Hallo Ihr Lieben,
ich habe grad eine Seite entdeckt (natürlich ne typische Hormonseite...), dort steht aber ein ganz interessanter Abriss der Geschichte der Verhütung:
http://www.femaleaffairs.de/VerhutungHe ... /index.asp
Ich wusste zum Beispiel bisher nicht, dass die alten Griechen die Rhythmusmethode praktiziert haben und dass es Dias etc. schon so lange gibt... Dass NFP mal gar nicht erwähnt wird ist ja auch mal wieder klar.
Der größte Witz auf der Seite ist die Information über den Entwicklungsstand der Pille für den Mann:
www.femaleaffairs.de hat geschrieben:
Männer brauchen einfach länger
Die Entwicklung der „Pille für den Mann“ ist daher schwierig: Nach der Produktion der Spermien folgen Wachstumsphase und Spermienreifung. Dies dauert etwa 70 Tage. Das Spermium ist dann reif, aber noch unbeweglich. Die Mobilität bekommt es in den Nebenhoden. Die Spermienzellen liegen dabei in allen verschiedenen Reifungsstadien vor. Insgesamt also ein sehr kompliziertes Zusammenspiel.
Fortschritt versus Lustrabatt
Aus diesem Grund dauert es bei einer Beeinflussung der Spermienbildung mindestens drei Monate, bis der Mann wirklich unfruchtbar ist. Und auch fast genau so lang, bis er nach Absetzen der Methode wieder zeugungsfähig ist. So auch bei der Methode, die aktuell in der Entwicklung ist: eine Hormonkombination aus Testosteron und einem Gestagen, welche die Produktion der Samenfäden stoppen soll. Durch diesen Hormoncocktail bekommt das Gehirn die Nachricht „genug Testosteron da“ – und die körpereigene Produktion des Hormons wird reduziert, was in der Folge auch die Spermienproduktion reduziert. Doch die anderen Funktionen müssen erhalten bleiben – allen voran die Libido. Sonst ist Verhütung nicht mehr nötig.

Die Pille für den Mann kann also erst entwickelt werden, wenn ein Libidoverlust ausgeschlossen ist. Richtig so. Bei Frauen ist das mit dem Libidoverlust aber nicht so wichtig oder wie???
Im Impressum der Seite steht übrigens das Pharmaunternehmen "Organon".
Viele Grüße
Ina