Da ich die nicht vohandene Libido auf die kriselnde damals Beziehung geschoben habe, wurde diese nicht besser. Direkten Einfluss, den wir beide als Libido-Krise erkannt hätten, gab es so nicht.
Aber wie dieSanfte schon gesagt hat, hat das Thema zumindest unbewusst bei beiden große Unzufriedenheit aufgebaut. GErade weil es ja eben nicht von einen Tag auf den anderen ist sondern sich ja schleichend ergibt, was man super auf Beziehungsprobleme abschieben kann und man diese dann größer macht als sie eigentlich sind.
Ich habe mir dann eingeredet, dass es an unserer Beziehung liegt, dass ich keine Lust mehr habe, so kann man sich natürlich auch ne Beziehung kaputt denken und reden, wobei natürlich auch anderes beteiligt war. Ich will aber gerade nicht darüber nachdenken, ob es ohne Libidoverlust, vielleicht tatsächlich gar nicht zu ner Trennung gekommen wäre.
Und in der neuen Beziehung war es dann anfangs auch erstmal, dass die Verliebtheit die nicht vorhandene Libido überspielt, diese aber sich dann auch wieder einschleicht. Nur deswegen bin ich ja überhaupt erst auf die Idee gekommen, dass da jetzt irgendetwas nicht mehr stimmen kann. Da es nämlich keine Beziehungsprobleme gab und ich es daher nicht darauf schieben konnte, dass es an der Beziehung liegt, im Gegenteil. Muss dazu sagen, dass es aber noch nicht soweit war, dass wir gar kein GV mehr hatten, sondern dass ich einfach nie selbst Lust hatte und er immer viel Überzeugungsarbeit leisten musste. Daher hat er davon noch nicht soviel mitbekommen und ist von der Nfp-Sache noch immer nicht wirklich überzeugt ... sehr bequem der Herr, jetzt muss er nämlich mal selbst die Verantwortung übernehmen was Verhütung angeht, da war dies früher eben einfacher für ihn ...
