Vollendete Tatsachen ist aber auch ein zweischneidiges Schwert.
Natürlich - solange die Frau jeden Tag Medikamente nehmen soll zur Verhütung oder der Mann sich sterilisieren lassen soll, liegt das letzte Wort und das Vetorecht eindeutig beim Körperbesitzer. Aber: "So ist es und keine Diskussion"-Ankündigungen haben ebenfalls wenig mit gleichberechtigter, liebevoller Partnerschaft zu tun. Als netter Nebeneffekt führt sowas auch zu Reaktanz: "Weil ich meinen Willen nicht kriege - kriegst du deinen auch nicht.

Egal, ob das, was du vorschlägst sinnvoll ist oder nicht."
Es sollte schon eine gemeinsame Entscheidung sein - und wenn die nur daraus besteht, dass der

sagt: "Ist mir egal, was du machst - ich vertraue dir." und die dazugehörige

damit leben kann.
Wenn man damit nicht klarkommt, dass der Partner sich generell nen Scheiß um alles schert, läuft ganz grundlegend in der Beziehung etwas falsch und wenn
mein Partner mir absprechen würde, dass ich empirische Forschungsarbeiten lesen, verstehen und kritisch bewerten kann - dann wäre das ein schwerer Vertrauensbruch, der wohl so leicht nicht mehr zu kitten wäre.
@Birnensaft: Danke... ich gebs an Momo weiter.

Edit: Und das man NFP ebenfalls auch zur Beobachtung machen kann, sollte einem kein Partner verbieten. DANN läuft wirklich etwas ganz falsch. Und da spricht die Gesetzeslage in Deutschland auch eine eindeutige Sprache.
