Passera hat geschrieben:
Aber wenn Du die Tasse doch angenehm fandest, ist das schon ein guter Ansatz, oder? Ich denke, Du brauchst einfach noch ein NOCH kleineres Tässchen - oder hast Du schon mal über das Levantiner Schwämmchen nachgedacht?
Allerdings, wenn ich mir jedesmal die Hände desinfizieren und Handschuhe benutzen müsste, hätte ich keinen Bock mehr auf die Tasse. Ehrlichgesagt ist das überhaupt nicht nötig! Benutzt Du sowas auch zum Tampon-Einführen? Wenn nicht: vertrau der Tasse und Deinem Scheidensekret etwas mehr: die Tasse musst Du am Anfang und nach jeder Mens auskochen, die Hände gründlich mit Wasser waschen (es sei denn, Du hast Maschinenöl an den Fingern

) und gut is!
Versuch noch mal (bei der nächsten Mens, Trockenübungen eignen sich da nicht), eine andere Falttechnik anzuwenden (gibt's bei Youtube was zu, hier auch), einen Unterdruck zu erzeugen (hier schon oft beschrieben) und mit dem Beckenboden die Tasse ein bisschen Richtung Ausgang zu schieben.
Ach ja, und es hört sich schon ein bisschen so an, als ob die Tasse nicht hoch genug saß. Bei mir ist der Sitz oft auch abhängig davon, wie weit oben oder unten der Mumu gerade ist, wenn ich sie benutze.
Wäre vielleicht die kleine Meluna was für Dich, v. a. in soft? Schau mal bei
http://www.afriska.ch, da sind die Tassen im Größenvergleich und die Meluna S sieht noch mal viel kleiner aus als die anderen...
Die Seite ist ja super! Schade, dass ich die erst jetzt kennenlerne. An den Größenvergleichen sieht man schon Unterschiede zwischen Lunette 1 und Meluna S. Aber im ersten Anlauf hätte ich mich wahrscheinlich so oder so aus Unwissen für die Lunette entschieden (auch wegen des Silikons).
Werde mir aber überlegen, diese kleine S noch zu holen, weil die für meine Bedürfnisse einfach passender ist als so ein Riesen-Teil.
Wegen der Hygiene:
Also ich muss mich da vom Kopf her erst dran gewöhnen, mit den Fingern in die Scheide zu gehen. Ohne desinfizierte Hände geh ich da keinesfalls rein. Ich arbeite in einem Berufsfeld (momentan Altenpflegehilfe, bald Krankenpflegeausbildung), wo ich sehr dicht an fremden Menschen werkle und ich möchte da einfach sicher gehen, dass, wenn ich mit meinen Körperflüssigkeiten zusammenkomme, nichts mehr von fremden Ausscheidungen/ Partikeln an mir klebt. Ich möchte das jetzt nicht ausführen, aber eine Schwester von mir hat sich wahrscheinlich über solche Tätigkeiten (Sex und Drogen sind ausgeschlossen) mit dem Hepatitis B-Virus infiziert.
Außerdem hat mir mal eine FÄ die Hölle heiß gemacht von wegen Oralsex sei ja sowas von unhygienisch, ich sollte das doch bitte lassen, denn ich hätte davon Streptokokken B in der Scheide bekommen (nur mal zur Info: Ich hab ihr weder gesagt/ bestätigt, dass ich OV praktiziere, noch ist es tatsächlich so, dass ich mal irgendwann nen Mann mit der Zunge in meine Scheide eindringen lassen hab (alles andere schon, aber nicht das).
Also, durch diese ganzen Geschichten hab ich einen leichten Hygienetick bzw. es ist mehr eine allgemeine Angst und Verunsicherung. Tampons schiebe ich übrigens so rein, dass ich zwischen Tampon und Finger ein Stück Toilettenpapier drücke und die Hände vorher mind. gründlich wasche, wenn ich desinfiziere.
Mit dem Beckenboden:
Ich hab die Kappe beim Rausholen auch mit dem Beckenboden rausgepresst wie beschrieben (das haben die Mädels ja hier schon immer so schön beschrieben). Das holte sie auch etwas nach vorne, aber ich fands trotzdem schon nicht einfach durch den Unterdruck und dabei habe ich die Tasse aus Vorsicht, ich könnte sie hinterher nicht mehr rausbekommen, gar nicht weit reingeschoben. Wie gesagt: Der Stiel guckte teilweise/ fast raus. Aber am Stiel soll man sie ja gar nicht rausziehen. Ich dachte auch die ganze Zeit: Sch.., gleich reißt der wie ein Fruchtgummi.