Dina hat geschrieben:
Radha hat geschrieben:
Nochmal an die Natürlich und sicher - Leserinnen: Wieso soll man nur äußerlich oder nur am Muttermund Schleim beobachten? Wenn ich außen nix merke, aber am Muttermund schon Schleim vorhanden ist, könnte ich doch unbeabsichtigt schwanger werden? "Nicht von außen gesehen" heißt doch nicht "nicht vorhanden"?
Und Schleim am Muttermund zu haben, bedeutet nicht automatisch, dass man schwanger werden kann. Du wirst am Muttermund in vielen Fällen früher Schleim beobachten als am Scheideneingang und du wirst ihn da länger finden, nur bedeutet das nicht, dass du auch früher und länger fruchtbar bist, sondern nur dass du mit der Schleimbeobachtung am Muttermund weniger freie Zeit hast.
Die Schleimauswertung am Muttermund ist also strenger als es sein müsste, um eine sichere Verhütung zu gewährleisten. Deswegen wird diese Form der Beobachtung auch empfohlen, wenn am Scheideneingang nicht genügend Schleim beobachtet wird.
Moin, moin,
also, das erscheint mir nicht plausibel - gerade das Vorhandensein des Schleims am Muttermund ist doch Voraussetzung für das Überleben der Spermien in der Scheide: Ist Schleim da, können sie überleben und auf den Eisprung warten, also kann die Frau schwanger werden. "Weniger freie Zeit" basiert auf der Annahme von Fruchtbarkeit - bei Vorhandensein von Schleim muss ich eine fruchtbare Zeit annehmen. In
Natürliche Familienplanung heute wird daher auch von der "Fertilitätstriade" aus Schleim, Eizelle, Samenzellen gesprochen. (Ausgabe von 2008, S. 21)
Rötzer warnt explizit davor, bei nur äußerlicher Beobachtung des Schleims bis zu dessen erstem Auftreten Unfruchtbarkeit anzunehmen: "Wer
f nicht wahrnehmen kann, könnte am Muttermund die ersten Veränderungen für eine mögliche fruchtbare Zeit finden, während äußerlich noch
t oder
Ø vorhanden ist. Bei
Fehlen der Feinbeobachtung f darf man daher
bei nur äußerlicher Beobachtung nie bis zum ersten Auftreten von
S Unfruchtbarkeit annehmen."
(Rötzer, Josef: Natürliche Empfängnisregelung. Wien 1994, S. 86, Hervorhebungen im Text)
Also müsste man doch davon ausgehen, dass die rein äußerliche Beobachtung weniger sicher zur Eingrenzung der fruchtbaren Zeit ist und die zusätzliche Muttermundbeobachtung die Sicherheit erhöht? Wenn man z. B. Schleim einen Tag äußerlich beobachten konnte, am nächsten Tag aber nicht und sich unsicher ist, wo man den Höhepunkt setzen soll, weil ja vielleicht noch Schleim am Muttermund zu finden ist, kann doch im Interesse einer erhöhten Sicherheit gar nichts dagegensprechen, die Muttermunduntersuchung hinzuzuziehen?
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Gruß Radha 17-jährig mit NER angefangen, das ergibt 25 Jahre erfolgreiche Verhütung und/oder Diagnosehilfe. *O02.1v 08/11. Mit Kind seit 21.07.2012. Neugierig?
C'est moi!