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 Betreff des Beitrags: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 3. Juni 2011 18:12 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 28. Februar 2011 17:58
Beiträge: 59
Habe gerade bei Zeit Online folgende Artikel gefunden:

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie ... g-adoption

und

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie ... -erziehung


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 3. Juni 2011 20:33 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Juli 2009 23:21
Beiträge: 233
NFP seit: März 2011
der zweite artikel beschreibt gut den gedanklichen spagat in dem ich mich jetzt gegen studienende befinde........

_________________
Mit #1 (2/2015) und #2 (10/2018) in ohne Zeit für Zyklusbeobachtung


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 3. Juni 2011 22:03 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Die Altersvorgabe für die Frau ist noch strenger als im Artikel erwähnt. Man hat auch ein Mindestalter von 28 zu haben, damit die Kosten anteilig übernommen werden, bei einer künstlichen Befruchtung. Wenn man vorher schon von seiner Unfruchtbarkeit weiß muss man also einen Geldesel haben oder warten. *motz*

Ich finde ja es müsste sich so einiges tun. Z.B. länger als bis 25 kostenlose Tests auf Chlamydien, mehr Hilfe und Anerkennung wenn man jung Kinder möchte, mehr Betreuungsplätze, mit dem Beruf vereinbare Öffnungszeiten.

Ich weiß nicht wie andere das erleben, aber ich habe manchmal das Gefühl man wird oft niedergemacht wenn man einen festen Lebensplan hat und früh Kinder möchte.

Mir wurde sehr oft begegnet mit solchen Aussprüchen:
"du kannst doch noch gar nicht wissen was du willst, du musst dich doch erst ausprobieren, noch einen anderen Beruf lernen, viel reisen, du kannst dich doch jetzt nicht festlegen. Weder auf einen Beruf noch auf einen "Lebensplan". Du müsst völlig verrückt sein dir jetzt so sicher zu sein."

Dabei ist "erst mal ganz viele andere Dinge tun" genauso ein Lebensplan.

Manch eine Frau kommt schon in das kritische Alter wo es mit Kindern nicht schon schlechter klappen könnte wenn sie nach dem Studium erst mal ein bisschen im Beruf Fuß fassen will vor der Familienplanung. Gerda bei Werdegängen mit Ausbildung und anschließendem Studium. Oder eben neue Ausbildung weil die erste einem nicht liegt, oder man in der Branche nichts findet.
Dann noch das Problem das Arbeitgeber dann gerne mal damit rechnen, dass man bald wieder weg ist und auch furchtbar gerne einstellen. Manche Firmen gucken sich Bewerbungen und von jungen verheirateten Frauen schon gar nicht mehr weiter an :roll:

Natürlich toll wenn jemand diesen Ehrgeiz hat, alles nach der lange bewährten Reihenfolge zu machen und keine finanziellen Hilfen zu brauchen. Schulabschluss, Berufsausbildung/Studium, evtl. heiraten, Kinder kriegen. Aber sollte es nicht auch anders gehen und als gleichwertig anerkannt werden?

Natürlich kann man auch auf dem Standpunkt stehen "Kinder sind ein Privatvergnügen das man sich leisten können muss, wer kein Geld für eine künstliche Befruchtung (man kann hier alles mögliche einsetzen) hat soll halt drauf verzichten"


Es ist alles nicht so einfach. Und jede Art mit diesem verzwickten Thema umzugehen passt irgendjemand nicht in den Kram der es einem, wenn man Pech hat, auch noch auf´s Brot schmiert.
Kann man echt brauchen bei so einem sensiblen Thema. *motz*

_________________
Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 4. Juni 2011 10:57 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 28. Februar 2011 17:58
Beiträge: 59
Du hast Recht Alana, als junge Frau, die sich Kinder wünscht, wird man schnell diskriminiert...
"Du hast doch noch Zeit!"/"Ihr seid doch noch jung!" - Das ist schon belastend...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 4. Juni 2011 12:03 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 8. August 2009 21:47
Beiträge: 720
oder mein fall: ich bin 19, habe gerade mein studium begonnen und bin jetzt ungeplant schwanger. der vater des kindes und ich haben uns getrennt, obwohl wir uns öfter sehen und auch noch gern mögen. aber ich habe praktisch null einkommen, werde wegen meines studiums noch eine ganze zeit lang auf die finanzielle hilfe des staates und meiner eltern angewiesen sein- und ich freue mich auf mein kind *zustimm* ich höre öfter, wie unverantwortlich das doch ist und ob ich meinem kind denn nichts bieten wollen würde. klar hätte ich gern die kohle für tagesmutter und bugaboo, aber die hab ich nicht- fertig. trotzdem werde ich mein bestes geben, auch wenn es mir hier in unserer komplett betreuungsfeindlichen gegend (oberbayern, münchner speckgürtel) nicht leicht fallen wird, kind, studium, geldverdienen und meine bedürfnisse unter einen hut zu bringen...

die vorurteile, mit denen einem besonders in unserer gegend begegnet wird, find ich einfach unmöglich. jung schwanger = zu faul zum arbeiten, einfach drauflos gevögelt, ohne sich gedanken über die verhütung zu machen, absichtlich "den anderen" zur last fallen wollen (na klar!)... ich werde die erste zeit auf diverse harzt-IV-leistungen angewiesen sein. mein vater hat gestern allen ernstes den ausdruck "harzt IV-mom" für mich gebraucht- nicht böse gemeint, trotzdem demütigend, so als hätte ich mir das alles ausgedacht in meinem egoismus und meiner naivität *motz*
klar habe ich mich für das kind entschieden, aber erst, nachdem ich trotz verhütung schwanger war.

desweiteren zur betreuungssituation... für die krippe werd ich mich in den nächsten 2 monaten vormerken lassen müssen, spätestens. denn die haben mind. ein jahr vorlaufzeit- wenn man überhaupt genommen wird. je nach betreuungszeit kommen da bis zu 400 euro monatliche kosten auf mich zu- hallo? ich kann nur hoffen,dass mich der staat unterstützt. denn alleine ist das nicht zu stemmen, vor allen dingen nicht als studentin.

uah. im prinzip passt es ja zu dem zweiten artikel- es wird einem in deutschland wirklich nicht leicht gemacht, ein kind zu bekommen, ohne 35, verheiratet und besserverdiener-ehepaar zu sein... *motz*
trotzdem sorry fürs aus *kotz* .

_________________
eins, zwei & Herzkind

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 4. Juni 2011 12:10 
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Kurvenjunkie

Registriert: 11. Juli 2010 14:06
Beiträge: 1929
Alana hat geschrieben:
Manche Firmen gucken sich Bewerbungen und von jungen verheirateten Frauen schon gar nicht mehr weiter an :roll:
Super wäre doch, wenn es aus der Mode kommt, den Familienstand da reinzuschreiben. Eigentlich ist das doch auch völlig lächerlich - was geht denn das die Firma an. Man schreibt ja auch nicht rein, ob man homo, bi, ungeküsst und sonstwas ist.
Nur wie bewirkt man sowas? Ob man das über eine Art Leitliniengesetz erwirken könnte, das sich irgendwie für mehr Privatsphäre zum Schutz vor Diskriminierung ausspricht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 4. Juni 2011 12:23 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Januar 2007 13:42
Beiträge: 5827
NFP seit: Januar 2007
Tanja Dückers hat geschrieben:
Jungen Menschen im gebärfähigen Alter werden zwei widersprüchliche Botschaften vermittelt: Einerseits sollen sie Kinder, am Besten mehrere, bekommen, gleichzeitig sollen sie beruflich erfolgreich, stets leistungsbereit, flexibel, ständig verfügbar, belastbar und mobil sein.

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2011-05/kinder-paare-erziehung/seite-2

Das trifft den Nagel auf den Kopf.
Grad, wenn man nach der Uni fertig ist, bezahlen viele heute Schulden ab oder freuen sich, aus Studentenbuden ausziehen zu können und sich "ein paar Jahre was zu leisten" und schwupps ist man Mitte 30, im Berufsleben und überlegt, ob man das jetzt WIRKLICH aufgeben möchte für mehrere Kinder.
Sehr traurige Entwicklung, die mich sehr nachdenklich macht.
Auch, dass manche Eltern Kinder als potentielle Entmündiger sehen...es ist doch ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Wenn meine Eltern alt sind und Hilfe brauchen, möchte ich sie auch nach meinen Möglichkeiten unterstützen und ihnen helfen, auch wenn ich das, was sie mir Gutes getan haben, nie zurückgeben können werde.

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*sonne* Die Welt wird hell, weil ihr da seid. (aus Afrika)
Mit ihren beiden ICSI-Mädels Wusi (04/20) und Baba (11/25) am Ende der KiWu-Reise angekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 4. Juni 2011 12:32 
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alte Häsin

Registriert: 20. Januar 2009 22:52
Beiträge: 1498
NFP seit: 06/07 (mit Unterbrechungen)
She, es gibt doch diese anonymisierten Bewerbungen, in denen man Name, alter, Geschlecht und Familienstand raus nimmt und alleine Zertifikate und Zeugnisse anfügt, die dementsprechend ebenfalls anonymisiert sind. Aber das machen nur manche Arbeitgeber, ich weiß gar nicht wann und wie.
Ich finde, das sollte standardisiert werden! *daumenhoch*

Blubbel, sehe ich auch so, mein Bruder allerdings nicht. Ich glaube, sowas schwankt (mein Bruder ist allerdings auch erst mit 4 Jahren adoptiert worden, während ich knappe 13 Jahre später als leibliches Kind meiner Eltern geboren wurde).

Ich hab auch schon einige blöde blicke geerntet, aber auch viel Anerkennung ("Wie, du hast schon ein Kind und bringst dann trotzdem so gute Leistung auf der Arbeit?"), was natürlich auch wieder negativ aufgefasst werden kann - "junge Menschen mit Kind können ja eh nichts außer ohne nachzudenken po***n".


Edit: noch mal der Link zur anonymen Bewerbung.

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"Viele sagen, man soll dann gehen, wenn's am Schönsten ist, aber ich finde, man soll dahin gehen wo es am Schönsten ist." Das Känguru, "Die Känguru-Apokryphen" von Marc-Uwe Kling
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 4. Juni 2011 21:33 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Blubbel87 hat geschrieben:
und schwupps ist man Mitte 30, im Berufsleben und überlegt, ob man das jetzt WIRKLICH aufgeben möchte für mehrere Kinder.



Dann gibt es aber auch wieder die Kreise in denen Kinder dann eine Art Statussymbol sind, beide Eltern 60 Stundenwoche arbeiten und ihre ( kleinen) Kinder nur nachts und am Wochenende sehen. :shock:

Da würde ich mir fragen ob man dann noch was von den Kindern hat als Elternteil? Vergnügen daran einem kleinen Menschen die große Welt zu erklären und zu erleben wie er alles neu entdeckt?


Zitat:
jung schwanger = zu faul zum arbeiten, einfach drauflos gevögelt, ohne sich gedanken über die Verhütung zu machen, absichtlich "den anderen" zur last fallen wollen (na klar!)


Ja wenn man ungewollt schwanger ist in jungen Jahren kann man es ja nur "falsch" machen. :roll:

Ich finde es aber furchtbar, dass man keine so tolle Wahlmöglichkeit hat.
Der Druck was man alles erreicht haben muss um Kinder zu haben ist eben auch von außen sehr stark da. Dieses Modell erst alles andere zuerst haben zu müssen, am liebsten schon das Haus mit Garten kann doch in einer Zeit mit so langen Ausbildungszeiten nicht mehr ernsthaft als einzig richtiges Modell vertreten werden!
Und selbst wenn man es anders sieht muss man sich damit auseinandersetzen, dass andere Leute abfällig oder verständnislos reagieren.

Wenn man solche Maßstäbe hat macht man es den Akademikerinnen wirklich schwer, da wird das Zeitfenster um ohne weiteres Kinder zu bekommen und alle Kriterien zu erfüllen ziemlich eng gesetzt und kommt recht spät.
Wenn man jung Kinder will/hat wird man oft angeguckt als wäre man eine Art fremde Lebensform.Oder man unterstellt stillschweigend eine Verhütungspanne. Egal ob man schon Geld und eine Ausbildung, gut laufende Beziehung etc. hat oder nicht.

So die Richtung "was mit 24 schon Kinder, da hat man sich doch noch gar nicht richtig ausprobiert!"

Warum soll ein Kind während des Studiums so was schlimmes sein? Was ist daran unverantwortlich? Man arbeitet doch darauf zu das Kind alleine versorgen zu können.

Und klar ist es blöd. wenn man sich auf einem Kind ausruht und nur Sozialleistungen kassiert, aber wer tut das schon freiwillig?
Wie groß ist denn der Teil der Leute die sich nur davor "drücken" selbst was zu tun? Sicher nicht so groß wie die einschlägigen Talkshows einem erzählen wollen...

Das einfach zu unterstellen finde ich wirklich heftig.


Es müssten meiner Meinung nach einfach mehr Lebensmodelle allgemein akzeptiert sein und auch umsetzbar gemacht werden.

Menschen sind nicht alle gleich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 4. Juni 2011 23:29 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 8. August 2009 21:47
Beiträge: 720
*zustimm* *knuddel* *daumenhoch*

danke. das zu lesen tut mal echt gut. *applaus*

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 5. Juni 2011 21:16 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 9. März 2010 17:54
Beiträge: 1055
NFP seit: September 2007
Alana hat geschrieben:
Wenn man solche Maßstäbe hat macht man es den Akademikerinnen wirklich schwer, da wird das Zeitfenster um ohne weiteres Kinder zu bekommen und alle Kriterien zu erfüllen ziemlich eng gesetzt und kommt recht spät.
Wenn man jung Kinder will/hat wird man oft angeguckt als wäre man eine Art fremde Lebensform.Oder man unterstellt stillschweigend eine Verhütungspanne. Egal ob man schon Geld und eine Ausbildung, gut laufende Beziehung etc. hat oder nicht.

So die Richtung "was mit 24 schon Kinder, da hat man sich doch noch gar nicht richtig ausprobiert!"

Die Einstellung haben auch die meisten Freundinnen von mir, wenn wir über das Thema reden :roll: , ich könnte es mir dagegen gut vorstellen, jetzt schon Kinder zu haben (auch wenn *mann* und ich das noch nicht umsetzen, weil's bei uns mit Studium und so schlecht vereinbar ist :-( .

_________________
Seit 02/18 glücklich zu dritt mit dem Krallenäffchen im Arm


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeit: Kinderlosigkeit
BeitragVerfasst: 5. Juni 2011 21:34 
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alte Häsin

Registriert: 20. Januar 2009 22:52
Beiträge: 1498
NFP seit: 06/07 (mit Unterbrechungen)
Das Problem in dem derzeitigen Staat ist einfach, dass junge Mütter meist schlecht unterstützt werden und da das die meisten wissen, sind sie konsequent dagegen.
Allerdings finde ich es einfach doof, jeder sollte selbst frei entscheiden können, wann er Mutter/Vater wird (natürlich in absprache mit dem Partner ;) ).
Und blöde Sprüche wenn man Kinder hat sollten auch verboten gehören.

Ich finde es toll, dass mein Arbeitgeber so Klasse mit Familien umgeht und sogar betriebskindergärten schafft *daumenhoch*
Außerdem das Familien mit Kindern in Berlin stark finanziell unterstützt werden, wenn sie einen Kiga/Kita/TaMu-Platz brauchen *daumenhoch*
Es ist nicht alles schlecht. Aber es gibt in Deutschland noch viele Verbesserungsmöglichkeiten.

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