Marie36 hat geschrieben:
In N&S steht "Nutzen Sie für die Beschreibung der Zervixschleimbeobachtung die in der Abbildung 14 aufgeführten Begriffe". Da möchte ich mich eigentlich schon an die Regeln halten.
Wenn Du das Zitat, das übrigens nicht von mir, sondern von cielle13 stammt, komplett liest, wird auch klar, was sie meinte:
cielle13 hat geschrieben:
Versuch am besten, Deinen Schleim mit Deinen eigenen Worten zu beschreiben und schau dann, was aus der Tabelle am besten passt.
Du solltest also überlegen, wie Deine eigenen Beschreibungen mit denen aus der Tabelle zusammen passen könnten. Letztlich stellt sich wohl jeder leicht unterschiedliche Sachen vor, wichtig ist, dass dabei ein Schleimumschwung festgestellt werden kann.
Ein Anhaltspunkt liegt darin, dass der "fruchtbare" Schleim sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er wässriger ist und durch seine geringere Viskosität den Spermien das Vorankommen erleichtert. Vorher ist der Schleim oft fester und weißlich und geht dann tendenziell in die Richtung flüssiger und durchsichtiger, in Kombination mit zunehmender Tendenz, wie Eiweiß Fäden zu ziehen.
Das Wort "glasig" kann natürlich je nach Zusammenhang unterschiedliche Dinge bezeichnen: ein glasiger Blick sieht schließlich anders aus als glasig angebratene Zwiebeln, und beides hat nicht wirklich was mit Glas zu tun. Versuch einfach, nicht so sehr an einzelnen Wörtern zu kleben, sondern ein Gefühl für Deinen Körper zu bekommen!
Für mich wäre Schleim, der wie angeschwitzte Reiskörner oder Zwiebeln aussieht, übrigens trüb, andere könnten das ganz anders sehen. Und Gottseidank hat der Schleim ja meist noch zusätzliche Eigenschaften, und fühlen und empfinden kommen ebenso erleichternd dazu.
