Was unter der Pille konkret Thrombosen/Embolien begünstigen kann:
"Die in der Anti-Baby-Pille enthaltenen Hormone, besonders das Östrogen, wirken auf die Blutgerinnung, indem sie diese leicht aktivieren. Außerdem verändern sich unter Hormongabe die Fließeigenschaften des Blutes, die Druckverhältnisse in den Blutgefäßen sowie die Venenwände. Dies alles kann die Entstehung einer Thrombose, Thrombophlebitis oder Lungenembolie fördern."
Quelle:
http://www.thrombose-initiative.de/basi ... toren.html Caninchen, du betrachtest das jetzt aber auch recht eindimensional
Ich stimme dir völlig zu, dass die Pille viel zu sorglos verschrieben wird, viel zu wenig vernünftige Anamnese betrieben wird und dass die Pille jungen Frauen als
das Standard-Verhütunsmittel ist wirklich ein Unding. Dass da Pharmafirmen Einfluss haben, ist sicher auch richtig.
Aber dass diese Gesetzesgrundlage auf Basis geflossener Gelder entstanden ist scheint mir doch sehr verschwörungstheoretisch.
Dass die Folgekosten der Pille den Nutzen übersteigen, geht wohl so auch nicht auf (wobei ich das tatsächlich auch nicht beweisen könnte): Man musst halt bedenken, wie viele Frauen die Pille nehmen und wieviele dann tatsächlich z.b. eine Thrombose bekommen (und wieviele eben auch nicht).
Und was ich ganz wichtig finde, trotz allem Mist, den Pharmafirmen verzapfen (Pillenvermarktung, neue, unsichere Gestagene etc., die Liste ist ja bekanntermaßen lang), dass die Pille nicht immer auf Kosten der Frauen gehen muss. Es gibt neben vielen Frauen, die Probleme mit der Pille haben eben auch viele, für die die Pille eine gute Verhütungsmethode ist.
Dass FÄs sich widerlich abhängig von Pharmafirmen machen und viele weiterhin fröhlich Präparate mit nochmal deutlich erhöhtem Risiko verschreiben ist freilich zum kotzen.
Und

für von den KK bezahlten Kondomen und Dias!
