Zitat:
WWW, ich les' gerade Deine Sig. Was ist denn mit Deinem Cerazetten-Versuch? Die zwei Monate sind doch noch gar nicht vorbei... Du möchtest sie nun auf jeden Fall ziehen lassen?
Ja, die Cerazette hatte ich 11 Tage genommen (direkt im Anschluss an die Mens angefangen, damit die große Blutmenge erstmal abgeblutet ist) und während dieser Zeit habe ich so dermaßen starke Unterleibsschmerzen bekommen, dass ich ohne jegliche Mens Schmerzmittel einnehmen musste.
Das war mir natürlich sehr unangenehm und auch unheimlich und ich habe sie sofort wieder abgesetzt.
Danach kam direkt wieder eine Monsterblutung (über 200 ml, obwohl ich ja erst gut zwei Wochen vorher bei der echten Mens 250 ml geblutet habe)
Durch dieses Experiment habe ich also nicht nur meinen Zyklus durcheinandergebracht, sondern auch innerhalb von knapp 3 Wochen 450 ml Blut verloren.
Diesen Montag war ich dann bei meiner Gyn, die die Gyni aber nicht ziehen konnte, weil der Faden weg und nicht greifbar ist. Also habe ich jetzt eine Krankenhaus-Einweisung bekommen, um sie wieder per Hysteroskopie unter Vollnarkose zu ziehen.
Genau wie bei meiner havarierten Goldlily damals.
Der OP-Termin ist Mitte Juli.
Ich bin mittlerweile ziemlich kraftlos und mein Kreislauf durch die Schmerzen und starken Blutungen ziemlich am Boden.
Aber wenn ich zwischendurch am Tag mal "nur" ganz leichte Schmerzen habe zwischen den wehenartigen Attacken, dann zweifle ich in den jeweiligen Momenten wieder an der Entfernungs-Entscheidung.
Trotzdem ist es wohl nicht vermeidbar, sie ziehen zu lassen. Meine Lebensqualität ist im Moment leider ziemlich dahin.
Aber es ist ähnlich wie bei vielen Kaiserschnitt-Müttern: ich habe im Moment "Versagensgefühle", dass mein Körper offenbar nicht mit IUPs klar kommt und hasse ihn irgendwie dafür. Es hätte alles so schön einfach sein können.
