Regenbogenbunt hat geschrieben:
Wie es bei mir schon vorgekommen ist, kann es sein, dass ich was anderes als Scheidenfeuchte fühle, (feucht ;)), aber nichts empfunden und nichts gesehen habe.
Dann könnte es doch sehr wohl mal relevant werden, oder?
Oder soll ich das dann ignorieren?
Ich würd's ignorieren, wenn es in keine der offiziellen "fühlen"-Kategorin (z.B. glatt) passt und nein, ich denke nicht, dass das je relevant wird, sonst gäbe es die Kategorie.
Zu N&S (ich habe die 17. Auflage, korrig. Nachdruck, 2009)Also, auf S. 49/52 (gleich bei den Schleimbildern in der Nähe) werden die Kategorien erklärt. "feucht" wird als Bsp. für empfinden genannt, "nass" auch, "trocken" auch. Keines dieser drei (die ja alle einen unterschiedlichen Feuchtigkeitsgrad darstellen) wird bei "fühlen" erwähnt, dort sind es nur schlüpfrig, glatt etc. Zudem wäre anzunehmen, dass das "feucht fühlen" etwas näher erläutert wäre, weil sonst x Frauen ständig "feucht fühlen" eintragen würden, da ja eine gewisse Scheidenfeuchtigkeit vorhanden ist.
Auf Seite 81 steht zudem die Regel, dass f nach dem Zyklusanfang den Beginn der fruchtbaren Zeit markiert, dort steht deutlich "feucht empfunden" und nicht gefühlt, auf S. 86 und S. 126, 127 und 140 sowie 149 nochmal mehr oder weniger dasselbe im selben oder ähnlichen Zusammenhang.
Zudem steht in der Tabelle auf S. 55, dass "feucht, aber nichts gesehen, kein Schleim am Scheideneingang" die Kategorie "f" ergibt. Wenn da aber Feuchtigkeit am Scheideneingang zu fühlen wäre, die relevant wäre, käme die ja von Schleim und "kein Schleim am SE" wäre somit nicht ganz korrekt. Diese Formulierung mit "kein Schleim am SE" steht dort auch nur im Bezug auf "feucht", nicht auf Fühlen-Kategorien wie glatt, rutschig usw.
Das alles zusammen genommen macht die Interpretation für mich eindeutig.