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 Betreff des Beitrags: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:16 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 30. März 2010 22:51
Beiträge: 376
Ich schicke voraus: Wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob man wirklich "unfruchtbar" annehmen annehmen darf, sollte man selbstverständlich nicht freigeben.
Hier geht's eher um Haarspaltereien für Leute, die die NFP-Regeln gern dreimal umdrehen oder einfach ihr Brett vorm Kopf wegkriegen wollen. *draufhau*

Es geht los:

Warum dürfen die Ausnahmeregeln nicht kombiniert werden?

Klar ist: Zu viele Ausnahmen verwässern die Regel und das Vorgaukeln einer nicht vorhandenen Hochlage muss unbedingt vermieden werden.
Doch steckt dahinter auch eine hieb- und stichfeste Begründung der Form "wenn X, dann nie Y, deswegen muss bei A immer B"?


Ich hatte vor Kurzem den folgenden Fall: Wenn ich den einen blöden, die Hilfslinie unterschreitenden Wert, wegen dem ich zunächst die AR 2 in Betracht gezogen hatte, nicht gemessen/eingetragen hätte, dann hätte ich mit der AR 1 auswerten können. (NuS redet schließlich nur von aufeinander folgenden Messwerten, nicht Messwerten an aufeinander folgenden Tagen. Ein Tag Lücke zwischen den drei ersten höheren Messungen ist also wohl nicht verboten.) Doch so konnte ich nicht "nach Buch" auswerten - es hätte nur mit der Kombination der Ausnahmeregeln funktioniert, die aber ja nicht erlaubt ist.
Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass ich da eine Hochlage hatte (Temperaturniveaus, Schleimhöhepunkt, Zykluslänge und sonstige Körperzeichen passten einfach dazu). Definitionsgemäße Störfaktoren hatte ich nicht dabei - nur Nach-unten-Schieber, die man ja nicht klammert. Das war bei mir also wohl eine geschickte Kreation aus diversen Unschärfen in der Temperaturerfassung, wie ich sie in fast 30 Zyklen noch nicht hinbekommen habe.

_________________
Heute ist nicht alle Tage ...
Podcast-Idee hat wohl nicht so geklappt.
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin) [1632]


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:29 
Genau diesen Fall hatte ich auch mehrmals. In meinem 2. KR-ZK zum Beispiel.
Allerdings finde ich, dass man schon nach den strengen Regeln des Buches gehen muss. Und ich muss sagen, dass ich auch manche Leute nicht verstehe, die sehr unregelmäßig messen und trotzdem damit dann auswerten.
Da fehlen dann evtl. wichtige Messungen und so ist die Kurve dann nicht vollständig. Wenn ich Lücken in der Kurve habe, kann es doch immer sein, dass da auch höhere Werte gewesen wären. Ich finde dieses etwas "lasche" Auslegen der Regeln gefährlich und das kann die ganze Methode in Verruf bringen, weil es so einfach ungenauer wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:32 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 4. April 2008 13:18
Beiträge: 9701
NFP seit: 04/2008
Lücken in der Kurve sind kein lasches Auslegen der Regeln sondern vollkommen regelkonform, erst recht, wenn man schon eine Weile dabei ist und sein Niveau und ZS-Muster kennt. Ehe hier Missverständnisse aufkommen.


Zur Ausnahmeregeln: ich vermute, dass die Studien der AG NFP einfach zu diesem Ergebnis geführt haben und zwei Ausnahmeregeln eben "zuviel des Guten" wären. Eine Auswertung mit Ausnahmeregel ist sozusagen ein Anstieg mit Auge zudrücken, mit zwei AR mit zwei Augen zu. Ich weiß gerade nicht so recht, wie ich es richtig formulieren soll :lol: Das Risiko eines "falschen" Anstieges wird wohl dann einfach zu hoch sein.

Man muss auch bedenken, dass gerade die Ausnahmeregel 1 im Hinblick auf das Niveau gar nicht so ohne ist.

Aber ich bin davon überzeugt, dass noch wissenschaftlichere Argumente folgen werden und lausche gespannt :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:35 
gina1 hat geschrieben:
Ich finde dieses etwas "lasche" Auslegen der Regeln gefährlich und das kann die ganze Methode in Verruf bringen, weil es so einfach ungenauer wird.

ich zähle mich mal zu den laschauswerterinnen. ;-)

was ich so beobachtet habe bisher, sind es in der regel schon frauen, die schon länger nfp machen und sich ihres tl- und hl-niveaus ziemlich bewusst sind. außerdem denke ich, macht jede frau, die nicht streng nach den regeln auswertet, das ganz bewusst und würde deshalb glaube ich niemals behaupten, dass nfp an einer möglichen panne schuld ist.

ich zähle mich zu beiden sorten frauen und kann das zumindest für mich so bestätigen. ich messe nicht regelmäßig und ich gebe auch nur mit drei werten in der tl frei.


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:37 
Lottchen hat geschrieben:
Lücken in der Kurve sind kein lasches Auslegen der Regeln sondern vollkommen regelkonform, erst recht, wenn man schon eine Weile dabei ist und sein Niveau und ZS-Muster kennt. Ehe hier Missverständnisse aufkommen.


aber dann kann es doch immer sein, dass man höhere Werte, die nicht gestört sind, übersieht. Und dann stimmt doch die Auswertung nicht.
Also ich hätte da ein total schlechtes gefühl, wenn ich nicht regelmäßig messen würde. Es gibt ja Leute, die wirklich nur 6 TL-Werte haben und damit dann auswerten.

edit: @Mietze: das ist dann aber eher Lotto-Spielen und nicht mehr verhüten. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:42 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 23. Februar 2009 12:05
Beiträge: 7638
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@eierknopp: Wenn man so niedrig liegt, dass selbst der dritte (also mit AR2 vierte im Anstieg gemessene) Wert nicht 2/10 über die Hili reicht, dann müsste es doch möglich sein, einen weiteren Anstieg hinzulegen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:42 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
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gina1 hat geschrieben:
Lottchen hat geschrieben:
Lücken in der Kurve sind kein lasches Auslegen der Regeln sondern vollkommen regelkonform, erst recht, wenn man schon eine Weile dabei ist und sein Niveau und ZS-Muster kennt. Ehe hier Missverständnisse aufkommen.


aber dann kann es doch immer sein, dass man höhere Werte, die nicht gestört sind, übersieht. Und dann stimmt doch die Auswertung nicht.

Ja, aber die Auswertung verschiebt sich in so einem Fall höchstens nach hinten, was die Sicherheit ja nicht beeinträchtigt. Somit ist das mit einer willkürlichen Kombination von beiden Ausnahmeregeln auch nicht vergleichbar. "Tatsächlich nur" sechs Werte in der TL ist absolut regelkonform und auch weniger Werte sind laut NFP heute mit der entsprechenden Erfahrung (!) tolerabel ohne Sicherheitsverlust. Auch wieder im Gegensatz zu zb der Kombination beider Ausnahmeregeln. Das ist eben nicht regelkonform.

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:45 
gina1 hat geschrieben:
edit: @Mietze: das ist dann aber eher Lotto-Spielen und nicht mehr verhüten. ;-)

sehe ich nicht so. nach 65 zyklen denke ich, kenne ich meine temperaturniveaus sehr gut und achte da schon sehr genau drauf, wenn ich mal so freigebe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:46 
*kopfkratz* hm, aber wenn mir entscheidende Werte fehlen, weil ich sie nicht gemessen habe, dann könnte z.B. die CL ganz woanders liegen und dann wäre auch eine evtl. Ausnahmeregel vielleicht anders und etc.
Also da stimmt doch dann evtl. gar nix mehr.
Mir kommt das so vor, als ob ich es dann auch "auswürfeln" könnte und so würde ich NIEMALS verhüten wollen.
Da würde ich ja Panikattacken bekommen. *hä*


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:52 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 2. Mai 2011 17:01
Beiträge: 84
Hallo,

sorry wenn ich mich da als Anfänger auch einmische, aber vielleicht versteh ich dann die Methode noch besser und in dieses Forum, passt es glaub ich besser als ins Anfängerforum.

Wenn ich durch fehlende Messwerte die Auswertung nach hinten schiebe, kann es doch sein, dass ich dadurch eine ehM verliere und dadurch die Sicherheit beim Freigeben vor dem ES in den nächsten Zyklen verringere. Vorrausgesetzt, die ehM ist früher als in den Zyklen davor. Täusche ich mich da? Mich wundert es immer, dass das so einfach unterschlagen wird, wo doch die Zeit vor dem ES sowieso die unsicherste ist.

So und jetzt dürft ihr mich schimpfen warum ich mich hier einmische und mir erklären wo mein Denkfehler ist. ;-)

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kworky lernt das Leben neu kennen mit Knödel (März '16) und Motte (Juni '20).


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:55 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
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NFP seit: Oktober 2008
gina: Das ist natürlich alles auch eine Frage des individuellen Sicherheitsbedüfnisses. Aber es gibt eben Dinge, die sind okay von der AG aus und andere sind es nicht. Und ich vertraue dahingehend tatsächlich der AG. Es steht ja auch jeder frei, zb noch ein, zwei Sicherheitstage drauf zu legen.

... trotzdem bin ich gespannt, was die wirklich lektüresicheren Damen zu der Eingangsfrage sagen werden. Ich würde so argumetieren wie Lottchen, aber da gibts sicher auch Zahlen, oder?

kworky, du hast keinen Denkfehler! Früher war es so, dass man nur Zyklen mit einer eindeutig bestimmbaren ehM für minus8 heranziehen durfte. Genau aus den Gründen, die du beschreibst. Inzwischen werden einfach nur noch 12 ausgewertete Zyklen genommen. Da scheint es statistisch keine Sicherheitseinbußen zu geben, deswegen wurde das geändert (und damit in der Anwendung vereinfacht). Ich persönlich würde aber die Zyklen, in denen ich meine ehM nicht genau bestimmen kann, trotzdem genauer im Auge haben und -8 eventuell trotzdem anpassen bzw noch ein paar Zyklen abwarten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:56 
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Moderatorin a. D.

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Je seltener man misst, umso eher verschiebt sich die Auswertung nach hinten, was das Auswerten eher sicherer als unsicherer macht ;-). Abgesehen davon zählt ja nicht nur die Temperatur sondern auch das Östrogensymptom (Schleim oder Muttermund), und erst, wenn _beide_ unabhängig voneinander unfruchtbar anzeigen, wird unfruchtbar angenommen.

Zum "warum AR 1 und AR 2 nicht kombinieren": die AR 1 ist ja für die flachen Anstiege (< 0,2 Grad) gedacht. Jetzt ist es natürlich nicht so, dass das Temperaturniveau der Anwenderin in Stein gemeißelt ist, sondern dass sich das auch ändern kann. Wenn man da dann Auszacker unter die Hilfslinie ignorieren würde (und eventuell den Schleim oder den Muttermund auch eher vernachlässigt), könnte es passieren, dass man eine Verschiebung des Temperaturniveaus nicht mitbekommt - was dann die Methode wieder unsicherer machen würde.

Zum "mit nur 4 Werten auswerten" - dazu gibts sogar in NFP heute ein Beispiel von einer langjährigen (!!!) Anwenderin, die ihren Körper einfach schon so gut kennt, dass sie auch mit weniger Werten ausgewertet hat. Natürlich ist es streng nach Regel nicht regelkonform, die Verantwortung dafür trägt allerdings die Anwenderin.

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Manu kurvt im 130. Zyklus, NFP zur Zyklusbeobachtung ............. Mit Epikur, Mephisto und Diabolo für immer ganz fest im Herzen, sowie Imhotep und Diego am Kratzbaum
Es ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich in deinem Kopf eingenistet hat. Sally Kempten


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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 12:58 
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Moderatorin a. D.

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kworky hat geschrieben:
Wenn ich durch fehlende Messwerte die Auswertung nach hinten schiebe, kann es doch sein, dass ich dadurch eine ehM verliere und dadurch die Sicherheit beim Freigeben vor dem ES in den nächsten Zyklen verringere.


Einerseits hat es natürlich Sinn, am Anfang einfach durchzumessen, um solche Möglichkeiten auszuschließen, andererseits tritt eine erstmals frühere ehM mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mal in späteren Zyklen auf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 13:20 
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Ersthelferin a.D.

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HollyGolightly hat geschrieben:
kworky hat geschrieben:
Wenn ich durch fehlende Messwerte die Auswertung nach hinten schiebe, kann es doch sein, dass ich dadurch eine ehM verliere und dadurch die Sicherheit beim Freigeben vor dem ES in den nächsten Zyklen verringere.


Einerseits hat es natürlich Sinn, am Anfang einfach durchzumessen, um solche Möglichkeiten auszuschließen, andererseits tritt eine erstmals frühere ehM mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mal in späteren Zyklen auf.

Ganz genau. Und zusätzlich sichert ja das Östrogenzeichen als "Frühwarnsystem" die Freigabe ab.

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 Betreff des Beitrags: Re: Logikfragen zu den Regeln
BeitragVerfasst: 17. Mai 2011 13:25 
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Ersthelferin a.D.

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gina, wenn du so argumentierst, wäre es doch aber auch schon fahrlässig, wenn du einen gestörten (sprich ausgeklammerten) Wert in der Kurve hast, denn der hätte ja ungestört auch völlig anders aussehen können und die Auswertung ändern können. So kann man das jetzt halt auch so weiterspinnen.

Das sind einfach Mutmaßungen und Eventualitäten, die das Regelwerk soweit abgedeckt hat, sonst müsste man N&S-gemäß jeden Tag messen und das ungestört. Natürlich ist es richtig, dass man gerade zu Beginn regelmäßig messen sollte, zum einen der Routine wegen und zum anderen damit man seine Kurven einfach kennenlernt, aber es ist später überhaupt gar kein Problem und hat auch nichts mit Roulette oder Auswürfeln zu tun, wenn man mit wenig Werten auswertet.

Man darf den langjährigen Anwenderinnen dann auch nicht das eigene Körpergefühl und die eigene Erfahrung absprechen.


Ich verstehe den ein oder anderen Gedankengang nach dem "Was wäre aber wenn..."-Motto, aber es gibt halt Dinge, die sind so, die sind statistisch in Ordnung und durch tausende Zyklen in den Studien abgesegnet.


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