist die, die schwanger werden kann.

Ich würde mich nie auf den Mann verlassen wollen, denn sein Einsatz ist ein rein finanzieller, bei mir wäre es das ganze Leben (zumindest für einige Zeit).

Wenn mein Freund und ich aber mal mit der Familienplanung abgeschlossen haben, wird er sich sterilisieren lassen, das haben wir schon so abgemacht. Ist schließlich für ihn der kleinere Eingriff, aber das gerät jetzt ins OT...

Was ich sagen wollte: Männer müssen, als Single, nie verhüten, da sie nicht schwanger werden können(Geschlechtskrankheiten sind da ein anderes Thema, naja und Alimente ebenso, ich meine das rein vom Instinktiven her). In einer Partnerschaft empfinde ich bereits das Miteinander drüber reden als partnerschaftlichen Aspekt der Verhütung. Eine Pille, die beide nehmen müssten, wäre zwar eine absolut partnerschaftliche Lösung, aber aus meiner Sicht nicht erstrebenswert. Einer von beiden muss immer das größere Opfer bringen und das sollte eben der sein der

a. zum einen das geringere Risiko trägt durch die Verhütungsmaßnahme

und b. der, für den es persönlich wichtiger ist zu verhüten.

LG, Katrin

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Ein geimpftes Geburtshauskind, (Ex-)langzeitgestillt und fremdbetreut. Inzwischen 10 und Jungpaläontologin


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BeitragVerfasst: 23. Dezember 2006 11:15 
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NFP-Gräfin

Registriert: 5. Juli 2005 21:59
Beiträge: 3541
Wohnort: Dresden
Mondscheinkind hat geschrieben:
Ich persönlich warte auf eine Verhütung (von NFP abgesehen),an der BEIDE Partner beteiligt sind. Aber diese hormonellen Geschichten für den Mann befürworte ich eben nicht.

Wenn man hormonelle bzw. irgendwie invasive Methoden nicht befürwortet, dann bleiben zwangsläufig nur Barrieremethoden (von Abstinenz mal abgesehen) und die gibt's bekanntermaßen auch für den Mann. Auf was wartest du da also? Eine Methode, wo die Frau Teil 1 des Verhütungsmittels einsetzt/einnimmt und der Mann Teil 2 und das dann irgendwie zusammengeplugt wird?

"Partnerschaftliche Verhütung" kann m.M. immer nur darin bestehen, dass man sich gemeinsam mit dem Thema auseinandersetzt, eine Entscheidung trifft, und derjenige, der den aktiven Part hat, vom anderen unterstützt wird. Sei es dadurch, dass man fragt "Hast du deine Pille heute schon genommen?" oder dem Bereitlegen von Gummis.
Wenn man das nicht hinbekommt, liegt's nicht an der Methode, sondern an der Kommunikation, sei's nun aus Gedankenlosigkeit oder bösem Willen.

Was die Hormongabe an Männer betrifft: Nach allem, was ich bisher dazu gelesen habe, hat das anscheinend für die Herren im Schnitt unzumutbare Auswirkungen und ich wüsste nicht, warum man ihnen aufdrücken sollte, was man für sich selbst nicht will.
Nebenbei bemerkt kann ich mir vorstellen, dass es bei Männern ungemein viel schwieriger ist, halbwegs annehmbare Zustände zu erreichen, da sie ja (laienhaft gedacht) in sowas wie einen Krankheitszustand versetzt werden müssen. Sie sind ja nunmal normalerweise dauernd fruchtbar.

_________________
50 Zyklen Schlumpi-NFP 2005 - 2010. Jetzt wieder zur Beobachtung.
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