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Welche psychischen Probleme hattest du unter der Pille?
Ja, Depressionen und/oder Bipolare Störungen 22%  22%  [ 65 ]
Ja, Halluzinationen 0%  0%  [ 0 ]
Ja, Schizophrenie und/oder Psychose(n) 0%  0%  [ 1 ]
Ja, Borderline Persönlichkeitsstörung 3%  3%  [ 9 ]
Ja, Selbstverletztendes Verhalten / Aggressionen 10%  10%  [ 29 ]
Ja, Angst- oder Zwangsstörungen 10%  10%  [ 31 ]
Ja, sonstiges (Essstörungen, Panikattacken, Burnout) 10%  10%  [ 31 ]
Ja, eher leichte Traurigkeit, Stimmungsschwankungen usw. 32%  32%  [ 96 ]
Ja, aber unsicher was es war 7%  7%  [ 20 ]
Nein, es war psychisch alles okay 7%  7%  [ 20 ]
Abstimmungen insgesamt : 302
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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 17. Januar 2011 01:25 
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Kurven-Rätslerin

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Also ich hab jetzt die Pille seit September wieder abgesetzt und kann nach wie vor nicht sagen, dass es mir schlechter ging mit. Ich will damit nicht in Abrede stellen, dass es bei anderen durchaus auswirkungen hat, aber bei mir war es eher umgekehrt. Ich war ausgeglichener und habe jetzt eher Probleme mit meinem eigenen Zyklus und meinen eigenen Hormonen. Ich bin auch nicht der Meinung, dass ich mich in meinem Alter noch "Pubertär" oder ohne Pille unsicher fühle.

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Julia ist planlos aber glücklich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 17. Januar 2011 13:44 
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Hochlagenjunkie

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Julia25 hat geschrieben:
Also ich hab jetzt die Pille seit September wieder abgesetzt und kann nach wie vor nicht sagen, dass es mir schlechter ging mit. Ich will damit nicht in Abrede stellen, dass es bei anderen durchaus auswirkungen hat, aber bei mir war es eher umgekehrt. Ich war ausgeglichener und habe jetzt eher Probleme mit meinem eigenen Zyklus und meinen eigenen Hormonen. Ich bin auch nicht der Meinung, dass ich mich in meinem Alter noch "Pubertär" oder ohne Pille unsicher fühle.
Das, was du als Ausgeglichenheit unter der Pille bezeichnest, resultiert aus der gleichförmigen Einnahme der Hormone. Diese schalten den natürlichen Stoffwechsel der Frau, der zyklischen Schwankungen unterliegt, aus und bewirken einen künstlichen Stoffwechsel, der mit der natürlichen Physiologie der Frau nichts zu tun hat. Probleme mit diesen zyklischen Schwankungen haben viele Frauen, meist treten sie in der 2. ZH auf und werden auch unter PMS klassifiziert. Sowohl psychische Ausgeglichenheit wie auch physisches Wohlbefinden sind durch die Ernährung und Lebensstilfaktoren wie regelmäßige Bewegung, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, stark beeinflussbar.

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Woman ist !Freigeist und unbeeinflussbar und hatte Nov 2016 mit 52 Jahren ihre letzte Mens, schnief-;(


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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 23:52 
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Kurven-Rätslerin

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Ist mir schon klar, dass das mit den Hormonschwankungen zu tun hat, aber es ist eben vom Empfinden für mich mit Pille besser. Deswegen würde ich sie zwar im Moment nicht wieder nehmen (ich hab erst noch Pläne ohne), aber es war eben nicht schlechter mit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 19. Januar 2011 19:00 
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nicht mehr ganz so neu

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Da muss ich ehrlich sein: das finde ich beneidenswert Julia! Ich glaube hätte ich eine Pille richtig vertragen und mich gut damit gefühlt hätte ich nicht solche angstvolle Monate durchlebt wie ohne Pille und mit der ganzen missglückten Testerei von Alternativen. Jetzt ist es ja inzwischen klar dass ich keine mehr nehmen werde/kann. Ich schau manchmal ganz neidisch auf meine Kollegin die ihre Pille schon seit Jahren nimmt und angeblich absolut keine NW hatte außer eine leichte Gewichtsabnahme. Vielleicht ist es ihr auch noch nicht ganz bewusst wie es ohne ist und ob sie nicht doch hier oder da NW hat, aber es gibt doch nichts Besseres als eine nebenwirkungsfreie Verhütung, oder? Was aber natürlich auch Langzeitschäden einschließt, aber derer muss man sich ja bewusst sein, wenn man täglich Medikamente (ist die Pille ja) schluckt.
Was ich aber super an NFP finde: es fordert beide Partner und nicht nur die Gesundheit der Frau.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 19. Januar 2011 19:49 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
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Ich hatte mit meinem Zusatzhormon auch keine Nebenwirkungen (mehr), die ja nicht als Nebenwirkungen der Pille erkannt worden waren. Und die Zeit, in der ich nebenwirkungsfrei war, war bei weitem die längste Zeit meiner Hormonjahre.
Dennoch war es ein unnatürlicher und nicht authentischer Zustand. Künstliche Ausgeglichenheit lässt sich mit vielen Medikamenten erreichen, das kann eine zufällig geeignete Hormonzusammensetzung in irgendeiner Antibabypille sein, genauso gut kann man das auch mit Psychopharmaka erzielen, wenn man zufällig das passende findet. Allen Methoden gemeinsam ist, dass es sich um einen medikamenten-induzierten Zustand handelt. Das vermeintliche psychische Wohlbefinden führt obendrein in eine gewisse Abhängigkeit, da man die Umstellungs-Symptome nicht als solche erkennt, sondern für psychische Probleme hält, die man unter der Medikamenten-Einnahme nicht hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 19. Januar 2011 21:06 
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Anne86 hat geschrieben:
Da muss ich ehrlich sein: das finde ich beneidenswert Julia! Ich glaube hätte ich eine Pille richtig vertragen und mich gut damit gefühlt hätte ich nicht solche angstvolle Monate durchlebt wie ohne Pille und mit der ganzen missglückten Testerei von Alternativen. Jetzt ist es ja inzwischen klar dass ich keine mehr nehmen werde/kann. Ich schau manchmal ganz neidisch auf meine Kollegin die ihre Pille schon seit Jahren nimmt und angeblich absolut keine NW hatte außer eine leichte Gewichtsabnahme. Vielleicht ist es ihr auch noch nicht ganz bewusst wie es ohne ist und ob sie nicht doch hier oder da NW hat, aber es gibt doch nichts Besseres als eine nebenwirkungsfreie Verhütung, oder? Was aber natürlich auch Langzeitschäden einschließt, aber derer muss man sich ja bewusst sein, wenn man täglich Medikamente (ist die Pille ja) schluckt.
Was ich aber super an NFP finde: es fordert beide Partner und nicht nur die Gesundheit der Frau.


ich unterschreibe jetzt mal dein Statement. Ich habe immer alle beineidet die die Pille so super vertragen. Und auch ich war viel ruhiger und weniger ängstlich mit Pille. Allerdings empfinde ich das jetzt nicht als schlimm, sondern eher positiv?!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 22. Januar 2011 23:57 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 3. Februar 2010 22:46
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Was mir auffällt ist, dass ich mich (trotz meines verkorksten Zyklusses), mit NFP sicherer fühle als mit Pille. Also sicherer in Bezug auf Verhütung, nicht im Sinne einer allgemeinen Ängstlichkeit. Ich hab das Gefühl genau direkt zu "sehen" was los ist und was vorgeht und die Barrieremethoden in der gefährlichen Zeit fühlen sich auch sicherer an. Und wenn was passiert währe, könnte ich das gleich sehen. Mit Pille hab ich immer gedacht " Hm. und wenn jetzt doch irgendwas nicht gewirkt hat, oder ich mit der Zeit geschludert hab... und dann meine Mens schwach war (was ja unter der Pille eh so ist), musste ich an die ganzen Berichte von "Schwanger trotz Pille denken." Eigendlich sollte sowas nicht geben, aber ich hab mehr als einen Test bei schwacher Mens gemacht... *draufhau*
Jetzt würde ich gleich sehen was Sache ist ;-) Das finde ich toll!
(sorry etwas Of Topik, aber ich wollte noch was positives schreiben *daumenhoch* )

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Julia ist planlos aber glücklich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 23. Januar 2011 00:32 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ich hatte einige psychische Veränderungen unter der Pille.

Normal bin ich psychisch etwas instabil, aber im händelbaren Rahmen. Ich tat mich schon immer schwer damit, Gefühle zuzugeben, konnte es aber mit einigen Gestottere dennoch. Ich wurde leicht rot und mir war schnell etwas peinlich. Ängstlich war ich auch, vor allem hatte ich immer Angst mich zu blamieren.

Unter der Miranova zeigte ich folgendes:

- extreme Aggressivität (warf Bücher durch den Schulunterricht)
- Gefühlskälte

Nach dem Absetzen nahm ich anderthalb Jahre die Belara:

- extreme Gefühlskälte
- riesige Angst davor, Gefühle zu zeigen, bzw. konnte es überhaupt nicht mehr, war schwer gehemmt
- wurde superschnell rot
- Libidosteigerung in ungesundem Maße (mir schwollen ständig die Schamlippen an)
- Gedanken kreisten ausschließlich um Sex und darum, Männer anzugraben
- psychisch wurde ich sehr stabil. Ich weinte nie, wenn dann aus Rührung (Baby wird im TV geboren). Ich hatte keine depressiven Verstimmungen mehr und meine Ängste waren auch weg, außer die vor den Gefühlen. Ich fühlte mich insgesamt sehr stark und wichtig.

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Gut feelings are guardian angels.
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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 23. Januar 2011 01:47 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 92
NFP seit: Januar 2011
Also ich bin an sich psychisch auch nicht die stabilste, aber im Normalfall (wenn nun nichts gravierendes wie eine FG oder ähnliches passiert) komme ich damit gut zurecht.

Ich hatte am Anfang (so ab 16) die Valette. Damit hatte ich auch ziemlich depressive Verstimmungen. Ich habe sehr viel geweint (meist allein in meinem Zimmer) und zwischendurch wollte ich einfach nicht mehr. Ich fühlte mich kraft- und nutzlos. An die Zeit kann ich mich jedoch kaum noch erinnern und ich kann auch nicht sagen, ob ich nicht allgemein anfällig dafür war, das mit der Pupertät zu tun hatte oder ähnliches.

Danach nahm ich irgendwann die Yasmin und habe auch den Nuvaring versucht. Den Nuvaring habe ich jedoch nur ein paar Monate genommen und kann deswegen auch nichts genaues dazu sagen, außer, dass ich ih meiner Meinung nach am Besten von allen Vertragen habe (aber das ist ja auch keine Pille).
Unter derYasmin hatte ich definitiv Angstzustände und Depressionen. Da habe ich mich teilweise nichtmal getraut rauszugehen. Die normalsten Dinge wie Lebensmittel einkaufen wurden für mich zur Qual. Ich begab mich sogar in psychiatrische Behandlung, da ich zum Beispiel auf der Arbeit von unserem "Raucherbalkon" in der 5. Etage ständig nach unten geschaut habe und mich fragte, wie es wohl wäre einfach runter zuspringen und von welcher Stelle es wohl am Besten sei. Schlimm wurde es, als ich dann eine Woche krankgeschrieben war, weil ich von morgens bis Abends nur noch heulend (und zwar richtig, nicht nur ein paar Tränchen) im Bett lag und zu nichts mehr in der Lage war, da ich mir für alles Unglück bei meiner Familie, Freunden und der ganzen Welt die Schuld gab. Da ich Antidepressiva nahm und meine Libido damit wirklich bei Null war, habe ich die Pille abgesetzt und Sport getrieben. Mir ging es 1000 Mal besser. Es ist natürlich schwer zu sagen, woran das nun gelegen hat, da dort viele Dinge einfluss genommen haben.

Den Vogel abgeschossen hat bei mir jedoch die Diane35. Die bekam ich von meinem Frauenarzt verschrieben, da ich einen erhöhten Testosteronspiegel im Blut hatte. Schon im ersten "Zyklus" bin ich total durchgedreht. Ich habe geweint, mir schwere Vorwürfe über alles und jeden gemacht. Irgendwann fing ich an, mir mit einem Küchenmesser blutige Streifen in Arme und Beine zu ritzen, meinen Kopf gegen Wänge zu schlagen oder einfach nur mit meinen geballten Fäusten mit voller Wucht auf meine Oberschenkel einzuschlagen.
Ich wollte alles abbrechen, was ich in dem Moment machte und einfach nur noch sterben. Mein armer Freund tut mir im Nachhinein wirklich Leid, aber er was der einzige, der den Zusammenhang zwischen der Pille und diesem katastrophalen Verhalten gesehen hat. Er sagte mir, dass ich davor ein ganz anderer Mensch gewesen sei. Ich habe die Pille daraufhin abgesetzt, den FA gewechselt und nach einer Leichteren gefragt.

Dann bekam ich die Belissima. In den ersten 3 Tagen nach Einnahme war mir nur noch schwindelig und schlecht. Ich konnte mich überhaupt nicht mehr konzentrieren. Arbeiten ging damit auch nicht. Daraufhin habe ich diese Pille sofort abgesetzt, da zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr einer Schwangerschaft bestand, und beschlossen meinem Körper nie wieder mit künstlichen Hormonen zu vergiften. Es fühlte sich in diesem Moment wirklich wie Gift an, da mir da bewusst wurde, was dieses Zeug mit mir und meinem Körper angerichtet hatte.

Ich finde es einfach unverantwortlich, dass vor allem auch jungen Mädchen einfach so die Pille verschrieben wird und kaum jemand über solche Nebenwirkungen aufgeklärt wird.
Mein Leben ist zwar nicht verkorkst deswegen, aber es wäre sicherlich in einigen Dingen anders verlaufen.
Ich muss sagen, ich habe jetzt auch noch zwischendurch Phasen, in denen ich mich nicht gut fühle und (auf Grund der Erfahrung, die ich damals sammelte) Angst habe wieder in eine Depression reinzurutschen, aber bisher war es nie so schlimm.

Oh, das ist jetzt aber ganz schön lang geworden. :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 25. Januar 2011 23:50 
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neu hier

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Nachdem ich eure Berichte gelesen habe ist mir einfach nur schlecht!
Das tun sich Frauen jahrelang freiwillig an...

Hatte auch ähnliche Probleme wie viele von euch.
- Verstärkung der Depression
- aggressive Grundstimmung und Wutausbrüche
- ständiges Weinen
- Selbstzweifel und keine Spur von Ego
...etc...

@ aranqua: Du kannst von Glück sprechen, wenn du die Veränderungen schon im ersten Zyklus bemerkt hast. Mir ist aus eigener Erfahrung, aber auch in Gesprächen mit anderen Frauen aufgefallen, dass die Veränderungen schleichend kommen und frau keinen Zusammenhang herstellt zwischen Hormonen und den ganzen psychischen Symptomen. *kopfWand*

In mich bekommt jedenfalls niemand mehr die Pille rein *applaus*


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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 26. Januar 2011 01:08 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 542
lisl hat geschrieben:
Mir ist aus eigener Erfahrung, aber auch in Gesprächen mit anderen Frauen aufgefallen, dass die Veränderungen schleichend kommen und frau keinen Zusammenhang herstellt zwischen Hormonen und den ganzen psychischen Symptomen. *kopfWand*

In mich bekommt jedenfalls niemand mehr die Pille rein *applaus*
so ist es *zustimm* , ich habe den Zusammenhang erst nach zwanzig Jahren erkannt, bei mir traten die Veränderungen, wenn ich das Zusatzhormon nicht verschrieben bekam, meist erst nach sechs Monaten vollständig auf, wer wäre da auf einen Zusammenhang mit der Antibabypille gekommen???
Ich glaubte jahrelang an eine mysteriöse Krankheit, von der ich als einzige auf der Welt betroffen war und für deren Symptome ich mich unendlich schämte *heul* *steinschmeiss* .
Ohne die vielen Infos, die ich GsD in den letzten Jahren im I-Net gefunden habe, würde ich heute noch Hormone schlucken. Noch 2001, als ich zum ersten Mal begann zu recherchieren, konnte ich nicht die geringsten Informationen über hormonelle Erkrankungen bei Frauen finden.

Das schlimme daran ist, dass vor allem FÄ die Zusammenhänge ignorieren und leugnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 28. Januar 2011 12:22 
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nicht mehr ganz so neu

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NFP seit: Januar 2011
lisl hat geschrieben:
@ aranqua: Du kannst von Glück sprechen, wenn du die Veränderungen schon im ersten Zyklus bemerkt hast. Mir ist aus eigener Erfahrung, aber auch in Gesprächen mit anderen Frauen aufgefallen, dass die Veränderungen schleichend kommen und frau keinen Zusammenhang herstellt zwischen Hormonen und den ganzen psychischen Symptomen. *kopfWand*


Ich muss dazu sagen, dass ich den Zusammenhang niemals selbst entdeckt hätte. Mein Freund hat da kombiniert. Wir kamen in einer pillenfreien Phase zusammen. Aufgrund meiner Zyklusbeschwerden wandte ich mich dann an meinen Frauenarzt, der bei mir einen erhöhten Testosteronspiegel diagnoszierte und mir die Diane35 (Hormonbombe überhaupt) empfahl und verschrieb. Ich nahm diese 2 Monate.
Mein Freund erlebte daraufhin das Grauen live mit, wie sich innerhalb kurzer Zeit aus einer lebenslustigen, fröhlichen Person ein körperliches (konnte auch nicht mehr richtig Schlafen aufgrund von Wassereinlagerungen und nächtlichen Krämpfen) und seelisches Wrack entwickelte.
Allein wäre ich nie auf den Zusammenhang gekommen. Ich dachte immer ich bin halt so und habe Phasen, in denen ich depressiv, selbstzerstörerisch und allgemein nicht gesellschaftstauglich bin. Erst als er die Vermutung äußerte, habe ich drüber nachgedacht und konnte die Zusammenhänge bestätigen.

Ich finde das traurig, dass so viele Frauen die Pille nehmen und sich gar keine Gedanken darüber machen, was sie sich selbst gerade antun, weil sie es einfach nicht merken.. :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 30. Januar 2011 19:52 
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nicht mehr ganz so neu

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Meiner Kollegin geht es auch ganz übel: tägliche starke Kopfschmerzen und Müdigkeit, Magen-Darmbeschwerden, seltsame Gewichtszunahme...aber nö, sie sieht es gar nicht ein dies mit der Pille in Verbindung zu bringen, lieber denkt sie an eine mysteriöse Krankheit die unheilbar ist :roll: . So ein Schwachsinn! Ständig mir dieses Gejammer anzuhören und doch ändert sie nichts ist mehr als nervig, vor allem wenn ich ja aus eigener Erfahrung weiß dass es mit Absetzen der Pille meist besser wird. Aber die meisten Pillen-Anwender haben ja die Weisheit mit Löffeln gefressen und mukieren sich über NFP und alternative Verhütung. Na bitte, dann sollen sie auch mit ihren Problemen leben und andere nicht damit nerven. *Nudelholz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 30. Januar 2011 20:27 
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Hochlagenjunkie

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Anne86 hat geschrieben:
Meiner Kollegin geht es auch ganz übel: tägliche starke Kopfschmerzen und Müdigkeit, Magen-Darmbeschwerden, seltsame Gewichtszunahme...aber nö, sie sieht es gar nicht ein dies mit der Pille in Verbindung zu bringen, lieber denkt sie an eine mysteriöse Krankheit die unheilbar ist :roll: . So ein Schwachsinn! Ständig mir dieses Gejammer anzuhören und doch ändert sie nichts ist mehr als nervig, vor allem wenn ich ja aus eigener Erfahrung weiß dass es mit Absetzen der Pille meist besser wird. Aber die meisten Pillen-Anwender haben ja die Weisheit mit Löffeln gefressen und mukieren sich über NFP und alternative Verhütung. Na bitte, dann sollen sie auch mit ihren Problemen leben und andere nicht damit nerven. *Nudelholz*
eine meiner jungen Kolleginnen hat mit 23 Restless-Legs-Syndrom. Irgendwie kommt mir das spanisch vor, dass sie das in diesem Alter hat, aber ob es mit der Pille (auch die Diane35 unter irgendeinem Generika-Namen) zusammenhängt, könnte man erst mit Bestimmtheit sagen, wenn sie sie absetzen würde. Aber auch sie ist stur und schluckt lieber vielleicht vermeidbare Neuroleptika. Sie kommt mir manchmal auch ziemlich tabulos und kalt vor und überschreitet in Gesprächen gewisse Schamgrenzen und findet das cool und äußerst selbstbewusst. Da ich unter der Pille genauso war, bin ich überzeugt, dass das an der Pille liegt. Sie schluckt sie aber schon seit ihrem 13. Lebensjahr und kennt sich nur so. Irgendwie empfinde ich es manchmal als schwierig, mit Frauen umzugehen, die die gleichen oder ähnlichen Symptome wie ich unter der Pille haben, und das als Außenstehende zu erkennen, ohne auch nur das Geringste dagegen tun zu können. Man kommt sich so ohnmächtig vor.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hattest du psychische Veränderungen/Störungen mit der Pi
BeitragVerfasst: 31. Januar 2011 08:56 
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nicht mehr ganz so neu

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Ach du meine Güte :shock:
Unter der Diane35 habe ich auch gedacht das Restles-Legs-Syndrom zu haben. Ich hatte nachts Krämpfe, konnte mit den Beinen nicht still halten und bin mit Muskelkater aufgewacht.
Das ist schrecklich. Kannst du sie nicht überreden mal ihren FA darauf anzusprechen oder selbst ein wenig zu recherchieren? Die Diane35 sollte man auch nur nach Medizinischer Indikation bekommen. Und das sind in dem Fall nicht ein paar Pickelchen, sondern ein Problem mit dem Hormonspiegel. Sie sollte sich das überlegen! Seit dem sie 13 ist :-(
Die Arme pumpt sich mit Neuroleptika voll, weil kaum ein Arzt einsehen will, dass die Pille einfach nicht das Wundermittel ist, als das es immer dargestellt wird.

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