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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 15:50 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2009 10:11
Beiträge: 1113
NFP seit: 2009
Nun, wenn die Auflösung deutlich kleiner wäre als die 0,05-Schritte, dann schadet es ja auch nicht. Ich denke hier an das digitiale Thermometer mit 0,01-er Auflösung. Knapp unter 0,05 würde dagegen eher wieder zu mehr Problemen führen als helfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 15:56 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2007 09:26
Beiträge: 1218
Mit dem Runden hätte man ja nicht unbedingt was am Hut, wenn das wirklich ein Problem sein sollte. Das könnte Andreas Software automatisch erledigen, so dass Frau nur die "nfp-konformen" Messwerte angezeigt bekommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 15:57 
Was wäre denn der Vorteil von einer noch kleineren Auflösung?


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 16:09 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2007 09:26
Beiträge: 1218
Nebenbei: Runden würde man die Rohdaten eh "müssen" wenn man darauf Wert legt "schöne Werte" zu haben. Durch die notwendige Kalibrierung bleibt zwar die Auflösung bei nahezu 0,05°, aber "glatt" weden die Werte nicht sein. Eher so wie 36,533°C; 36,583°C; 36,633°C...


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 16:18 
Ist das zu schwierig zu verstehen für "Normalos", weshalb man keine glatten Werte bekommt?


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 16:19 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2009 10:11
Beiträge: 1113
NFP seit: 2009
viewtopic.php?f=3&t=40593

Hier gibts schon eine Umfrage.

Kann man die Kalibrierung nicht so gestalten, dass die Werte glatt bleiben? (Wobei man so ja immer in die selbe Richtung runden würde, und nicht mal rauf, mal runter.)

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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 16:30 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2009 10:11
Beiträge: 1113
NFP seit: 2009
rbca hat geschrieben:
Mit dem Runden hätte man ja nicht unbedingt was am Hut, wenn das wirklich ein Problem sein sollte. Das könnte Andreas Software automatisch erledigen, so dass Frau nur die "nfp-konformen" Messwerte angezeigt bekommt.
Ich würde lieber selber entscheiden, wie und was ich runde, als das eine Software für mich machen zu lassen. Zudem würde das bedeuten, dass ich diese Software nutzen müsste. Und ich habe momentan einfach eine Papierkurve.

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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 16:34 
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Kurven-Entwirrerin

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Aber wenn man den iButton nutzt, MUSS man sich Software bedienen. Und momentan wird die Rundung ja ebenfalls von der Software vorgenommen, das merkt man als Anwender nur nicht, so lange man sich den Code nicht ansieht. Runden tut ein digitales Thermometer ja auch automatisch, nur wird einem da komplett vorenthalten nach welchen Kriteriean.
Wenn man beim kalibrieren schummelt, ist es kein kalibrieren mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 16:47 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2009 10:11
Beiträge: 1113
NFP seit: 2009
Ja, aber es muss ja nicht die von Andreas sein. Wobei du grundsätzlich natürlich recht hast!
Was das Kalibrieren angeht muss ich gestehen, das ich keine Ahnung habe, wie das funktioniert. Warum entstehen dadurch so "krumme" Zahlenwerte?

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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 17:37 
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Kurven-Entwirrerin

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Beiträge: 1218
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob Du die Software von Maxim (OneWireViewer) mit dem iButton ohne Abänderung des Codes noch Nutzen könntest *kopfkratz* Und wenn die Software eh abgeändert werden müsste, dann könnte man auch direkt nfp-konforme Rundung einprogrammieren (was wirklich nicht schwer ist).
Nehmen wir an, Du willst selbst ein Thermometer bauen. Du hast ein bisschen Quecksilber und ein dünnes Glasröhrchen von dem Du die Maße kennst. Wenn Du das Quecksilber da rein füllst, hat es eine bestimmte Höhe. Du kannst dann ausrechnen, wie hoch das Quecksilber mit jedem Grad mehr steigt (sagen wir 0,5mm). Du könntest dann alle 0,5 mm einen Strich an das Glasröhrchen machen und wüsstest so immer wieviel kälter oder wärmer es seit dem geworden ist. Das ist es was der iButton eigentlich macht. Du wüsstest aber nicht die wirkliche Temperatur, weil Dir der Anfangswert fehlt. Jetzt kommt ein Kalibrierer und misst mit seinem Mastergerät, dass zu Anfang eine Temperatur von 36,62623°C herrschte. Also hast Du für Deine Skala krumme Werte.


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 17:44 
Warum kann das Mastergerät nicht so messen, dass sofort auf einen 0,05er Werte gerundet wird?


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 17:59 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2007 09:26
Beiträge: 1218
Was gleichbedeutend damit ist, dass die Software das Runden übernimmt


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 18:05 
Ah ok, jetzt habe ich es verstanden. Dann darf sie das gerne tun. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 18:13 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 21. August 2007 09:26
Beiträge: 1218
In Wirklichkeit ist das natürlich ein bisschen komplizierter, weil der Abstand zum "wahren" Wert nicht über den gesamten Temperaturbereich konstant ist...
Und ich hoffe, ich habe keinen Blödsinn erzählt


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 Betreff des Beitrags: Re: iButton - Anfängerinnen - Thread
BeitragVerfasst: 10. März 2011 18:27 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 28. Januar 2009 15:19
Beiträge: 243
Wohnort: Arlesheim/Schweiz
rbca hat geschrieben:
Mit dem Runden hätte man ja nicht unbedingt was am Hut, wenn das wirklich ein Problem sein sollte. Das könnte Andreas Software automatisch erledigen, so dass Frau nur die "nfp-konformen" Messwerte angezeigt bekommt.
Wer es technisch nicht verstehen möchte, kann diesen Beitrag überspringen.

Es ist genau so wie rbca schreibt.
In dem iButton sitzt ein (wahrscheinlich 12 bit'iger) AD-Wandler der aus den Stromänderrungen des Thermistors (wärmeempfindlicher Halbleiter) Zahlen zwischen 0 und 4096 erzeugt. Diese Zahlen werden in Temperaturen umgerechnet (im iButton) und abgespeichert (im iButton). Bei Maxim wird der iButton auf +/- 0.5°C Genauigkeit zwischen -10 °C und 60°C kalibiert. Das passiert natürlich nachdem der Chip produziert wurde, d.h. es werden nachträglich Korrekturfaktoren in den iButton eingetragen, die vom auswertenden Programm (OneWireViewer, EndoTherm Basal) für die Berechnung des tatsächlichen Temperaturwertes verwendet werden. Das kann man abschalten, aber dann wird er noch ungenauer. Deshalb liefert der OneWireViewer auch so krumme Werte.
Für EndoTherm nehme ich mir jeden iButton nochmals vor und wiederhole die Kalibrierung mit einem feineren Verfahren, damit er unter +/-0.1°C über den geamten Bereich genau ist. Meine Korrekturwerte trage ich (öhm, trägt mein Kalibier-Programm) auch in den iButton ein. Und EndoTherm Med wie später EndoTherm Basal werten diese Faktoren zusätzlich aus und zeigen die korrigierten Werte an. (Die könnte man dann auf 0.1 auf oder abrunden.) Ich habe aber lieber die genauen Werte. Für EndoTherm Basal werden wir dann zusammen eine Benutzerinnen-freundliche Darstellung entwickeln.
Wenn Maxim die Auflösung erhöhen will, gibt es zwei Möglichkeiten:
  • Sie bauen einen besseren AD-Wandler (13/14 Bit Auflösung) ein, damit wird er wahrscheinlich zu teuer.
  • Sie verstärken das Messsignal vom Thermistor, dann reduzieren sie den Messbereich (Verdoppelung der Auflösung=Halbierung des Messbereiches) Das wäre für uns kein Problem, weil wir ja eigentlich nur Temperaturen zwischen 35°C und 45°C messen müssen. Technisch ist die Frage, ob die Verstärkung des Messignals so einfach ist: Wenn der Verstärker selbst rauscht, dann schwankt das Ausgangssignal und die vom Wandler gelieferten Zahlen springen bei gleicher Temperatur hin und her. Nehmen wir also an, wir könnten bis auf 0.01°C auflösen. Das nützt nicht so viel, wenn wir für 37.0°C mal 37.03 dann 37.01, dann 36.98 messen. Damit will ich sagen, dass die Erhöhung der Auflösung nicht in jedem Fall auch eine Erhöhung der Genauigkeit ist.

_________________
Andreas
EndoTherm GmbH


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