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So, ich habe mir nach dem Lea Contraceptivum (was ich viel zu groß fand) jetzt eine Femcap besorgt und selbst „angepasst“.
Erstmal fand ich die Form der Femcap gut geeignet das Gel dort reinzuplatzieren, ohne dass es dann beim Einsetzen überall hinläuft (wie beim Lea), und es war auch vergleichweise wenig Gel notwendig. Die Femcap lässt sich auch schön zusammendrücken und einfach einführen (das Lea nur mit viel Kraft). Beim Einführen sollte meiner Meinung nach der Darm leer sein. Ich bin wegen dieses „Hindernisses“, was ich da beim ersten Einführversuch festgestellt habe, dann auch erstmal aufs Klo. Danach hat es dann geklappt. Bis hinten zum Muttermund musste ich die Kappe allerdings schon gegen einigen Widerstand voranschieben, bis sie dann endlich angekommen war.
Nach ein bisschen rumlaufen habe ich sie versucht wieder zu entfernen und da saß sie dann schon so bombenfest, dass ich sie nicht mehr abbekommen habe. Hinter die Kappe greifen kann ich nicht, so weit komme ich nicht rein. Unter den vorderen Rand, um das Vakuum zu beseitigen, bin ich mit den Fingern auch nicht dunter gekommen, sie saß vuel zu fest dafür. Ich konnte die Kappe am Ende nur duch kräftiges, langes Ziehen und gleichzeitigs Drücken wieder langsam gegen genausoviel Widerstand wie beim Einführen schon nach vorne bewegen. Als sie dann am Scheideneingang angekommen war, war sie mit ein bisschen Drücken dann aber ganz einfach wieder rauszuholen.
Die Lasche, dafür dass ich zum Rausholen wirklich darauf angewiesen war, fand ich sehr schwer zu fassen, die Kappe dreht sich dabei auch noch zur Seite. Ich bin wirklich nur mit Mühe und Not mit der vorderen Fingerkuppe druntergekommen und habe so auch entsprechend lange gebraucht, bis die Kappe wieder vorne angekommen war. Meiner Meinung nach bräuchte man einen stabilen Haken-Stab, um die Kappe an der Schlaufe wieder rauszuziehen.
Gel in die Krempe der Kappe zu tun, fand ich eine gute Idee, weil das tatsächlich auch sehr gut drin bleibt und quasi sowas wie ein Depot bildet. Beim Rausholen war es immernoch da. Reinigen der Kappe war auch einfach, man stülpt die Krempe dafür einfach um.
Dass die Kappe so fest gesessen hat und ich beim besten Willen nicht drunter gekommen bin, fand ich schon mal gut. Den PI von 6 kann ich mir bei diesen Gegebenheiten gut vorstellen, wenn nicht besser. Ob das jetzt wirklich die richtige Größe ist, da bin ich mir aber etwas unsicher. Ich habe die kleinste Größe genommen und konnte den vorderen Rand abtasten. Dem Gefühl nach saß sie exakt auf dem Muttermund, um den Rand herum war aber überall zu spüren, dass das Gewebe an dieser Stelle anders, dicker wurde.
Entweder die Kappe sitzt jetzt perfekt auf dem Muttermund drauf, oder aber, wenn es nicht sein darf, dass dieser kleine Rand Muttermundgewebe außenrum noch zu spüren ist, ist sie zu klein. Das weiß ich jetzt nicht. Bevor ich mir jetzt zum Gegentest eine größere Kappe hole, denke ich, gehe ich mit der eingesetzten Kappe erst mal zum Frauenarzt und frage, ob das so richtig ist. Falls jemand weiß, wie es sein muss, bitte posten. Ach ja, Gel nachlegen geht IMHO gar nicht, dafür braucht man einen Applikator, den es aber zu kaufen gibt (Medesign VAGINAL GEL Applikator, PZN: 1338132). Spüren tut man die Kappe, wenn sie hinten sitzt, dann gar nicht mehr. Laut Hersteller kann man sie bis 48 Stunden (also 2 Tage) am Stück tragen.
Erstes Fazit: Locker sitzt die Kappe bei mir gar nicht, ich komme überhaupt nicht mit dem Finger unter den Rand. Sowohl beim Einsetzen als auch beim Rausholen ist die Kappe bei mir nur gegen großen Widerstand nach hinten oder vorne zu bewegen. Sie sitzt absolut fest, allerdings ist bei mir um den Kappenrand herum überall noch ein kleiner Rand beginnendes Muttermundgewebe zu spüren. Das Händeln der Kappe hinten ist schwierig, das Einführen und Herausnehmen am Scheideneingang dagegen einfach, weil sie da wieder schön zu greifen ist, und eine größere Gelsauerei hat es auch nicht gegeben. Das Gel bleibt schön da, wo man es hinpackt.
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