Hallihallo, Holunderbäumchen,
es klingt so, als wäre NFP für Dich geeignet, da Du z. B. keine Probleme mit Deinen Körperflüssigkeiten zu haben scheinst, das ist - neben allem, was die anderen Damen bereits geschrieben haben - eine gute Voraussetzung. Die helfen Dir nämlich auch dabei, die fruchtbare Zeit vor dem Eisprung, also Deine fruchtbaren Tage, zu erkennen, aber das wirst Du alles ganz genau lesen, wenn Du den Schnellkurs und das genannte Buch liest.
Aoi hat geschrieben:
Natürlich kannst du mit NFP auch andere Methoden kombinieren. Dann hast du in etwa die Sicherheit, die die jeweilige Methode hat. NFP ist ja erstmal nur Zyklusbeobachtung, was du mit dem Wissen anstellst, liegt in deiner Hand- also, ob du es nutzt, um in der fruchtbaren Zeit enthaltsam zu sein, oder ob du eine andere Methode zusätzlich nimmst, oder ob du es nutzt, um schwanger zu werden.
Laut der 2007 veröffentlichten NFP-Studie der Universität Düsseldorf haben Paare, die in der fruchtbaren Zeit auf Sex (definiert als vaginale Penetration mit Ejakulation daselbst

) verzichten, einen PI von 0,4; Paare die in der fruchtbaren Zeit eine Barrieremethode verwenden, erreichen 0,6, das spielt beides in derselben Liga wie die "Pille". Allerdings liegt dem ein "perfect use approach" zugrunde, will sagen, es ist die Methodensicherheit, die maximal erreicht werden kann, denn Fehler sind natürlich möglich, aber das ist bei jeder Methode so.
Weitere Vorteile sind das bessere Kennenlernen Deines Körpers durch die Zyklusbeobachtung, diagnostische Möglichkeiten durch die vorliegenden Daten, das Wissen darum, warum sich z. B. die Mens verschiebt, obwohl Du nicht schwanger bist und, sehr praktisch, eben das Wissen, wann die Mens zu erwarten ist. An dieser Stelle musst Du Dich als Ex-Pillenanwenderin nur insoweit umgewöhnen, dass Du es nicht mehr drei Monate, sondern ca. 14 Tage im Voraus weißt - aber immerhin

.
Mit dem Alter hat NFP meiner Meinung nach nichts zu tun, ich beobachte meine Zyklen, seit ich 17 bin und habe sogar im ersten Zyklus die unfruchtbare Zeit als solche genutzt. Unnötig zu sagen, dass ein Kind zu der Zeit überhaupt gar nicht in Frage kam, so vor dem Abitur. Es ist eher eine Frage der Einstellung und Verantwortung als des Lebensalters. Auch die Partnerschaft spielt eine Rolle, dazu gibt es hier auch einen eigenen Beitragswurm irgendwo. Die landläufige Ansicht ist, dass NFP in stabilen, gleichberechtigten Partnerschaften erfolgreicher durchgeführt werden kann (vgl. auch
NFP heute). Klar, wenn ein bildungsferner Besoffski jederzeit rücksichtslos Sex einfordert oder erzwingt, kommt frau mit NFP nicht weit; aber das ist ja hier nicht das Thema (obwohl ich mich über Verhütungsverantwortungsübernahmemuffel wochenlang aufregen könnte. Die gibt es leider auch unter "normalen" und sonst sehr netten Menschen.).
Also, viel Spaß beim Einarbeiten in die und Ausprobieren der Methode - für die Anfängerin von heute gibt es immerhin das Internet als Hilfe!
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Gruß Radha 17-jährig mit NER angefangen, das ergibt 25 Jahre erfolgreiche Verhütung und/oder Diagnosehilfe. *O02.1v 08/11. Mit Kind seit 21.07.2012. Neugierig?
C'est moi!