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 Betreff des Beitrags: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 24. September 2011 10:00 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 24. März 2011 21:55
Beiträge: 984
Wohnort: Südlich des Weißwurstäquators
NFP seit: länger als die Pille \o/
Hallo!

Ich bin aktuell im sechsten Zyklus und stehe vor einem Problem:

An ZT 15 und in der Nacht auf ZT 16 habe ich unter großem Druck gearbeitet (musste etwas fertigbekommen) und deshalb die Nacht so gut wie durchgemacht. Um kurz nach 6 Uhr am Morgen habe ich aufgehört und bin noch für eine Dreiviertelstunde ins Bett gegangen, um zumindest die Chance zu haben, zu messen. Um 7 Uhr habe ich dann gemessen und hatte (offenbar ungestörte) 36,45°C. Dann habe ich mich aus dem Bett geschleppt und gleich weitergemacht, so dass ich noch bis etwa 14 Uhr beschäftigt war. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ordentliche Gliederschmerzen (Beine und Knie) und habe mich körperlich richtig kaputt gefühlt, das kannte ich so gar nicht. An ZT 16 ging ich dann um 20 Uhr ins Bett und schlief 11 Stunden durch. Der Wert am nächsten Tag (ZT 17) war mit 36,55°C ebenfalls ungestört und da ging es mir wieder ganz gut, der Stress flaute allmählich ab und die Gliederschmerzen waren wie weggezaubert. An ZT 18 hatte ich dann 36,80°C ohne sichtbaren Störfaktor.

Haltet ihr es für möglich, dass sich der Stress der vergangenen Tage erst zwei Tage später ausgewirkt hat? Ich habe in N&S nachgelesen und da ist die Sache mit den Störungen recht allgemein gehalten und es steht nichts davon, dass ein Störfaktor am Tag des erhöhten Werts oder am Tag direkt davor auftreten müsse.
Nun ist es natürlich gerade dieser Wert, der mir nun die Auswertung verhagelt. Für meine Begriffe bin ich im gewohnten HL-Niveau angekommen, aber ich weiß eben nicht, ob ich klammern dürfte oder ob das so stehen bleiben muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 12:40 
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Fingerwundschreiberin

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Weiß niemand etwas zu schreiben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 12:47 
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Kurven-Rätslerin

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Also ich kann mir kaum vorstellen, dass sich ein SF verschiebt. Ich frage mal umgekehrt, wenn jetzt drei Leute schreiben würden "Ja, ist mir schon passiert", würde dich das motivieren, den Wert zu klammern und die Auswertung, die sich dann ergibt, würdest du dich mit der sicher fühlen? Dein MuMu spricht ja auch dagegen ;)

Also ich mein das nicht böse, aber bei mir gabs mal so ne Situation, wo ich auch gerne nen Wert geklammert hätte, um die Auswertung möglich zu machen, da hat mich dann auch wer gefragt, ob ich so freigeben würde und ich hab dann für mich diese Frage mit "nein" beantwortet und den Zyklus nicht ausgewertet. *knuddel*

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Meine Seite und Stille Kurve und Familienleben im Zeichen der Elemente mit Wasser-Mama, Luft-Papa, Erd-Sohn Fraggelchen (09/2020) und Feuer-Töchterchen Mäusi(04/2025).
Ich sehe Falten, graue Haare, Narben sowohl innen als auch außen und nie war ich schöner als jetzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 12:48 
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Moderatorin

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Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Was sein kann, dass sich bei Stress über einen längeren Zeitraum die Zyklen insgesamt erst ändern, wenn der Stress eigentlich gerade vorbei ist. Aber eine einfachmal Erhöhung der Basaltemperatur ... glaube ich irgendwie nicht.

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Saruman believes it is only great power that can hold evil in check, but that is not what I have found. I found it is the small everyday deeds of ordinary folk that keep the darkness at bay. Small acts of kindness and love - Gandalf (aus The Lord of the Rings von J. R.R. Tolkien)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 12:49 
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neu hier

Registriert: 27. September 2011 12:28
Beiträge: 27
Hallo,

ob es möglich ist, kann ich dir leider nicht sagen. Aber ich würde nicht mit "sehr weit hergeholten" Störfaktoren rechnen. Wenn man anfängt alles als Störfaktoren anzusehen, bzw sich welche zu "basteln", bekommt man sehr schnell Probleme mit der Auswertung. Leider habe ich keine Ahnung über deine bisherigen Kurvenverläufe. Spricht denn etwas dagegen, dass es sich bei diesem Wert um deine 1. hM handelt? Ich würde erst einmal die nächsten Tagen abwarten. Es muss ja nichts dagegen sprechen, dass du trotzdem normal auswerten kannst, oder?

Schöne Grüße, KaO

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 12:53 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 101
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mhh, also zur Regelkonformität kann ich nix sagen.
Aber generell kann sich so einiges später auswirken. Und in deinem Fall hast du ja auch mehr als nur 1x "gestörte Nachtruhe" gehabt. Dass du danach erst einmal anders schläfst und das nicht nur 1 Nacht, halte ich für normal.
Zudem halten sich ja auch sowas wie Stresshormone ne Weile im Körper.
Also wenn du mehrere Tage durchweg extremen Stress hast, legst du den ja auch nicht mal so eben wieder ab.

Aber wie man das einträgt und ob man sicher sagen kann, wo eine Auswirkung aufhört?
Aber z.B. würde ich derartige Ausnahmesituationen im Anstieg durchweg klammern, bis wieder alles im Lot ist.
Zudem finde ich Schmerzen immer schwierig, weil der Körper da alles mögliche tut, er ist sozusagen unberechenbar, das bedeutet teilweise nochmal extra Stress.

Ich weiß nicht, ob das wirklich hilft, aber vielleicht kennt sich ja hier jemand mit Hormonen aus und kann sagen, wann sich da diverse Normal-Level wieder einpendeln.

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Auswertung nach NFP-Regeln nicht immer möglich, erfolgt deshalb manchmal nur nach Temperatur (iButton)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 13:24 
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Fingerwundschreiberin

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KaOpulto hat geschrieben:
Leider habe ich keine Ahnung über deine bisherigen Kurvenverläufe. Spricht denn etwas dagegen, dass es sich bei diesem Wert um deine 1. hM handelt?

Welchen Wert meinst du? ZT 18? Dagegen spricht, dass die Temperatur danach zunächst abfiel und der Anstieg somit nach den Regeln nicht auswertbar ist.
Wenn du meine anderen Kurven anschauen willst, schau mal hier: Bild

Silentsoul hat geschrieben:
Ich frage mal umgekehrt, wenn jetzt drei Leute schreiben würden "Ja, ist mir schon passiert", würde dich das motivieren, den Wert zu klammern und die Auswertung, die sich dann ergibt, würdest du dich mit der sicher fühlen? Dein MuMu spricht ja auch dagegen ;)

Hm, schwer zu sagen. Gegen eine Auswertung mit ehM an ZT 22 spricht für mich das (mal wieder) fehlende Brustsymptom, wobei ich nicht weiß, ob ich dem nicht vielleicht zu viel Bedeutung beimesse. Für eine Auswertung spricht, dass ich an ZT 24 diesen gelben Blobschleim hatte, den ich bislang immer nur in der zweiten Hälfte meiner Zyklen fand (ich schreibe bewusst nicht "Hochlage", weil ich ja erst zwei auswertbare Temperaturkurven hatte), sowie meine übelst miese Hochlagen-Aggro-Heul-Laune gestern und vorgestern.

Momentan sieht es ja nach einem neuen Anstieg aus, mal gucken, was das noch gibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 13:30 
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Kurven-Rätslerin

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Ich drück dir die Daumen, dass es klappt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 13:38 
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Fingerwundschreiberin

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Dankeschön, Silentsoul *freunde*

Einerseits finde ich es schön, dass ich mittlerweile so viel Routine im Messen und in der Schleim- und Muttermundbeobachtung habe. Andererseits stimmt es mich traurig, wenn es dann trotzdem immer wieder aus ungeklärten Ursachen nichts mit der Auswertung wird :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 13:39 
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ah, ok. Ich wusste nicht, wie ich auf deine Kurve zugreifen kann und dachte, dass der 18. ZT dein aktueller ZT wäre ;)


Würde den 18. trotzdem nicht als Störfaktor werten, da der 22. und auch der 25. ZT noch höher war, aber keine Störfaktoren vermerkt sind.

Aber wie es bislang aussieht, kannst du doch auswerten, mal morgen bzw. ggf übermorgen abwarten. Mit MuMU-Auswertung kenne ich mich nicht so gut aus, passt aber wie es für mich aussieht nicht so gut. ZS ist ja auch nicht so leicht bei dir zu beurteilen, weil du fast den ganzen Zyklus über S+ hast. Aber es sieht für mich so aus, als ob die Qualität schlechter wird, also ein Umschwung vorhanden ist. Vielleicht hat sich dein Körper schon vorher öfters mal auf einen ES vorbereitet, es jedoch durch den ganzen Stress wieder abgebrochen?

Hoffe, dass du noch auswerten kannst und nicht den ganzen Zyklus vergessen musst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 14:15 
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Fingerwundschreiberin

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KaOpulto hat geschrieben:
Mit MuMU-Auswertung kenne ich mich nicht so gut aus, passt aber wie es für mich aussieht nicht so gut.

Für eine Auswertung muss der Mumu drei Tage in Folge hart und geschlossen sein. Seit zwei Tagen ist das bei mir der Fall, also passt das eigentlich.

KaOpulto hat geschrieben:
Würde den 18. trotzdem nicht als Störfaktor werten, da der 22. und auch der 25. ZT noch höher war, aber keine Störfaktoren vermerkt sind.

Na ja, das sehe ich jetzt nicht so. Es heißt ja eigentlich, dass man Störfaktoren nur in der Tieflage testen kann. Wenn aber ZT 22 bereits die ehM wäre und ZT 25 infolgedessen ein normaler Hochlagenwert, kann man ja damit keine Rückschlüsse auf einen Wert in der Tieflage ziehen (wenn ich das richtig verstanden habe).

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann sich die Auswirkung eines Störfaktors verschieben?
BeitragVerfasst: 27. September 2011 14:43 
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Sorry, habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meinte, dass der Muttermund zur Zeit für mich nicht zu fruchtbar passt.

Ja, wenn der 22. ZT deine 1. hM gewesen wäre, gebe ich dir Recht. Halte es jedoch als zu unsicher den 22. ZT als ehM anzusehen. Wie gesagt, ich würde den 18. nicht als gestört behandeln, er ist auch nur 0,1 Grad höher als an 12 und 13. Aber das hast du ja auch nicht getan, also ist ja alles gut. Vielleicht zeigt sich ja auch zum Ende des Zyklus, dass der ES vermutlich um den 22 ZT rum lag, aber wenn nicht, bist du so auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Die Schelimauswertung ist ja auch noch nicht ganz durch.

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