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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 12:17 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 31. Januar 2008 14:35
Beiträge: 13847
Alana hat geschrieben:
@ Nougat

Ich habe deine Frage schon weiter oben beantwortet, mir ist diese Aussage auch sauer aufgestoßen.

Ich dachte, FFM kann vielleicht noch was genaueres dazu sagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 12:32 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 23. Februar 2009 12:05
Beiträge: 7638
Wohnort: Berlin
NFP seit: 12/2008
FFM hat geschrieben:

HollyGolightly hat geschrieben:
FFM hat geschrieben:
Die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit ein und der selben Frau ist natürlich geringer, wenn sie den ganzen Zyklus über mit Barriere Mehoden verhütet als wenn sie es nur in der sympto-thermal bestimmten fruchtbaren Zeit tut.

Das würde doch aber den von dir zitierten Zahlen widersprechen.

Nein, gar nicht, da die Zahlen sich ja nicht auf die selben Frauen beziehen. Das waren unterschiedliche Studien und unterschiedliche Untersuchungsgruppen.


Hast du dafür Studien? Es widerspricht dem doch trotzdem. Was hat das damit zu tun, ob es die gleiche Frau ist, oder zwei verschiedene?

Marie, die Info habe ich aus dem Forum, finde es allerings nicht. Ich recherchiere aber gerade und habe noch das hier gefunden: viewtopic.php?f=10&t=37969&hilit. Und das

Zitat:
Sicherheit von Kondomen
Die Sicherheit von Kondomen hängt extrem vom Anwender ab: Man schätzt, daß in 10% der produzierten Kondome unentdeckte Kondomfehler (Löcher) vorliegen (Stiftung Warentest). Diese können heutzutage mit elektronischen Prüfmethoden leichter entdeckt werden - das defekte Kondom wird zerstört. In der Untersuchung von Stiftung Warentest hatte nur ein Kondom von 14.000 ein Loch - das entspricht einem Anteil von 0,007 % Kondomen mit unentdeckten Fehlern. Ohne Anwenderfehler müßte der Pearl Index von Kondomen also bei genau diesem Wert liegen. Doch irren ist menschlich und Anwenderfehler kommen vor. Reißen oder Abrutschen kam bei nur 0,6 % der im Umgang geübten Prostituierten in Nevada (USA) vor, aber bei 7,1 % normaler Pärchen in North Carolina (USA) (Contraceptive Technology, 2007). Bei perfekter Anwendung kam in einer Studie ein PI von 0,7 heraus, der Mittelwert drei verschiedener Studien zur Kondomsicherheit lag bei 2,0 (Contraceptive Technology, 2007). Es ist dieser Wert, der in allen Medizinbüchern, Verhütungsbroschüren und auf allen Internetseiten zu finden ist.
Man sollte aber trotzdem daran denken, daß man mit Übung und dementsprechend perfekter Anwendung einen PI erreichen kann, der sich vor dem der Pille nicht zu verstecken braucht.
Hier ist die Quelle verlinkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 14:58 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 15. April 2010 22:43
Beiträge: 970
Wohnort: Berlin
NFP seit: Dezember 2010
Ich stell mich mal auf FFMs seite.
oni. hat geschrieben:
Ich smchmeiss noch mal ein Zitat hinterher um Alana und mich zu bstätigen:
Zitat:
Keine einzige Schwangerschaft trat auf, nachdem die postovulatorisch unfruchtbare Zeitin doppelter Kontrolle bestimmt war.

(NFP heute, S. 160)

Das zitat sagt meiner meinung nach genau das, was auch FFM uns sagen möchte. in dem Studienkollektiv trat keine Schwangerschaft auf. Das bedeutet aber nicht, dass in einem unendlich großen kollektiv nicht doch mal solch eine SS auftreten kann.

In einem anderen Thread habe ich ja mal das konfidenzintervall von NFP single/mix gepostet. Das zeigt ja, dass auch der tatsächliche PI von NFP gar nicht so festgelegt ist, wie wir alle glauben. Das Verhältnis der Schwangerschaften zur gesammtzahl der zyklen pro jahr ist zwar 0,4 bzw. 0,6. Das heißt aber nicht, dass das auch der tatsächliche PI ist. Man kann aber sagen, dass mit 95%iger wahrscheinlichkeit der PI zwischen 0.05 und 1.55 bzw. zwischen 0.07 und 2.13 ist.
So ist auch für die ermittelte postovulatorische zeit das verhältnis der schwangerschaften zur gesammtzahl der zyklen pro jahr zwar 0, was aber nicht bedeutet, dass der tatsächliche PI wirklich 0 ist. Wenn jemand ahnung von Statistik hat, kann er ja mal das konfidenzintervall dafür berechnen, ich kann es leider nicht. ich tippe aber mal darauf, dass es irgendwo im bereich nahe bei 0 ist, aber auf keinen fall auf 0 beschrenkt.

Um mal ein anderes beispiel fern von NFP zu bringen: bei der 3-jährigen Studie von Wildemeersch zur Gynefix330 (*klick*) trat in den 10455 gynefix-zyklen keine einzige Schwangerschaft mit der Gynefix auf. Dennoch ist der PI der Gynefix (wie wir aus anderen Studien wissen) nicht 0.

Marie36 hat geschrieben:
Noch genauer: bei 10397 beobachteten Zyklen. D.h. der PI für die Hochlage liegt - für die ausgewählten Frauen - mit 95% Sicherheit zwischen 0 und 0.5 *undweg* Alana hat es ja schon so oft so schön erklärt :-)

Wie kommst du auf die angabe?

Alana hat geschrieben:
Die unfruchtbare Zeit nach dem Eisprung ist aber etwas völlig anderes. Sobald genug Progesteron da ist fährt im Gehirn die Produktion von LH und FSH zurück und es reifen keine Eibläschen mehr heran.

Ich denke nicht, dass das von FFM bestritten wurde. Sie sagt lediglich, dass nicht mit 100%iger sicherheit gesagt werden kann, dass die nach sensiplan als postovulatorisch bestimmte zeit immer auch der tatsächlichen postovulatorischen zeit entspricht.

Alana hat geschrieben:
Es ist beim Menschen noch nie beobachtet worden, dass dieser Mechanismus in einem natürlichen Zyklus nicht funktioniert.

Nicht beobachtet heißt nicht, dass es unmöglich ist.

Aber das ist wiederum ein anderes Thema. wir müssen unterscheiden zwischen der realen postovulatorischen zeit und der theoretischen (also nach sensiplan ermittelt). Ja die theoretische entspricht bestimmt in fast 100% der fälle der realen zeit, aber eben nur fast.

oni. hat geschrieben:
Zitat:
Sensiplan/NFP nimmt einfach beide und macht die doppelte Absicherung. Die SS-Wahrscheinlichkeit von Sensiplan/NFP beträgt dann X * Y (X und Y sind Brüche, irgendwas zwischen 0 und 1. Multipliziert man die miteinander, kommt immer was kleineres bei raus.).

Wie kommst denn drauf das man das einfach multipliziert?
Soweit ich weiß wurde die Sicherheit in eigenen Studien ermittelt.


Ich denke, was FFM damit meint (oder was ich zumindest dabei denke) ist folgendes:
Es gab bei der strengen TM nach döring (welche nur die Postovulatorische zeit frei gibt) auch schwangerschaften trotz korrekter anwendung. Das heißt 3 höhere messungen allein garantieren nicht zu 100% eine unfruchtbarkeit. Die symptotermale methode sichert die TM ab durch das östrogenzeichen. Wie wir aber wissen, kann das auch mal in wellen verlaufen (also z.b. mehrere schleimhöhepunkte pro zyklus). Es ist mit einer gewissen wahrscheinlichkeit möglich, dass aus unerfindlichen temperatur und schleim/mumu gleichzeitig auswertbar sind, obwohl noch kein Eisprung war. Die wahrscheinlichkeit grenzt mit sicherheit an null, ist aber nicht null.

Ich weiß, jetzt kommen bestimmt einige, die sagen werden, dass in solch einem fall mit sicherheit irgendwelche störfaktoren übersehen worden wären oder so. aber das kann man nicht sagen. wir können nicht mit 100%iger sicherheit sagen, dass so ein fall nicht eintreten kann, obwohl die anwenderin alles absolut korrekt macht.

Das war mein senf zum thema NFP und die postovulatorische zeit. jetzt dürft ihr gerne mit steinen werfen.

lg, amily

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 15:09 
amily87 hat geschrieben:
Marie36 hat geschrieben:
Noch genauer: bei 10397 beobachteten Zyklen. D.h. der PI für die Hochlage liegt - für die ausgewählten Frauen - mit 95% Sicherheit zwischen 0 und 0.5
Wie kommst du auf die angabe?

*kopfkratz* Was meinst du? Was ein Konfidenzintervall ist, hast du doch selbst gerade so ausführlich erklärt? Oder die 0 bei 10397 Zyklen? Aus der Studie zu NFP (Kondom und Enthaltsamkeit zusammen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 15:19 
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Fingerwundschreiberin

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ich mein, wie du darauf kommst, dass das konfidenzintervall genau so groß ist, wie du es angegeben hast. hast du das irgendwo gelesen oder mit irgendeiner formel berechnet?

lg, amily

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 15:20 
Berechnet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 15:24 
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Fingerwundschreiberin

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Und nach welcher formel? falls es hier zu offtopic ist, kannst du mir die auch per PN schreiben. Versuch nämlich schon lange herrauszufinden, wie man sowas nun berechnet, aber meine geringen statistik-kenntnisse lassen einfach nicht zu, dass ich das verstehe.

lg, amily

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 16:01 
Hattest du Statistik in der Schule? "Ziehen mit Zurücklegen", da steckt eigentlich alles, was du brauchst. Aber ich melde mich nochmal, wenn ich eine einfache Formel gefunden habe - ich verwende eine Software dafür aber das hilft dir ja nicht weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 24. Juli 2011 16:09 
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hat sich gut eingelebt

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Zitat:
wir können nicht mit 100%iger sicherheit sagen, dass so ein fall nicht eintreten kann, obwohl die anwenderin alles absolut korrekt macht.

Ganz sicher kann man sich nie sein, aber ich denke die hohe Zahl an untersuchten Zyklen spricht doch für sich.
Ich störe mich nur am ffms Aussgage, dass dann garantiert Schwangerschaften eintreten würden, und das sich das aus der Multiplikation von PIs ergibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 29. Juli 2011 15:40 
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oni. hat geschrieben:
Zitat:
wir können nicht mit 100%iger sicherheit sagen, dass so ein fall nicht eintreten kann, obwohl die anwenderin alles absolut korrekt macht.

Ganz sicher kann man sich nie sein, aber ich denke die hohe Zahl an untersuchten Zyklen spricht doch für sich.
Ich störe mich nur am ffms Aussgage, dass dann garantiert Schwangerschaften eintreten würden, und das sich das aus der Multiplikation von PIs ergibt.

Das denke ich auch, dass der FFMs Umkehrschluss so nicht möglich ist.

Analogie: Man hat noch nie ein Schwein fliegen sehen. Wenn man nur ausreichend Schweine beobachten würde, würde man dann unter Garantie ein fliegendes sehen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 29. Juli 2011 16:45 
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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 29. Juli 2011 17:39 
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Amily78 hat es ja eigentlich schon beantwortet.

Alana hat geschrieben:
Die unfruchtbare Zeit nach dem Eisprung ist aber etwas völlig anderes. Sobald genug Progesteron da ist fährt im Gehirn die Produktion von LH und FSH zurück und es reifen keine Eibläschen mehr heran.
Es ist beim Menschen noch nie beobachtet worden, dass dieser Mechanismus in einem natürlichen Zyklus nicht funktioniert.
Schwangerschaften durch Verkehr in der Hochlage sind also nur möglich, wenn man den Zeitraum erwischt in dem die Eizelle noch befruchtungsfähig ist( Weniger als 3 höhere Messungen bis man freigibt) oder wenn Störfaktoren nicht berücksichtigt wurden.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit einer größeren Stichprobe anders aussieht. Außerdem bezieht sich diese Aussage nicht nur auf die NFP Studie sondern auf alle je festgehaltenen Zyklusdaten die zur Verfügung stehen.

Das wird mit Sicherheit anders aussehen, wenn eine größere Untersuchungsgruppe zu Grunde gelegt wird, weil zum einen NFP nicht Progesteronwerte feststellt, sondern Körpertemperaturen, die neben dem Progesteronspiegel durch eine Vielzahl anderer Faktoren beeinflusst werden und nicht immer auf einen ausmachbaren Störfaktor zurück geführt werden können. Zum anderen kann die Sicherheit einer Methode, die sich aus zwei Einzelmethoden zusammensetzt, nur dann absolut sein, wenn mindestens eine der beiden Methoden eine absolute Sicherheit besitzt. Wäre das der Fall, wäre die doppelte Absicherung bei NFP völlig überflüssig und man könnte nach nur der Methode mit der absoluten Sicherheit freigeben, ohne einen Sicherheitsgewinn durch die Verwendung einer zweiten Methode dazu zu erhalten zu können.

Es ist einfach so, dass aus der Kombination zwei nicht sicherer Methoden keine absolut sichere Methode herauskommen kann, sondern sich das Gesamtrisiko nur verkleinert.

HollyGolightly hat geschrieben:
Zitat:
Nein, gar nicht, da die Zahlen sich ja nicht auf die selben Frauen beziehen. Das waren unterschiedliche Studien und unterschiedliche Untersuchungsgruppen.


Hast du dafür Studien? Es widerspricht dem doch trotzdem. Was hat das damit zu tun, ob es die gleiche Frau ist, oder zwei verschiedene?

Das ist das Grundlagenwissen der Statistik, darüber gibt es keine Studien:
Das Ergebnis einer Stichprobe ist nur dann repräsentativ, wenn die Stichprobe repräsentativ für die Grundgesamtheit ist, für die das Ergebnis gelten soll.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 29. Juli 2011 17:42 
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Moderatorin a. D.

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Um noch einmal auf die Schwangerschaften in der HL zurückzukommen, die sicher beobachtet würden, wäre nur die beobachtete Gruppe größer:

Der Hormonregelkreislauf geht folgendermaßen: das GnRH schubst das FSH an, daraufhin reifen in den Eierstöcken Eizellen heran und die Eierstöcke produzieren Östrogen. Ab einem gewissen Schwellenwert an Östrogen im Blut wird das LH pulsatil ausgeschüttet, das Eibläschen platz und setzt zusätzlich Progesteron frei, das Eibläschen selbst wandelt sich zum Gelbkörper und und produziert auch Progesteron. Das Progesteron blockiert wiederum das GnRH, erst, wenn der Gelbkörper zugrunde gegangen ist und die Progesteronproduktion für diesen Zyklus beendet, kann das GnRH wieder aktiv werden.

Aus diesem Grund gibt es in einer korrekt ausgewerteten HL keinen zweiten Eisprung mehr und demnach auch keine Schwangerschaft, die in der HL entstanden ist. Ausnahme, die ich mir denken könnte, wäre ein Gehirntumor, der auf Hypophyse/Hypothalamus wirkt - dann würde ich die Schwangerschaft allerdings als diagnostisches Element sehen.

Wir sind nunmal Menschen und keine Hühner, letztere haben nämlich eine tägliche Ovulation...

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Manu kurvt im 130. Zyklus, NFP zur Zyklusbeobachtung ............. Mit Epikur, Mephisto und Diabolo für immer ganz fest im Herzen, sowie Imhotep und Diego am Kratzbaum
Es ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich in deinem Kopf eingenistet hat. Sally Kempten


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 29. Juli 2011 17:51 
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Moderatorin a. D.

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NFP seit: 12/2008
FFM hat geschrieben:
Das ist das Grundlagenwissen der Statistik, darüber gibt es keine Studien:
Das Ergebnis einer Stichprobe ist nur dann repräsentativ, wenn die Stichprobe repräsentativ für die Grundgesamtheit ist, für die das Ergebnis gelten soll.
Verstehe ich nicht. Was haben Stichproben mit deiner Aussage zu tun, dass eine Frau, die den ganzen Zyklus über Sex mit Kondomen als Verhütung hat, definitiv ein geringeres Schwangerschaftsrisiko hat, als wenn sie das nur in der fruchtbaren Zeit tut, obwohl die PIs das Gegenteil behaupten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherheit von NFP + Barrieremethode
BeitragVerfasst: 29. Juli 2011 18:05 
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Registriert: 10. Mai 2011 00:14
Beiträge: 146
Wohnort: FFM
HollyGolightly hat geschrieben:
FFM hat geschrieben:
Das ist das Grundlagenwissen der Statistik, darüber gibt es keine Studien:
Das Ergebnis einer Stichprobe ist nur dann repräsentativ, wenn die Stichprobe repräsentativ für die Grundgesamtheit ist, für die das Ergebnis gelten soll.
Verstehe ich nicht. Was haben Stichproben mit deiner Aussage zu tun, dass eine Frau, die den ganzen Zyklus über Sex mit Kondomen als Verhütung hat, definitiv ein geringeres Schwangerschaftsrisiko hat, als wenn sie das nur in der fruchtbaren Zeit tut, obwohl die PIs das Gegenteil behaupten.

Es bezieht sich darauf, dass die PIs auf unterschiedlichen Stichproben basieren, die für unterscheidlche Grundgesamtheiten repräsentativ sind.

Manu hat geschrieben:
Aus diesem Grund gibt es in einer korrekt ausgewerteten HL keinen zweiten Eisprung mehr und demnach auch keine Schwangerschaft, die in der HL entstanden ist.

Eine durch einen nicht erkannten Störfaktor erhöhte Temperatur und dadurch festgestellte Hochlage ist immernoch eine korrekt ausgewertete Hochlage, hat dann jedoch nichts mehr mit dem Hormonhaushalt zu tun.

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Zuletzt geändert von FFM am 29. Juli 2011 18:09, insgesamt 1-mal geändert.

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