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 Betreff des Beitrags: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 10. Januar 2012 20:30 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne das Buch Reine Frauensache von Max Otto Bruker empfehlen!
Das Buch stammt aus dem Jahre 1993 (momentan 3.Auflage von 1996), ist aber trotzdem aktuell, wie ich finde! Themen sind Periode, Pille, Partnerschaft, Wechseljahre, Frauenkrankheiten, Krebs, Sinnfindung.

Ich bin ja absoluter Bruker-Fan und habe schon einige Bücher von ihm, dieses hier ist heute mit der Post bei mir eingetroffen! Habe es nur quergelesen, finde es aber super!

In einem sehr kritischen Kapitel über die Pille (er ist ganz klar Pillen-Gegner), wird auch über Alternative Verhütung gesprochen, wo Bruker die NER nach Rötzer empfiehlt (ich glaube das jetzige sensiplan gab es 1993 noch garnicht, oder?).

Ich hab anscheinend eine ältere Ausgabe erwischt (habe gebraucht gekauft), aber inhaltlich müsste es ja gleich geblieben sein denke ich.

Schaut mal rein, es lohnt sich!

LG YueJing

http://www.amazon.de/Reine-Frauensache- ... 034&sr=8-1


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 10. Januar 2012 20:33 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 23. September 2005 17:47
Beiträge: 12498
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NFP seit: 2006
Zitat:
ich glaube das jetzige sensiplan gab es 1993 noch garnicht, oder?
Nicht unter dem Namen, aber mit sehr ähnlichen Regeln von der Ag nfp, gab es das schon. *zustimm*

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good things are coming


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 11. Januar 2012 16:44 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Ah, cool! Das wusste ich nicht.
Naja, der Bruker ist auch eher konservativ, weswegen ich denke, dass er Rötzer empfiehlt. In seinem Buch schreibt er zB. es ist ihm unverständlich, warum 13,14,15jährige Mädchen schon die Zuneigung im Bett von anderen suchen müssen und dafür dann auch noch die Pille nehmen und dass es schlimm ist, wie viele Mütter ihren jungen Kindern "einfach so vorbeugend" die Pille geben lassen.

In dem Buch ist auch ein Brief einer Patientin, die eine derjenigen war, die großes Pech mit den gesammelten Nebenwirkungen der Pille hatte. Stimmt sehr nachdenklich!

Aber ich will nicht zuviel verraten, lesen lohnt sich :)

LG!


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 11. Januar 2012 16:49 
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Moderatorin a. D.

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Ich würde Bruker erstmal grundsätzlich kritisch lesen, Näheres hier: Klick!.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 13. Januar 2012 21:03 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Ich finde keines der Bücher die ich bisher von Dr. Bruker gelesen habe, haben inhaltlich auf irgendeine Art und Weise Bezug auf das verlinkte Thema.

Man kann niemandem die private Meinung vorschreiben und auch wenn ich mich davon ausdrücklick distanzieren möchte, bin ich dankbar für seine medizinischen Errungenschaften, die er zu Papier gebracht und hinterlassen hat :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 13. Januar 2012 21:11 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 8. August 2008 21:48
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Wenn jemand propagiert, dass z.B. Unfruchtbarkeit ein Ausgleichsmechanismus der Natur und somit gewissermaßen die Quittung für einen ungesunden Lebenswandel ist, dann kann ich darin nicht viel medizinische Kompetenz erkennen. Solcherlei Gedankengut ist sozialdarwinistischer Schrott und sollte nicht öffentlich verbreitet werden dürfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 13. Januar 2012 23:13 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Ich kann wiegesagt das, was Du da ansprichst in seinen Büchern nicht finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 13. Januar 2012 23:23 
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Moderatorin a. D.

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Dann musst Du vielleicht genauer hingucken. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 13. Januar 2012 23:34 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 13. Juni 2011 21:07
Beiträge: 131
Sommersprosse hat geschrieben:
Wenn jemand propagiert, dass z.B. Unfruchtbarkeit ein Ausgleichsmechanismus der Natur und somit gewissermaßen die Quittung für einen ungesunden Lebenswandel ist, dann kann ich darin nicht viel medizinische Kompetenz erkennen. Solcherlei Gedankengut ist sozialdarwinistischer Schrott und sollte nicht öffentlich verbreitet werden dürfen.


Wo kann ich mehr dazu lesen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 14. Januar 2012 00:15 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Sommersprosse hat geschrieben:
Dann musst Du vielleicht genauer hingucken. *nixweiss*


Hast Du eines seiner Bücher gelesen und kannst mir betreffende Stellen mit Seitenzahl nennen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 14. Januar 2012 01:46 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 8. August 2008 21:48
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Katja hat geschrieben:
Sommersprosse hat geschrieben:
Wenn jemand propagiert, dass z.B. Unfruchtbarkeit ein Ausgleichsmechanismus der Natur und somit gewissermaßen die Quittung für einen ungesunden Lebenswandel ist, dann kann ich darin nicht viel medizinische Kompetenz erkennen. Solcherlei Gedankengut ist sozialdarwinistischer Schrott und sollte nicht öffentlich verbreitet werden dürfen.


Wo kann ich mehr dazu lesen?

Einen ganz guten Überblick bietet Melzer, Jörg (2003). Vollwerternährung. Diätetik, Naturheilkunde, Nationalsozialismus, sozialer Anspruch. Stuttgart: Steiner. (Kann man gut bei Google Books querlesen: Klick! Bruker im Speziellen wird ab S. 355 behandelt.

YueJing hat geschrieben:
Sommersprosse hat geschrieben:
Dann musst Du vielleicht genauer hingucken. *nixweiss*


Hast Du eines seiner Bücher gelesen und kannst mir betreffende Stellen mit Seitenzahl nennen?

Quergelesen - "Unsere Nahrung, unser Schicksal", mit Seitenzahlen kann ich Dir leider nicht dienen, aber mit einem Gesamteindruck. Allein an der verwendeten Terminologie wird deutlich, wes Geistes Kind der Mann ist (was auch darüber hinaus eine recht bekannte Tatsache ist *kopfkratz* ). Auch die Hauptaussage, dass Krankheiten die Quittung für Sünden verschiedener Art sind, gelinde gesagt, völlig schwachsinnig. Über Forderungen, dass z.B. gehörlose Menschen keine Kinder kriegen sollen dürften, lasse ich mich mal gar nicht erst aus; ebensowenig über die Idee, dass HIV-Ansteckungen allein durch gesunde Ernährung verhindert werden können. Dass das völliger Blödsinn und unwissenschaftlich as hell ist, sollte klar sein.
Falls Dich das nicht überzeugt, kannst Du Dir ja mal anschauen, womit sich die Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung so beschäftigt, in deren Beirat Bruker eine ganze Weile saß. Das ist alles nichts, was ich hineininterpretiere, sondern relativ klar ersichtlich, weil der Mann mit seiner politischen Einstellung nun auch nicht gerade hinterm Berg hielt, und vor diesem Hintergrund erscheinen seine "Lifestyle-Aussagen" durchaus kritisch reflektierenswert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 14. Januar 2012 13:56 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
Komischerweise konnte er durch seine Therapieart extrem viele Menschen von ihren Beschwerden heilen, im Gegensatz zu sehr vielen anderen Medizinern, die so unterwegs sind. Und das Ergebnis überzeugt mich eben. Weil der Mann nicht Syptome bekämpft, sondern nach Ursachen sucht und diese behandelt. Nur Ursachenbekämpfung bringt im Optimalfall eben nur einmal Geld für den Arzt, womit sich die heutigen Ärzte nicht zufrieden geben. Da muss der Patient schon in gewisser Weise krank gehalten werden, dass man fett Kohle machen kann.
Es gibt auch Foren (zB ein Vollwert-Forum nach Bruker), wo hunderte von Menschen bestätigen, dass sie unter Anleitung von Bruker's Lehre seit Jahren nicht mehr krank gewesen sind, nichtmal die obligatorische Erkältung zum Winteranfang. Und dass sie krank werden, wenn sie Speisen zu sich nehmen, die Bruker in seiner Lehre ausschließt (Fabrikzucker, Weißmehl, etc). Und das sind nur die, die das online breittreten. Es gibt außerhalb des Internets noch tausende mehr.

Dass man sich mit so einer Art Therapie viele Feinde macht ist klar, denn finanziell leiden da viele Große drunter, mit Gesunden Menschen lässt sich nämlich eben weniger bis garkeine Kohle machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 14. Januar 2012 14:03 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
Wohnort: mind palace
NFP seit: Oktober 2008
YueJing hat geschrieben:
Dass man sich mit so einer Art Therapie viele Feinde macht ist klar, denn finanziell leiden da viele Große drunter, mit Gesunden Menschen lässt sich nämlich eben weniger bis garkeine Kohle machen.

Was genau willst du mit diesem Satz sagen? *kopfkratz*

_________________
Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
Happy endings don’t exist, but here’s a pearl you may have missed: Every day can be a happy beginning.


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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 14. Januar 2012 14:06 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 8. August 2008 21:48
Beiträge: 11360
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Bist Du so lieb und lieferst mir ein paar Quellen für Behauptungen wie:

YueJing hat geschrieben:
Komischerweise konnte er durch seine Therapieart extrem viele Menschen von ihren Beschwerden heilen, im Gegensatz zu sehr vielen anderen Medizinern, die so unterwegs sind.

oder
YueJing hat geschrieben:
Dass man sich mit so einer Art Therapie viele Feinde macht ist klar, denn finanziell leiden da viele Große drunter, mit Gesunden Menschen lässt sich nämlich eben weniger bis garkeine Kohle machen.

? Danke.

Dieses Argument hier:
YueJing hat geschrieben:
Es gibt auch Foren (zB ein Vollwert-Forum nach Bruker), wo hunderte von Menschen bestätigen, dass sie unter Anleitung von Bruker's Lehre seit Jahren nicht mehr krank gewesen sind [...]

kann ich übrigens nicht anerkennen, denn die bloße Anzahl von subjektiven Heilungsberichten sagt erstmal nichts aus. Du kennst ja sicherlich den polemischen Spruch: "Essen Sie Sch***, tausende Fliegen können nicht irren." Wie gesagt, ein polemischer Spruch, aber Du wirst die Analogie dahinter bestimmt erkennen.

Ich richte mich ja überhaupt nicht gegen gesunde Ernährung an sich, aber wenn jemand aus im weitesten Sinne rassenideologischen Gründen Vollwertkost propagiert, dann suche ich mir lieber eine weniger "belastete" Literaturgrundlage für meinen Lebenswandel. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Buchempfehlung: Reine Frauensache von M. O. Bruker
BeitragVerfasst: 14. Januar 2012 14:59 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Dezember 2008 15:34
Beiträge: 538
@höstkvinna:
Ich wollte damit sagen, dass Bruker nicht nur wegen seinen privaten Interessen, sondern auch wegen seiner medizinischen Erfolge aufgrund von Vermeidung von Fabrikzucker zB die Zuckerindustrie als Feind hat (denn die wissen ja, was für einen krankmachenden Kram sie produzieren und verkaufen) und auch die Pharmaindustrie, weil er eher durch Ernährungs- und Lebensumstellung Patienten behandelt, als mit Packungsweise Pillen, womit die Pharmaindustrie ja ihr Geld macht.

Ich finde, wenn Bruker die (für mich) beste Literatur zu dem Thema hat, dann verwende ich die auch für mich. Nur weil ich eines seiner Bücher hier empfohlen habe, zwinge ich ja niemanden zu lesen oder geschweigedenn das, was er propagiert auch zu machen.

Wenn man genau hinschaut findet man bei jedem irgendwas, was bitter aufstößt und ich fühle mich zumindest durch seine Bücher nicht in irgendeiner Art und Weise "in diese Richtung" gedrängt.

Kann ja jeder lesen was er will...


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