NFP-Forum.de - Das Anwenderinnenforum für natürliche, sympto-thermale Familienplanung

20 Jahre NFP-Forum.de

Das Anwenderinnenforum für natürliche, sympto-thermale Familienplanung.
Datenschutzerklärung | Impressum
Startseite Forum KurvenReich Photos FAQ NFP Infos
!!! NEU !!!

Facebook

Instagram

Google

NFP-Forum.de - Das Anwenderinnenforum für natürliche, sympto-thermale Familienplanung

20 Jahre NFP-Forum.de

Das Anwenderinnenforum für natürliche, sympto-thermale Familienplanung.
Startseite Forum KurvenReich Photos FAQ NFP Infos Datenschutzerklärung Impressum
!!! NEU !!!

Facebook

Instagram

Google

Aktuelle Zeit: 16. Juni 2026 18:42

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 79 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 22. Oktober 2010 10:55 
Benutzeravatar
Offline
NFP-Gräfin

Registriert: 5. April 2008 09:54
Beiträge: 3419
NFP seit: 12/2007
Ich habe die Kriterien von LAM nach nfp heute absolut erfüllt und tu´es bis heute.

Trotzdem hatte ich nach reichlichen vier Monaten pp meinen ersten ES. Wenn ich also LAM gemacht hätte (was ich nicht hab) und eine normale HL (war dieses Mal nur 7 Tage), dann wär ich wohl jetzt schon wieder schwanger. :shock:

Und ich kenne ganz viele Frauen, die schon so bald ihre erste Mens hatten. Ich verstehe nicht, wo diese 98%ige Sicherheit herkommen soll. *nixweiss*

Und, das Problem, das ich sehe: bei LAM sind die 2% zufallsverteilt, das heißt, dass man überhaupt keine Kontrolle hat.

_________________
Ich


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 22. Oktober 2010 12:42 
Benutzeravatar
Offline
Moderatorin a. D.

Registriert: 28. Dezember 2005 11:58
Beiträge: 13085
Wohnort: Wien
NFP seit: Dezember 2005
Hallo Kiss!

7 Tage HL ist in der Regel nicht ausreichend, um schwanger zu werden. Die kritische Marke sind 10 Tage, wenn die HL kürzer ist, sprechen Kinderwunschkliniken von nicht fertilen Zyklen. Die befruchtete Eizelle braucht allein schon rund 6 Tage, bis sie in der Gebärmutter ankommt, dann muss sie schlüpfen, sich einnisten und Signale ans Gehirn senden, damit die GM-Schleimhaut nicht abgestoßen wird - all das dauert in der Regel so ca. 10 Tage.

Die ersten Zyklen nach einer Entbindung sind auch in der Regel welche mit verkürzter Hochlage. Daraus resultiert auch die verminderte Fruchtbarkeit.

Edit: nachdem du jetzt eine Blutung hattest, gelten die LAM-Regeln nicht mehr. Für dich gelten ab sofort die "normalen" NFP-Regeln, da du am 7. ZT schon S+ hattest, musst du ab da schon in doppelter Kontrolle fruchtbar annehmen (verstehe gar nicht, warum MyNFP da unfruchtbar gibt *kopfkratz* )

_________________
Manu kurvt im 130. Zyklus, NFP zur Zyklusbeobachtung ............. Mit Epikur, Mephisto und Diabolo für immer ganz fest im Herzen, sowie Imhotep und Diego am Kratzbaum
Es ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich in deinem Kopf eingenistet hat. Sally Kempten


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 22. Oktober 2010 21:30 
Benutzeravatar
Offline
NFP-Gräfin

Registriert: 5. April 2008 09:54
Beiträge: 3419
NFP seit: 12/2007
Danke Manu! *sonne* Allerdings hab ich mich glaub ich falsch ausgedrückt: Ich hab nie mit LAM verhütet und hatte es nie vor. Als Kontrollfreak wär mir das zu heikel. :mrgreen: Ich finde es eher erstaunlich, dass der PI bei 2 liegen soll, denn ich kenne zu viele, die trotz Vollstillens ganz schnell wieder ihre Mens hatten. *nixweiss*

Achso. Und warum ich bis ZT 7 freihatte? Ich werte am ZA nach Mumu aus.

_________________
Ich


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 22. Oktober 2010 22:41 
Benutzeravatar
Offline
Moderatorin a. D.

Registriert: 28. Dezember 2005 11:58
Beiträge: 13085
Wohnort: Wien
NFP seit: Dezember 2005
Mens heißt ja nicht automatisch, dass man einen Eisprung hatte bzw. dass die Gelbkörperphase lang genug war, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen *sonne*. LAM darf ja nur bis zur ersten "richtigen" Blutung angewendet werden. Und im ersten Zyklus nach der Entbindung ist die Gelbkörperphase meistens zu kurz, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Dh, selbst, wenn die Eizelle befruchtet wäre, geht sie schon mit der ersten Menstruationsblutung wieder ab. Und da eben in den meisten Zyklen p.p. die Gelbkörperphase so kurz ist, ergibt sich die hohe Sicherheit von LAM.

kiss1980 hat geschrieben:
Achso. Und warum ich bis ZT 7 freihatte? Ich werte am ZA nach Mumu aus.


Achso... und nach dem Temperaturanstieg nach Schleim, oder? Ich hab mich nämlich gewundert, weil ich dachte mir, dass bei der Kurve "Temperatur + Schleim" steht...

_________________
Manu kurvt im 130. Zyklus, NFP zur Zyklusbeobachtung ............. Mit Epikur, Mephisto und Diabolo für immer ganz fest im Herzen, sowie Imhotep und Diego am Kratzbaum
Es ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich in deinem Kopf eingenistet hat. Sally Kempten


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 5. November 2010 14:20 
Benutzeravatar
Offline
alte Häsin

Registriert: 16. Januar 2006 12:54
Beiträge: 1300
Hallo zusammen,

nachher werde ich mir diesen Thread mal durchlesen. Verzeiht also daß ich hier schreibe ohne bereits gelesen zu haben, aber ich muß die paar Minuten ausnutzen wo meine Kleine schläft.
Ich habe mal eine grundsätzliche Frage zur LAM. In N&S steht, daß das Kind keinen Schnuller nehmen darf. Ist das tatsächlich so? Was hat das denn damit zu tun? Das würde für mich bedeuten, obwohl ich alle Punkte erfülle, ich LAM nicht anwenden kann, weil meine Kleine den SChnuller nimmt...? Kann mir jemand was dazu sagen?

LG, Lexii


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 5. November 2010 18:46 
Benutzeravatar
Offline
alte Häsin

Registriert: 16. Januar 2006 12:54
Beiträge: 1300
Oh, sorry. Nachdem ich nun dazu gekommen bin den Thread zu lesen, hat sich meine Frage erübrigt. :oops:


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 25. Dezember 2010 18:29 
Offline
Inventar

Registriert: 10. April 2006 20:28
Beiträge: 2297
Manu (Wien) hat geschrieben:
Mens heißt ja nicht automatisch, dass man einen Eisprung hatte bzw. dass die Gelbkörperphase lang genug war, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen *sonne*. LAM darf ja nur bis zur ersten "richtigen" Blutung angewendet werden. Und im ersten Zyklus nach der Entbindung ist die Gelbkörperphase meistens zu kurz, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen.


So war es bei mir wohl auch. Ich habe fast auf den Tag genau ein halbes Jahr nach der Geburt meine Mens wieder gehabt, aber (ich habe leider nicht gemessen) ich gehe stark davon aus, dass ich keinen Eisprung hatte - die beiden Zyklen danach hatten eine extrem kurze Hochlage und ich weiß grad gar nicht, ob ich die auswerten konnte... müsste mal nachschauen ;-). Übrigens auch mit 2h-Stillabständen bis einschließlich Oktober 2008.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 22:19 
Offline
neu hier

Registriert: 8. Januar 2011 22:08
Beiträge: 7
Hi,

ich bin ganz neu hier. Wir stillen seit gut 16 Monaten. Und bei uns hat die Verhütung perfekt geklappt. Leider klappt sie noch immer, d.h. daß sich bisher kein Zyklus eingestellt hat. Jetzt versuche ich meine erste Kurve zu führen, habe aber keine Ahnung ob das durch das nächtlcihe Stillen überhaupt Sinn macht...

Liebe Grüße!

Pam

_________________
http://www.wunschkinder.net/forum/zanze ... 1,nummer=1


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 2. Februar 2011 15:41 
Benutzeravatar
Offline
alte Häsin

Registriert: 11. Juni 2004 13:57
Beiträge: 1260
NFP seit: 2003
kiss1980 hat geschrieben:
Ich habe die Kriterien von LAM nach nfp heute absolut erfüllt und tu´es bis heute.

Trotzdem hatte ich nach reichlichen vier Monaten pp meinen ersten ES. Wenn ich also LAM gemacht hätte (was ich nicht hab) und eine normale HL (war dieses Mal nur 7 Tage), dann wär ich wohl jetzt schon wieder schwanger. :shock:

Und ich kenne ganz viele Frauen, die schon so bald ihre erste Mens hatten. Ich verstehe nicht, wo diese 98%ige Sicherheit herkommen soll. *nixweiss*

Und, das Problem, das ich sehe: bei LAM sind die 2% zufallsverteilt, das heißt, dass man überhaupt keine Kontrolle hat.

PI heißt ja "Anzahl Schwangerschaften von 100, die die Methode betreiben".

Ich erkläre nun mal anhand eines Beispiel mit von mir völlig frei erfundenen Zahlen:

Sagen wir, dass von 100 Frauen 50 nach 3-5 Monaten wieder ihre Tage bekommen (die anderen erst nach mehr 6 Monaten). Ab diesem Moment scheiden sie aus der Statistik aus, weil die Regeln nicht mehr erfüllt sind.
- Von diesen 50 Frauen haben 30 vor den ersten Tagen keinen Eisprung. Sie hatten also während keines Zeitpunktes während sie LAM betrieben haben, die Chance, schwanger zu werden.
- Bleiben 20 übrig, die mit der Methode theoretisch hätten schwanger werden können. Von diesen 20 haben 12 eine viel zu kurze Hochlage, um schwanger zu werden und werden es, egal ob sie nun eine befruchtete Eizelle mit sich herumgetragen haben, oder nicht, jedenfalls nicht.
- Dann haben wir noch 8, die eine reelle Möglichkeit für eine Schwangerschaft hatten, weil sie eine Hochlage von 10 oder mehr Tagen hatten. Von diesen hatten vielleicht 3 gar keinen Sex im entsprechenden Zeitraum - in der Zeit kurz nach der Geburt hat man ja meistens doch eher etwas weniger Gelegenheit und, meiner persönlichen Erfahrung nach jedenfalls, auch etwas weniger Lust.
- Und von den anderen 5 wurden 2 schwanger - bei den anderen hat es trotz guter Voraussetzungen bei der einen, einzigen, Chance, die sie hatten, halt nicht geklappt - ganz normal.

Wie gesagt, frei erfundene Zahlen und die Realität sieht vermutlich komplett anders aus. Da gibt es ja noch die, die schon nach dem 4. Monat mit Beikost anfangen. Die, deren Kinder mal 7 Stunden am Stück schlafen, die aber gar nicht so genau darauf geachtet haben. Die, die in der allerersten Woche, wegen "verzögertem Milcheinschuss" mal insgesamt 100 ml zugefüttert haben - oder vielleicht sogar das Kind im KH mal kurz der Nachtschwester gegeben haben und die hat dem Kind was gegeben, ohne es so genau zu sagen (ja, ja, passiert). Und die, deren im Mai geborene Kinder im Juli wegen großer Hitze ab und zu mal ein bisschen Wasser oder Tee bekommen. Und die, die ihrem Kind am Abend wegen Blähungen einen Fencheltee geben. Auch das fällt ja alles unter Zufüttern.
Und auch die, die in der ersten Zeit 400 ml / Tag zufüttern, dann das Vollstillen doch noch hinkriegen und dann erst nach 13 Monaten ihre Tage kriegen, das gibt's auch.

Aber so gesehen kann es zumindest durchaus miteinander vereinbar sein, dass LAM einen PI von 2 hat und trotzdem viel mehr als 2 % Frauen ihre Tage früher als nach 6 Monaten wieder kriegen.

Ich durfte mich übrigens nach der ersten Geburt nicht auf LAM verlassen, weil wir in den ersten 6 Wochen zufüttern mussten (und dann ist trotz mindestens 10maligem Stillen am Tag, auch während des Zufütterns und mit wenigen Ausnahmen bis zur Beikosteinführung und vermutlich auch noch darüber hinaus, alles futsch). Habe ich auch nicht, habe aber trotzdem erst nach 13 Monaten meine Tage bekommen.
Nach der zweiten Geburt habe ich Tandem-gestillt und mir gesagt: Also wenn ich zwei Kinder stille, beim ersten es schon 13 Monate gedauert hatte (obwohl die Regeln nicht erfüllt waren), und ich dann jetzt dabei schwanger werde, dann ist es echt Schicksal. Und mich voll darauf verlassen, ca. 7-8 Monate lang (also schon nicht mehr ganz regelkonform), bis der Kleine angefangen hat, substantielle Mengen an Beikost zu essen (also mehr als ca. 3 Teelöffel am Tag). Ich habe meine Tage wieder, ziemlich genau auf den Tag, nach 13 Monaten bekommen. Mit Eisprung davor, aber wie lange die Hochlage war, weiß ich nicht, weil ich nur zufällig überhaupt gemessen habe.

Liebe Grüße,

Pingu

EDIT: Noch was dazu: Unsere Umfrage hier im gleichen Forum ist zwar nicht ganz representativ, aber mit 79 Beteiligten schon mal gar nicht so schlecht. Da haben "nur" 48 % aller Frauen ihre Tage innerhalb der ersten 6 Monate bekommen, von denen einige nicht, oder nicht 6 Monate lang voll gestillt haben (wie viele, geht aus der Umfrage nicht hervor). Also sind es unter denen, die die Regeln voll erfüllen, vermutlich doch weit weniger als 50 %.

_________________
Mit den Wunschpinguküken Jasmin (2/2007), Daniel (12/2009) und Rafael (12/2013) und drei Sternchen im Herzen.
Rafaels Glückstrefferkurve: Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 10. März 2011 18:07 
Offline
neu hier

Registriert: 4. März 2011 14:30
Beiträge: 1
Hallo!
Kann ich mich drauf verlassen in den ersten 10 Wochen nach Geburt nicht schwanger zu werden, obwohl mein Schleimmuster schon S und S+ hat? LAM-Regel trifft bei mir schon nicht mehr zu. Mein Sohn schläft schon 9 Stunden in der Nacht durch. Muss ich wirklich trocken sein um eine eindeutige Unfruchtbarkeit zu haben oder geht auch feucht ohne Schleim?
Was meint ihr? Bin sehr interessiert zumal ich NFP-Anfängerin bin.
LG Rikchen


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 10. März 2011 19:37 
Benutzeravatar
Offline
alte Häsin

Registriert: 26. Mai 2008 16:03
Beiträge: 1387
laut N&S ist die Wahrscheinlichkeit wohl unter 1% bei einer Stillenden in den ersten 10Wochen. Wenn du aber schon S udn S+ hast wäre mir das nix.
Die Regeln zum Verhüten in der Stillzeit sind ja die Schleimregeln. Und auch nach denen dürftest du bei S+ oder S nicht freigeben. (außer S ist bei dir ein Grundmuster der Unfruchtbarkeit)
Wenn du also nach den Schleimregeln verhüten willst jetzt dann brauchst du entweder
- keinen Schleim also trocken oder nichts und das vier Tage lang.
- drei Wochen ein unverändertes Schleimmuster f oder S. Nach den drei Wochen kannst du das als Grundmuster annehmen und freigeben. sobald sich das Grundmuster nach oben ändert ist Verhütung angesagt. nach vier Tagen Grundmuster darf du wieder freigeben. SObald du aber einmal weniger als Grundmuster hattest, gilt das Grundmuster nicht mehr. Also Grundmuster S und einen Tag t heißt automatisch, dass dein Grundmuster jetzt t ist und du bei S nicht mehr freigeben darfst.

Ich hoffe das war jetzt nicht zu verwirrend.
Ich würde jedenfalls jetzt anfangen den Schleim zu beobachten und wenn die drei Wochen um sind weißt du was deine niedrigste Schleimqualität ist und kannst entsprechend der Schleimregeln freigeben. Auf die 1% würde ich mich bei S+ nicht verlassen.

_________________
Missi (28) mit Moosmutzel (02/08) und Waldwuffel (09/10) und Bild Sensi-Freestyle...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 25. April 2011 12:21 
Benutzeravatar
Offline
Kurven-Rätslerin

Registriert: 27. November 2009 21:01
Beiträge: 408
Weiß jemand von euch, warum Milch abpumpen bei den LAM Regeln nicht zum Stillen zählt? Und wenn ich eine zeitlang Milch gepumpt habe und mit dem BES (Brusternährungsset) nachgefüttert (also erst gestillt, dann gepumpt und dann das Abgepumpte hinterhergefüttert) habe, zählt das dann auch nicht zum Stillen und kann ich mich dadurch jetzt nicht mehr auf LAM verlassen?

_________________
LG vom Maiglöckchen
Bild mit Sohn (7/95), Sohn (4/02), Sohn & Tochter (3/07), Tochter (5/09), Tochter (3/11) und Tochter (3/13)
Traurige Patin von Lanicas Charlotte und Joscha


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2012 18:31 
Benutzeravatar
Offline
hat sich gut eingelebt

Registriert: 29. Mai 2011 20:50
Beiträge: 140
Wohnort: Rheinland-Pfalz
NFP seit: ca.dem 19Lebensjahr
Später post, ich weis, aber ich vermute, dass beim abpumpen andere "hormone freigesetzte" werden als beim stillen.

Darum kommt ja bei vielen Frauen beim stillen genug Milch, beim abpumpen aber nur ein paar Tropfen. Das ist ein ganz anderer Saugmechnismus.
Darumsollte man dem Kind ja auch keinen Schnuller geben, da das die Saugreflexe beeinflusst und somit Auswirkungen auf LAM haben kann.

_________________
Wenn Männer von ihrem geraden Weg abweichen sind meist weibliche
Kurven die Ursache.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2012 23:08 
Benutzeravatar
Offline
Kurven-Rätslerin

Registriert: 5. März 2008 00:57
Beiträge: 469
auch beim zweiten kind hab ich mich (zum glück!!) nicht auf lam verlassen. beim ersten kind hatte ich nach 3 monaten wieder einen zyklus, dieses mal hab ich sogar schon nach weniger als 11 wochen einen.
beim ersten kind hat es mich gewundert, denn wir hatten nur 2x einen stillabstand von 5 stunden (das war im ersten lebensmonat), alles andere war kürzer. allerdings hatte er einen schnuller.
jetzt beim zweiten hab ich schon damit gerechnet, weil er mit 6 wochen schon durchgeschlafen hat und wir so stillpausen von 7-11 ( :shock: ) stunden haben.
ich bin mir übrigens relativ sicher einen eisprung gehabt zu haben, ich hab gemerkt dass es auf der rechten seite ziemlich arbeitet. zudem war 2 tage später für 3 tage lang das stillen an den bw ziemlich unangenehm. das hatte ich beim ersten kind auch immer kurz nach dem es. gemessen hab ich nicht (genug), daher kann ich nur mit syptomen dienen ;-)
ich bin also ein gutes beispiel dass man die ersten 10 wochen auch bei vollstillen mit vorsicht genießen sollte...

_________________
Firenze mit zwei tollen Jungs 07/09 und 10/11
Du bist was du isst...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: NFP & stillen - LAM-Erfahrungen?
BeitragVerfasst: 23. September 2013 12:56 
Benutzeravatar
Offline
hat sich gut eingelebt

Registriert: 29. Mai 2011 20:50
Beiträge: 140
Wohnort: Rheinland-Pfalz
NFP seit: ca.dem 19Lebensjahr
kiss1980 hat geschrieben:
Danke Manu! *sonne* Allerdings hab ich mich glaub ich falsch ausgedrückt: Ich hab nie mit LAM verhütet und hatte es nie vor. Als Kontrollfreak wär mir das zu heikel. :mrgreen: Ich finde es eher erstaunlich, dass der PI bei 2 liegen soll, denn ich kenne zu viele, die trotz Vollstillens ganz schnell wieder ihre Mens hatten. *nixweiss*


LAM darf ja auch nicht mehr gemacht werden sobald eine Blutung eingetreten ist.
Je jünger das Kind, desto geringer das Risiko, dass vor der 1 Blutung ein ES stattgefunden hat, bzw. die Hochlage ausreichend ist.
Meine Freundin hat kurz nach dem Wochenfluss ihre 1Mens bekommen und seitdem auch regelmäßig eine Blutung.(vollstillend) Allerdings mit stark verkürzten HL oder eben komplett ohne ES.

Ich vermute, dass der PI daher kommt. Dass selbst bei Blutung ein Einnisten schwer möglich ist.

Wir haben LAM gemacht und es hat beide Male funktioniert *undweg*
Ich hatte Blutung und ES erst mit Beikosteinführung und die erste lange HL erst als ich komplett abgestillt hatte(dafür dann aber auch gleich wieder SS :lol: ) Jetzt füttere ich schon 3Monate zu und nichts tut sich *ko* *steinschmeiss*

_________________
Wenn Männer von ihrem geraden Weg abweichen sind meist weibliche
Kurven die Ursache.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 79 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de