Silentsoul hat geschrieben:
Ich glaube, der Threaderstellerin ging es auch ein wenig um dieses "Vorurteil" von wegen, wer mit NFP verhütet macht das nur, weil ein Kind keine Katastrophe wäre. Immerhin kann man nun vielleicht sagen, dass hier im Forum die Einstellung dazu etwa 50/50 ist.
Ja, aber was sagt das jetzt aus? Man müsste die gleiche Frage nun z.B. Pillenanwenderinnen stellen und sehen, wie da das Verhältnis ist (und die müssten dann in der gleichen Lebenssituation sein, damit man vergleichen kann).
Silentsoul hat geschrieben:
Bei der Pille oder einem Kondom würde wahrscheinlich nie jemand auf die Idee kommen zu behaupten, dass man so verhütet, weil ne Schwangerschaft kein Problem wäre.
Also zumindest bei den Pillenanwenderinnen habe ich schon ganz unterschiedliche Einstellungen erlebt. Von "Ich nehme sie schon mal zu unterschiedlichen Zeiten, da wird schon nichts passieren und wenn, dann ist es eben so" bis zu "Wir verhüten zusätzlich immer mit Kondom, damit nichts passiert".
Ehrlich gesagt, kann ich sowieso die Einstellung nicht nachvollziehen, dass man eine subjektiv empfundene "unsichere" Verhütungsform wählt, weil eine Schwangerschaft kein Problem wäre. Entweder ich verhüte oder ich lasse es bleiben

Die Motivation dabei ist, denke ich, dass man die Entscheidung über eine Schwangerschaft an das "Schicksal" abgeben möchte. Die Konsequenzen muss man ja selbst tragen, aber vielleicht muss man es nicht vor sich selbst und anderen rechtfertigen, sondern kann sagen "es sollte so sein". (Was für mich irgendwie Augenwischerei ist.)
Sorry, ich habe heute irgendwie meinen kritischen Tag, will niemandem zu nahe treten.