Teazer, dann bist du Anästhesistin?
Teazer hat geschrieben:
Stillen ist da häufig DAS Böse.
Wenn du das bei mir zwischen den Zeilen liest, dann hast du mich missverstanden. Dauerhafte Kohlenhydrateinwirkung in Form von Dauernuckeln ist "das Böse", wenn du es so ausdrücken willst. Und dabei ist egal, ob der Zucker aus einem Sauger oder einer Brustwarze kommt.
Teazer hat geschrieben:
Da widerspreche ich Dir nicht. Ich finde jedoch, dass es ein Unterschied ist, ob ich das Dauernuckeln unterbinde (ganz ehrlich, ich merke, wenn meine Maus das macht) oder nachts ganz abzustillen (was natürlich auch eine Option ist, wenn es nicht radikal, sondern kindgerecht gemacht wird).
Aber anscheinend sehen wir die Dinge gar nicht soo unterschiedlich. Leider merke ich oft in der Nacht nicht, wenn ich stille. Bzw. bin ich halbwach und erinnere mich am Morgen nicht mehr, wie oft ich gestillt habe.

Da hast du mir was voraus.
Teazer hat geschrieben:
Der Verband Europäischer Laktationsberaterinnen ist ein sehr wissenschaftlich arbeitender Verband. Quellen kann man, wie es am Ende des Artikels lesen kann, bei der Redaktion anfordern.
Trotzdem sind manche Sachen an den Haaren herbeigezogen, wie z.B., dass das Kind an der Brust etwas tun muss, damit die Milch fließt, an der Flasche hingegen nicht. Ich habe eher den Eindruck, es ist umgekehrt. Wenn der Milchspendereflex erst mal eingesetzt hat, fließt die Milch bei mir (fast) von alleine und mein Pummelchen muss zusehen, dass es mit Schlucken hinterherkommt.
Dagegen die Flasche verweigerte sie mir, weil dank Teesauger nix rauskam ohne viel Anstrengung.
Des Weiteren stimmt nicht, dass die Milch die Zähne beim Stillen nicht umspült - bei mir zumindest, ich sage nur: Tropfen im Mundwinkel - wie sollen die denn sonst dahin kommen.
Die Diskussion bekommt eine eigene Dynamik, und damit ist
Hibbelchen nicht geholfen. Jedenfalls hoffe ich, dass ihr für euch einen guten Weg findet, die Situation zu verändern. Achso. Was wird denn nun wegen der Karies gemacht?
Teazer, ich hab den Eindruck, dass wie eher ein bisschen aneinander vorbeigeredet haben, aber eigentlich ähnlich denken.
