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Wie stehst du zu einem Verhütungsunfall mit NFP
Ein Verhütungsunfall wäre garnicht tragisch, sondern ist sogar irgendwie erwünscht (verdrängter KiWu). 15%  15%  [ 35 ]
Ein Verhütungsunfall wäre nicht tragisch für mich. Ich lege es aber auch nicht drauf an. 30%  30%  [ 68 ]
Ein Verhütungsunfall wäre durchaus tragisch. Aber Abtreibung käme nie in Frage. 32%  32%  [ 72 ]
Ein Verhütungsunfall wäre eine Katastrophe. Ich würde auf jeden Fall abtreiben, falls ich es rechtzeitig herausfinde. 7%  7%  [ 16 ]
Ein Verhütungsunfall wäre eine Katastrophe, aber ich wüsste jetzt nicht, für was ich mich im Ernstfall entscheiden würde. 16%  16%  [ 36 ]
Abstimmungen insgesamt : 227
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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 14:50 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 9. April 2009 09:22
Beiträge: 265
Nunja, dass NFP vor allem von Frauen gemacht wird, für die eine sichere Verhütung nicht so wichtig ist, wird ja oft unterstellt. Aber ich denke hier sind auch einige Frauen, die absolut nicht schwanger werden wollen und trotzdem/deshalb auf NFP vertrauen.

Bei mir wäre eine Schwangerschaft im Moment zwar keine Katastrophe, aber NFP (mit Kondomen in der fruchtbaren Zeit) mache ich nicht deshalb, sondern weil ich sicher bin, dass ich damit zuverlässig eine Schwangerschaft verhindern kann. Keine Katastrophe ist für mich nicht das gleiche wie Sicherheit ist mir nicht wichtig.

Deshalb ist vielleicht die Option "Ein Verhütungsunfall wäre nicht tragisch für mich. Ich lege es aber auch nicht drauf an." etwas irreführend. Ich lege es nicht nur nicht drauf an (was für mich Sex in der fruchtbaren Zeit wäre), sondern ich möchte derzeit nicht schwanger werden und vermeide das so gut ich kann. Dabei sind für mich Kondome in der fruchtbaren Zeit ausreichend, ich halte das Restrisiko für gering genug.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 15:04 
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Fingerwundschreiberin

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Beiträge: 970
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psynenya hat geschrieben:
Vielleicht liege ich falsch, weil ich grade das Durchschnittsalter nicht kenne, aber:

NFP machen wohl eher ältere Frauen. Klar, einige sehr junge gibts, aber die Meisten werden jenseits der 18 Jahre, vermutlich eher noch älter sein. Daraus könnte man konstruieren, dass Kinder nicht mehr so katastrophal wären wie bei einem 15 Jährigen Mädel.
[...]


wir habe hier im forum eine umfrage *klick* und nach der waren immerhin 15% der umfrageteilnehmerinnen 20 oder jünger beim NFP-start. weitere 46% waren zwischen 21 und 25 jahre alt (so wie auch ich ;-) ). das sind meiner meinung schon einige junge leute. und ich denke schon, das auch im alter von 20-25 viele frauen sind, für die eine SS schon eher in richtung katastrophe geht als in richtung "super". immerhin studieren in dem alter viele noch, viele habe da noch gar nicht den richtigen partner gefunden oder sind noch relativ frisch zusammen.

Ich denke nicht, dass viele deshalb erst spät mit NFP anfangen, weil sie es für ein jüngeres alter als zu unsicher empfunden haben, sondern weil sie vorher einfach nichts davon gewusst haben oder nur falschinformationen hatte. so war es zumindes bei mir und wenn ich hier im forum so einige beiträge lese, war ich wirklich nicht die einzige.

Litus hat geschrieben:
Silentsoul hat geschrieben:
Ich glaube, der Threaderstellerin ging es auch ein wenig um dieses "Vorurteil" von wegen, wer mit NFP verhütet macht das nur, weil ein Kind keine Katastrophe wäre. Immerhin kann man nun vielleicht sagen, dass hier im Forum die Einstellung dazu etwa 50/50 ist.
Ja, aber was sagt das jetzt aus? Man müsste die gleiche Frage nun z.B. Pillenanwenderinnen stellen und sehen, wie da das Verhältnis ist (und die müssten dann in der gleichen Lebenssituation sein, damit man vergleichen kann).

stimmt, da hast du schon recht. aus der umfrage kann man ja so nichts ableiten, wenn man nicht dieselben fragen auch frauen stellt, die eine andere verhütungsmethode anwenden.

lg, amily

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 15:20 
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Inventar

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Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ich hab jetzt länger drüber nachgedacht und musste die erste Antwort anklicken.

Ich habe vor mehr als zwei Jahren wegen meiner NW die Pille abgesetzt und aufgrund recht heftiger Nebenwirkungen des Nuvarings danach auch keine neuen Hormone ausprobieren wollen.
Je länger ich "hormon-abstinent" war, desto mehr schlich sich ein Kinderwunsch ein.
Erst legte ich es mit dem Persona darauf an, schwanger zu werden (hoffte auf einen Verhütungsunfall, weil der Persona einen schlechten PI hat), zwischenzeitlich mal mit einer aus dem Netz gezogenen Form der Temperaturmethode.
Schwanger bin ich dann geworden in dem Zyklus, als ich alles über Bord geworfen habe und nix mehr mit meinem Kinderwunsch zu tun haben wollte.

Nach der sehr frühen Fehlgeburt hab ich dann irgendwann mit NFP angefangen und es natürlich gleich wieder auf eine Schwangerschaft angelegt.

Daher: Wenn ich absolut nicht schwanger werden wollen würde, würde ich die Pille nehmen.

Dabei geht es mir nicht so sehr um die Sicherheit von NFP, sondern um mein Seelenheil, dass sich stets Hoffnungen macht, solange ich mich selbst um die Verhütung kümmern muss und nicht von außen (wie bei der Pille) auf mich eingewirkt wird.
Ich hoffe, ich habe halbwegs verständlich gemacht, worum es mir geht?

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 15:28 
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Fingerwundschreiberin

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Meghann hat geschrieben:
Dabei geht es mir nicht so sehr um die Sicherheit von NFP, sondern um mein Seelenheil, dass sich stets Hoffnungen macht, solange ich mich selbst um die Verhütung kümmern muss und nicht von außen (wie bei der Pille) auf mich eingewirkt wird.

mal ganz davon ab, dass du ja auch ganz alleine täglich die pille nehmen musst, kann es nicht auch sein, dass wenn du tatsächlich mal nicht mehr schwanger werden willst, dass du dann auch konsequenter NFP betreibt und nicht mehr hoffst?

und warum lasst ihr nicht einfach die verhütung weg, wenn ihr schwanger werden wollt?

lg, amily

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 15:33 
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Inventar

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Beiträge: 2328
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Leider kann ich nicht in die Zukunft blicken, was den Kinderwunsch anbelangt, aber sollte ich einmal keine Kinder mehr wollen, weiß ich nicht, ob ich NFP weiter betreiben würde.

Mit "mich um die Verhütung selbst kümmern" meine ich nicht, dass der Mann sich nicht drum kümmern muss wie bei der Pille, sondern eher, dass ich nun weiß, wann ich fruchtbar bin und wann nicht. Das habe ich so nicht explizit dargestellt. Darum geht es mir aber. Bei der Pille wusste ich, ich bin 24/7 unfruchtbar. Mit NFP ist das nicht so - und klack, springt der Kinderwunsch wieder an.

Und schwanger werden kann ich jetzt defintiv nicht. Dafür muss ich erst richtig auf eigenen Beinen stehen. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 15:46 
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Fingerwundschreiberin

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ok, ich verstehe schon was du meinst. bei NFP sieht man ja auch irgendwie das man fruchtbar ist. man sieht den tollen ZS und denkt sich "das wär genau das richtige für die kleinen schwimmer. jetzt könnte ungeschützter GV fruchten." und muss sich dann aber eben aus vernunftsgründen für verhütung entscheiden. Bei der pille ist es ja nicht so "och wenn ich heute die pille nicht nehme, habe ich gute chancen auf SS". Es ist ja eher ein dauerhafterer schutz und man hat auch mehr zeit sich wieder vernünftig zu entscheiden.

Aber ich glaube wirklich, dass es etwas anderes ist, wenn man einen kinderwunsch hat und den aus vernunftsgründen unterdrücken muss, als wenn man wirklich nicht mehr schwanger werden will, weil man einfach keinen bock mehr hat auf noch mehr kinder. ich glaube bei letzterem wird wohl auch NFP keinen kinderwunsch anschalten können. du bist ja aber in der ersteren situation. dein kinderwunsch ist die ganze zeit da und du wirst nur durch NFP daran erinnert.

lg, amily

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 20:22 
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hat sich gut eingelebt

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So nun kann ich auch endlich mit abstimmen:
Ein Verhütungsunfall wäre eine Katastrophe. Ich würde auf jeden Fall abtreiben, falls ich es rechtzeitig herausfinde.
Ich betreibe NFP, damit ich unter gar keinen Umständen schwanger werde (was natürlich nicht möglich ist, aber ich versuche mein Bestes)
Für mich ist NFP eine sehr sichere Verhütung und mir macht es immer ein wenig Bauchweh, wenn ich so einige lese, die in den ersten Zyklen verfrüht freigeben, S+ Merkmale ignorieren (weil weißer krümmels-Schleim ja S ist und nass ist ja dann nicht so wichtig :twisted: ). Denn ich kann mir zu einem großen Teil vorstellen, dass der schlechte Ruf von NFP bzw die Vorurteile eben von solchen Aussagen bzw Folgen rühren. Dann ist es im nachhinein auch egal ob man versucht klarzustellen, dass es ein Anwender und kein Methodenversagen ist (falls man das nun tut :twisted: )
Ich hatte hier im Forum wirklich ne zeitlang das Gefühl, dass einige unterwegs sind, denen ein Unfall sehr willkommen ist und da kann ich einfach nicht verstehen, warum überhaupt verhütet wird. Da kann mans doch sein lassen, oder? Wenn Vernunftsgründe gegen ein Kind sprechen, dann sind die Bedenken ja nicht einfach weg nur weil das Kind unterwegs ist, oder? Aber vielleicht sollte ich mich an dieser Stelle zurück halten, da ich niemanden mit KW auf die Füße treten will, weil mir da einfach ein Horizont verschlossen bleibt *zustimm*

Meine reine subjektive Hypothese dazu: Wenige Frauen, die die Pille nehmen fänden einen Verhütungsunfall in Ordnung, aber viele Frauen, die NFP betreiben, nehmen diesen gerne in Kauf. Wie gesagt rein subjektiv und auch traurig wie ich finde.

Jetzt lese ich mal nach, was ich in Sorge um meinen Zyklus verpasst habe *undweg*

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 21:12 
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anne-88 hat geschrieben:
Meine reine subjektive Hypothese dazu: Wenige Frauen, die die Pille nehmen fänden einen Verhütungsunfall in Ordnung, aber viele Frauen, die NFP betreiben, nehmen diesen gerne in Kauf. Wie gesagt rein subjektiv und auch traurig wie ich finde.




Also ich kenne auch Pillenanwenderinnen die super in den CDU passen würden.

So nach dem Motto: "Wenn wegen einmaligem Pille vergessen was passiert, dann ist das halt so. Ich denke gar nicht daran zusätzlich zu verhüten wenn ein Fehler passiert."

Man kann das mit so gut wie allen Methoden machen die nicht dauerhaft im Körper befestigt werden. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 21:51 
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Eine Schwangerschaft ist in den nächsten 3 (?) Jahren definitiv nicht erwünscht (bzw. erwünscht schon, aber nicht machbar). Wäre jetzt kein Weltuntergang, wie vor 2 Jahren wo ich mitten im Studium steckte, aber ok. Abtreiben würde ich jedoch nicht.

Das mit dem "Verunfallen" kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, ich bin halt eher so "entweder ich wünsche mir ein Kind - dann verhüte ich nicht. Oder eben nicht und dann verhüte ich konsequent". Ich würde auch nicht wollen dass mein Kind so irgendwie durch einen "Unfall" gezeugt wird sondern ganz bewusst *Spermiumlachen* ich sehe das irgendwie ganz romantisch *rotwerd*
Mich würde es auch irgendwie stören, wenn ich nur irgendwann (wenn ich jetzt kein NFP machen würde) einen pos. SS-Test in der Hand hätte und gar nicht wüsste wann das passiert ist.
Aber ich schweife ab....

Ich habs halt in einem anderen Forum schon gemerkt, dass ein paar Frauen "trotz" NFP schwanger wurden, wobei es dann bei zwei halt auch eine Ausdehnung der freien Zeit war (also ganz bewusst, die haben jetzt auch kein Geheimnis draus gemacht) und bei der dritten lag wohl ein Fehler in der Auswertung vor.

Vielleicht kommen auch daher diese Vorbehalte ggü. NFP? Ich habe in besagtem Forum nachgefragt, wie das denn passieren könne (damals noch NFP unerfahren), wenn aber jemand nur kurz ins Forum schaut- schwupps - schon wird schlussgefolgert NFP sei unsicher.

Bei der Pille und Konsorten gibt es sowas halt schlicht nicht. Entweder man nimmt sie weil man verhüten will oder halt nicht. Keiner nimmt sie mal einen Tag, dann wieder nicht, um evtl./hoffentlich zu verunfallen. (Ausnahmen gibts immer).
So, aber genug am Thema vorbeigeredet, aber das lag mir schon länger auf der Zunge und in dem Thread fand ich es gerade passend, sorry. *rotwerd*

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 15. September 2011 22:08 
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@PastaMortale: krass, genau die gleichen Dinge habe ich auch gedacht, schicke es jetzt mal trotzdem ab.

Ich finde es traurig, dass die Anwenderfehler bei NFP der Methode zugeschoben werden können. Wenn eine Frau in vollem Bewusstsein ihrer Fruchtbarkeit die Regeln ausdehnt oder im Affekt einfach nicht zusätzlich verhütet und dann schwanger wird, dann kann sie hinterher sagen "Naja, wir haben mit NFP verhütet". Wenn man im Affekt das Kondom weglässt, sagt bestimmt niemand "Wir verhüten eigentlich mit Kondom, Anwenderfehler ..."

edit und OT:
PastaMortale hat geschrieben:
Ich würde auch nicht wollen dass mein Kind so irgendwie durch einen "Unfall" gezeugt wird sondern ganz bewusst *Spermiumlachen* ich sehe das irgendwie ganz romantisch *rotwerd*
So ähnlich habe ich mir das auch vorgestellt. Jetzt bin ich das erste Mal in der ES-Zeit und wir verhüten nicht mehr und mir war das ganze so sehr bewusst, dass ich so abgelenkt und aufgeregt war, das da gar keine Romantik aufkommen konnte. Und meine Libido hat sich vor lauter Respekt vor der Sachlage erst mal ein paar Tage versteckt ... Gar nicht so leicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 16. September 2011 08:21 
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Litus hat geschrieben:
So ähnlich habe ich mir das auch vorgestellt. Jetzt bin ich das erste Mal in der ES-Zeit und wir verhüten nicht mehr und mir war das ganze so sehr bewusst, dass ich so abgelenkt und aufgeregt war, das da gar keine Romantik aufkommen konnte. Und meine Libido hat sich vor lauter Respekt vor der Sachlage erst mal ein paar Tage versteckt ... Gar nicht so leicht.

Ja, das kann natürlich auch sein, war ja noch nie in der Situation und habe nur meine Träume ;) die Realität kann dann sicher davon abweichen. *zustimm*

Sehe gerade dass auch anne ähnliche Gedanken hat und eben du, Litus. Dachte schon ich bin die Einzige :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 16. September 2011 08:48 
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Alana hat geschrieben:
anne-88 hat geschrieben:
Meine reine subjektive Hypothese dazu: Wenige Frauen, die die Pille nehmen fänden einen Verhütungsunfall in Ordnung, aber viele Frauen, die NFP betreiben, nehmen diesen gerne in Kauf. Wie gesagt rein subjektiv und auch traurig wie ich finde.




Also ich kenne auch Pillenanwenderinnen die super in den CDU passen würden.

So nach dem Motto: "Wenn wegen einmaligem Pille vergessen was passiert, dann ist das halt so. Ich denke gar nicht daran zusätzlich zu verhüten wenn ein Fehler passiert."

Man kann das mit so gut wie allen Methoden machen die nicht dauerhaft im Körper befestigt werden. ;-)

Ja da hast du wahrscheinlich recht *zustimm*
Ich wollte aber nicht so auf den Cdu kommen, sondern vielmehr Anfänger, die zwar mit NFP anfangen, aber noch keinen Plan von ihrem Zyklus haben und dann deshalb ein Risiko eingehen mit NFP. Im CdU seh ich das eher das bewusste Risiko mit z.B. CI, wobei sich mir auch da die Frage stellt, warum nicht einfach ganz die Verhütung weglassen, aber da stellt sich mir die nächste Frage, ob ich CI zur Verhütung dazu zählen will *kopfkratz* und das will ich eigentlich nicht :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 16. September 2011 09:01 
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Fingerwundschreiberin

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anne-88 hat geschrieben:
Ich wollte aber nicht so auf den Cdu kommen, sondern vielmehr Anfänger, die zwar mit NFP anfangen, aber noch keinen Plan von ihrem Zyklus haben und dann deshalb ein Risiko eingehen mit NFP.


Naja, man kann ja nicht bestreiten, dass NFP schon ein bisschen mehr Eigenverantwortung abverlangt. Pillchen nimmt man, man kann sie auch 3 Stunden später nehmen, man kann sie - wenns nicht die Minipille ist - auch bis zu 12 Stunden später nehmen. So lässt sich das halt angenehm in den Alltag einpflegen. Als NFP Anfängerin muss man auf vieles achten, was dann (hoffentlich und sicherlich *sonne* ) erst später zur Selbstverständlichkeit wird. Allein mögliche Störfaktoren sind bei der Pille bis auf Durchfall/Kotzerei und Medikamente nicht so relevant. Pille nehmen muss man nicht wirklich "lernen", man tut es einfach. Und weil man es einfach tut, denkt man selten über mögliche Konsequenzen nach.
Wenn man NFP zur Verhütung einsetzt und nicht enthaltsam sein möchte, muss man sich zusätzlich mit einer weiteren Verhütungsmethode vertraut machen und diese auch lernen richtig anzuwenden, Stichwort Kondomgrößen. Man beschäftigt sich automatisch viel mehr mit der Materie Schwangerschaft, Fruchtbarkeit usw.

Daher halte ich es für sehr wichtig gerade in den Anfängen beim Überblicken der ersten Kurven nicht vorschnell zu sagen: Joa, das wird schon passen. Sondern auch hier im Forum noch mal zur Kontrolle die Kurve diskutieren, querlesen, Buch lesen, etc.

Ich persönlich empfinde das überhaupt nicht als Nachteil, sondern finde es positiv, auf meinen Körper zu achten und zu hören. Da ich aber nicht für die Allgemeinheit sprechen kann, denke ich schon, dass viele es als "umständlicher" empfinden könnten, bis man sich eingelebt hat. Daher kommt auch meine Vermutung, dass man sich besonders bei NFP wegen des Achtens auf den Körper und die Klarheit über die Fruchtbarkeit eben eher Gedanken macht zu "was wäre wenn..." als wenn man die Pille nimmt. Empfinde ich aber ebenfalls als positiv. Besser ich weiß im Vorfeld, wie ich mich im Optimalfall verhalten würde, als wenn ich unter Pilleneinnahme plötzlich einen SS Test in den Händen halte und mir gar nicht bewusst bin/war, dass es so etwas wie Fruchtbarkeit und PI gibt ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 16. September 2011 09:15 
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hat sich gut eingelebt

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Oh ich glaube ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte nicht, die Anfänger die ein Risiko eingehen, weil sie mit NFP beginnen, sonder die Anfänger, die sich klar nicht an die Regeln halten, weil man "sich über ein Kind freuen" würde....
Wollte damit nicht sagen, dass ich NFP per se als Risiko sehe. Ich sehe es als sehr sichere Methode , Voraussetzung: richtige und gewissenhafte Durchführung. (aber da hat Alana Recht, dass ist bei der Pille auch wichtig, damit sie sicher ist.)
Denke auch muhkuh hat Recht, wenn sie sagt, dass man sich mit NFP mehr mit "was wäre wenn-Fragen"auseinandersetzen muss .

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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellung zu einem Verhütungsunfall mit NFP
BeitragVerfasst: 16. September 2011 09:22 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
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anne-88 hat geschrieben:
aber da stellt sich mir die nächste Frage, ob ich CI zur Verhütung dazu zählen will *kopfkratz* und das will ich eigentlich nicht :!:



Naja, wenn man bedenkt, dass Persona einen PI von 6,4- 20 hat geht CI mit einem PI von 4-18 auch noch als Verhütungsmethode durch. ;-) Dass es besonders sicher wäre hat nie einer behauptet, aber effektiver als gar nicht verhüten ist es allemal.

Wie viel Sicherheit man braucht/ möchte ist doch sehr individuell. Ich finde es aber auch schade, dass NFP oft nur als Möglichkeit gesehen wird, wenn eine Panne nicht so schlimm wäre. Die Sicherheit IST sehr gut wenn man sich an die Regeln hält. Ich denke, dass ist einfach in der Bevölkerung noch nicht so angekommen und man denkt immer noch an Billings und Knaus-Ogino, die heutzutage keine ausreichende Sicherheit mehr bieten. Schon gar nicht im Vergleich mit der Pille.


Für manche ist es leider nur die Verhütungsmethode zwischen Pille und "basteln", mit der man es dann auch nicht so genau nimmt. Das finde ich auch sehr schade.

Ich bin z.B. im CDU weil bewusstes planen gerade nicht infrage kommt, ein Unfall wäre aber nicht so schlimm. Mein *mann* möchte sogar wenn möglich nie hibbeln, sondern hofft darauf, dass es einfach passiert, wenn es die richtige Zeit ist.
Was liegt da näher als ein bisschen Risiko einzugehen?

Großer Vorteil der NFP: Wenn ein Unfall mit der Barrieremethode passiert weiß man ob die Pille danach sinnvoll wäre oder nicht, während so manche andere Frau anfängt zu "rechnen" ob sie gerade in der fruchtbaren Zeit sein könnte.

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