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 Betreff des Beitrags: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 10. März 2011 19:02 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 28. Dezember 2005 11:58
Beiträge: 13085
Wohnort: Wien
NFP seit: Dezember 2005
Grad gelesen: das Wiener AKH bereitet sich auf Fünflinge vor, nachdem die Mutter eine Stimulation hatte und die Eier nicht entnommen wurden, sondern anscheinend unter "normalen Umständen" befruchtet wurden: click

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Manu kurvt im 130. Zyklus, NFP zur Zyklusbeobachtung ............. Mit Epikur, Mephisto und Diabolo für immer ganz fest im Herzen, sowie Imhotep und Diego am Kratzbaum
Es ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich in deinem Kopf eingenistet hat. Sally Kempten


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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 10. März 2011 19:08 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 20. Februar 2006 14:58
Beiträge: 5188
Scheint so, als wenn die Ärzte nicht sorgfältig gearbeitet haben oder die Compliance der Mutter nicht gut war. Klar kann sowas nach Clomifen passieren - dafür gehören die Zyklen auch ärztl. überwacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 10. März 2011 19:09 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 25. September 2005 16:39
Beiträge: 9213
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Erinnert mich sehr an die Sechslinge hier in Berlin vor zwei Jahren oder wann das war...

Ich kann nur ehrlich gesagt dieses "Gott hat es so gewollt" dabei nicht ab. 8-) Eine so hochgradige Mehrlingsschwangerschaft ist etwas, das man gut vermeiden kann, wenn man gewissenhaft mit den Methoden der Steriliätsbehandlung umgeht. *nixweiss*

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"Leute, vielleicht schafft ihr es ja, diesen Sprung vor mir zu schaffen - bevor ihr dann Krebs kriegt oder so - dass ihr da schon wisst, warum ihr hier seid und was ihr alles tun könnt, wie viele Möglichkeiten wir haben: Wir haben verdammt viele Möglichkeiten nur haben wir alle so schlechte Laune. Das verstehe ich nicht." Christoph Schlingensief, Oktober 2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 10. März 2011 19:15 
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Inventar

Registriert: 20. Oktober 2008 09:26
Beiträge: 2109
Wohnort: da, wo die Sonne aufgeht
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Das Argument kommt in diesem Fall aber anscheinend von Herzen. Was kann man da noch sagen? Sie haben der Natur etwas nachgeholfen, aber wahrscheinlich weitere Eingriffe abgelehnt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 13. März 2011 12:40 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 25. September 2005 16:39
Beiträge: 9213
NFP seit: Oktober 2005
Sternenstaub hat geschrieben:
Das Argument kommt in diesem Fall aber anscheinend von Herzen. Was kann man da noch sagen? Sie haben der Natur etwas nachgeholfen, aber wahrscheinlich weitere Eingriffe abgelehnt.


Was man da noch sagen kann? Dass eben Gott damit nichts zu tun hat und es deshalb ist, das auf ihn/sie abzuwälzen. ;-)

Dass da irgendwas von Herzen kommt ist ja okay und dass sie sich von Herzen auf die Kinder freuen auch (jetzt ist es ja auch nicht mehr zu ändern...). Aber es gibt in diesem Fall keine Fünflinge, weil Gott das so gewollt hat, sondern weil die Eltern das so gewollt haben. Und da sollte man schon bei den Tatsachen bleiben.

Wenn man stimuliert, wird man engmaschig kontrolliert (wenn man hingeht zumindest) und wenn man sieht, dass zu viele Follikel heranreifen, dann wird den Eltern entweder geraten, dass sie enthaltsam sein sollen, weil die Gefahr für hochgradige Mehrlinge groß ist, oder man punktiert die Follikel für eine IVF. Dann zusagen, wir verhüten nicht und was passiert, ist von Gott gewollt - das passt einfach nicht zusammen. Wenn man da ganz streng und provokant sein wollte, würde man eher sagen, dass Gott gewollt hat, dass sie keine weiteren Kinder bekommen, wenn es von allein nicht klappt... *nixweiss*

Gerade im Hinblick auf das große Kind, kann ich das eben nicht verstehen. Bei einer hochgradigen Mehrlingsschwangerschaft ist letztendlich das Leben der Mutter in Gefahr. Wäre das dann auch von Gott gewollt, wenn das große Kind ohne Mutter aufwachsen muss? Und die Kinder werden alle kalkuliert Frühchen sein, mit den entsprechenden Risiken.

*nixweiss* Gott kann man das zuschieben, wenn Fünflinge spontan entstehen. Aber so. *hä*

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"Leute, vielleicht schafft ihr es ja, diesen Sprung vor mir zu schaffen - bevor ihr dann Krebs kriegt oder so - dass ihr da schon wisst, warum ihr hier seid und was ihr alles tun könnt, wie viele Möglichkeiten wir haben: Wir haben verdammt viele Möglichkeiten nur haben wir alle so schlechte Laune. Das verstehe ich nicht." Christoph Schlingensief, Oktober 2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 13. März 2011 12:46 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Januar 2007 13:42
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gräschen hat geschrieben:
Gerade im Hinblick auf das große Kind, kann ich das eben nicht verstehen. Bei einer hochgradigen Mehrlingsschwangerschaft ist letztendlich das Leben der Mutter in Gefahr. Wäre das dann auch von Gott gewollt, wenn das große Kind ohne Mutter aufwachsen muss?

Das Argument habe ich auch schon von einigen sehr christlichen Bekannten gehört.
Dass das dann der gewollte Weg für die Familie sei.
Oder du hast doch glaube ich mal was von einer KS-OP geschrieben, wo die GM schon so dünn war, dass man das Baby schon gesehen hat.
Oder war das Mekare *kopfkratz*

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*sonne* Die Welt wird hell, weil ihr da seid. (aus Afrika)
Mit ihren beiden ICSI-Mädels Wusi (04/20) und Baba (11/25) am Ende der KiWu-Reise angekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 13. März 2011 13:15 
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Inventar

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Beiträge: 2109
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Das kann man so und so sehen. Auch die Stimulation kann ja Gottes Wille sein... Ich meinte auch nur, dass man der Familie das nicht absprechen kann, wenn das ihre Meinung ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 13. März 2011 13:23 
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Moderatorin a. D.

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NFP seit: Oktober 2005
Klar, wenn das deren Meinung ist, werde ich sie hier im Forum sicher nicht vom Gegenteil überzeugen. ;-)

Ich finde trotzdem, dass man es sich damit leicht macht. Wenn man eine medizinische Intervention nur zur Hälfte wahrnimmt und das Ergebnis dann Gott zuschreibt. Das ist ja, als würde ich mit 100 km/h durch die 30er-Zone fahren, dabei ein Kind erwischen, und später sagen, das wär von Gott so gewollt gewesen... *nixweiss* Find ich ne komische Auffassung vom Leben, Gott, Religion...

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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 13. März 2011 16:28 
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Inventar

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Das wiederum wäre Sünde, aber Kinder bekommen ist gottgewollt. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 13. März 2011 17:13 
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Fingerwundschreiberin

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ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, dass eine 26 jährige medizinisch nachhilft, weil sie kein zweites Kind bekommen kann - sie hat doch noch 10-15 Jahre Zeit, schwanger zu werden - wozu der Stress?
Oder ist das meine Arroganz als Kinderwunschlose?

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nach 90 Zyklen nfp und dann längerer Verhütungspause jetzt nfp-Neustart im 24. Zyklus


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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 13. März 2011 17:22 
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NFP-Prinzessin

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Beiträge: 5188
Liest man doch hier auch alle Nase lang, dass Docs nach oft wenigen Zyklen stimulieren wollen.
Ich sollte ab Zyklus 4 stimuliert werden mit 31 trotz monatlicher ES und das lt. eines Arztes, der auf Zyklusstörungen und KiWu spezialisiert ist. Der sagte mir, dass ich mit Sicherheit schwer schwanger werden würde und es darum nur 3x so probieren solle. Dank meiner Vorbildung habe ich das abgelehnt. Wenn nicht ich die nicht gehabt hätte, sähe es bei mir in der Sig ggf. auch anders aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 14. März 2011 17:16 
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alte Häsin

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lycos hat geschrieben:
ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, dass eine 26 jährige medizinisch nachhilft, weil sie kein zweites Kind bekommen kann - sie hat doch noch 10-15 Jahre Zeit, schwanger zu werden - wozu der Stress?
Oder ist das meine Arroganz als Kinderwunschlose?

Die Große ist sechs. Wenn die Eltern zwei Jahre nach ihrer Geburt wieder angefangen haben zu basteln, dann haben sie gut drei Jahre unerfüllten Kinderwunsch hinter sich. Drei Jahre Hoffen, Bangen und Warten können verdammt lang sein, und die Tatsache, dass biologisch noch 10-15 Jahre Fruchtbarkeit besteht, tröstet da leider überhaupt nicht. Vielleicht wollten sie ja auch noch weitere Schwangerschaften in der Zukunft. Und bei dem Wunsch nach einem Geschwisterchen kommt ja noch dazu, dass die meisten Eltern bestimmte Wünsche haben, wie der Altersabstand sein soll, das erhöht den Druck noch.

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hobbit mit langersehnter Hobbeline (*01/12)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 14. März 2011 17:52 
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Inventar

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NFP seit: Oktober 2008
Ja und das Elternpaar der Fünfling wahrscheinlich muslimisch. Aber egal welche Religion/Konfession es ist, kommt es doch auf die "Frömmigkeit" und die Weltsicht an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 14. März 2011 21:29 
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wohnt hier

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Ich kann da voll und ganz bei Gräschen unterschreiben, wenn schon gottgewollt, dann die Kinderlosigkeit ;-), aber diese Einstellung, zu stimulieren und dann "hinzunehmen" was kommt ... verstehe ich nicht. Ich verstehe auch nicht, wie man überhaupt so stimulieren kann, dass da Fünflinge dabei rauskommen? Ist das nicht schon eine Überstimulation?

Man kann nur hoffen, dass die Kinder keinen allzugroßen Schaden davontragen.

_________________
Grüße von Sublime, mit Großem (2010) und auch-schon-Großer (2013). Sternchenkind (2012).
Mit ohne Kurve #71

„Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Fünflinge nach Kiwu-Behandlung
BeitragVerfasst: 14. März 2011 21:48 
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alte Häsin

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Beiträge: 1379
NFP seit: 11/2006
Nein, eine Überstimulation (oder korrekt: ein ovarielles Hyperstimulationssyndrom, OHSS) tritt bei fünf Follikeln normalerweise nicht auf. Eher bei 15. Wobei das nicht immer linear gehen muss, es gibt Frauen, die bekommen mit 7 Follikeln ein deutliches OHSS, und andere mit 27 nur ein ganz leichtes.
Für fünf Follikel muss man bei jungen Frauen oft nicht viel stimulieren (bei einer IVF oder ICSI wird eher mit Ziel 10 Follikel stimuliert). Da kann Clomifen schon ausreichen. Frauen mit PCOS neigen übrigens eher dazu, unter Stimulation viele Follikel zu bilden, und da PCOS-bedingte Anovulation eine häufige Indikation für eine Stimulation ist, wird das wahrscheinlich gar nicht mal so selten vorkommen, dass dabei das Ergebnis über das Ziel hinaus schießt. Nur dass verantwortungsbewußte Paare meiner Meinung nach dann verhüten, und es nicht drauf ankommen lassen.

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