Meli.d hat geschrieben:
Also, wenn da jetzt tatsächlich was schleimlösend wirkt bei jemandem - was genau tut sich damit? Haben die Spermien es leichter, den Weg zu finden, oder begünstigt das sogar die Einnistung?
Mich würde mal interessieren ob jemand tatsächlich Daten dazu hat wie sich Schleimlöser auf die Fruchtbarkeit auswirken.Mich interressieren Zahlen. Dass man Schleimlöser auch dafür einsetzt ist ja bekannt.
Mal ganz dreist meine Vermutungen

:
- höhere Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft, wenn man in der hochfruchtbaren keinen super tollen S+ Schleim hat
- verkürzte unfruchtbare Zeit am Zyklusanfang da ja durch guten Schleim die Überlebensdauer der Spermien verbessert wird/werden könnte
Aber ganz klar, wenn es um Verhütungssicherheit geht deckt NFP das ab, da man die Schleimqualität ja immer mitbekommt.
Allerdings bin ich nicht gerade ein Fan davon, wenn gesunde Frauen sich täglich Schleimlöser einwerfen um die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. In Groß Birtanien ist tatsächlich Acetylcystein in einem der gängigsten Nahrungsergäzungsmittel für Frauen die eine Schwangerschaft planen.
Für die Interessierten mal eine Liste mit häufigkeit der Nebenwirkungen in der Dosierung die man für produktiven Husten einsetzt:
Gelegentliche Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis), Tinnitus.
Seltene Nebenwirkungen:
Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sodbrennen, Blutungen, zum Teil im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen.
Sehr seltene Nebenwirkungen:
Allergische Reaktionen wie Juckreiz, Quaddelbildung (auch: Nesselsucht), Hautausschlag, Bronchialkrämpfe, Herzrasen, Blutdruckabfall.