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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 9. November 2011 15:00 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 16. März 2011 10:47
Beiträge: 58
Als ich mit der Pille angefangen hab war ich 14. Für mich war das einfach selbstverständlich, meine ältere Schwester hatte sie auch und von Nebenwirkungen war mir nichts bekannt. Ich hab sie dann ca nach einem halben Jahr abgesetzt und erstmals meine Tage nicht bekommen. Ein halbes Jahr später wollte ich wieder damit beginnen und bekam von meiner FÄ Tabletten, so dass ich meine Tage wieder bekam.

Ich hatte dann 2 Jahre keine Probleme damit, zumindest wäre mir nichts aufgefallen, meine Schwester und meine Mutter haben nur immer gesagt, dass ich so schlecht gelaunt bin, aber ich dachte das ist normal. Ein Jahr bevor ich mit der Pille aufgehört habe, hatte ich unerklärbare Heulkrämpfe, immer stärker werdende Kopfschmerzen und eine immer kleiner werdende Libido. Als mir meine Schwester gesagt hat, dass das von der Pille kommt, war für mich klar dass ich damit aufhöre.

Falls ich mal ein kleines Mädchen habe, werde ich ihr zu dem Kondom raten und wenn ich glaube, dass sie genug Durchhaltevermögen und Verantwortung entwickelt hat, werde ich ihr auch zu NFP raten.

_________________
Peach ~ Seit Mai 2011 ohne Pille!
Meine Kurve #12


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 9. November 2011 19:31 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 4. November 2011 13:54
Beiträge: 759
NFP seit: 9.11.2011
Das mit dem Titel und meinem Eingangsposting ist mir noch garnicht aufgefallen *peinlich*

Sehr interessant, viele hier hatten wohl wirklich keine anderen Infos, die Pille ist schon extreeeem bekannt!
Und das die Pille zu "unverantwortlichem" Umgang mit Sexualität führt, kann ich eigentlich auch bestätigen. Denke da so wie du, Meghann

_________________
glücklichste Henne im Korb mit Mr.B (Spätherbst/2013), Herr A. (Sommer/2016) und Babyjoe (Sommer/2019) und Mann


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 11. November 2011 16:10 
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neu hier

Registriert: 8. November 2011 11:41
Beiträge: 29
Ich habe damals mit 18 mit der Pille angefangen, da mir einfach von allen Seiten (Frauenarzt, Mutter) vermittelt wurde, dass das das einzige wirksame Verhütungsmittel ist. Ich habe dann auch jahrelang die Pille durchgenommen, auch als ich dazwischen 2 Jahre Single war, da mir gesagt wurde, dass es sehr schädlich ist, die Pille abzusetzen wenn man gedenkt, sie die nächsten Monaten/ im nächsten Jahr wieder zu nehmen. Das war damals eine Minipille, dann bekam ich nach einigen Jahren ziemliche Beschwerden, die vom Arzt auf "Fehlendes Östrogen in der Pille" schob, also gabs ne Mikropille, die ich dann im Langzeitzyklus nehmen sollte.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2011 16:40 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 29. November 2011 10:16
Beiträge: 121
Wohnort: Hauptstadt :)
Ich habe März 2007 mit der Pille angefangen. Damals war ich 19 und hatte bisher nur mit Kondomen verhütet. Fand ich auch ganz normal. Gerissen ist nie eins.

Als ich mich Februar 2007 von meinem Freund getrennt hatte um mit meinem jetzigen Partner zusammen zu kommen, hatte ich echt Stress. Vorher kamen die Tage immer vorbildlich alle 4 Wochen, dann durch den Stress auf einmal alle 5 Wochen. Ich also zum FA und mich durchchecken lassen.
Natürlich gab es dann auch gleich die Pille.

Aufgehört habe ich dann dieses Jahr im Sommer. Nicht einmal die Packung habe ich zu Ende genommen sondern nur den Blister. Mein Partner ist zu dem Zeitpunkt in den Auslandseinsatz gegangen und ich habe nicht eingesehen, dass ich 4,5 Monate die Pille nehme ohne Sex zu haben. Außerdem wollten wir die Pille eh demnächst absetzen.

Meine Mutter hat mich und meine Schwester sehr früh (mit 21 und 23) bekommen. Ich bin jetzt 24 habe mein Studium hinter mir, schon Berufserfahrung (auch während des Studiums) und möchte jung Mutter werden. Ich sag mir einfach worauf soll ich warten? Was ändert sich in 5 Jahren wenn ich noch so lange warte?

Momentan fahr ich mit dieser Entscheidung ganz gut. Mein Partner will sich noch ein paar Monate mit Familienplanung Zeit lassen - ist in Ordnung - jedoch will ich nicht nach mittlerweile 6,5 Monatrn postpill die Pille wieder nehmen. So dass ich jetzt auf das Forum gestoßen bin und mir in den nächsten Tagen die entsprechende Lektüre besorge :)

Lg
Nickel

_________________
seit 11. Mai 2011 postpill. Niemals mehr zurück Mehr über mich? Bild
Seit dem 21.05.13 sind wir zu dritt. Mit nfpmaedchen als liebe Forums-Patin für die kleine Abenteurerin.
Stolze Patin von nfpmaedchens kleinem Bauchwunder
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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2011 22:44 
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Kurvenjunkie

Registriert: 13. Dezember 2006 23:11
Beiträge: 1752
Also NFP an sich ist nicht das Problem.
Da ich selbst schon mit 16. oder 17. Jahren angefangen hab, finde ich, dass es kein Alter gibt, das ideal wäre
mit NFP anzufangen. Es gibt kein Alter, was ein Mädchen für NFP zu jung machen würde *kopfkratz*
Man sollte nur wissen was es alles gibt. Ich hab mit 14 auch mit der Pille angefangen, weil das das Einzige war,
was in Frage kam. Ich kannte noch die Spirale, die ja aber nur was für Frauen nach der Geburt sei. :roll:

Von Gynefix oder NFP hab ich da noch nie etwas gehört... und das war der Grund für die Einnahme der Pille.
Aber die FA wissen ja auch nicht, was NFP ist, darum können sie einem auch nicht dazu raten :roll:

Zudem find ich NFP einfach klasse. Und die Sicherheit ist auch gegeben. Problem ist nicht NFP selbst, sondern was
man in der freien Zeit macht. Da muss man ja anders verhüten und auch diesem Mittel 100% vertrauen können.
Und immer mit Kondom will/kann man eventuell nicht (aus welchen Gründen auch immer) ;-)
Das wäre ein Grund, warum ich von NFP abraten würde, wenn man jung ist und sich noch ausprobieren will
und auf keinen Fall was schief gehen soll. Dann ist einfach die freie Zeit problematisch. Und bevor man dann NFP macht, warum nicht die Pille nehmen? Solange man keine NW hat und auch andere Verhütungsmittel kennt!
Ich persönlich hab für die freie Zeit auch keine Lösung gefunden...

Wendet man nur NFP (mit Enthaltsamkeit in der freien Zeit) an, dann kann man das meiner Meinung nach auch mit 15 Jahren! *daumenhoch*
Aber mal ehrlich, wer will schon enthaltsam bleiben ;-)

_________________
NFP seit 29.01.2007 alles auf Papier *eisprung*


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2011 13:55 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2011 14:36
Beiträge: 671
NFP seit: Dezember 2011
Sorry, noch ein Roman ;-) :
Ich habe mit 16 angefangen, die Pille zu nehmen, hatte meinen ersten Freund und furchtbare Panik, schwanger zu werden. Erinnere mich noch gut daran, wie wir vor der Pille immer die Bettdecke zwischen uns geschoben haben, damit auch ja nichts passiert *rofl* . Damals hatte ich noch nicht von NFP gehört, Kondomen allein habe ich nicht vertraut und ich weiß auch nicht, ob NFP damals mein Sicherheitsbedürfnis abgedeckt hätte. Auch wenn´s irrational ist. Von der Gewissenhaftigkeit her hätte ich es mir aber auch mit 16 durchaus zugetraut, wenn ich gute Beratung gehabt hätte. Ich glaube aber auch, dass es in vielen Fällen ein gewisses Alter bzw. Erfahrungen braucht, um sich auf natürliche Verhütung und ggf. Barrieremethoden wie z.B. ein Dia einlassen zu können, dafür braucht es ja schon ein ganz gutes Wissen um die eigene Anatomie ;-).
Inzwischen hab ich ein großes Bedürfnis, meinen Körper nochmal ganz neu kennenzulernen nach knapp sechs Jahren ununterbrochener Pilleneinnahme mit diversen Wechseln. Ich möchte einfach nicht mehr mit der Ungewissheit leben, was von der Pille fremdgesteuert ist (Libido, Haut, Krampfadern, Stimmungsschwankungen) und mir keinen Kopf mehr um Thrombose-und Krebsrisiken machen.
Was Unverantwortlichkeit unter der Pilleneinnahme betrifft, glaube ich, dass das schlichtweg eine Typfrage ist. Klar verleitet die Pille dann auch mal eher dazu, bei flüchtigen Bekanntschaften das Gummi wegzulassen, aber meistens sind das dann auch die Frauen (und Männer), die auch ohne Pille mal auf´s Kondom verzichten.
Was mich aber am meisten aufregt, ist die allgemeine Unwissenheit der meisten Frauen über ihr Verhütungsmittel Pille: Von *ich bin aber in der Pause nicht geschützt* über *endlich hab ich meine Tage, jetzt kann ich ja nicht schwanger sein* hab ich da in meinem FreundInnenkreis so einiges an Unsinn gehört. Wenn eine die Pille nehmen möchte, ist das ja völlig ok, aber dann sollte sie sich wenigstens über genaue Wirkweisen und eventuelle Nebenwirkungen informieren *zustimm*

_________________
Sit with your pain, cradle it close, lean in and listen, take it slow. Sit with your pain, cradle it close and when you‘re ready let it go -Fia-


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2011 14:07 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Juli 2009 23:21
Beiträge: 233
NFP seit: März 2011
ich habe mit 16 auf eigenen wunsch mit der pille angefangen. meine partnerschaft konnte man nach 9 monaten denke ich schon als stabil bezeichnen (er hat auch einen aids test gemacht).
meine eltern (v.a. mein vater) waren alles andere als begeistert von der pille. sie selbst haben soweit ich weiß bis auf kleine ausnahmen immer mit barrieremethoden verhütet, aber irgendwie konnte ich dazu kein richtiges vertrauen fassen. meine mama kannte auch nfp, aber soweit ich weiß, aht sie es nie richtig angewandt. ein buch darüber habe ich aber gelesen ;-) vielleicht hätte ich in die richtung noch ein bisschen mehr aufklärung gebraucht, aber ich glaube ehrlich gesagt, ich hätte mich mit kondomen trotzdem nicht anfreunden können...
wir haben dann auch kondome mal ausgetestet, aber (und das ist wirklich meine größte aufklärungslücke!) nachdem keiner von uns beiden wusste, dass es da verschiedenen größen gibt, waren wir null erfolgreich-hat das vertrauen auch nicht gerade gestärkt und war eigntlich der hauptgrund, warum ich mich erst nach so langer zeit wieder weg von der pille getraut habe.
diese mangelnde info finde ich vor allem deshalb krass, weil mein freund einige monate in der schwangerschaftsberatung gearbeitet hat und wirklich über fast jedes verhütungszeig informiert war (inkl LEA). nur nfp und kondomgrößen wurden nie erwähnt..... (und logischerweise haben die dann auch bei ihren schulbesuchen ncihts dazu gesagt). wir hatten es erst vor kurzem davon, wie komisch es ist, dass das beides nicht bekannt war. v.a. das mit den kondomgrößen-werden doch kondome großangelegt vermarktet laut bzga-richtlinien (an denen sich diese stellen ja orientieren) und eine unpassende größe ist ja ein großes sicherheitsrisiko!

_________________
Mit #1 (2/2015) und #2 (10/2018) in ohne Zeit für Zyklusbeobachtung


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2011 20:34 
Hallo ihr Lieben *winke*

Ich habe eine lange Geschichte hinter mir. Nachdem ich mit vielen vielen Arten und Sorten von Pillen immer nach ca. 6 Monaten bis zu einem Jahr total Probleme bekommen hab - ob Gewichtszunahme, Akne, Wassereinlagerungen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen bis hin zu unerträglicher Migräne - war ich glücklich, den NuvaRing entdeckt zu haben. Nach längeren Kämpfen mit bakteriellen Infektionen wechselte ich den FA. Mein "neuer" testet standard-mäßig seine Patientinnen auf Blutgerinnungsstörungen, fand heraus dass ich nie hätte östrogenhaltige Verhütungsmittel anwenden dürfen und dass ich den NuvaRing nicht weiter nehmen darf. Das Ende vom Lied war eine Mini-Pille, die mich erneut zu Akne, Gewichtszunahme und einer schon für mich selbst unerträglichen Vielfalt an extremen Launen brachte. Nachdem die Beziehung zu meinem Verlobten darunter sehr litt, habe ich diese Pille abgesetzt und derzeit verhüten wir nur mit Kondom- Da ich Kondomen jedoch nicht zu 100% vertraue habe ich mich informiert wie man sie ein wenig sicherer machen kann, bzw. wie man erkennt wann es wirklich "gefährlich" wird. Seit ein paar Tagen liegt "N&S" nun auf dem Couchtisch und ich habe schon ein wenig darin gestöbert, hört sich alles sehr vielversprechend an - ich weiß nur nicht wo ich eigentlich anfangen soll... *hmpf*

Wünsch euch allen einen schönen Abend!
Nutria


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2011 13:15 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 4. November 2011 13:54
Beiträge: 759
NFP seit: 9.11.2011
Nutria85 hat geschrieben:
Hallo ihr Lieben *winke*

Ich habe eine lange Geschichte hinter mir. Nachdem ich mit vielen vielen Arten und Sorten von Pillen immer nach ca. 6 Monaten bis zu einem Jahr total Probleme bekommen hab - ob Gewichtszunahme, Akne, Wassereinlagerungen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen bis hin zu unerträglicher Migräne - war ich glücklich, den NuvaRing entdeckt zu haben. Nach längeren Kämpfen mit bakteriellen Infektionen wechselte ich den FA. Mein "neuer" testet standard-mäßig seine Patientinnen auf Blutgerinnungsstörungen, fand heraus dass ich nie hätte östrogenhaltige Verhütungsmittel anwenden dürfen und dass ich den NuvaRing nicht weiter nehmen darf. Das Ende vom Lied war eine Mini-Pille, die mich erneut zu Akne, Gewichtszunahme und einer schon für mich selbst unerträglichen Vielfalt an extremen Launen brachte. Nachdem die Beziehung zu meinem Verlobten darunter sehr litt, habe ich diese Pille abgesetzt und derzeit verhüten wir nur mit Kondom- Da ich Kondomen jedoch nicht zu 100% vertraue habe ich mich informiert wie man sie ein wenig sicherer machen kann, bzw. wie man erkennt wann es wirklich "gefährlich" wird. Seit ein paar Tagen liegt "N&S" nun auf dem Couchtisch und ich habe schon ein wenig darin gestöbert, hört sich alles sehr vielversprechend an - ich weiß nur nicht wo ich eigentlich anfangen soll... *hmpf*

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fang einfach mal an zu messen und geh das ganz entspannt an! du wirst sehen wie einfach auswertung etc ist, tägliches messen wird total schnell zur routine! *freunde*

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2011 15:31 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. November 2009 22:08
Beiträge: 73
Wohnort: Unterfranken
Ich habe mit 15 angefangen die pille zu nehmen und hatte mir nie gedanken über nebenwirkungen gemacht... :roll: bis ich 2009 die pille satt hatte und auf den ach so bequemen nuvaring wechselte... dann fing bei mir das chaos an. ich hatte sämtliche nebenwirkungen und letztendlich solche kreislaufprobleme,dass ich einen krankenhausaufenthalt hatte,wobei natürlich nichts rauskam, da ja der ring keine nebenwirkungen hat laut ärzten *zunge* *schrei* bzw. sie garnicht an diese option dachten,dass es daran liegen könnte. ich setzte den ring ab und meine probleme lösten sich in luft auf *daumenhoch*
dann hatte ich mir geschworen,nie wieder hormone zu nehmen und bin durch internetrecherche zwecks natürlicher verhütung auf das forum gestoßen *love* . natürlich & sicher gekauft und nfp angefangen.... leider hatte ich irgendwann keine lust mehr auf die messerei und auf kondome und bin zu meiner fa und hab mir die cerazette verschreiben lassen *kopfWand*
dadurch bekam ich übelste launen und eine haut zum *kotz* .
dann wechselte ich wieder auf meine alte pille und die migräne fing an :roll: *steinschmeiss* .
deshalb werde ich jetzt nach dem ganzen chaos endlich ganz auf hormone verzichten. bin jetzt hoffentlich bald im 3. zyklus pp und siehe da, die migräneanfälle sind bisher ausgeblieben *daumenhoch* jetzt hoff ich nur noch,dass mein *mann* irgendwann mal der methode vertraut :roll: und ich habe jetzt den ibutton und kann daher garnicht mehr messmüde werden! das ding ist einfach nur super praktisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2011 23:28 
Demetria hat geschrieben:

fang einfach mal an zu messen und geh das ganz entspannt an! du wirst sehen wie einfach auswertung etc ist, tägliches messen wird total schnell zur routine! *freunde*


Vielen Dank fürs Mut machen Demetria, ich hab angefangen N&S zu lesen aber irgendwie glaub ich dass die "echten" Fragen erst aufkommen wenn man es mal ausprobiert... wird schon werden *beten*


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2011 23:48 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
Nutria85, nach deinem Posting habe ich mich gefragt, ob Migräne und Blutgerinnungsstörungen generell korreliert sein könnten. Weiß das jemand?

Dir viel Spaß mit NFP :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2011 09:05 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Es wäre sicher sinnvoll das abzuklären. Zumindest nach bekannter Migräne zu fragen gehört eigentlich zwingend dazu bevor die Pille verschrieben wird. In der Praxis sieht das aber ganz anders aus.

Gerinnungsstörungen werden leider äußerst selten geprüft. Das ist einfach deutlich teurer als einfach mal schnell zu fragen was es für Vorerkrankungen gibt.


Jedem mit Gerinnungsstörungen in der Familie würde ich aber zu großer Vorsicht raten.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2011 11:26 
Danke für die nette Aufnahme hier, ich bin echt begeistert dass ich nicht die einzige bin die die Schnauze voll hat von diesem Hormonchaos - wird ja genug wenn man dann mal schwanger werden WILL *schwanger*

Das mit der Migräne ist wirklich eine interessante Frage, vor Allem weil ja Migräne-Schmerzmittel meist auch durch Blutverdünnung wirken um das Gehirn mit mehr Sauerstoff zu versorgen könnte man das annehmen. Ich habe beim spontanen stöbern auch einen medizinischen Artikel gefunden, der das zu bestätigen scheint. http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2008/MTD_Neuro/05_MTDNeuro/MTDNeuro_05_S21.pdf

Ich war wirklich geschockt, als mein FA mir das erzählt hat dass er mit einer der einzigen ist, die auch auf Genmutationen testen die Einfluss auf die Blutgerinnung haben. Ich habe ein Faktor V Leiden Syndrom, mit dem ist ja echt nicht zu spaßen...

Jetzt fang ich bald mit NFP an, in Kombination mit mehr Sport sollte dann alles im grünen Bereich sein - auch ohne die Minipille und ihre ekligen Nebenwirkungen. Irgendwas muss sich die Natur doch dabei gedacht haben dass Frauen ein höheres Körperempfinden haben als Männer, stimmts Mädels? *proNFP*

Wünsche euch einen schönen Tag!


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2011 12:28 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Hoffen wir mal, dass dein FA das beibehalten kann. Ich weiß nicht wie tolerant die Kassen sind, wenn man diese Tests standardmäßig durchführt.

An solche Infos wie weit ein Arzt Leistungen erbringen kann die vom Fall abhängen kommt man als Außenstehender kaum dran.

Ich hatte selbst schon mehreren Ärzten (bei anderen Themengebieten) geraten sich mit der kassenärztlichen Vereinigung in Verbindung zu setzen.

Regresse haben leider schon manch eine Praxis kaputt gemacht.

Jüngstes Beispiel: Teure Antihistaminika auf Kassenrezept.

Das könnte dem ein oder anderen Allergologen in große finanzielle Schwierigkeiten stürzen.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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