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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 17:58 
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Kurven-Entwirrerin

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Beiträge: 1099
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Wuseline hat geschrieben:
Was mich nur wundert ist, dass mein Doc mein FSH mit fast 9 als besorgniserregend einstuft und meint, man könne mit Hormonen nicht viel machen. *hä*
Das wäre ja auch alls FSH und wär halt fraglich ob die Eierstöcke darauf überhaupt reagieren.
Naja, er vermutet, dass Du nicht mehr so gut auf Stimulation ansprechen würdest wie jemand mit einem niedrigeren FSH. Aber ehrlich gesagt kommt mir seine Aussage dennoch spanisch vor; denn ein FSH von 9 ist ja immer noch in der Norm und es gibt Frauen, die sehr lange hohe FSH-Werte haben - dazu scheinst Du ja zu gehören; denn er war ja früher auch schon hoch-normal und hat sich jetzt auch nicht dramatisch verschlechtert. Tja, und an Deinem AMH gibt es ja wohl nichts zu meckern *sonne*. Ich weiß natürlich nicht, was genau ihn nun bewogen hat, Euch das zu raten:
Wuseline hat geschrieben:
Er meint, wir sollten nicht länger als 1 Jahr warten.
Aber ich würde vermuten, dass es eben in Deinem Fall einfach sehr schwer ist, Prognosen abzugeben und er Dich deshalb nicht in Sicherheit wiegen will, obwohl die Werte erst einmal gut sind *kopfkratz*.

Willst Du denn überhaupt länger als ein Jahr warten? Falls nicht ist doch erst einmal alles gut, oder? Ihr müsst nicht sofort loslegen und es ist gut möglich, dass es dann einfach klappt. Um alles Weitere würde ich mich kümmern, wenn es soweit kommen sollte - und dann ggf. einen anderen KiWu-Arzt befragen wegen Stimu-Möglichkeiten.

Petersilie

_________________
Petersilie, 41 Jahre, NFP seit 3/2006 mit Papier&Stift, nach insgesamt sechs Jahren KiWu-Zeit jetzt mit der großen Mini-Petersilie (2008) und Petersilchen (2013) komplett, und Ju_uma als Forumspatin.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 18:03 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. März 2008 20:37
Beiträge: 3605
Wohnort: Niedersachsen
Wuseline hat geschrieben:
Jan 2011
AMH 3,3
FSH 8,7

Doc meint, man könnte die Eizellreifung kaum durch noch mehr Hormone verbessern *hä*
das würde eher ein Gegenteil bewirken.
Aber wenns so nicht klappt, würd man es natürlich versuchen.
Vorerst, bei KiWU, in einem Jahr, Crinone nach ES und Heparin ab pos. Test. TSH einpendeln um die 1.

Also, mir kommt das spanisch vor. Auf www.wunschkinder.net steht, dass eine hormonelle Stimulation bis zu Werten von 15-20 U/l sinnvoll ist. Außerdem sieht es doch so aus, als hätten sich sowohl AMH also auch FSH seit der letzten Blutentnahme verbessert.
Ich glaube, wenn ihr nicht so schnell eine weitere Schwangerschaft anstrebt, würde ich in einem halben Jahr mit gut eingestelltem TSH nochmals eine Blutentnahme machen lassen. Wer weiß, was dann raus kommt.

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Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 18:34 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
Marit, ich verstehe die Angabe auf wunschkinder.net so, dass erst ab 15/20 U/l eine Stimulation sinnvoll erscheint und Werte darunter als normal angesehen werden. Verstehe ich da etwas falsch?

Wuseline, zu welchem Zyklustag wurde denn FSH bei dir gemessen? Mir kommt die Interpretation deiner Hormonwerte durch deinen Arzt wirklich suspekt vor, ich kann an deinen Werten beim besten Willen nichts außergewöhnliches erkennen für dein Alter *kopfkratz* . Wurden denn auch deine andere Hormone ermittelt, also Östrogen und FH? Hast du schon mal eine zweite ärztliche Meinung eingeholt?
Was waren die Gründe für deine FGs? M.M. nach sind zumindest FSH und AMH nicht der Grund dafür. Gibt es hier nicht auch einen thread zum Thema habituelle Aborte? Ich meine, so etwas hier mal gelesen zu haben?

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 18:56 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 6. Dezember 2006 16:32
Beiträge: 1099
Wohnort: Berlin
SalutCarole, Wuseline hat zusätzlich noch einen Gendefekt - ich vermute mal, dass der Arzt deshalb so vorsichtig ist und ggf. ist ja auch Stimulation deshalb schwierig. Aber ansonsten hast Du Recht, FSH und AMH selbst lassen den Schluss nicht zu!

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Petersilie, 41 Jahre, NFP seit 3/2006 mit Papier&Stift, nach insgesamt sechs Jahren KiWu-Zeit jetzt mit der großen Mini-Petersilie (2008) und Petersilchen (2013) komplett, und Ju_uma als Forumspatin.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 19:11 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. März 2008 20:37
Beiträge: 3605
Wohnort: Niedersachsen
SalutCarole hat geschrieben:
Marit, ich verstehe die Angabe auf wunschkinder.net so, dass erst ab 15/20 U/l eine Stimulation sinnvoll erscheint und Werte darunter als normal angesehen werden. Verstehe ich da etwas falsch?

[quote=wunschkinder.net]Ein Wert, der eine solche Einschätzung möglich macht und dazu auch am häufigsten verwendet wird, ist der FSH-Wert. Dieses Hormon der Hirnanhangsdrüse steigt an, wenn die Eierstocksfunktion nachlässt. Bei Werten > 25-30 U/l ist eine ausreichende Reaktion der Eierstöcke nicht mehr zu erwarten, oft wird ein Schwellenwert von 15-20 U/l als sinnvolle Grenze angesehen.
[/quote]
Für mich heißt das, dass bei Werten >25-30 U/l eine Stimulation nicht mehr sinnvoll ist, weil die Eierstöcke darauf nicht mehr Reagieren. Wenn der Schwellenwert bei 15-20 U/l liegt, bedeutet das für mich, dass es sich bis zu diesem Wert auf jeden Fall lohnt, zu stimulieren.


Wenn ich Wuseline richtig verstanden habe, hat zwischen den beiden Blutentnahmen eine L-Thyroxin-Therapie (wegen Hashimoto) begonnen. Möglicherweise ist die ja für die Verbesserung der Werte verantwortlich? Dann wäre da vielleicht noch eine weitere Verbesserung drin. Auch für die Sternchen könnte ja Hashi zumindest mit verantwortlich sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 19:43 
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Inventar

Registriert: 8. Dezember 2007 19:44
Beiträge: 2236
NFP seit: 01/08
hier gehts ja rege zu . schön.

Ich habe mit TSH 1,7 und 2,1, keine AK, nur L thryroxin wegen KiWU genommen. Um das TSH bei 1 einzupendeln.
Nach der SS habe ich das wieder abgesetzt.

Das letzte TSH von Ende Nov. war 0,9.

Ich habe kein Hashimoto und kein PCO.

DIe LH Werte, Östraidol, Prog., waren alle OK. VOn Febr. 2009.
Prolaktin 9.2 (4,8-23)
LH 5.7 (2,4-13)
Östradiol 46 (13-166)
FSH 9,5
AMH 2,6

Jetzt im Jan. wurde nur FSH und AMH gemessen.

Bei meinem Syndrom teilen sich die Zellen schneller. Und es bewirkt irgendwas an den Eizellen. So genau, wissen sie es nicht. Jedenfalls geht das mit einer hohen FG Rate einher.
Und die Zellen altern schneller, d.h. dass ich früher in die WJ komme.

Der Doc meint auch, vermutlich kommen deshalb meine Eisprünge etwas später, weil die Eireifung eben nicht optimal ist.
Er hat auch gesagt, dass das FSH auch recht schnell steigen kann.

Die FGs waren im Zeitraum 4.-5.SSW. Ich hatte auch HCG Schwankungen, was auch auf eine schlechte EZ Quali hinweist. Vermutlich konnten die anderen EZ sich nicht gut genug einnisten. Es sind ja auch erstmal 'meine Zellen' die HCG bilden.
Da ist halt wohl das Problem, dass die EZ schlecht angelegt sind.

Und das wird ja mit der Zeit eher schlechter, als besser.

Der Doc meint, man könne die Werte nicht so genau vergleichen, verschiedene Labors usw.

Ich habe vor beiden Hormonuntersuchungen, jeweils 3. ZT, kein L - Thyroxin genommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 22:09 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
Wuseline hat geschrieben:
hier gehts ja rege zu . schön.

Ich habe mit TSH 1,7 und 2,1, keine AK, nur L thryroxin wegen KiWU genommen. Um das TSH bei 1 einzupendeln.
Nach der SS habe ich das wieder abgesetzt.

Das letzte TSH von Ende Nov. war 0,9.

Ich habe kein Hashimoto und kein PCO.
...
Bei meinem Syndrom teilen sich die Zellen schneller. Und es bewirkt irgendwas an den Eizellen. So genau, wissen sie es nicht. Jedenfalls geht das mit einer hohen FG Rate einher.
Und die Zellen altern schneller, d.h. dass ich früher in die WJ komme.
...
Der Doc meint auch, vermutlich kommen deshalb meine Eisprünge etwas später, weil die Eireifung eben nicht optimal ist.
@Wuseline,
ich hatte bei einer Blutabnahme vor zwei Jahren TSH 1.580 mU/l. Da hätte ich ja L-Thyroxin nehmen müssen :shock: *kopfkratz* ? Ein Jahr später war der Wert ohne L-Thyroxin von ganz alleine auf 1,00 gesunken. Woran das jetzt lag, weiß ich nicht, in meiner Ernährung hatte sich in diesem Zeitraum nicht bewusst etwas geändert. Dass du ein Absinken auf einen für eine Schwangerschaft günstigen Wert natürlich nicht dem Zufall überlassen willst, kann ich nachvollziehen.

Was heißt das denn, deine Zellen teilen sich schneller? Sind die Eizellen nicht schon von Geburt an in uns angelegt? Oder teilen sich die Zellen deines gesamten Körpers schneller als bei anderen Menschen? Oder bezieht sich das auf die Zellen des Embryos, der in dir wächst?
Gibt es für dieses Syndrom eigentlich eine medizinische Bezeichnung? Ich würde gerne mal danach googeln.

Wenn ich die Aussage deines Arztes beim Wort nehme, dass verlängerte Follikelphasen ursächlich für eine beeinträchtigte EZ-Reifung seien, dann müssten im Umkehrschluss prämenopausale Frauen mit verkürzten Follikelphasen ja echte Super-Eier haben :mrgreen: .
Marit hat geschrieben:
Wenn der Schwellenwert bei 15-20 U/l liegt, bedeutet das für mich, dass es sich bis zu diesem Wert auf jeden Fall lohnt, zu stimulieren.
Marit, ich verstehe irgendwie nicht ganz, wieso bei normalen Hormonwerten und einem FSH unter diesem Schwellenwert überhaupt stimuliert werden soll. Die Werte sagen, wenn man von diesem Gendefekt mal absieht, doch alles andere als eine Schwäche der Eierstöcke aus, oder? Ich habe eher den Eindruck, dass Wuseline nicht das Problem hat, nicht schwanger zu werden, sondern eher, es auch zu bleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Januar 2011 23:17 
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Inventar

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Ja, schwanger zu bleiben, ist wohl das Problem.
Wir haben es halt kontrolliert, da das FSH ja 2009 im oberen Grenzbereich lag. Der KiWU Doc meinte ja auch, anfängliche Eierstockinsuffizienz.

Naja, man weiss es halt nicht so genau. Das Gen bewirkt irgendwas an den Eizellen. Ich vermute, dass sie schlecht schon angelegt sind. Und ist die Zellaustauschrate noch erhöht, lässt das die Eizellen schneller altern. Und weil das in allen Zellen stattfindet, können eher Fehler entstehen. Daher habe ich ein großes Tumorrisiko, wo ich jetzt einiges an Vorsorge schon treffe.

Immerhin wissen wir jetzt schon, dass meine Eierstockreserve vermutlich früher erschöpft sein wird und ich jetzt schon eine nicht optimale Follikelreifung habe. Und erfahren es nicht erst, wenn es zu spät, zu knapp wird.

Die Werte sind noch in der Norm. Klar gibt es Frauen, die jahrelang erhöhte Werte haben. Aber sind sie erstmal richtig hoch, kann man auch nicht mehr viel machen.

Wie ist das, kann man die Follikelreifung mit Vit B 6 und 12 verbessern?
Ich habe bei KiWu schon Centrum materna genommen gehabt, L Thyroxin und Folsäure 5 mg.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 19. Januar 2011 09:59 
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Inventar

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durch googeln habe ich jetzt rausgefunden, dass wenn das FSH erhöht ist, das bedeutet, dass die Anzahl der Eier in den Eierstöcken schon abnimmt. Daraus resultiert eine schlechtere SS Rate, weil es nicht mehr soviel Auswahl an Eiern gibt. Und man spricht schlechter auf Stimu an. D.h. weniger Follis, weniger Gute/ Reife dabei.
Wenn es stark erhöht ist, gibt es keine Eier mehr zum reifen.

wir haben anfangs vermutet, dass es an meinem geringen Fettanteil lag. Ich habe damals mit Fresubindrinks 8 kg zugenommen.
Jetzt bin ich aber normalgewichtig mit wesentlich mehr Fettanteil als damals und das FSH ist trotzdem im oberen Normbereich. Wird wohl nicht daran gelegen haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 19. Januar 2011 12:20 
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Kurven-Entwirrerin

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Wuseline hat geschrieben:
durch googeln habe ich jetzt rausgefunden, dass wenn das FSH erhöht ist, das bedeutet, dass die Anzahl der Eier in den Eierstöcken schon abnimmt. Daraus resultiert eine schlechtere SS Rate, weil es nicht mehr soviel Auswahl an Eiern gibt. Und man spricht schlechter auf Stimu an. D.h. weniger Follis, weniger Gute/ Reife dabei.
Wenn es stark erhöht ist, gibt es keine Eier mehr zum reifen.
FSH ist das Hormon, durch das die Hirnanhangdrüse die Eierstöcke anregt. Je weniger gut die reagieren, desto "lauter" schreit die Hirnanhangdrüse.

Sie redet bei Dir zwar laut, schreit aber noch nicht; denn Deine sind noch in der Norm.

Hier findest Du weitere Infos, auch darüber, dass es bei vielen Frauen lange normal-hoch bleiben kann: De Geyter (2003): Therapeutische Strategien bei relativer hypergonadotroper Ovarialinsuffizienz, in: Journal für Fertilität und Reproduktion 2003; 13 (2), 7-14.

Aus Deinem AMH jedenfalls kann man wirklich keine beginnende Ovarialinsuffizienz ablesen, sondern eher, dass Du eben zu jenen Frauen mit langer Phase normal-hohen FSHs gehörst. Dein Arzt hat natürlich mehr Infos und weiß vermutlich, warum er Dir dennoch eine Ovarialinsuffizienz bescheinigt (und Du hast ja schon ein paar Gründe genannt, warum das bei Dir so sein könnte), aber der Verweis auf den FSH-Wert genügt dazu nicht. Auch hier: Wenn Du dem AMH misstraust, wäre ein Antralfollicel count vielleicht sinnvoll, aber da Ihr jetzt erstmal ein Jahr warten wollt, wenn ich Euch richtig verstehe, kannst Du Dich doch ohnehin erst einmal zurücklehnen, oder?

Petersilie

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 19. Januar 2011 13:47 
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Inventar

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Ja, wir können uns jetzt ganz entspannt zurücklehnen.
Erst wollten wir ja 3 Jahre warten. Aber es wär wirklich besser nur ein Jahr zu warten, auch mit der Vorgeschichte.
Aber die Werte, besonders das AMH hat mich wirklich beruhigt.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 17. Februar 2011 16:30 
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neu hier

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Hallo
Bei mir wurde letztes Jahr im Mai ein AMH von 0,7 und ein FSH von 12,3 festgestehlt.
Ich bin erst 33 Jahre Alt und das die Werte so schlecht waren hat mich sehr geschockt :shock: .
Hat der Eisprung eigentlich Auswirkung auf diese Werte?
Die Blutentnahme war an ZT15 und die erste höhere Messung war an ZT17.
Darf ich noch hoffen?

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Alle Rechtschreibfehler sind volle Absicht, zusammen ergeben sie eine unterschwellige Botschaft, mit der ich versuchen werde, die Weltherrschschaft an mich zu reißen


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 17. Februar 2011 18:23 
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Inventar

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Beiträge: 2236
NFP seit: 01/08
soweit ich weiss, ist es sehr wichtig, dass die Hormone an ZT 3 bis 5 abgenommen werden. Einzig AMH kann Zyklusunabhängig bestimmt werden.
Was hat der Doc gesagt , bzw warum wurde bestimmt?

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 17. Februar 2011 18:24 
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Wohnort: zuhause
elke77 hat geschrieben:
Hallo
Bei mir wurde letztes Jahr im Mai ein AMH von 0,7 und ein FSH von 12,3 festgestehlt.
Ich bin erst 33 Jahre Alt und das die Werte so schlecht waren hat mich sehr geschockt :shock: .
Hat der Eisprung eigentlich Auswirkung auf diese Werte?
Die Blutentnahme war an ZT15 und die erste höhere Messung war an ZT17.
Darf ich noch hoffen?

Der Eisprung hat darauf keine Auswirkung, sondern das FSH auf den ES. Eigentlich sollte dieser Wert ZT 2-5 gemessen werden. Der AMH sagt was über die Aktivität der Eierstöcke, beeinflusst damit wohl den ES aber nicht der ES den AMH. Dieser Wert kann zu jedem Zeitpunkt im Zyklus gemessen werden.

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Kates Seite
*02/09 (12.Woche, ohne AS), seit August 2019 mit Minikate, Forumspatin von Juliane und Sebastian[/img]


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 17. Februar 2011 18:39 
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NFP-Gräfin

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Der FSH-Wert steigt in der Eisprungphase an, daher ist der Wert nicht aussagekräftig. Der AMH-Wert ist allerdings nicht von der Zyklusphase abhängig, der dürfte aussagekräftig sein. Der AMH-Wert sagt aber im Wesentlichen etwas darüber aus, wieviele Follikel für den neuen Zyklus quasi in Startposition stehen, bei jüngeren Frauen, die insgesamt noch gesündere Eizellen haben, sind da die Chancen insgesamt auch mit niedrigerem AMH durchaus noch größer, als bei Frauen um die 40 mit niedrigem AMH, weil die Chancen, dass unter den Eizellen, die da in Startposition sind, eine gesunde ist, die ausreift, größer sind - vorausgesetzt natürlich, es finden überhaupt noch Eisprünge statt.

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