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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 00:38 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. November 2010 02:34
Beiträge: 410
Io,

zumindest bei mir ließ sich weder Scheidensekret noch Erregungsschleim ziehen.

Ich würd also auf eine Miniminimenge S+ tippen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 11:59 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
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Was ist denn ein klarer Schimmer? *kopfkratz* Klarer Schleim alleine ist ja schon S+, da bräuchtest du gar keine anderen Merkmale.

Ansonsten ist eine Beobachtung des Schleims am Toipapier laut N+S völlig ausreichend. Ich selbst beobachte nur den Schleim, den ich so finden. Ich gehe davon aus, dass ich direkt mit dem Finger noch länger S+ finden würde, genauso wenn ich den Schleim direkt am Muttermund abnehmen würde. Und dann müsste ich länger fruchtbar annehmen, ja, aber das würde keine zusätzliche Sicherheit bringen (irgendwo hatte ich letztens schon mal was ganz ähnliches im Bezug auf die Sicherheit geschrieben und das war viel besser formuliert *kopfkratz* )

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 12:48 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 3. November 2010 21:43
Beiträge: 642
Mit klarem Schimmer meine ich etwas (weiß oder gelblich), was das Licht reflektiert. Das sieht so aus wie das erste Bild in TCOYF unter der Kategorie "sticky" nur dass ich nicht weiß, was genau "klebrig" ist, denn es ließ sich bei mir ja in einem hauchdünnen Faden ziehen.

Dina hat geschrieben:
Und dann müsste ich länger fruchtbar annehmen, ja, aber das würde keine zusätzliche Sicherheit bringen

Bei mir hat es aber den Effekt, dass der Schleimhöhepunkt zu weit von der ehM entfernt ist. Gestern abend ist nämlich genau das wieder passiert: Auf dem Toipa lag ein dünner Faden gelblichen ZS. Damit ist mein SH nun schon wieder 4 Tage nach der ehM (ich hab´s Online noch nicht nachgetragen) und das heißt, ich kann wieder nicht freigeben diesen Zyklus. So langsam bin ich echt ratlos.
Meine Temperatur ist jetzt am 6. Tag oben und ich verstehe einfach den Zusammenhang nicht, warum immer wieder kleine Fetzen S+ auftauchen, bevor ich den Schleim auswerten kann. Was genau passiert denn da in meinem Körper?

Zitat:
(irgendwo hatte ich letztens schon mal was ganz ähnliches im Bezug auf die Sicherheit geschrieben und das war viel besser formuliert *kopfkratz* )

Wenn es Dir zufällig wieder einfällt, würde ich mich über einen Link freuen.

@ Kaj
Ich hatte schon ziehbare ErrFl., kann natürlich sein, dass da ZS mit drin war. Momentan sehe ich von Experimenten ab, da meine Schleimverwirrung eh groß genug ist... ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 13:44 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. November 2010 02:34
Beiträge: 410
Io,

hm, wenn Du und Dein Schleimmuster besser miteinander bekannt seid, wäre vllt Binnendifferenzierung eine Idee, oder Umsteigen auf Mumu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 13:58 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 3. November 2010 21:43
Beiträge: 642
Mumu kann ich vergessen, der macht, was er will. Ich hatte das schonmal 2 Zyklen lang parallel beobachtet, um mich zusätzlich "abzusichern". Es hat mich eher weiter verunsichert.

Binnendifferenzierung, hm, ich weiß nicht...

Mich würde vor allem die biologische Erklärung dafür interessieren, dass manche Frauen auch in der HL noch weiter munter S+ produzieren. Zu viel Östrogen?
Wenn ich das richtig sehe, würde dafür ja auch sprechen, dass bei mir gegen Ende der HL bereits die Tempi sinkt. Oder täusche ich mich da?

Was mich ebenfalls irritiert, ist dass in N&S nichts weiter zu dem Thema "SH deutlich nach ehM" steht. Also in dem Sinne, dass man dann eben nicht freigeben darf im jeweiligen Zyklus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 15:30 
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Ersthelferin a.D.

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Io_ hat geschrieben:
Was mich ebenfalls irritiert, ist dass in N&S nichts weiter zu dem Thema "SH deutlich nach ehM" steht. Also in dem Sinne, dass man dann eben nicht freigeben darf im jeweiligen Zyklus.


N&S bietet für diesen Fall eben die Möglichkeit der Binnendifferenzierung an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 15:30 
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Kurven-Rätslerin

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Io,

in meiner Ausgabe von N&S steht, dass, wenn der S-Höhepunkt immer deutlich nach dem Temp-Anstieg liegt, das ein Grund für die Binnendifferenzierung ist. (Wäre also, wenn das bei Dir so weitergeht mit dem S+, durchaus gegeben.)

Die biologische Erklärung würd mich auch interessieren, wenn Du sie rausfindest, sagst Du sie mir? *lesen*
Ich vermute ja, das steht irgendwo in den großen Geheimfiles des lieben Gott, zwischen "warum haben manche Menschen ständig schwitzige, kalte Hände" und "warum ändert sich noch bei manchen Erwachsenen die Augenfarbe". :mrgreen:

Edit:oia war schneller

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 16:42 
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Hochlagenjunkie

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oia hat geschrieben:
N&S bietet für diesen Fall eben die Möglichkeit der Binnendifferenzierung an.

Janein ;-) , ich meine das anders.

Im Kapitel zum Höhepunkt des Schleimsymptoms steht "Der Eisprung liegt in der Regel in einem Zeitraum von 2 Tagen vor und 2 Tagen nach dem Höhepunkt" und dann später die Erklärung zum Sonderfall und der Hinweis auf die BD.

Im Kapitel zur eigentlichen Auswertung, Bestimmung von fruchtbaren und unfruchtbaren Zyklusphasen finde ich keinerlei Hinweis darauf, dass keine unfruchtbare Zeit am ZE vorliegt, wenn der SH erst X Tage nach der ehM kommt.

Übersetzt heißt das: Würde ich NFP ohne das Forum machen, würde ich Freitag abend freigeben, wenn bis dahin kein S+ mehr auftaucht und wäre mir nicht bewusst, dass ich etwas falsch mache.

Und was mir noch durch den Kopf geht: Wenn ich gestern Abend früher schlafen gegangen wäre, dann wäre mir der S+-Faden nicht begegnet und ich hätte mir theoretisch heute Abend ruhigen Gewissens freigeben können.

Versteht ihr, was ich meine? Ich will die Sache so sicher wie möglich machen. Nur, wenn die ganze Sicherheit an einem einzelnen dünnstmöglichen S+-Faden hängt, der mir evtl. irgendwann mal nicht auffällt, dann weiß ich gerade einfach nicht mehr weiter...

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 16:53 
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Ersthelferin a.D.

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Io_ hat geschrieben:
oia hat geschrieben:
N&S bietet für diesen Fall eben die Möglichkeit der Binnendifferenzierung an.

Janein ;-) , ich meine das anders.

Im Kapitel zum Höhepunkt des Schleimsymptoms steht "Der Eisprung liegt in der Regel in einem Zeitraum von 2 Tagen vor und 2 Tagen nach dem Höhepunkt" und dann später die Erklärung zum Sonderfall und der Hinweis auf die BD.

Im Kapitel zur eigentlichen Auswertung, Bestimmung von fruchtbaren und unfruchtbaren Zyklusphasen finde ich keinerlei Hinweis darauf, dass keine unfruchtbare Zeit am ZE vorliegt, wenn der SH erst X Tage nach der ehM kommt.

Ich glaube, ich steh auf dem Schlauch *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 17:11 
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Hochlagenjunkie

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Ähm, ist es nicht so, dass ihr sagt, man solle besser nicht freigeben, sobald der SH 3 Tage nach der ehM (oder noch später) kommt?

Oder stehe ich auch auf irgendeinem Schlauch gerade? **mach-mal-Platz-auf-dem-Schlauch**

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 17:15 
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alte Häsin

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Man sollte dann zumindest stutzig werden und nochmal genau die Kurve betrachten.

In NFP heute steht, dass der SH mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit 5 Tage vor bis 3 Tage nach der ehM auftritt, nur in einer wirklich kleinen Zahl liegt er außerhalb dieser Weite.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 17:18 
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Ersthelferin a.D.

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Io_ hat geschrieben:
Ähm, ist es nicht so, dass ihr sagt, man solle besser nicht freigeben, sobald der SH 3 Tage nach der ehM (oder noch später) kommt?

Oder stehe ich auch auf irgendeinem Schlauch gerade? **mach-mal-Platz-auf-dem-Schlauch**

Es ist, wie Mine schon geschrieben hat, ein Anlass stutzig zu werden. Insbesondere, wenn der späte SH vom üblichen Muster abweicht.

Wenn das aber immer so ist, heißt das nicht, dass man nie freigeben kann, sondern dass das eben ein Fall für die Sonderregel BD ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 17:30 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 642
Also hab ich nur so halb auf dem Schlauch gestanden. ;-)

Ich lese nochmal in NFP heute nach, danke euch soweit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 19:10 
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Moderatorin

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In NFP heute dürfte auch drin stehen, dass es in der postovulatorischen Phase noch mal zu einem Anstieg der Östrogen kommen kann, der dann wiederum zu erneutem S+ führen kann. Doof ist es halt, wenn zwischen den Östrogenhochs nicht genug Zeit zum Auswerten bleibt.

Mich macht allerdings deine Schleimbeschreibung etwas stutzig:
Zitat:
Auf dem Toipa lag ein dünner Faden gelblichen ZS.

Um S+ zu sein, muss sich der Schleim selbst zu Fäden ziehen lassen, nicht einfach nur so fadenförmig rumliegen. Ich hab nämlich auch manchmal Schleim, der eben von sich aus nicht in einem Klumpen herumliegt sondern aufgrund seiner festen Konsistenz eher fadenförmig aussieht, sich aber überhaupt nicht dehen oder ziehen lässt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme beim Schleimzuordnen
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2010 21:37 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 3. November 2010 21:43
Beiträge: 642
Dina hat geschrieben:
In NFP heute dürfte auch drin stehen, dass es in der postovulatorischen Phase noch mal zu einem Anstieg der Östrogen kommen kann, der dann wiederum zu erneutem S+ führen kann. Doof ist es halt, wenn zwischen den Östrogenhochs nicht genug Zeit zum Auswerten bleibt.

Ja, stimmt. Das hatte ich zwar noch im Kopf, aber jetzt nicht mit meiner aktuellen Schleimlage in Zusammenhang gebracht.
Das mit dem "doof" hast Du aber sehr lieb ausgedrückt. ;-) **lach**
Ist vielleicht möglich, dass meine recht kurzen Zyklen da eine Rolle spielen und sich daraus die Situation ergibt, dass der gesamte Ablauf in sehr komprimierter Form geschieht.

Ich habe auch noch einmal die Abschnitte zur peripheren Wirkung von Östrogen und Progesteron gelesen. Es würde ja schon passen, da das Östrogen die Zunahme der Spinnbarkeit und Abnahme der Viskosität verursacht und das Progesteron nachfolgend zur Zunahme der Viskosität und Abnahme der Spinnbarkeit führt.
Ebenso die Erläuterungen zu den verschiedenen Zervixschleimeigenschaften, wo es z.B. heißt "Ein deutlich weniger spinnbar (...) zeigt den Umschwung an" und auch noch einmal auf die Transparenzveränderungen des S hingewiesen wird.
Ich weiß, das sind für mich unzulässige Feinheiten Richtung BD, aber denken darf ich ja mal. ;-)

Zitat:
Mich macht allerdings deine Schleimbeschreibung etwas stutzig:
Zitat:
Auf dem Toipa lag ein dünner Faden gelblichen ZS.

Um S+ zu sein, muss sich der Schleim selbst zu Fäden ziehen lassen, nicht einfach nur so fadenförmig rumliegen. Ich hab nämlich auch manchmal Schleim, der eben von sich aus nicht in einem Klumpen herumliegt sondern aufgrund seiner festen Konsistenz eher fadenförmig aussieht, sich aber überhaupt nicht dehen oder ziehen lässt

Vielen Dank für den generellen Hinweis, da hätte ich so nämlich nicht unbedingt drauf geachtet.
Den S von gestern abend habe ich allerdings zwischen die Finger genommen. Ich zitiere mal aus meinen Notizen: gelblicher S, der sich in einem hauchdünnen Faden etwa 2,5 cm ziehen läßt, plöppt dann zurück und es bleibt ein kleiner Knubbel übrig, der nicht ziehbar ist

Ich geb diesen Zyklus noch nicht verloren. *standby*

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