Vielen Dank für den Link, ich fand den Artikel sehr interessant!
Ich habe ja auch schon länger den Eindruck, dass Hebammen und Frauenärzte leider oft gegeneinander arbeiten, dass hier zwei Wege konkurrieren, anstatt gemeinsam für eine ganzheitliche Betreuung zu sorgen.
Mein FA ist auch Hebammen-kritisch. Aber nicht generell, er empfiehlt auch einige Hebammen, nur hat er mit vielen das gleiche Problem, das ich auch habe: vieles ist mir zu esoterisch, zu abgehoben, zu wenig wissenschaftlich. Das ist natürlich auch eine persönliche Sache.
Ein Argument wurde aber im Artikel genannt, dass mein FA auch neulich angesprochen hat:
Zitat:
Zudem kritisiert Beer, dass Hebammen oft für viele der von ihnen angebotenen Verfahren nur schlecht ausgebildet seien.
Das ist wirklich richtig, weil einige Hebammen tatsächlich wild mit Globuli um sich werfen, ohne eine wirkliche homöopathische Ausbildung zu haben.
Meine GVK-Hebi hat mir auch eine Mischung aus X Sachen gegen meine restless legs verpasst. Meine Nachsorge-Hebi hat darüber erstmal nur den Kopf geschüttelt, weil man in der Homöopathie wohl eher nicht so viele Sachen mischt. Geholfen haben die Globuli so oder so nicht.
Soll nicht heißen, dass keine Hebamme Ahnung hat, meine Nachsorge-Hebi wirkt z.B. echt ganz gut. Aber manche wirken auf mich schon so "dreimal nachts um den Baum tanzen"-mäßig.
Zudem stimme ich dem Artikel zu: Vermutlich fühlt man sich besser aufgehoben und versorgt, wenn man irgendwas bekommt als wenn man zu hören bekommt "kann man nicht ändern, da müssen sie durch". Ich glaube aber schon auch, dass viele Sachen unnötig sind bzw. deren Wirkung nicht erwiesen ist.
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Hellcat mit ihrer süßen Schnabeline (12.12.2011)