WerWieWas hat geschrieben:
Daraus könnte man ja analog ableiten, dass die große Gynefix mit 330er Oberfläche (ähnlich der TCU380A) effektiver ist als die kleine Gynefix mit 200er Oberfläche (vom Kupfergehalt gleich mit der Nova-T).
die frage nach der effektivität und der tragedauer der kleinen gynefix habe ich mir auch schon seit kurzem öfter gestellt (komisch, dass es mir nicht früher eingefallen ist

). in den meisten altikeln die man findet wird einfach pauschal gynefix gesagt ohne genauer zu unterscheiden. das macht die recherche nicht unbedingt einfach.
denn das was du sagst stimmt: die kupferoberfläche beeinflusst die efektivität des IUP. auf der suche nach mehr informationen dazu, bin ich aber nocht auf das hier gestoßen, was micht wieder mehr beruhigt:
Zitat:
Die hohe Effizienz der kleinen GyneFix® wird der Tatsache zugeschrieben, dass sowohl die inneren als auch die äußeren Kupferoberflächen des hohlen IUD Kontakt mit dem Gebärmuttermilieu haben und die gesamte Kupferoberfläche Kupferionen abgibt. Diese Eigenschaft ist ein fundamentaler Unterschied zu den klassischen Kupfer-IUD. Nur bei Kupferzylindern (GyneFix® besteht aus mehreren Kupferröhrchen, die an einem Verankerungsfaden angebracht sind) ist die nominale und die effektive Oberfläche die gleiche. Wenn Kupferdraht verwendet wird, ist der Teil des Drahtes, der am Kunststoffkörper anliegt, ineffektiv, und sollte nicht als Teil der effektiven Oberfläche gezählt werden [28, 29]. Chantler schrieb: „Es ist gezeigt worden, dass nur eine geringfügige Korrosion des Kupfers stattfindet, das mit dem Plastikkern in Kontakt steht, weswegen diese Fläche von der aktiven Kupferoberfläche abgezogen werden sollte“ [30]. Die effektive Kupferoberfläche des TCu200-IUDs beträgt nach dieser Berechnung nur 120 mm² und die des TCu380-IUDs 252 mm². Diese Forschungsergebnisse zeigten auch, dass die Kupferabgabe geringer ist, je enger der Kupferdraht gewunden ist. Das trifft beispielsweise auf High-load-Kupfer-IUD wie MLCu375 und TCu380A zu. Abschließend kann man sagen, dass etwa 40 % des Kupferdrahtes „ineffektiv“ sind. Dieser Umstand erklärt die hohe Effektivität des kleinen GyneFix® 200 IUD [31], und den fehlenden Anstieg in der jährlichen Schwangerschaftsrate unter GyneFix®, da die Oberfläche der rahmenlosen GyneFix® mit der Zeit nur wenig abnimmt.
http://www.kup.at/kup/pdf/9035.pdfDie gynefix mini hat also nicht die selbe oberfläche wie die novaT und sollte deshalt auch nicht deren geringere sicherheit haben, sondern kann eher verglichen werden mit normalen spiralen mit ca 340 mm². leider stammt das zitat aber nicht aus einer unabhängigen quelle. der artikel wurde von wildemeersch et al geschrieben, man sollte die information also eher mit vorsicht genießen. es ist aber vielleicht immerhin ein anhaltspunkt für weitere recherchen.
vielleicht stößt ja noch jemand auf eine langzeitstudie des gynefix 200 oder auf eines mit vergleichbar großer effektiver oberfläche. dann sind wir wieder etwas schlauer. nervig, dass sowas immer so schwer zu finden ist.
wir müssten mal die links zu allen möglichen studien und artikeln sammeln und sortieren, damit man immer schnell draufzugreifen kann. im google stößt man beim stichwort kupfer auf katalysatoren oder chemischen reaktionen. beim diaphragma ließt man etwas über membranen bei der elektrolyse usw.mfg, amily
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