Sternenstaub hat geschrieben:
Das Argument kommt in diesem Fall aber anscheinend von Herzen. Was kann man da noch sagen? Sie haben der Natur etwas nachgeholfen, aber wahrscheinlich weitere Eingriffe abgelehnt.
Was man da noch sagen kann? Dass eben Gott damit nichts zu tun hat und es deshalb ist, das auf ihn/sie abzuwälzen.

Dass da irgendwas von Herzen kommt ist ja okay und dass sie sich von Herzen auf die Kinder freuen auch (jetzt ist es ja auch nicht mehr zu ändern...). Aber es gibt in diesem Fall keine Fünflinge, weil Gott das so gewollt hat, sondern weil die Eltern das so gewollt haben. Und da sollte man schon bei den Tatsachen bleiben.
Wenn man stimuliert, wird man engmaschig kontrolliert (wenn man hingeht zumindest) und wenn man sieht, dass zu viele Follikel heranreifen, dann wird den Eltern entweder geraten, dass sie enthaltsam sein sollen, weil die Gefahr für hochgradige Mehrlinge groß ist, oder man punktiert die Follikel für eine IVF. Dann zusagen, wir verhüten nicht und was passiert, ist von Gott gewollt - das passt einfach nicht zusammen. Wenn man da ganz streng und provokant sein wollte, würde man eher sagen, dass Gott gewollt hat, dass sie keine weiteren Kinder bekommen, wenn es von allein nicht klappt...

Gerade im Hinblick auf das große Kind, kann ich das eben nicht verstehen. Bei einer hochgradigen Mehrlingsschwangerschaft ist letztendlich das Leben der Mutter in Gefahr. Wäre das dann auch von Gott gewollt, wenn das große Kind ohne Mutter aufwachsen muss? Und die Kinder werden alle kalkuliert Frühchen sein, mit den entsprechenden Risiken.

Gott kann man das zuschieben, wenn Fünflinge spontan entstehen. Aber so.
