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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 21:33 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Zitat:
Ich habe damals sehr lange recherchiert, weil ich partout keine Hormone nehmen wollte [...]. Ich bin leider kein einziges Mal auf NFP gestoßen, sonst hätte ich gleich damit begonnen.

Same here. Ich hab ja auch nie die Pille genommen, stattdessen mit Dia bzw. Kondom verhütet. Informiert habe ich mich ausführlich, u.a. bei Pro Familia. NFP wurde da dezent verschwiegen.... Dazu kamen meine sehr kurzen Zyklen, wo jeder gleich abgewunken hat, dass ich etwa mit diesem Zykluscomputer verhüten könnte. Auf NFP bin ich jedenfalls nicht gestoßen und habe mich dann mit dem Dia eine zeitlang ganz gut angefreundet.

Bezüglich Ost/West:
Ich habe sogar den Eindruck, dass die DDR z.T. "ökiger" war als Westdeutschland, wo die Gyns die Pille an die Frau bringen wollten. Zumindest hatte ich später dann eine Ost-Frauenärztin, die mich mit den erstaunlichsten Tipps gegen Infektionen u.ä. versorgt hat und auch sonst ein paar Eigenheiten meines Körpers gleich zu deuten wusste. *daumenhoch*


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 21:47 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Ach so, und nun noch zum Thema *undweg*
Ich gehöre zu der Generation, in der AIDS ein großes Thema war, und entsprechend wenig Kondommuffel habe ich kennen gelernt. Kondomverweigerern bin ich gar nicht begegnet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 22:30 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
[quote="Reine Claude.

Bezüglich Ost/West:
Ich habe sogar den Eindruck, dass die DDR z.T. "ökiger" war als Westdeutschland, wo die Gyns die Pille an die Frau bringen wollten. Zumindest hatte ich später dann eine Ost-Frauenärztin, die mich mit den erstaunlichsten Tipps gegen Infektionen u.ä. versorgt hat und auch sonst ein paar Eigenheiten meines Körpers gleich zu deuten wusste. *daumenhoch*[/quote]

Meine Informationen (und Bücher, Rötzer, Natürlich und sicher)über NFP hatte ich aber aus dem Westen über verschiedene Freunde und Freunde von Freunden. Im Osten Deutschlands gab es dazu nichts.
Und Briefe nach Westdeutschland dauerten oft 7-10 Tage verschwanden teilweise und Telefongespräche mußte man anmelden und oft den ganzen Abend warten, bis die freigegeben wurden, Pakete verschwanden, Bücher mu0ßten doppelt geschickt werden usw.
So einfach war das nämlich nicht. ;-) ;-)
Ich habe eben viel herumgefragt, auch beim Pfarrer, über Verhütung obwohl ich damals nicht mal Christ war.

Eben eine Frage der Prioritäten. Andere haben sich aber auch bemüht. So konnte man Bücher und zeitschriften tauschen.

LG

_________________
Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 22:38 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Zitat:
Und Briefe nach Westdeutschland dauerten oft 7-10 Tage verschwanden teilweise und Telefongespräche mußte man anmelden und oft den ganzen Abend warten, bis die freigegeben wurden, Pakete verschwanden, Bücher mu0ßten doppelt geschickt werden usw.

Naja das weiß ich doch alles auch, nur aus der anderen Richtung. ;-)

Ich hatte nun mal keinen verhütungskundigen Pfarrer, und irgendwo her musste man seine Informationen vor dem Internetzeitalter ja bekommen. Da konnte die westdeutsche Provinz für einen Teenager auch ziemlich klein sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 22:55 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
Tuscany hat geschrieben:
Es ist eben die Frage ob einem etwas die Mühe wert war. Und daran erkennt man ja auch schon, wie sehr derjenige es sich einfach macht oder auch mal was auf sich nimmt.
Da kann ich aber nicht ganz zustimmen.
Wenn man seinen Arzt und seine erfahreneren Freunde fragt und dazu jede Broschüre liest, die einem in die Hände kommt, und überall heißt es: du willst keine Hormone? Du bist verrückt. Willst du etwa schwanger werden? - dann finde ich nicht, dass man selbst schuld ist, weil man sich nicht bemüht hat. Ab einem gewissen Punkt glaubt man seinem Umfeld auch einfach, es gäbe nichts. Wenn meine Mutter nicht gegen die Pille wäre und in unserem alten Biobuch, das ich mehrmals aufgesogen hatte, vage von natürlichen Beobachtungsmethoden (ohne Wertung) die Rede gewesen wäre, hätte ich wohl nicht schon früh und vor allem wiederholt nach Alternativen gesucht. Oder ich hätte beim zufälligen Draufstoßen der Mainstream-Meinung geglaubt, dass das unsicherer Quatsch sei.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 18:45 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Hm, da hatte ich wohl andere Freunde, da hat nämlich kaum jemand mit Pille verhütet, obwohl die in der DDR sehr populär war und auch kostenlos.
So verbreitet ist die Pille ja nun auch nicht, auch wenn sehr viele Frauen und Mädchen sie nehmen, dann doch nicht alle *kopfkratz* .

Zitat:
Laut Statistik verhüten in Deutschland 54 % der Paare mit der Pille, 13,5 % mit der Spirale, 19 % mit dem Kondom und knapp 7 % mit Sterilisation. Nur rund 6,5 % wählen andere Methoden.

Laut einem repräsentativen Mikrozensus des Schweizer Bundesamts für Statistik verhüten Schweizer Frauen (20–49-jährig) zu 34.1 % mit der Pille, zu 14.2 % mit dem Kondom, zu 22 % durch Sterilisation (Mann oder Frau), 6 % mit der Spirale, 2.3 % mit natürlichen Methoden, 2.1 % durch Coitus interruptus, 0.3 % mit der Dreimonatsspritze, 0.9 % mit Diaphragma/Spermizid und 6.1 % verzichteten auf Verhütung aufgrund von Schwangerschaft, Infertilität oder sexueller Inaktivität.[21]


[url=Laut Statistik verhüten in Deutschland 54 % der Paare mit der Pille, 13,5 % mit der Spirale, 19 % mit dem Kondom und knapp 7 % mit Sterilisation. Nur rund 6,5 % wählen andere Methoden.

Laut einem repräsentativen Mikrozensus des Schweizer Bundesamts für Statistik verhüten Schweizer Frauen (20–49-jährig) zu 34.1 % mit der Pille, zu 14.2 % mit dem Kondom, zu 22 % durch Sterilisation (Mann oder Frau), 6 % mit der Spirale, 2.3 % mit natürlichen Methoden, 2.1 % durch Coitus interruptus, 0.3 % mit der Dreimonatsspritze, 0.9 % mit Diaphragma/Spermizid und 6.1 % verzichteten auf Verhütung aufgrund von Schwangerschaft, Infertilität oder sexueller Inaktivität.[21]
]quelle[/url]

Laut obiger Quelle sind es in Deutschland nur die reichliche Hälfte der Paare und in der Schweiz etwa nur ein Drittel, welche die Pille nehmen, andere hormonelle Mittel unwesentlich mehr.

Ich meine im Großen und Ganzen doch, dass es eine Frage des Interesses und des persönlichen Einsatzes, ist, wie sehr man nach Alternativen sucht, die sich eben auch finden lassen.

Wenn ich nur Freunde Ärzte und Broschüren als Infoquelle genommen hätte, wäre ich auch nicht weit gekommen, hätte ganz wesenstliche Dinge meines Lebens nicht tun können.
Ich hatte den Spruch meiner Oma im Ohr(Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg), der hat mir oft geholfen.

LG

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 19:02 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Februar 2011 20:06
Beiträge: 350
Ich stimme she zu, ich hab von meiner Mutter immer nur gute Sachen von der Pille gehört. Als ich ihr gesagt hab, dass ich unter schlimmem Libidoverlust leide, hat sie gemeint, dass mit meiner Beziehung was nicht stimmt, und das nicht ander Pille liegen kann. Ich hab das natürlich erstmal geglaubt.
Meiner Meinung nach kann man von den jungen Mädchen nicht verlangen, dass sie sich selber hinsetzen und im Internet nach einer alternativen Verhütungsmethode suchen. Da muss viel mehr aufgeklärt werden, und schon in Schulen müssen auch die NW der Pille besprochen werden. Die Pille wird immer als das Allheilmittel dargestellt (Regelschmerzen, zu lange/unregelmäßige/zu starke Blutung, Pickel, Haarausfall, Verhütung,...). Mich wundert es nicht, wenn alle Männer denken, Frauen die die Pille nicht nehmen wollen sind irgendwelche komischen Ökotanten.

Ich hoff das ist nicht zu sehr OT.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 20:08 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 168
NFP seit: 1994
Ich denke es müsste eher generell vermittelt werden, Ansichten nicht als gegeben hinzunehmen, sondern sie zu hinterfragen. Oder positiver ausgedrückt: Neugier & Lust auf den Blick über den Tellerrand...wer wie was / wieso weshalb warum *flöt*


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 20:23 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Februar 2009 14:54
Beiträge: 936
Hm - ich habe ja aber nun mal die Erfahrung gemacht, NICHT arzt-/broschürengläubig zu sein, aktiv nach Informationen zu alternativen/hormonfreien Verhütungsmethoden zu suchen (sonst wäre ich wohl auch nicht beim Dia gelandet) und eben trotzdem nichts zu NFP gefunden zu haben.
Wobei mich es immer noch sehr wundert, dass Pro Familia dazu damals nicht beraten hat und es eben komplett verschwiegen hat, wie das heute ist weiß ich nicht.

Zur Statistik, ich war als Jugendliche die einzige in meinem Bekanntenkreis ohne Pille. Selbst die "Ökofrauen" die im 3.-Welt-Laden gejobbt haben, nahmen ohne zu hinterfragen Hormone. Heute, alle deutlich Ü 30, weiß ich von keiner meiner Freundinnen, dass sie noch die Pille nimmt. Hier weiß ich auch wieder nicht, wie repräsentativ das ist, in meinem Umfeld hat sich das Verhütungsverhalten mit dem Alter jedenfalls extrem gewandelt.
Hier in diesem Forum geht es ja auch sehr viel um "post pill", einige haben sogar die Jahre Pilleneinnahme in ihrer Signatur, das hat mich am Anfang auch befremdet, passt aber zu meinem Eindruck, dass viele erst mit den Jahren bewusster verhüten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 21:41 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
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.D. hat geschrieben:
Ich denke es müsste eher generell vermittelt werden, Ansichten nicht als gegeben hinzunehmen, sondern sie zu hinterfragen. Oder positiver ausgedrückt: Neugier & Lust auf den Blick über den Tellerrand...wer wie was / wieso weshalb warum *flöt*


Das sehe ich auch so. Wobei es auch nicht einfach ist, Kinder zu haben7zu betreuen, die so viel hinterfragen, ich kann ein vierfaches Lied davon singen :roll: .
Denn das ist ja nicht so, dass Menschen im Kinderalter brav und folgsam sind und nachher plötzlich kritisch werden. Das Hinterfragen ist ja oft eher unerwünscht, wenn sie kleiner sind.

Kritisch hinterfragende Kinder und Jugendliche akzeptieren meist kein"Man macht das so" und sind deswegen auch nicht so einfach und pflegeleicht zu händeln. Sie stellen oft die erwachsenen selbst infrage und das mögen die meisten ja gar nicht :mrgreen: .

Wenn solche Kinder auch als zukunftsweisend wahrgenommen werden(und nicht nur als anstrengend und schlecht erzogene Quälgeister) ist vielleicht auch mehr Platz für so differenziert betrachtende junge Menschen.

Ich kenne das noch, das man meist als ungezogen galt, wenn man unbequeme Fragen stellte.
Na jedenfalls hat man mir das nicht abgewöhnen können *lachen* (zum Glück).

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 21:44 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 21. September 2011 08:54
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NFP seit: 1994
Tuscany hat geschrieben:
Ich kenne das noch, das man meist als ungezogen galt, wenn man unbequeme Fragen stellte.
Na jedenfalls hat man mir das nicht abgewöhnen können *lachen* (zum Glück).


Oh ja, ich auch: Mein "warum?" wurde von meinen Eltern gerne mit einem entnervten "darum!" beantwortet. Hat nicht allzu viel gefruchtet, ich frage zwar nicht mehr unbedingt direkt, stelle aber in Frage & weiß mir Informationen zu beschaffen ;-)

And noooow please back to topic: Männer & Verhütung im Lauf der Jahrzehnte *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 06:41 
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Inventar

Registriert: 14. Oktober 2008 23:43
Beiträge: 2266
NFP seit: 12.10.2008
Ohh, ich hatte da eine schöne Diskussion mit ein paar um die 20 jährigen Mädels und Jungs.
Es ging ums Verhüten mit Kondomen und ums Ausmessen der richtigen Größe. Das fanden die sowas von suspekt, sie haben allein schon den Gedanken komisch gefunden, und die Mädchen haben sich eigentlich nur drüber lustig gemacht, dass ich auf sowas achte. Ist ja unerotisch, und überhaupt, das soll der Kerl mal schön alleine machen. Und die Kerle reagierten eher so: Waaaas, MESSSEN?! *nichtallehaben*
Kein Gedanke daran, dass man da vielleicht kein Risiko eingehen wollen könnte, dass man gerade als Mädchen die Arschkarte hat, wenn das Kondom reißt, abrutscht oder sonstwas, dass der Kerl vielleicht nur sagen könnte: "Jaja, die Größe passt schon."
Ach, die fanden das ja schon komisch, das überhaupt anzusprechen dem Partner gegenüber.

Als Kommentar kam dann noch: "Es gibt ja noch die Pille danach."

*ko*

_________________
Aois Wald: Baummarderfan mit Lynx*10/2017, Wiesel *03/2021, Ehehörnchen und den Samtpfoten Minze und Findus


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 14:47 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
:shock: Was waren das denn für Nasen.
Und zu den Jungs, mein Gott, soll mir keiner erzählen, dass er noch nie gemessen hat. Möglicherweise stellen genau die sich dann so an, die auf dem Schulhof Pornos gucken und sich unglaublich abgeklärt finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 10:16 
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NFP-Gräfin

Registriert: 27. Januar 2010 19:30
Beiträge: 4308
Wohnort: Schweiz
Ich weiss nicht, ob meine Erfahrungen repräsentativ sind. Ich sehe aber, dass Frauen meiner Generation sehr oft von sich aus die Pille oder den Nuvaring nehmen. Heisst nicht, dass die Männer das nicht toll finden, aber viele nehmen sie gegen Mensschmerzen, für gute Haut usw. So ab etwa 22 oder so machen sich da aber meiner Erfahrung nach auch immer mehr Gedanken, ob das so toll ist.

Mein *mann* ist 25, er wusste jetzt so durchschnittlich Bescheid, aber ausreichend um eher sicher zu verhüten. Er hat sich Kondomen nie verweigert und muckt auch jetzt nicht, wo ich ja im Moment gar nicht mehr messe. Er hatte kein Problem damit, dass ich anfangs die Pille nicht nahm und auch nicht, als ich sie wieder abesetzte.

AIDS war als ich so etwa 12-15 war ein grosses Thema, es liefen damals auch sehr viele STOP AIDS-Kampagnen und Kondome wurden ständig gratis verteilt.

_________________
SarahLou und Oliver haben eine grossartige, kleine, gebärdende Tochter (03/2021) mit einem Sternengeschwister (9. Woche, 07/2017).
Statistik und Zyklusnummer sind nicht korrekt wegen diversen Unterbrüchen. Mit AVA-Armband und Geratherm unterwegs Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 22:49 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 15. November 2010 06:30
Beiträge: 320
Wohnort: Ruhrpott
NFP seit: 16.06.2010
Och ich möchte auch mal meinen Senf zum Topic dazu geben...

Also, ich hatte schon manche Bekanntschaft. Viele dafon haben nicht gefragt, sondern gleich das Kondom gezückt (ich bin von 1980).
Mein Daddy ist Baujahr 1956 und hat, nachdem meine Ma gestroben war (vor vier Jahren) sich ein Reservoire an Kondomen zugelegt.
Mein Partner ist von 1981 und hat (außer in einer festen Partrnerschaft, und an deren Anfang) immer mit Kondomen verhütet.

Sorge hat mir das letzte Gespräch mit meinem Bruder bereitet (´88), der nach zwei Monaten "Beziehung" nicht wuste ob sie (die deutlich älter war als er) schwanger sein kann.
Er hat sich auf den Nuvaring verlassen und als ich ihn fragte wie das aussähe mit einem Kondom, war erstmal Stillschweigen am Telefon. (Er hat erstmals einen Test machen lassen) Das fand ich echt schlimmm-er war sich garnicht klar darüber was eine sexuelle Bezeihung außer "Keine Kinder zeugen" noch für Risiken birgt.

Die Auflärung lässt definitiv nach und ich heiße das nicht gut!!!

_________________
Frauen die auf Bild starren ;-)
Supernovaes kleiner Kosmos
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