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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 5. November 2011 20:07 
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Inventar

Registriert: 4. April 2011 22:06
Beiträge: 2067
NFP seit: 05/2011
Nappy hat geschrieben:
@Mariechen: so denken WIR aber guck doch mal bei Britt und Co. die ganzen Mädels an...

Ja, ich weiß. Nachvollziehen kann ich es trotzdem nicht...

Hm ja... wie gesagt, ich hatte erst nur grob gelesen, sorry. Ich hoffe ich hab dich jetzt besser verstanden.

Ich würde für mich zu dem was du geschrieben hast jetzt nur noch ergänzen wollen, dass ich das von meinem Gefühl abhängig machen würde, womit meine Tochter bei einem festen Freund wohl besser klar kommt (NFP oder Pille) bzw auch über beides sachlich aufklären und selbst entscheiden lassen.

_________________
Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 5. November 2011 20:10 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Nappy hat geschrieben:
@Mariechen: so denken WIR aber guck doch mal bei Britt und Co. die ganzen Mädels an...

Ich meinte jetzt nur die SS-Verhütung und da wär mir Pille am sichersten bei ganz jungen Mädels. Jemand meinte auch dass die Pille den Eindruck erwecken würde, dass man keine Gummis brauch! Das kann man dann aber auch nicht so sehen!

Mir gehts nur um das schwanger werden! Auch der Umgang mit Gummi will geübt sein! Und mit Banane wird das sicher nicht so ausreichen... sind ja ganz andere Umstände!


1. Solche Shows sind doch gestellt. Das sind teilweise die gleichen Schauspieler die dann auch in den Gerichtsshows auftreten, da würde ich gar nichts drauf geben.

2. Man kann an ca. 6 Tagen im Zyklus schwanger werden (die man natürlich nicht auf den Tag genau bestimmen kann ohne Ultraschallkontrolle), sich eine sexuell übertragbare Krankheit holen kann man den ganzen Monat. Wenn ich da den Kondomen vertraue, warum dann nicht auch zur Verhütung?
Das erscheint mir unsinnig.

Ich denke auch die meisten Kondompannen passieren bei Pillennutzerinnen die dann z.B. wegen Antibiotikaeinnahme nur mal kurz zu Kondomen wechseln. Da fehlt dann ja die Routine im Umgang damit völlig, obwohl man vielleicht schon einiges an sexueller Erfahrung gesammelt hat.

Ich würde einfach mal unseren "Kondome-Tipps zur Fehlervermeidung-Thread" zu lesen geben, wenn ich eine Tochter in dem Alter hätte.

Ein Kondom ist nur sicher wenn der Anwender sich auskennt. Daher auch eine Pearl Index spanne von 0,6-12

Die Pille bringt es, je nach Präparat, auf 0,1-8 bzw. 0,5-8. So viel besser ist das auch nicht.
Diese Spanne liegt am Faktor Anwender. Wenn man besser jeden Tag eine Pille schlucken kann ist das sicherer als wenn man sich mit Kondomen furchtbar ungeschickt anstellt, genau wie Kondome bei richtiger Anwendung um ein vielfaches sicherer sind als die Pille, wenn man sie häufig vergisst oder Wechselwirkungen ignoriert.

_________________
Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 5. November 2011 20:19 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 21. September 2011 21:38
Beiträge: 618
NFP seit: 2013 Verhütung
2020 Verhütung
Dazwischen Pille
MariechenKäfer hat geschrieben:
Ich würde für mich zu dem was du geschrieben hast jetzt nur noch ergänzen wollen, dass ich das von meinem Gefühl abhängig machen würde, womit meine Tochter bei einem festen Freund wohl besser klar kommt (NFP oder Pille) bzw auch über beides sachlich aufklären und selbst entscheiden lassen.



Das auf jeden Fall! Ist doch sowieso alles hypothetisch! Das Ganze wird frühestens in 15 Jahren spruchreif (wenn ich nächstes Jahr schwanger mit nem Mädel werde). Wer weiß was es bis dahin gibt =)

Bei meinem Sohn dauerts auch noch mindestens 8 Jahre *hoff*, dann ist er 14!

Letztenendes können wir nur aufklären so gut es geht und müssen auch vertrauen. Mehr kann man nicht machen. Würd mein Kind nie zur Pille oder NFP überreden oder zwingen. Von daher kann man JETZT schwer was dazu sagen was man machen würde WENN.

Wollte hier keine Diskussion lostreten bzw. keinen Unfrieden stiften *freunde*

LG

_________________
Nach 8 Zyklen 2013 wieder Pille begonnen (Langzyklus)
Seit 02/2020 wieder NFP zur Verhütung, derzeit im 1. Zyklus pp: kurvenreich/kurve-17231.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 00:14 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. November 2011 16:43
Beiträge: 217
Wohnort: Bayrischer Wald
NFP seit: 11/2011
also ich habe mit der Pille mit 16 angefangen. ich hatte sehr schlechte haut und unregelmäßige Zyklen und höllische Schmerzen immer. (nix mit Verhütung ;-) ) Freundinnen haben mir dann mal zu der Pille geraten (die hatten sie alle schon :roll: ). Ich hab dann mit meiner Mutter erstmal drüber gesprochen. Denn sie hatte das "Glück" (wie mans halt nimmt) nicht, die Pille in ihrer Jugend zu nehmen. bzw sie nahm sie schon aber nicht sehr lang da sie sie nicht vertrug. Wir machten einen Termin beim FA und ich hab mich über die Pille "Aufklären" lassen (naja so wie Ärzte halt reden wenn sie jemanden zu etwas raten) - ich kann mich an keine genannte andere Verhütung erinnern (ausser dem Kondom). Sie gab mir dann eine sehr leichte mit.
nach einem halben Jahr hate ich dann wieder Regelschmerzen, die Haut war auch nicht wirklich besser geworden und ich hatte Schwischenblutungen - jede menge.
dadruch das ich aber nicht mehr bei meiner "alten" FA wohnte suchte ich mir eine andere und die verschrieb mir dann die "Neo Eunomin". Mit der kam ich auch gut klar - also was meine Haut, Schmerzen, SB ect anging.
Nun nach 6 Jahren NeoE. hatte ich solangsam keine Lust mehr auf Hormone. Kann es aber auch nicht direkt beschreiben. Das war einfach reine Gefühlssache.
Ich sagte das dann auch meinem Freund und wir kamen dann überein das ich die Absetz.
Also nahm ich nur noch die Packung zu ende und fertig :mrgreen:
das is nun ca 1Woche her und nun beginn ich mit NFP *rofl*

Ps: als ich mit meinem FReund zusammen kam, hab ich trotz regelmäßiger Pilleneinnahme darauf gebaut das wir ein Kondom benutzten. *zustimm* dies taten wir dann auch ca 1/2 Jahr.

_________________
Krypton (30) seit Nov2011 homonfrei / kurvt fleißig in ihrem Kurvenbuch
unterwegs mit Junior-Wurm *Dez2013 und Mini-Würmchen *Feb2016 und *(April2019) im Herzen
>>Malen ist meine Leidenschaft<<


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 00:45 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 25. Oktober 2011 19:37
Beiträge: 104
NFP seit: 09/2011
ich hab mit 15 angefangen weil ich massive Akne hatte. Keinen Freund in Sicht und auch ne regelmässige Mens, aber wisst ihr wie dankbar ich war, als die Pickel weg waren?
Und das waren echt schwere, schmerzhafte Dinger und nichts half.

Nun sind die Dinger wieder da und ich hab *aua* und fühl mich hässlich - mit 15 hätte ich da nicht länger mit umgehen können. Von daher war die Pille damals richtig für mich.

Als ich dann angefangen habe Sex zu haben, mit 17, habe ich generell mit Kondomem verhütet und die Pille dazu und ich hatte nie eine Kondompanne.

_________________
i-Button und Geratherm Basal
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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 10:17 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 4. Juli 2011 20:25
Beiträge: 110
NFP seit: Juli 2011
Ich hab mit 19 angefangen und weiß nur noch, dass ich total panisch war, schwanger zu werden. Wir haben dann ganz paranoid trotz Pille immer noch zusätzlich Kondome genommen. Krasserweise hatte ich in den paar Monaten in denen ich meinen ersten Freund hatte gleich 2 Kondompannen, von denen ich bis heute nicht weiß was das bitte war. Seitdem nie wieder. Ich hab die Pille halt einfach weiter genommen weil ich gehört hatte, wenn man aufhört und wieder anfängt sei das nicht gut. Mit Ende 20 hab ich mich dann nach Alternativen umgeschaut, der Auslöser war, dass ich in meiner Apotheke eine Sechsmonatspackung gekauft hatte, die schon abgelaufen war. Das hat mir irgendwie vor Augen geführt, dass ich einfach gerne meine Verhütung selbst in die Hand nehmen möchte und nicht drauf vertrauen was die Industrie/die Apotheke mir da vorlegt. Wenn ich NFP damals gekannt hätte, hätte ich es mir ehrlichgesagt überlegt mit der Pille, allerdings war ich auch schon volljährig, wie es mit 15 ausgesehen hätte, keine Ahnung. *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 12:11 
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neu hier

Registriert: 8. November 2011 12:01
Beiträge: 2
Ich hab damals mit 17 die Pille genommen, weil na ja irgendwie hatten die alle meiner Freundinnen und wer sexuell aktiv sein wollte, hat sie sich halt evrschreiben lassen.. hab damals ehrlich gesagt nie darüber nachgedacht was ich da nehme..


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 12:52 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Es ist ein Roman geworden, sorry :roll:

Um zur Diskussion der Pille "gegen" nfp in jungen Jahren mal was beizusteuern: Für mich persönlich wäre nfp damals nichts gewesen und das gebe ich auch offen zu. Mit 15, das war die Zeit, da hatte ich mein erstes Mal, da ging es also langsam mit der richtigen Sexualität los, nicht nur knutschen und so ;-) Da waren Kondome natürlich das Mittel der Wahl. Auch damals habe ich die Pille schon genommen, aber eher weil das irgendwie als cool und sexuell aktiv galt, total dämlich. Informationen gabs nur beim FA oder in der Bravo, denn das Internet kam '98 gerade erst per Modem in unser Haus und solche schönen Foren wie hier gab es einfach noch nicht. Generell war das Netz da noch sehr viel "leerer" und mein Umgang nicht besonders geübt. Außerdem hatte ich da einfach andere Sachen im Kopf, zb die nächste Mathearbeit und der süße Typ im Geschiunterricht hinten links. *lach*

Beim ersten festen Freund dann, da gab es dann für mich nur die Pille irgendwie. Das waren wilde Zeiten, mit vielen wilden Parties. Wenn ich mir allein die Abi Zeit in Erinnerung rufe habe ich wochen-, wenn nicht monatelang jedes Wochenende fast durchgefeiert, das war mit der Pille unproblematisch. Übergeben nach Genuss von Alkohol kam zwar ab und an mal vor, man probiert sich ja aus, aber die vorgegebenen 4 Stunden hab ich noch immer durchgehalten :mrgreen: Was ich meinem Körper damit eigentlich antue war mir überhaupt nicht bewusst. Wie auch, die Infos, die man bekommen hat, waren meist: Nimm die Pille, damit bist du sicher. Bei ONS, nimm Kondome noch dazu. Das Reflektieren über den eigenen Körper und den Wunsch nach Eigenkontrolle, sowie den Wunsch sich überhaupt anderweitig zu informieren habe ich erst zu Beginn meiner 20er wahrgenommen. Vorher hat mich das einfach nicht interessiert, ich wollte weder schwanger noch krank werden, punkt aus. Welche Vorgänge mein Körper da produziert war für mich einfach nicht von Interesse. Schule, Freunde, Abschluss, Studium, Studentenparties, das war wichtig für mich.

Das mag nicht die Regel sein, sondern eher die Ausnahme, aber es hätten sich mir so dermaßen viele Störfaktoren geboten, eine Auswertung nach nfp wäre sicherlich fast unmöglich gewesen. Also, ich kann schon verstehen, dass man nfp als absolute Partymaus vielleicht nicht als erste Möglichkeit sieht, ich finde das auch nicht verwerflich. Auch wenn man irgendwann mit weniger Werten auskommt, anfangs ist schon ein bisschen Disziplin von Nöten. Und zwar durchaus ein wenig mehr, als mit der Pille. Die nimmt man, und wenn man sie vergisst, geht man nach Packungsbeilage vor, die 3 kleinen Sätze (Woche 1, Woche 2, Woche 3) konnte ich mir merken.

Das was ich jetzt betreibe mache ich gern, daher möchte ich es nicht missen. Aber ich habe dafür ein Buch (ok, es war kurz und knapp, aber es war ein Buch! :mrgreen: ) gelesen, ich habe eine Onlinekurve oder ein Kurvenblatt in welches ich zu meiner jetzigen Anfängerzeit optimalerweise jeden Wert auch wirklich eintrage und ich beobachte noch den ZS den Tag über, und zwar nicht nur beim Toilettengang, sondern auch zwischenzeitlich durch das "in mich fühlen" und "empfinden". Die Auswertung ist nicht schnell mal gemacht, sondern man macht sich Gedanken: Hab ich alles richtig gemacht? Dann sucht man Rückmeldung, zb hier im Forum. Das Klammern ist zu Anfang auch nicht gerade leicht, auch wenn die Regeln deutlich sind, einfach weil die Erfahrung fehlt.

Versteht mich nicht falsch, nfp ist toll und definitiv die Verhütungsmethode meiner Wahl in Verbindung mit Kondomen, aber vor 12 Jahren hätte ich mir das einfach nicht zugetraut, weil meine Interessen allem Möglichen galten, nur nicht meiner Basaltemperatur und meinem Zervixschleim *sonne*

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 13:57 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 28. Oktober 2011 00:30
Beiträge: 294
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Ich bin wegen geplatzttem Kondom zum FA und der meinte, da gebe er mir lieber gleich die Pille mit. Da war ich glaub 14 oder Grad 15.
Ich war damals der Meinung das gehöre zum erwachsenwerden dazu.
Eigentlich hielt ich mich für super aufgeklärt und wissbegierig.

Was man sichdamit allerding :shock: s antut hatte ich gar nicht bemerkt.
Eigentlich erst als ich nach 10 Jahren Pickel kriegte, nach Pillenwechsel nur noch geheult hab, wieder Wechsel libido weg, dann mit dem Ring noch Haarausfall....und jetzt reicht es mir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 22:40 
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Kurven-Entwirrerin

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Demetria hat geschrieben:
Hallo miteinander,

ich weiß nicht ob die Frage schon irgendwo steht, aber warum habt ihr eigentlich mal die Pille genommen? Hattet ihr keine "besseren" Informationen bezüglich anderen (sicheren) Methoden?

Als ich meine erste Beziehung hatte, haben wir zuanfangs (über 5Monate etwa) nur mit Kondom verhütet, dann erst habe ich mit der Pille angefangen. Warum? Wir wollten auch mal "ohne Kondom" Sex haben. Mir war die Pille als sicherstes Verhütungsmittel bekannt. Von STM wusste ich damals noch nichts. Erst als ich mit Mitte 20 bei der ProFam war um mich über das Dia zu informieren, weil ich keine Pille mehr nehmen wollte (aufgrund erblicher Vorbelastung (Thrombose+Venenschwäche)), erfuhr ich auch von "natürlichen Verhütungsmethoden". Damals hat mich die Info darüber aber nicht überzeugen können (und das Dia auch nicht); ich blieb bei der Pille (diesmal Cerazette). Erst Anfang letzten Jahres erinnerte ich mich wieder an NFP und begann im Internet zu stöbern. Erst dieses Forum hat mich dann aber dazu gebracht, mit der STM zu verhüten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 22:51 
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Kurvenjunkie

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Beiträge: 1929
Der Titel fragt irgendwie etwas anderes als das Eingangsposting.
Also warum früher die Pille:
ich hatte tatsächlich keine Infos über sichere Methoden, die auch praktikabel erschienen. Spiralen waren als problembehaftet verschrien ("nur für Mütter, und ggf. ist man danach für immer unfruchtbar, da Infektgefahr"), und ich hatte keine Ahnung, woher ich die Temperaturmethode anständig lernen könnte. Ich hatte von NFP, glaube ich, nichts gehört, und das mit der Temperatur schien mir zu schwammig. Ich hatte drei-, viermal gemessen (mit einem dreistelligen Thermi :roll: ) und befunden, dass da nur blöde, nutzlose Zahlen herauskommen.
Ich hatte geteilte Meinungen über die Sicherheit von Kondomen gehört und es war mir auf die Dauer zu riskant und auch zu unbequem in einer festen Beziehung. (Nie ohne können, immer Kopf zerbrechen über Schmierfinger, nicht im Wasser können, und meinem Ex war es peinlich, "danach" jedes Mal ins Bad zu müssen :roll: )


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 22:53 
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Inventar

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Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ich bin zur Pille gekommen, weil ich meinen ersten Freund hatte und das zudem schick war. Mit meinem ersten Freund hatte ich zwar aus verschiedenen Gründen nie Sex, aber die Pille hab ich dennoch geschluckt, war halt cool.

Nach dem Abi fing die Zeit der wilden Parties an und ich fand es extrem praktisch, mit der Pille zu verhüten. Ich musste mir nie Gedanken machen, Kondome hab ich eh nie benutzt, um Krankheiten habe ich mir keine Gedanken gemacht.

Ich bin nur von der Pille weg, weil ich vom NuvaRing Panikattacken bekommen habe und man auf der Suche nach der Ursache alle Einflüsse von außen ausschließen wollte.
Sonst würde ich die Pille immer noch nehmen.

Allerdings wäre ich saufroh gewesen, wenn ich damals mit knapp 18, also mit meinem ersten Freund, schon NFP kennen gelernt hätte. Vielleicht hätte ich mir ohne Pille nicht so einen gedankenlosen Umgang mit Sexualität zugelegt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 22:55 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
Meghann hat geschrieben:
Vielleicht hätte ich mir ohne Pille nicht so einen gedankenlosen Umgang mit Sexualität zugelegt.
*daumenhoch* Gut, dass das mal einer sagt. Ich denke auch oft, dass die suggerierte Einfachheit zu Verantwortungslosigkeit verleitet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 22:58 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 30. Juli 2010 07:57
Beiträge: 1202
Wohnort: Straubing
NFP seit: April 2010
she hat geschrieben:
Meghann hat geschrieben:
Vielleicht hätte ich mir ohne Pille nicht so einen gedankenlosen Umgang mit Sexualität zugelegt.
*daumenhoch* Gut, dass das mal einer sagt. Ich denke auch oft, dass die suggerierte Einfachheit zu Verantwortungslosigkeit verleitet.

Seh ich ähnlich.
Beim FA wurde und werde ich auch nur immer gefragt: "Wie verhüten Sie?" und nicht "Wie schützen Sie sich vor Geschlechtskrankheiten?" *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum nicht mehr die Pille
BeitragVerfasst: 8. November 2011 23:03 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
Naja gut, die Frage wär ja auch müßig. Wieviele Möglichkeiten gibts denn da *lach*
Dir gehts vermutlich darum, dass der Arzt das Wissen der Leute überprüfen sollte ;-)


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