Heroto hat geschrieben:
Und unterwegs eine neue Tasse einsetzen - hmm, das wäre nichts für mich. Dann muss ich ja die andere Tasse ja irgendwie einpacken und in meiner Handtasche die ganze Zeit mit rumschleppen. Fände ich jetzt nicht so hygienisch.
ich meinte mit unterwegs, wenn man ein Wochenende weg ist oder im Urlaub etc.
Innerhalb eines Tages würde ich die Tasse auch nicht mit einer anderen wechseln und dann die benutzte in der Handtasche mitrumschleppen müssen. Aber auf nem Festival dürfte es schon von Vorteil sein 2 Tassen zu haben, da ist die Hygiene ja nicht immer so gegeben und 3 Tage nur mit Toipa die Tasse auswischen, wäre mir dann auch nichts.
Und ich persönlich wechsele halt auch gerne auf die kleinere Tasse, wenns ausklingt, eben genauso wie bei den Tampons, da stopft man sich ja auch nicht super rein, wenn mini auch hält ;)
Heroto hat geschrieben:
Sicherlich ist es schön, wenn man viele Tassen ausprobieren kann, doch irgendwie ist das halt so typisch für unsere Wegwerfgesellschaft - kostet ja nciht viel, dann kann man ja mal mehr herstellen/verschicken/benutzen und schließlich landet alles auf dem Müll.
Wenn man es dann einer Freundin weitergibt, damit sie das vielleicht auch mal testen kann, ist das natürlich toll, doch manche sind sich da vielleicht fies vor - war ja schließlich schonmal benutzt.
Die Mängelexemplare wurden ja nicht mit Absicht produziert, sondern fallen bei jedem Produktionsprozess an. Da ists doch eine nette Geste und eben gerade nicht im Sinne der Wegwerfgesellschaft, diese noch einem Gebrauch zuzuführen und sie nicht gleich zu entsorgen, so wie es jede andere Firma handhabt. So landen ja wesentlich weniger auf dem Müll, da die Mangelexemplare (die bei der Qualitätssicherung/kontrolle rausfallen und nicht in den Verkauf gehen können) eben doch noch Gebrauch finden.
Und was die gebrauchte Tasse angeht, im ersten Moment fand ichs auch komisch, aber dann habe ich mir vor Augen gehalten, dass das Gyn-Besteck zwar steril ist, aber auch schon in sämtlichen anderen Frauen gesteckt hat. Somit ist die Vorstellung, die ausgekochte Tasse einer guten Freundin weiterzugeben viel weniger komisch, zumindest für mich (und meine Freundin).