Zitat:
Es gibt ein gutes Beckenbodentrainingsbuch "Tiger Feeling" von Benita Cantieni. Sie beschreibt, dass sie das auch konnte. Wer weiss, wenn man lange genug übt?
B. Cantieni formuliert in einem ihrer bücher die theorie, dass möglicherweise früher (steinzeit..?) die menschen einen stärkeren beckenboden hatten und dass es vielleicht auch anatomisch unterschiede gegeben haben könnte im vergleich zu heute (da bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ist schon lange her, dass ich das buch gelesen habe), ich glaube sie dachte an eine art mulde am ende der scheide (also tief drinnen) in der blut gesammelt werden konnte.
seit ich beckenbodentraining nach der cantienica methode mache habe ich beobachtet, dass bei mir das meiste blut dann rausfließt wenn ich gerade auf der toilette bin, also den beckenboden gerade loslasse. es fließt zwar ansonsten auch blut aber die größten mengen kommen immer dann wenn ich gerade auf der toilette bin. diese beobachtung machte ich dann wenn das blut frei rausfließen kann (also ohne tässchen oder tampon).
Zitat:
Irgendwie verkrampf ich da so ein bissl, weil ich versuch es "da unten" zusammenzupressen, dass nix rausläuft, aber so kann ich ja auch keiner Tätigkeit mehr nachgehen.
mit bewußtem zusammenpressen kann es bestimmt nicht funktionieren. bei diesem bewußten zusammenziehen betätigt man nur die äußerste schicht des beckenbodens, auf dauer ist so etwas kontraproduktiv. die scheide soll ja weich bleiben und das blut soll gut rausfließen können.
der beckenboden ist bei jedem menschen immer aktiv, bei jedem schritt, beim sitzen, beim radfahren, immer. nur bei manchen menschen ist er besonders aktiv - oft eben bei naturvölkern und eben auch bei leuten, die durch übungen den beckenboden gestärkt haben.
das ist aber kein willentliches anspannen sondern dieses "halten" geschieht automatisch.
ob die theorie von B. Cantieni bezüglich vergangener zeiten stimmt, ist natürlich die frage aber ich könnte es mir zumindest schon vorstellen.