Allerdings. Ich habe mit der Pille begonnen bevor ich jemals die erste, natürliche Mens hatte. Als ich 15 war und den ersten Freund hatte mit dem mehr lief als Händchen halten, ging ich zum Arzt, das wurde mir zu heikel. Er (der Ex) war bekennender Kondommuffel (irgendwie kannte ich nur solche Männer

) und ich hatte damit auch keine Erfahrung. In der Schule und beim FA hieß es: "Die Pille ist sicher, einfach und im schlimmsten Fall nimmt man etwas zu" das war gerade die Zeit als "Schlanke" Pillen erfunden wurden und nachdem der Arzt die Mens künstlich eingeleitet hat (3 Wochen Dauerblutung) nahm ich 5 Jahre lang die Leios und wechselte dann nahtlos zum Nuvaring für etwa ein Jahr.
Libido hatte ich nie kennen gelernt. Ansonsten hielten sich die NW in Grenzen, nur Migräne war mir zu bekannt.
Ich habe idiotischerweise nach jeder Geburt nochmal einen Abstecher in die Hormone gemacht und bereue das sehr denn erst jetzt, nach 7 Zyklen durchgängig ohne Hormone bekomme ich a) einen regelmäßigen Zyklus und b) ich lerne meine Libido kennen.
Ich fühle mich, als hätte ich mit der frühen hormonellen Verhütung meine Pubertät um 10 Jahre nach hinten verschoben.
Ich finde auch, dass es deutlich mehr hormonfreie Alternativen geben sollte. Mir schwebt da was vor, dass man einen "Stöpsel" in die Eileiter/ Samenleiter stecken kann und wenn irgendwann KiWu besteht, wird der einfach rausgenommen.
Andererseits bin ich mittlerweile (seit mysize) auch großer Kondomfan geworden und alleine weil die eben auch Krankheiten vorbeugen/verhindern sind die meine erste Empfehlung wenn mich jemand um Rat fragt bzgl Verhütung.