ich berichte mal von mir:
bin 47, habe vor zwei Jahren die Pille abgesetzt und bin erst mal in Mega-PMS reingerasselt. Mehrmals erfolgreich mit Mönchspfeffer in den Griff bekommen, die Wirkung hält meinem Eindruck nach etwa drei vier Zyklen, dann geht es von vorne los, tendentiell scheint PMS jedoch abzuschwächen.
Zyklusdauer in der Anfangszeit zw. 24 - 29 Tage, inzwischen regelmäßige 26 - 27 Tage.
Wechseljahrssymptome schleichen sich interessantweise nur in der HL ein, die TL verlaufen beschwingt wie gewohnt.
Symptome, die ich u.a. als Hinweis auf die Prämenopause interpretiere:
ich beginne in der HL sehr schlecht zu schlafen, wache manchmal schon gg. 3 - 4 Uhr auf und kann nicht wieder einschlafen
Hitzewallungen habe ich keine im klassischen Sinn, aber gelegentlich rennt beim Sitzen oder Fahrradfahren ein kleines Glühen meinen Rücken rauf und runter. Das geht so ein zwei Minuten und dann ist es wieder vorbei. Auch das erlebe ich nur in der HL.
Weiters bleibt meine Temp in der HL nicht konstant oben und fällt öfter unter die CL.
Im vergangenen Zyklus habe ich in der HL Progesteron genommen und hatte während dieser HL mein 2t-schlimmstes PMS seit pp. Desweiteren Herzrasen ohne Ende. Ich vermute eher, dass ich das Prog nicht vertragen habe, als dass es sich dabei um eine Verschlimmerung der WJ-Symtpome handelt, werde künftig nicht mehr mit Prog herumexperimentieren und weiter beobachten. Ich hatte es eigentlich ohne jede Notwendigkeit eingenommen.
Insgesamt fühle ich mich mit kleineren körpereigenen Hormonschwankungen jedoch immer noch um Klassen wohler und befreiter als unter 20 Jahren Pille. Ich hoffe, das bleibt so.