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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2010 20:17 
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NFP-Kaiserin

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Schön. Na dann hoffe ich, dass ein Mod das den Thread demnächst abteilt *daumendrücken*

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2010 20:19 
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Moderatorin a. D.

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Beiträge: 13847
*rumwusel*

*undweg*


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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2010 20:20 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Ja, das ist jetzt Arbeit, die wir da aufhalsen. Aber danke schon mal *knuddel*

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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2010 20:28 
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NFP-Guru

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Super - dann mal weiter im Thema *daumenhoch*

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2010 20:42 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Gut, dann greife ich den Beitrag von SarahLou nochmal auf. Sie meint, dass man Vertrauen haben sollte:

SarahLou hat geschrieben:
nö, da bin auch aus purem Egoismus dagegen :mrgreen: Und weil ich Vertrauen einfordere. Ich will ein Kind, er nicht. Tja, wir haben ausgemacht, dass wir verhüten, also bin ich auch konsequent und er muss mir Vertrauen, dass ich konsequent bin. Fehler können immer passieren, ob Kinderwunsch oder nicht.


Ich finde allerdings, dass man zwar vertrauen kann. Aber eine Panne kann immer passieren. Wieso sollte also nicht der Partner auch zusätzlich verhüten dürfen, damit die Wahrscheinlichkeit für eine Panne noch weiter eingedämmt wird? Gerade bei der Pille müsste sich der Mann komplett auf die Frau verlassen. Ist es also ein Vertrauensbruch, wenn er ein Kondom verwenden möchte?
Oder anders gefragt, vertraue ich meinem Partner nicht, weil ich das Kondom selbst abrollen will, weil ich mittlerweile mehr Übung habe und somit auch selbst weiß, dass bei der Anwendung nichts passiert ist (kein Fehler gemacht wird, wie z.B. die Luft nicht aus dem Reservoir rausdrücken)?

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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2010 20:53 
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NFP-Guru

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Also ich finde, das sind irgendwie zwei verschiedene Paar Schuhe.

Wenn ich das Kondom abrolle weil ich es besser kann, ist es m.M. nach etwas anderes als wenn er auf ein Kondom besteht, weil er der Pille oder der Einnahme der Pille nicht vertraut.

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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2010 20:55 
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wohnt hier

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Beiträge: 1719
LOL, da wollte ich gerade ein *dafür* beisteuern, da hab ich gemerkt, dass das schon der neue Faden ist.
Danke Mod für's Einrichten!

Also, ich bin bei dem Thema noch etwas zwiegespalten. Ich denke, wenn es Probleme gibt, oder z.Bsp. die Familie des Mannes die Partnerin nicht so ganz akzeptiert, dann wird schnell mal gesagt "oh sie hat ihm ein Kind angehängt" ....aber die Verantwortung des Mannes an der ganzen Geschichte wird meist irgendwie übergangen. So war es jedenfalls als mein Bruder unverhofft Vater wurde. Was hat meine Mutter über sie geschimpft, aber nie über die Verantwortung ihres Sohnes ein Wort verlassen. Ich war damals noch sehr jung, und jetzt, wo ich älter bin und auch in sexuell aktiven Beziehungen war, finde ich die Reaktion irgendwie unverständlich...und auch sehr verletzend (denn meine Mutter hat bis zuletzt versucht die damalige Partnerin meines Bruders zur Abtreibung zu überreden - sowas soll sich mal jemand bei mir erlauben, dem/der würd ich was husten ich was!). Und überhaupt gab es immer so komische Geschichten mit meinem Bruder. Mein Vater ist damals zur ersten Freundin meines Bruders gefahren um ihr "ins Gewissen zu reden", dass sie die Pille zu nehmen hat.
Wie krank ist das denn?

Ich frage mich oft wo hier die Partnerschaftlichkeit bleibt. Bei ungewollten/ungeplanten Schwangerschaften ist irgendwie ganz ganz schnell der böse Zeigefinger da und Schuldzuweisungen und ganz viel Knatsch.

Sehr schade.
Ich weiß, dass mein Partner für mich da wäre. Denn wir sind uns alle im klaren, dass außer Enthaltsamkeit nix 100% ig hilft.

Und ehrlich gesagt, finde ich, dass dieses Thema total unabhängig von der Verhütungsmethode ist. Aber ich finde auch, dass man mit NFP eher mal darüber redet, weil man sich ja allmonatlich der eigenen Fruchtbarkeit bewusst wird.

Und zum Kondom abrollen: es wird immer jemanden in der Beziehung geben, der ein größeres Sicherheitsbedürfnis hat und/oder mehr Erfahrung. Ich denke, es sollte die Person machen, die die meiste Erfahrung damit hat. Kommunikation ist eben wichtig.

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In happy moments, PRAISE God. In difficult moments, SEEK God. In quiet moments, TRUST God. In every moment, THANK God.
Maukatzes Welt. Schnurr herein wer sich traut!
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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 19. Oktober 2010 21:15 
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Inventar

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NFP seit: 2010
Ich mit meinem (manchmal echt bescheuerten) Kinderwunsch hab schon des Öfteren drüber nachgedacht, ob ich nicht nur einem Mann ein Kind anhängen soll.

Da musste ich mir dann aber noch weitere Fragen stellen.
Warum will ich überhaupt das Kind?
Warum will ich das Kind nicht mit einem Mann, den ich liebe?

Könnte ich das Kind alleine aufziehen?
Würde ich mit meinen "tollen" Konstitution die Schwangerschaft so ohne helfende Männerhand durchstehen?
Wieso will ich meinem Kind eine nicht-bestehende Familie bieten?

Ich formuliere das jetzt vorsichtig und die Erkenntnisse betreffen nur mich:
Ich will unabhängig sein von meiner Familie (meine eigene Mutter kontrolliert mich sehr) und projiziere das auf ein Kind. Ich kann nicht genau erklären, wieso ich das auf Kind abwälze - aber dieses starke Bedürfnis nach Unabhängigkeit hat meinen Kinderwunsch entfacht - so denke ich zumindest. Da steckt bestimmt noch mehr dahinter, aber wie gesagt, mir fehlen irgendwie die Worte, um es zu erklären...

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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2010 00:14 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Caty hat geschrieben:
Also ich finde, das sind irgendwie zwei verschiedene Paar Schuhe.

Wenn ich das Kondom abrolle weil ich es besser kann, ist es m.M. nach etwas anderes als wenn er auf ein Kondom besteht, weil er der Pille oder der Einnahme der Pille nicht vertraut.


Naja nicht ganz. Denn von der Erfahrung her, hatte mein Partner zumindest schon öfters das Kondom (in vorigen Beziehungen) anwenden müssen als ich (ich war kompletter Neuling). Trotzdem wollte ich es von Anfang an machen, damit ich die Sicherheit habe. So gesehen könnte man auch sagen, ich traue seiner Fähigkeit nicht.
Aber es gibt ja auch Frauen, die doppelt verhüten, weil sie sich sicherer fühlen. So gesehen finde ich es nicht verwerflich, wenn mein Partner z.B. trotz Pille noch ein Kondom anwenden möchte. Denn ob ich nun der Pille nicht traue oder das Risiko des Anwendungsfehlers ausschalten möchte, ist dann auch kein großer Unterschied mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2010 00:37 
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Hochlagenjunkie

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ich finde es auch ein spannendes gedankenexperiment, was gewesen wäre wenn 1960 nicht die pille für die frau erfunden worden wäre sondern die pille für den mann.
aber ich nehme an dass das damals noch so krass sexistisch war ...
jedenfalls was wäre jetzt zum beispiel wenn männer auch die pille nehmen könnten? würden sie das dann einfach tun? würden sich dann paare darum streiten wer die pille nimmt?


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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2010 00:44 
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NFP-Kaiserin

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Tja, ich habe von meinem Freundes- und Bekanntenkreis nur gehört, dass sie nicht gewillt wären, sie zu nehmen. Einfach, weil sie noch die kleinste Veränderung oder Nebenwirkung nicht akzeptieren würden. Ich kann es verstehen, ich würde es auch nicht mehr machen. Denn selbst ohne Nebenwirkung, verändert sich viel im Körper und sogar vieles in der Psyche, was man so bewusst gar nicht mitbekommt (Stichwort Partnerwahl).
Aber vielleicht gibt es auch andere Exemplare, die damit kein Problem hätten. Ich denke nur, dass der Mann sehr schnell bei Nebenwirkungen absetzen würde. So wie sich manche Frauen durchquälen, Nebenwirkungen ertragen etc., so kann ich mir das bei keinem Mann vorstellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sagen denn die anderen zu Eurer NFP?
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2010 07:36 
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NFP-Gräfin

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Viele Frauen wissen ja nicht, dass die NW von der Pille sind, Sanfte, das muss man auch miteinbeziehen. Meiner behauptet, er würde sie nehmen und ich glaube ihm das auch. Aber bei NW würde er sie vermutlich absetzen, ich hatte ja kaum NW.

dieSanfte hat geschrieben:
Ich finde allerdings, dass man zwar vertrauen kann. Aber eine Panne kann immer passieren. Wieso sollte also nicht der Partner auch zusätzlich verhüten dürfen, damit die Wahrscheinlichkeit für eine Panne noch weiter eingedämmt wird? Gerade bei der Pille müsste sich der Mann komplett auf die Frau verlassen. Ist es also ein Vertrauensbruch, wenn er ein Kondom verwenden möchte?
Oder anders gefragt, vertraue ich meinem Partner nicht, weil ich das Kondom selbst abrollen will, weil ich mittlerweile mehr Übung habe und somit auch selbst weiß, dass bei der Anwendung nichts passiert ist (kein Fehler gemacht wird, wie z.B. die Luft nicht aus dem Reservoir rausdrücken)?

Wenn mein Partner grosse Angst hat vor einer Schwangerschaft oder ihm der PI einer Methode zu hoch ist, steht es ihm natürlich frei zusätzlich zur Pille oder NFP oder ... ein Kondom zu benutzen. Das ist kein Vertrauensbruch. Wenn Du das Kondom abrollst, weil Du's besser kannst, ist das auch kein Vertrauensbruch. Aber wenn mein Partner NFP nicht vertraut, weil ich einen Kinderwunsch habe, dann vertraut er mir zu wenig. Ich bin erwachsen und wenn ich sage, dass ich akzeptiere, dass wir jetzt kein Kind wollen, dann kann ich das verhütungstechnisch auch umsetzen, da sollte er mir schon vertrauen und nicht ständig Angst haben, dass ich meine Kurve (ob nu bewusst oder unbewusst) falsch auswerte, bloss um eigentlich unfreie freie (also gefährliche) Zeit zu generieren oder sowas.
Als ich begonnen habe, die Pille zu nehmen, habe ich mit meinem Partner geredet und ganz klar gesagt, "wie's läuft", ich habe gesagt: "Schau mein Schatz, nun hängt die ganze Verhütung an mir. Ich muss an die Pille denken. Ich muss an Kontraindikationen denken. Ich muss drauf achten, ob ich nicht gek... habe oder irgendwas. Das heisst, es besteht ein gewisses Risiko für Anwenderfehler, das kein Mensch auf der Welt komplett ausschliessen kann. Wenn wir dieses Risiko tragen wollen, ist es für mich ok, ein Kind wäre für mich kein Weltuntergang. Ich will, dass WIR dieses Risiko tragen. Wenn ich schwanger werde, will ich keine Schuldzuweisungen hören. Du weisst, ich bemühe mich und ich mache es nicht extra und wo Menschen sind, da passieren Fehler. Da Du nicht immer da bist, um mich zu erinnern, fordere ich, dass wir entweder zusätzlich verhüten (Kondome) oder dass Du mir vertraust hierdrin und das Risiko eines Fehlers meinerseits GEMEINSAM MIT MIR trägst, wir sehen es also als "das Risiko bei der Anwendung der von uns gewählten Methode" und nicht als "Risiko, dass ICH etwas falsch mache"".

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SarahLou und Oliver haben eine grossartige, kleine, gebärdende Tochter (03/2021) mit einem Sternengeschwister (9. Woche, 07/2017).
Statistik und Zyklusnummer sind nicht korrekt wegen diversen Unterbrüchen. Mit AVA-Armband und Geratherm unterwegs Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2010 08:47 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Bei uns ist es ja auch so,dass man Kinderwunsch präsenter ist.
Allerdings sage ich meinem *mann* einfach wenn ich mich damit mal wieder schwer tue. Er vertraut mir,dass ich ordentlich verhüte. Er hat auch den link zu meiner Kurve und kann zumindest mit dem farbigen Markierungen etwas anfangen.

Wenn mir mal danach ist "unvernünftig" zu sein, sage ich ihm das auch und wir haben dann immer noch mal kurz geklärt ob wir ein Risiko eingehen oder nicht.
Ich würde ihm da auch nie anlügen, genauso wie ich beim Nuvaring auch gesagt habe wenn es aus irgend einem Grund gerade nicht sicher war.
Er hatte da eben mal eine blöde Erfahrung mit einer anderen Frau, deshalb weiß ich wie ihm das zu schaffen machen würde.

Aber er weiß auch, wenn etwas passiert dann ist es eben so. Eine Abtreibung käme nicht in Frage. Das hat ihn auch etwas umgehauen, aber inzwischen sind wir bei der Haltung angekommen,dass wir gewissenhaft verhüten und falls doch etwas passiert dann bekommen wir das auch hin.

Über das Thema "was wäre wenn doch mal was passiert" habe ich bisher mit jedem Partner gesprochen und ihm gesagt wie ich dazu stehe.



Das Thema "Kind andrehen" ist natürlich schwierig. Woher soll man denn wissen ob jemand anderes Fehler gemacht hat die ihm vielleicht gar nicht bewusst waren, oder es wirklich drauf angelegt hat.

Ich kenne doch so einige Tropi Kinder und denke nicht,dass der Plan unbedingt war ein Kind zu bekommen. Und man kann so einige Fehler fabrizieren. Erst recht bei Kondomen oder Sequenzpräparaten der Pille. Wer sich nicht damit beschäftigt oder damit überfordert ist macht nun einmal Fehler.
Wenn es natürlich wirklich geplant ist schwanger zu werden ohne,dass der Partner davon weiß ist das eine riesen große Sauerei. Was ich mir gerade noch vorstellen könnte wäre offen zu sagen "ich hätte gerne ein Kind ich verhüte nicht mehr" und dann kann er ja Kondome benutzen wenn er kein Kind will. Das wäre wenigstens nicht so hinten rum. Aber man sollte sich möglichst einigen wie man das für sich als Paar handhabt mit der Verhütung und wann man Kinder möchte.

Mein *mann* meinte übrigens er würde die Spritze für den Mann schon mal ausprobieren wenn es erst mal ausgereift ist. Allerdings bin ich dagegen. Ich möchte selbst die Verhütung in der Hand haben Vertrauen hin oder her, es ist ja schließlich mein Körper wenn ich schwanger werde. Außerdem kann Testosteron auch heftige NW haben die ich ihm auch nicht zumuten möchte, gerade da man hier auch mit einem Depotpräparat arbeitet,das man gar nicht so schnell absetzen kann. Man könnte es eher mit der Dreimonatsspritze vergleichen.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2010 09:47 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 16. November 2007 15:27
Beiträge: 788
ich denke, viele Männer sind verwöhnt, weil Frau schon vorher die Pille nimmt und man sich nicht erst gemeinsam dafür entscheiden muss.

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27 Jahre, NFP zur Verhütung seit 01/08 nach 5 Jahren Pille
...Sailing Home...


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 Betreff des Beitrags: Re: dem Partner ein Kind anhängen vs. Sicherheitsbedürfnis
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2010 10:01 
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NFP-Guru

Registriert: 25. August 2010 19:00
Beiträge: 2682
Wohnort: NRW
NFP seit: August 2010
SarahLou hat geschrieben:
Aber wenn mein Partner NFP nicht vertraut, weil ich einen Kinderwunsch habe, dann vertraut er mir zu wenig. Ich bin erwachsen und wenn ich sage, dass ich akzeptiere, dass wir jetzt kein Kind wollen, dann kann ich das verhütungstechnisch auch umsetzen, da sollte er mir schon vertrauen und nicht ständig Angst haben, dass ich meine Kurve (ob nu bewusst oder unbewusst) falsch auswerte, bloss um eigentlich unfreie freie (also gefährliche) Zeit zu generieren oder sowas.


Das kann ich voll und ganz unterschreiben.
Darauf war auch eher mein Post bezogen, dass ich denke es sind 2 paar Schuhe - nicht auf die Sicherheit an sich!

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Caty, der große Piratenjunge (3/12) und die kleine Räubertochter (11/18) tanzen fröhlich durch die Welt *sonne*


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